429 Photos - Jul 10, 2015
Photo: Photo: Photo: Das ist der ,,Die Lausche Berg".Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Die Steinbruchschmiede wurde zum Vorrichten der Werkzeuge gebaut.Die kleine Glocke, welche den Arbeitsbeginn verkündete, signalisierte auch die Pausen und den Feierabend. Sie wurde auch verwendet, wenn Werkzeuge zur Abholung fertig waren.An der Schmiede versammelten sich die Steinbrecher, wenn es Mitteilungen zu verkünden gab. Der Schmied verkaufte nebenher Wurst, Bier und Schnaps.Es gab sogar einen kleinen Taubenschlag. Vom Verwaltungsgebäude im Kroatzbeerwinkel brachte man am Morgen ein paar Tauben mit herauf. Hatte man eine Nachricht für den Verwalter, wurde eine Taube damit losgeschickt.Nach dem letzten Krieg wurde die Schmiede leider mutwillig zerstört. Die Jonsdorfer Natur- und Heimatfreunde bauten sie 1951 zunächst als Schutzhütte wieder auf. Viele Jonsdorfer spendeten dazu Material oder arbeiteten mit. Als 1956 der Naturlehrpfad durch die Steinbrüche eingerichtet wurde, baute man die Schmiede als Museum aus. Im Innern sind viele Werkzeuge aus der Zeit der Steinbrecher ausgestellt. Der alte Blasebalg, der das Schmiedefeuer mit Luft versorgte, ist ebenfalls noch vorhanden.Die Schmiede ist nur im Rahmen geführter Wanderungen geöffnet. (Auszug aus dem Buch "Jonsdorf" von Jörg Müller)Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Das Gebiet der Mühlsteinbrüche ist geologisch einmalig in Europa.Das Zittauer Gebirge entstand aus Ablagerungen in der Kreidezeit vor 140 bis 65 Millionen Jahren. Das Gebiet der Mühlsteinbrüche mit seinem groben Sandstein bildete sich im Mittelturon. Der tertiäre Vulkanismus etwa vor 30 Mill. Jahren hinterließ in diesem Gebiet eine Vielzahl von geologischen Seltenheiten aus Sandstein (z. B. Kleine und große Orgel). Basalt und Phonolith füllten vorhandene Spalten oder durchschlugen Sandstein als Schlote. Thermische Lösungen (Wärme, Dämpfe, Gase) drangen empor und eisenhaltige Lösungen füllten Schichtfugen (Drei Tische). Nachfolgende Erosionsvorgänge bildeten interessante, vielgestaltige, stark zerklüftete, bizarre Felsformationen. Der mit glühendheißer Magma in Berührung gekommene Sandstein wurde in seiner Struktur verändert, d. h. gefrittet, so dass er äußerst hart und gleichzeitig porös wurde.Um 1560 entdeckten der Ortsrichter Hieronymus Richter und seine beiden Söhne die besondere Brauchbarkeit des Jonsdorfer Sandsteins für Mühlsteine. Über 350 Jahre bis 1918 wurde der Sandstein für die Mühlsteinfertigung gebrochen. Zeitweilig waren bis zu 90 Arbeiter im Steinbruch beschäftigt. Jonsdorfer Mühlsteine wurden bis nach Russland und England verschickt.In den fünfziger Jahren legten Natur- und Heimatfreunde einen Denkmal- und Naturlehrpfad durch die Mühlsteinbrüche an. In den Folgejahren wurde ständig am Erhalt und der attraktiven Ausstattung und Markierung des Naturpfades gearbeitet.Wege wurden instand gesetzt, Sitzgruppen und Bänke aufgestellt und das "Schwarze Loch" von der Vegetation befreit. Im "Schwarzen Loch" entstand 2002 das Schaubergwerk.(Auszug aus der Broschüre "Naturpfad durch die Mühlsteinbrüche und Felsenstadt")Wenn Sie sich näher für die Geschichte der Mühlsteinbrüche interessieren, können Sie die "Zeittafel zur Geschichte der Mühlsteinbrüche" und die Broschüre "Naturpfad durch die Mühlsteinbrüche und Felsenstadt" in der Tourist-Information Jonsdorf erwerben.Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: In einem der kleinsten Mittelgebirge Europas, im südöstlichsten Zipfel Sachsens, findet man den wohl schönsten Teil der Oberlausitz - das Zittauer Gebirge. Hier eröffnet sich eine wahre Schatztruhe lebendiger Volkskultur und einer Gebirgslandschaft voller Romantik und Schönheit mit der Burg- und Klosteranlage Oybin, einer bizarren Felslandschaft und einem gut ausgeschilderten Wanderwegenetz. Die Jugendherberge Jonsdorf liegt inmitten des Naturparks "Zittauer Gebirge", im Dreiländereck Deutschland - Polen - Tschechien in einem für die Region so typischen Umgebindehaus. Allein diese Tatsache ist europaweit einzigartig.Schon im näheren Umfeld der Jugendherberge, rund um den Luftkurort Jonsdorf bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für eine spannende Freizeitgestaltung. So locken unter anderem ein Allwetterbad mit Saunalandschaft, Sommerrodelbahn, Tierpark, eine Eissporthalle oder das größte Schmetterlingshaus Sachsens mit Reptilienschau und Meeresaquarium. Wintersportler finden gespurte Loipen direkt ab der Jugendherberge.Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Die Wache (tschechisch Stráž), 571 m, ist ein Pass im Lausitzer Gebirge (Lužické hory) an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien. Er befindet sich in der Einsattelung zwischen den Bergen Lausche (Luž, 793 m) und Sonneberg (627 m).Der Pass befindet sich jeweils etwa 700 m östlich des Gipfels der Lausche bzw. südwestlich des Gipfels des Sonnebergs an der Grenze der Gemarkungen Waltersdorf, Horní Světlá und Dolní Světlá. An der Wache kreuzen sich drei Wege. Der eine führt als Fortsetzung der in der Waltersdorfer Ortslage Sonneberg endenden Dorfstraße weiter nach Dolní Světlá; der andere ist der von Jonsdorf kommende Hohlsteinweg, dessen Verlängerung auf tschechischem Gebiet nach Myslivny führt. Außerdem führt auch der Kammweg zwischen den Rabensteinen / Krkavčí kameny und der Lausche über die Wache. Westlich der Wache erstreckt sich in Tschechien das Naturdenkmal Luž, östlich das Naturdenkmal Brazilka.Über den Pass führte seit dem Mittelalter ein Handelsweg zwischen der Oberlausitz und Böhmen. Mehrfach wurde den Kaufleuten von den böhmischen Königen die Benutzung der von Zwickau und Reichstadt über Niederlichtenwalde und Waltersdorf führenden "Plunderstraße" untersagt und ihnen die Benutzung der Leipaer Straße befohlen. Allerdings benutzte selbst König Matthias II. im September 1600 die „Plunderstraße“, um die Stadt Zittau wegen eines Pestausbruchs weiträumig zu umfahren.Im Zuge der zum Ausgang des 19. Jahrhunderts einsetzenden touristischen Erschließung des Lausitzer Gebirges entstanden auf deutscher Seite das Hotel Rübezahl und auf böhmischer Seite das Gasthaus Deutsche Wacht, das für gewöhnlich Zur Wache genannt wurde. Außerdem wurde auf böhmischer Seite auch eine Trafik errichtet, neben den legalen Geschäften betrieben deren Inhaber auch Pascherei. Der Straßengrenzübergang an der Wache wurde von zahlreichen Ausflüglern zwischen Sachsen und Böhmen frequentiert. Gegenüber der Deutschen Wacht wurde Mitte der 1920er Jahre ein tschechoslowakisches Zollhaus errichtet. 1929 entstand westlich der Straße nach Nieder Lichtenwalde am Waldrand der Lausche die Baude Neu-Brasilien, die es jedoch wegen ihrer abgelegenen Lage nicht auf die erhoffte Gästezahl brachte. In den Jahren 1937–1938 erfolgte an der Wache der Bau des deutschen Zollamtes. Am 22. September 1938 überfielen Angehörige des Sudetendeutschen Freikorps das tschechoslowakische Zollamt und hielten es bis zum nächsten Tag besetzt[1]. Nach dem Münchner Abkommen verloren beide Zollämter ihre Funktion.Das tschechoslowakische und das deutsche Zollamt nahmen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 ihre Tätigkeit wieder auf, das Gasthaus Deutsche Wacht und die Trafik blieben unbewirtschaftet. In den Jahren 1946 bis 1947 erfolgte über den Grenzübergang an der Wache die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Gegend von Česká Lípa, Cvikov und Německé Jablonné. 1947 wurde der Grenzübergang geschlossen. Im Zuge der Errichtung einer mit Stacheldraht verhauenen Grenzzone zur DDR wurden in den 1950er Jahren sämtliche Gebäude auf der böhmischen Seite der Wache gesprengt. Der Stacheldraht und die Grenzsperren wurden nach 1966 wieder beseitigt. Auch nach der politischen Wende in beiden Staaten dauerte es noch einige Zeit, bis die Grenze an der Wache, die zuvor vor allem von deutschen Ausflüglern nach Myslivny illegal überschritten wurde, am 1. März 1996 als Wandergrenzübergang wiedereröffnet wurde. Zuvor war am 16. September 1995 neben der Rübezahlbaude ein Gedenkstein an die Vertreibung der Sudetendeutschen enthüllt worden. Am 20. September 2003 wurde auf der tschechischen Seite der Gedenkstein an die Verteidigung des Grenzzollamtes Wache gegen sudetendeutsche Freischärler enthüllt.Eine Wiederaufnahme der Straßenverbindung nach Dolní Světlá ist nicht vorgesehen, da diese das Naturdenkmal Brazilka durchqueren würde.Die Wache ist heute nur noch auf der deutschen Seite bebaut. Dort befinden sich das Hotel Rübezahlbaude und das ehemalige Zollhaus, das vom Waltersdorfer Unternehmer Peter Landrock als Ferienwohnung Sonneberg[2] touristisch vermarktet wird. Auf der tschechischen Seite sind nur die Kastanien des Biergartens des Gasthauses Deutsche Wacht sowie Grundmauern der früheren Bebauung erhalten.Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Die Lausche (tschechisch Luž, obersorbisch Łysa) ist mit 793 m der höchste Berg im Zittauer Gebirge und im gesamten Lausitzer Gebirge, die höchste Erhebung der Oberlausitz und in Deutschland östlich der Elbe. Wegen dieser herausgehobenen Stellung wird der erloschene Vulkan seit Jahrhunderten von Menschen bestiegen.Die Lausche erhebt sich über dem Dorf Waltersdorf auf nördlicher und der kleinen Siedlung Myslivny (Jägerdörfel) auf südlicher Seite. Direkt über den Bergrücken verläuft die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien. 700 Meter östlich des Gipfels befindet sich der Pass Wache / Stráž.Wegen der augenfälligen Gestalt hieß der Berg noch 1538 im Waltersdorfer Kirchenbuch Spitzer Stein, auch Spitzberg war gebräuchlich. Erst 1631 tauchte die heutige Bezeichnung Lausche auf und verdrängte bis ins 19. Jahrhundert die vormaligen. Der Name leitete sich entweder vom alttschechischen louče für Scheidung, Trennung, Grenze ab oder von luschen, was „auf Wild lauern“, „im Verborgenen liegen“ bedeutet. Bis ins 20. Jahrhundert sprachen die Einwohner von Waltersdorf und Großschönau vom Mittagsbarg, wobei Mittag als Synonym für Süden zu verstehen ist.[3][4][5]Vom 16. bis ins 20. Jahrhundert wurde am Nordhang in bedeutendem Umfang Sandstein abgebaut. Namen wie Wändebruchstiege und Steinbruchweg erinnern bis heute daran. Verwendung fand der Naturstein z. B. als Türstock oder für Steinmetz- und Bildhauerarbeiten. Johann Benedict Carpzov berichtete 1719 in seinem Buch Neueröffneter Ehren-Tempel merckwürdiger Antiquitäten des Marggraffthums Ober-Lausitz von mehreren Erzabbauversuchen an der Lausche und dem benachbarten Butterberg. Sie sollen bis ins Jahr 1538 zurückzuverfolgen sein, gewonnen wurde u. a. Silbererz.Die touristische Erschließung des Berges ist eng mit Carl Friedrich Mathes verbunden. Gab es zuvor nur einen steilen Pfad am Osthang, legte der Waltersdorfer Krämer und Schuhmacher 1805 einen weiteren Wanderweg zum und einen Rastplatz auf dem Gipfel an. Angeblich ein Traum inspiriert ihn 1823 den serpentinigen Lausitzer Weg und die Lausche-Baude, zunächst ein einfaches Holzhäuschen, zu errichten. Bis zur Erteilung der Schankkonzession am 31. Juli 1824 kam noch ein Pavillon hinzu. Zur Wasserversorgung diente der 1823 in Stein gefasste Lauscheborn, eine Quelle im mittleren Nordhang. Die 120 Höhenmeter wurden mittels Eseln überwunden. 2005 wurde die Einfassung des Borns erneuert.Mit Inseraten in den Priviligierten Zittauischen Nachrichten sprach Mathes wanderfreudige Naturfreunde an, pries besonders Aussicht, Sonnenunter- und -aufgänge. Die Werbung führte zu einem sprunghaftem Anstieg der Besucherzahlen. 1825 baute er eine Kegelbahn und 1830 einen Tanzplatz hinzu. Zeitgenossen berichteten von Harfnerinnen, Drehorgelspielern und Tänzen zum Geigenspiel. Ab Mai 1831 verkaufte Ignaz Krische Glaswaren als Souvenir, am 15. Mai 1881 feierte der Steinschönauer sein 50-jähriges Gipfeljubiläum. Der Blick von der 1833 angefügten, kleinen Aussichtstribüne wurde vielfach mit jenem von der Schneekoppe gleichgesetzt.Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hielten Mitglieder der Freikirche Bergpredigten auf der Lausche ab. 1851 weilte Ferdinand der Gütige im Schloss Zákupy (Reichstadt) und unternahm Ausflüge in die Umgebung. Extra für den österreichischen Kaiser wurde der Böhmische Weg in Serpentinen über den Südhang geführt. Da dieser Zugang bequemer war als der nördliche, wählte ihn später nicht nur Friedrich August II., König von Sachsen, auch die Eselsgespanne holten das Wasser für die Baude jetzt vom Lauschebrunnen.Nach mehreren Um- und Neubauten durch die Nachkommen von Carl Friedrich Mathes konnten die Gäste der Lausche-Baude zwischen dem Sächsischen Gastzimmer und den Böhmischen Stüberl wählen. Die Namen waren nicht zufällig gewählt, denn mitten durch den Hausflur führte die Staatsgrenze zwischen dem Königreich Sachsen und dem Kaisertum Österreich. Bezahlt wurde in beiden gängigen Währungen.Im Rahmen der königlich-sächsischen Triangulation war die Lausche Station 5 des Netzes 1. Ordnung (Mitteleuropäische Gradmessung). Nach Erteilung der Baugenehmigung am 8. Mai 1863 errichtete der sächsische Gradmessungskommissar Christian August Nagel im Oktober 1863 eine der später nach ihm benannten Säulen. Der Baugrund lag auf böhmisch-österreichischem Gebiet (heute Česká republika), die Baukosten betrugen 826 Mark. Der sächsische Vermessungspfeiler wurde 1941 abgerissen, zeitweise existierte auch ein zweiter, böhmischer Pfeiler. 1936 und 1962 fanden auf dem Gipfel astronomische Beobachtungen statt.[7]Die steigenden Besucherzahlen ließen die alte Berggaststätte zu klein werden. Dank des Einsatzes mehrerer sächsischer Vereine konnte 1892 eine neue, größere Lausche-Baude errichtet werden, getrennt in einen deutschen und einen österreichischen Teil. Im ersteren wurde Zittauer, im zweiten Böhmisch-Zwickauer Bier ausgeschänkt. Die Gasträume waren behaglich mit Kachelöfen, hölzernen Wänden und ausgestopften Vögeln ausgestattet. Gleichzeitig entstanden direkt in der Mitte des Gebäudes ein zehn Meter hoher, hölzerner Aussichtsturm sowie die heutige Ausführung des Lausitzer Wegs auf der Nordseite.[4][5]Schon vor dem Jahr 1900 rodelten die Waltersdorfer Kinder mit ihren Kasehitschen (oberlausitzer Wort für einen einfachen, hölzernen Kinderschlitten) den steilen Nordhang herab, dies gilt als Beginn des hiesigen Wintersportgebiets. 1898 initiierte der Lauschenwirt nach Vorbildern aus dem Riesengebirge ein Hörnerschlittenrennen. Seit den 1930er Jahren beherrschten vor allem am Sonntag die Skisportler die Hänge. 1969 wurden drei alpine Skipisten angelegt, die westliche für Slalom, die mittlere für Riesenslalom und die östliche unterhalb der Hubertusbaude für Abfahrtslauf, die beiden letzteren mit Lift.[4][5][8]Die 1923 oder 1928 errichtete Lausche-Sprungschanze ermöglichte nach Umbauten 1955/56 Weiten von 50 Meter. Der obere Teil des Aufsprungs bestand aus einer Holzkonstruktion. 1972 wurde die Sportstätte wegen Baufälligkeit abgebrochen. Erhalten blieb der hölzerne Kampfrichterturm, der heute als Skiheim des Alpinen Skivereins Lausche e. V. dient.[4][6][5]Nach dem Zweiten Weltkrieg (1939–1945) sperrten Stacheldrahtzäune die Staatsgrenze ab. Der Touristenstrom auf den Gipfel und ins Berggasthaus, damalige Eigentümerin Alma Goldberg, versiegte. Am 8. Januar 1946 besuchten viele Waltersdorfer eine Landfilmvorstellung. Beim Wechsel der Filmrollen gegen 18 Uhr sprach sich die Schreckensnachricht schnell herum – die Lausche-Baude brennt. Nach dem weithin sichtbaren Feuer blieben nur die bis heute erkennbaren Grundmauern übrig. Die Unglücksursache konnte und sollte nie geklärt werden, vermutet wurde Brandstiftung. Pläne zum Wiederaufbau bestanden seit den 1960er Jahren, wurden aber nie umgesetzt. 1967 wurden die am nördlichen Mittel- und Oberhang erhalten gebliebenen Rest des montanen Mischwaldes zum 11,7 Hektar großen Naturschutzgebiet Lausche erklärt. Nach der Entfernung der Grenzbefestigungen in den 1970er Jahren war der Gipfel wieder von beiden Seiten zugänglich.Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Das Umgebindehaus ist ein besonderer Haustyp, der Blockbau-, Fachwerk- und Massivbauweise miteinander verbindet. Das heutige Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Niederschlesien über die Oberlausitz und Nordböhmen bis ins Elbsandsteingebirge. Weitere Vorkommen der Bauweise finden sich in der Niederlausitz, dem Erzgebirge, im Vogtland, in Nordwest- und Südwestsachsen sowie in Ostthüringen.Das Umgebindehaus zeichnet sich durch die bauliche Trennung von Stubenkörper und Dach bzw. Stubenkörper und Obergeschoss aus. Das Hauptkennzeichen des Normaltyps ist „ein hölzernes Stützensystem, welches auf zwei oder drei Seiten um eine Block- oder Bohlenstube des Hauses herumgeführt wird mit der Aufgabe, den Stubenkörper von der Last des Daches (bei einstöckigen Häusern) bzw. des Daches und Oberstockes (bei zweistöckigen Häusern) zu befreien“.Umgebindehäuser sind quererschlossene Ernhäuser. Der Hausflur verläuft quer durch das Haus und trennt das Erdgeschoss in Wohn- und Wirtschaftsbereich. Die Blockstube (Wohnbereich) befindet sich meist an der östlichen oder südlichen Giebelseite, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Der Wirtschaftsbereich in Massivbauweise (meist aus Feldsteinmauerwerk) befindet sich der Blockstube gegenüber. Hier sind Stall-, Speicher- und Gewölberäume untergebracht. Gebäude, bei denen der Massivteil durch eine weitere Blockstube ersetzt ist, bezeichnet man als Doppelstubenhaus.Über der Blockstube (Handweberstube) ruhen Obergeschoss oder Dach auf Holzsäulen, die im Dreiecksverbund über Knagge oder Kopfverbund stabilisiert sind. Die Stube liegt unabhängig von den tragenden Elementen unter dieser Konstruktion und kann frei arbeiten. Das Baugefüge ist in der Regel als Stockwerksbau oder Geschossbau ausgeführt. In Nordböhmen ist ein Baugefüge verbreitet, bei dem auch die Oberstockwandbereiche in Blockbauweise errichtet sind.Die Blockstube hatte sich bei der slawischen Bevölkerung (siehe auch Schrotholzhäuser) in den regionalen Klimaten bewährt. Die deutschen Siedler, hauptsächlich aus Franken und Thüringen, die im 13. Jahrhundert hier ansässig wurden, brachten das bereits den Germanen bekannte Fachwerk als holzsparende, stabile Bauweise mit: sie ermöglichte auch, mehrstöckige Gebäude zu errichten. Eine Vereinigung der beiden Konstruktionsweisen war aber schwierig, da der Längenverlust von Holz mit dem Faserverlauf deutlich geringer ist. Daher entwickelten die Dorfhandwerker über Jahrhunderte das Umgebinde als eigene Volksbauweise. Ende des 18. Jahrhunderts entstand der typische Umgebindebogen, der den Häusern ihren Namen gibt.Umgebinde und WebereiDas Weberhaus ist typisch für Umgebindehäuser. Im Volksmund ist als Erklärung dieser Bauweise überliefert, dass sie erreichen sollte, die Schwingungen des Handwebstuhles nicht auf das gesamte Gebäude zu übertragen: jedoch scheint dies gegenüber der verbesserten Statik eher von untergeordneter Bedeutung gewesen zu sein. Vermutlich sind hier Beobachtungen im Zusammenhang mit industriellen Webstühlen auf Handwebstühle übertragen worden. Dennoch ist diese Bauweise für die Weberei von Vorteil, da Blockstuben im Vergleich mit Fachwerkstuben ein gleichmäßiges Klima gewährleisten und somit eine annähernd gleichbleibende Qualität der Webereierzeugnisse.BesonderheitenEin interessantes Element vieler Umgebindehäuser ist der aus Granit oder Sandstein gefertigte Türstock, meist mit der Jahreszahl der Erbauung des Gebäudes. Wurden sie kunstvoll verziert, repräsentierten sie zudem oft den gesellschaftlichen Stand des Besitzers. Typisch sind außerdem Holzverschläge (Oberlausitzer Verschlag) und Verschieferungen. Vereinzelt sind Sonnen (strahlenförmige Holzverschläge am Giebel), Blitzschlangen (schlangenförmig gestaltete Bretter bzw. Schiefermuster am Giebel, gehen auf eine heidnische Wassergottheit zurück) und Sonnenuhren anzutreffen.Heute gibt es vielfältige Bestrebungen, die einmalig historisch gewachsene Hauslandschaft der Umgebindehäuse der südlichen Oberlausitz und der angrenzenden schlesischen und nordböhmischen Gebiete zu erforschen und erhalten. Schätzungen gehen von rund 19.000 erhaltenen Häusern im „Umgebindeland“ aus.Allein in der Oberlausitz finden sich noch über 6.000 Umgebindehäuser. Bekannte Umgebindehäuser sind das Reiterhaus in Neusalza-Spremberg und das sogenannte „Schunkelhaus“ in Obercunnersdorf, das durch seine nicht rechtwinklige Form auffällt.Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Die Zittauer Schmalspurbahn erschließt den schönsten und höchstgelegenen Teil des Oberlausitzer Berglandes, das Zittauer Gebirge. Aus diesem Grund ist sie nicht nur für Eisenbahnfans interessant, sondern sie ist als eine von vielen Touristenattraktionen auch gleichzeitig Verkehrsmittel, um die Touristen zu den anderen Sehenswüedigkeiten ihres Einzugsgebietes zu befördern.Die Schmalspurbahn verbindet die Stadt Zittau mit den Orten Olbersdorf, Kurort Oybin und Kurort Jonsdorf. Diese Orte sollen hier kurz vorgestellt werden.Im Jahre 1873 wurde Oybin in den Verband der sächsischen Sommerfrischen aufgenommen. Da man bis dahin in die Gebirgsorte nur mit der Postkutsche reisen konnte, ist es nicht verwunderlich, daß man sich Gedanken über die Erreichbarkeit dieser Orte machte. Einen ersten Anstoß für den Bau einer schmalspurigen Eisenbahn gab Oberbaurat Christian Theodor Sorge in seiner Denkschrift "Die Secundärbahn in ihrer Bedeutung und Anwendung für das Königreich Sachsen". Diese Denkschrift blieb aber zunächst unbeantwortet.Im März 1884 richtete der Gebirgsverein eine Petition an den sächsischen Landtag. Im April wurde ein Bahnkomitee gegründet und um das Verfahren abzukürzen der Vorschlag unterbreitet, die Bahn privat zu bauen. Im September 1884 erhielt man daraufhin die Konzession für Vorarbeiten, aber erst im März 1886 die Genehmigung zum Grunderwerb und gar erst Anfang 1888 die Genehmigung zum BahnbauSo ganz traute man dem Unternehmen als Privatbahn wohl nicht und verband die Genehmigung zum Bahnbau mit mehreren Auflagen. Die Bahn mußte nach den Richtlinien sächsischer Schmalspurbahnen gebaut werden, die Betriebsführung hatte durch die sächsischen Staatsbahnen zu erfolgen, die Bauzeit hatte 18 Monate nicht zu überschreiten und letztlich behielt sich der Staat die Übernahme der Bahn jederzeit vor. Daraufhin wurde die Zittau-Oybin-Jonsdorfer Eisenbahngesellschaft gegründet (ZOJE). Unter diesem Namen ist die Bahn auch bekannt geworden.Im Sommer 1889 war Baubeginn. Am 25. November 1890 wurde die Bahn offiziell eröffnet. An diesem Tag verließ auch die letzte Postkutsche Oybin. Der Festzug konnte aber nur bis Bertsdorf verkehren da ein Unwetter die Strecken nach Jonsdorf und Oybin unbefahrbar machte. Erst am 15. Dezember 1890 konnten Oybin und Jonsdorf angefahren werden. Prominentester Fahrgast auf der ZOJE war 1905 der sächsische König Friedrich August III..Da zu Beginn der ZOJE nur sieben Personenwagen zur Verfügung standen, mußten am Wochenende auch Güterwagen zum Transport der Ausflügler eingesetzt werden. Trotz guter Auslastung der Züge reichten die erwirtschafteten Überschüsse nicht aus, um den Fahrzeugpark zu erweitern. Letztlich mußte Die ZOJE aufgeben und wurde zum 1.Juli 1906 verstaatlicht.Mit der Verstaatlichung änderte sich auf der ZOJE außer den Fahrpreisen zunächst nicht viel, hatten die Staatsbahnen doch schon vorher den Betrieb geführt. Schon im ersten Jahr wurden satte Gewinne eingefahren. Trotz der besseren Betriebssituation konnten aber auch die Staatsbahnen den Ansturm von Ausflüglern an Wochenenden und Feiertagen nicht bewältigen. So faßte am 6. Mai 1910 die zweite Kammer des sächsischen Landtages den Beschluß, die Strecke Zittau-Vorstadt - Oybin zweigleisig auszubauen. Dieser wurde von der ersten Kammer genehmigt. 1911 begann der Grunderwerb für den Ausbau und am 15. April 1913 konnte der zweigleisige Streckenabschnitt übergeben werden. An den Wochenenden wurde nach einem Taktfahrplan gefahren. Seine größte Bewährungsprobe hatte die Bahn dabei zu Pfingsten 1914 zu bestehen. Um den Ansturm bewältigen zu können, fuhr alle zehn Minuten ein Zug Richtung Oybin!In den Folgejahren gab es viele Pläne, von denen aber nur sehr wenige realisiert wurden. In dieser Zeit gab es wenige Höhepunkte in der Geschichte der Bahn. Kriegsbedingt ging die Bedeutung der Bahn zurück. Im Winter 1943/44 wurde das zweite Gleis zwischen Bertsdorf und Oybin abgebaut. Nach Bombardierung eines Zuges wurde der Verkehr am 7. Mai 1945 eingestellt und erst am 21. Mai 1945 wieder aufgenommen. Nach den Reparationsleistungen im August 45 blieben nur noch zwei Loks in Zittau, nur eine davon war betriebsfähig. Am 26. November 1946 begann der Rückbau des zweiten Gleises zwischen Zittau-Vorstadt und Bertsdorf. Der Lokpark wurde nach und nach von anderen Bahnen wieder aufgefüllt. Damit gab es im Personenverkehr erneut einen Aufschwung.Bereits ab 1959 begann schrittweise der Verkehrsträgerwechsel im Güterverkehr. Bis 1981 wurde gleichfalls schrittweise über einen längeren Zeitraum vollständig der vereinfachte Nebenbahnbetrieb eingeführt. Auch wenn die Bahn laut Ministerratsbeschluß aus dem Jahr 1972 zu den zu erhaltenden Schmalspurbahnen gehörte, sollte sie dem Kohlebagger zum Opfer fallen. Ab etwa Mitte der achtziger Jahre wurden nur noch die notwendigsten Arbeiten zu Erhaltung durchgeführt. Erstaunlicherweise bekam der Bahnhof Bertsdorf noch 1987 oder 1988 aus Richtung Zittau ein Einfahrlichtsignal, welches ein mechanisches Flügelsignal ersetzte. Trotzdem sollte der Personenverkehr zum Sommerfahrplanwechsel 1990 eingestellt werden. Durch die politische Wende wurde dies verhindert. Stattdessen wurde der einhundertste Geburtstag ein halbes Jahr vorverlegt und ein großes Bahnhofsfest gefeiert.Trotzdem mußte der Verkehr kurze Zeit später für einige Monate vollständig eingestellt werden. Der Oberbau war so verschlissen, daß er zum großen Teil komplett erneuert werden mußte. Nun fuhr sie also wieder, jedoch hatte sich das Reiseverhalten durch die Grenzöffnungen so verändert, daß der Bahn nunmehr die Fahrgäste fehlten. Langfristig war deshalb klar, daß die nunmehr betriebsführende Deutsche Bahn AG den Betrieb nicht mehr lange durchführen würde.Aus der Erkenntnis, daß die Bahn ein wichtiger Tourismusmagnet für die Region ist und deshalb erhalten werden sollte, wurde die Sächsisch-Oberlausitzer- Eisenbahngesellschaft (SOEG) gegründet, welche nach mehrfachem Anlauf zum 01.12.1996 die Betriebsführung der Bahn als regionales Verkehrsunternehmen übernahm. Damit verbunden waren Einschränkungen im Zugverkehr, jedoch wurden die zuletzt durch die DBAG stark an der Nachfrage vorbeigehenden Fahrpreise gesenkt. Das führte trotz der Einschränkungen wieder zu einem leichten Anstieg der Fahgastzahlen. In Zukunft sollen auf der Bahn moderne Triebwagen zum Einsatz kommen, der Dampfbetrieb soll aber langfristig erhalten werden.Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Das Schmetterlingshaus in Jonsdorf lädt zum staunen und entdecken ein! Frei nach dem Motto „Erholen, erleben und erlernen“ entstand in Jonsdorf, eine faszinierende zoologische Besonderheit. Tauchen Sie in eine vollkommen andere Welt und lassen Sie sich von über 200 Schmetterlingen in 35 verschiedenen Arten bezaubern, hier in unserem Tropenhaus.In unserem Hause sind jedoch noch viele andere tropische Lebewesen zu finden, wie zum Beispiel Reptilien, Schlangen, Spinnen und Insekten.Das 3 Meter lange Seewasseraquarium ist ebenfalls ein Hingucker für Groß und Klein, denn die unterschiedlichsten Fischarten tummeln sich in dem Gewässer.Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo:                                Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: