349 Photos - Jun 7, 2015
Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Der Schermützelsee ist ein 137 Hektar großer See im Brandenburger Landkreis Märkisch-Oderland. Er ist der größte See der Märkischen Schweiz und liegt im Zentrum des gleichnamigen Naturparks rund 50 Kilometer östlich von Berlin. Die gesamte Seefläche und der größte Teil der Ufer befinden sich auf der Gemarkung des Kneippkurorts Buckow. Der Name Schermützel geht auf die slawische Siedlungszeit und sehr wahrscheinlich auf die slawische Bezeichnung für den Faulbaum zurück.Im See nachgewiesene Pfahlbauten, die der Lausitzer Kultur zugerechnet werden, deuten auf eine frühe Besiedlung der Uferbereiche hin. Nach der Deutschen Ostsiedlung gehörte der See bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts zum ausgedehnten Besitz der Zisterzienserinnen des Klosters Friedland. Anschließend aufgeteilt unter verschiedenen Gutsherren, ist der See seit 1929 im Besitz der Stadt Buckow. Lediglich ein Streifen des Nordwestufers unterhalb der Bollersdorfer Höhe – von Fontane und anderen Schriftstellern beschrieben – und das Nordufer gehören noch zum benachbarten Bollersdorf. Mit einem etwa 7,5 Kilometer langen Rundweg, der zum Teil als Panoramaweg hoch über dem See auf dem Barnimhang verläuft, der Ausflugsschifffahrt, dem Segelsport und dem 1911 eröffneten Strandbad Buckow nimmt der Schermützelsee eine wichtige Funktion im Tourismus der Märkischen Schweiz und des Kurorts Buckow ein. Seine Badewasserqualität wird nach der Badegewässerrichtlinie der EG als ausgezeichnet eingestuft. Am östlichen Ufer befindet sich das ehemalige Sommerhaus Bertolt Brechts und Helene Weigels. In dem denkmalgeschützten Brecht-Weigel-Haus ist seit 1977 ein Museum eingerichtet, das als Gedenkstätte für das Künstlerehepaar und Veranstaltungsort, beispielsweise für Lesungen, dient.Das mesotrophe, geschichtete Gewässer wird von Grundwasser und dem Sophienfließ gespeist und entwässert über den Stobber zur Oder. Seine größte Tiefe erreicht 38 Meter und befindet sich rund 12 Meter unter dem Meeresspiegel. Der See liegt unterhalb des reliefstarken, von Kehlen durchzogenen Südhangs des Barnim am Westrand des Buckower Kessels, einer beckenartigen Erweiterung der weichselglazialen Buckower Rinne oder Löcknitz-Stobber-Rinne, die das Lebuser Land vom Barnimplateau trennt. Sein 6264 Hektar umfassendes Einzugsgebiet besteht zu rund zwei Dritteln aus Ackerflächen und zu rund einem Drittel aus Wald. Ausgewiesen als Natura 2000/FFH-Gebiet, hat der Schermützelsee große Bedeutung für den Natur- und Landschaftsschutz im Biotopverbund des Naturparks. Der Steckbrief des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) hebt die ausgeprägten Trocken-Erosionstäler, Schlucht- und Hangwälder, Quellbereiche und Trockenrasen im Randbereich einer stark reliefierten Stauch-Endmoränenstaffel hervor. Unter den schützenswerten Fischen des Schermützelsees listet der FFH-Steckbrief den Bitterling und den Steinbeißer, beide nach der Roten Liste in Brandenburg stark gefährdet. Unter den Säugetieren stehen Biber und die vom Aussterben bedrohten Fischotter unter Schutz. Als Teilbereich des Europäischen Vogelschutzgebietes (SPA) Märkische Schweiz zur Erhaltung der wildlebenden Vogelarten nach der EU-Richtlinie, das mit 17.968 Hektar den größten Teil des 20.500 Hektar umfassenden Naturparks einnimmt, ist das Gewässer zudem Lebensraum vieler bestandsgefährdeter Vogelarten.Photo: Photo:                                Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Stobbermuehle;Buckow;Maerkische Schweiz;Gaststaette;Photo: Photo:                                Photo: Der Stobber oder Stöbber[4] (aus slawisch Stobberow ‚Gitter‘, ‚Lattenzäune‘[5]) ist das zentrale Fließgewässer der Brandenburger Märkischen Schweiz. Der Bach entspringt auf der Nordsee-Ostsee-Wasserscheide, sodass er zwei Fließrichtungen und Mündungen hat. Sein Scheitelbereich mit der Pseudobifurkation liegt in 48 m ü. NN im Niedermoorgebiet Rotes Luch.Der kürzere südwestliche Teil vereinigt sich nach rund zehn Kilometern zwischen dem Maxsee und dem Liebenberger See mit dem aus dem Maxsee kommenden Mühlenfließ zur Löcknitz, die über den Flakensee und Dämeritzsee in die Spree und damit über die Havel und Elbe in die Nordsee entwässert. Dieser kürzere Teil des Stobbers wird zur Unterscheidung heute zumeist als Stobberbach oder Stöbberbach bezeichnet; bis in das 19. Jahrhundert hieß dieser Wasserlauf Köpernitz. Der 25,8 Kilometer lange nordöstliche Hauptteil fließt vom Roten Luch durch Buckow, den Hauptort der Märkischen Schweiz, zum Oderbruch. Er vereinigt sich bei Altfriedland mit dem Quappendorfer Kanal zum Friedländer Strom, dessen Wasser über die Alte Oder, die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße und die Oder im Stettiner Haff der Ostsee zugeführt wird.Das Quellgebiet und der gesamte nordöstliche Teil des Stobbers befinden sich im Naturpark Märkische Schweiz. Auf rund 13 Kilometern seines Laufs ist zudem das Naturschutzgebiet Stobbertal ausgewiesen. Für die Artenvielfalt der Schutzgebiete spielt der weitgehend naturnahe und renaturierte Bach, der in seinem 25,8 Kilometer langen Lauf 43 Meter an Höhe verliert, eine wichtige Rolle. Auch das Wappentier des Naturparks, die in Deutschland stark gefährdete Gemeine Keiljungfer, findet im sauerstoffreichen und bewegten Wasser des Stobbers einen idealen Lebensraum.→ Zum südwestlichen, kürzeren Stobberlauf siehe Hauptartikel: StobberbachPhoto: Photo: Linden Hotel; Buckow; Maerkische Schweiz:Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Buckow (Märkische Schweiz) [ˈbuːkoː], früher nur Buckow oder auch Buckow, Märkische Schweiz ist eine amtsangehörige Stadt im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Sie ist der Hauptort des Naturparks Märkische Schweiz und ein Kneippkurort. Der Name wurde mit Wirkung vom 1. Februar 2005 in Buckow (Märkische Schweiz) geändert.BasisdatenBundesland:BrandenburgLandkreis:Märkisch-OderlandAmt:Märkische SchweizHöhe:29 m ü. NHNFläche:14,42 km²Einwohner:1500 (31. Dez. 2013)Bevölkerungsdichte:104 Einwohner je km²Postleitzahl:15377Vorwahl:033433Kfz-Kennzeichen:MOL, FRW, SEE, SRBGemeindeschlüssel:12 0 64 084Stadtgliederung:2 OrtsteileAdresse der Amtsverwaltung:Hauptstraße 115377 Buckow (Märkische Schweiz)Webpräsenz:www.buckow-online.deBürgermeister:Thiemo Seelig (CDU)Lage der Stadt Buckow (Märkische Schweiz) im Landkreis Märkisch-OderlandDie Stadt liegt im Zentrum der Märkischen Schweiz, einer durch die letzte Eiszeit geformten, wald- und seenreichen Landschaft, am Schermützelsee und wird vom Stobber durchflossen. Die Stadt Buckow (Märkische Schweiz) ist Amtssitz der Amtsverwaltung des Amtes Märkische Schweiz.NachbargemeindenWaldsieversdorfGarzau-GarzinStrausbergOberbarnimMärkische HöheMünchebergGemeindegliederungZur Gemeinde gehören die Gemeindeteile Buckow und Hasenholz sowie die Siedlungsplätze Buchenfried, Dreieichen, Fischerkehle und Pritzhagener Mühle.Naturraum und KlimaBuckower KesselOstufer des Schermützelsees am Strandbad BuckowBuckow liegt im Buckower Kessel, einer beckenartigen Erweiterung des Stobbertals. Das Tal ist Teil einer glazialen Schmelzwasserrinne, die sich in den letzten beiden Phasen der Weichsel-Eiszeit zwischen dem von Toteis gefüllten Oderbruch und dem Berliner Urstromtal (heutiges Spreetal) herausgebildet hat und die Barnimplatte von der Lebuser Platte trennt. Diese rund 30 Kilometer lange und zwei bis sechs Kilometer breite Buckower Rinne (auch: Löcknitz-Stobber-Rinne) entwässert vom Niedermoor- und Quellgebiet Rotes Luch über den Stobber nach Nordosten zur Oder und über Stobberbach/Löcknitz nach Südwesten zur Spree. Der Urstobber floss vor der Bildung der Nordsee-Ostsee-Wasserscheide Rotes Luch vom Mohriner Sander der Pommerschen Eisrandlage nach Südwesten über das Oderbruch zum Berliner Urstromtal. In der Folge bildete sich vom Oderbruch eine gegenläufige Anzapfungsklinge. Die ursprüngliche Kastentalgestalt und Fließrichtung der Buckower Rinne ist nur noch von der Buckower Pforte, dem Wasserscheidenbereich im Quellgebiet Rotes Luch, nach Südwesten im kurzen Stobberbach erhaltenDie Zerrungen und Spannungen der letzten Vereisung und die abtauenden Gletscher verursachten im Untergrund des Buckower Beckens zahlreiche kleinere Einbrüche. Die tiefer gelegenen Becken füllten sich mit allmählich emporsteigendem Grundwasser und bildeten mehrere Seen:[6] den Schermützelsee und einige kleinere Seen wie den Griepensee am Buckower Schlosspark und den Buckowsee am Stadtkern, die beide vom Stobber durchflossen werden, sowie den Weißen See, den lediglich ein schmaler, sumpfiger Landstreifen vom Südostufer des Schermützelsees trennt.Klima: „Majestät, in Buckow geht die Lunge auf Samt“ Der Naturpark Märkische Schweiz liegt in der Regionalklimazone des subkontinentalen, trockenen, südmärkischen Klimas beziehungsweise großräumig eingeordnet im Übergangsbereich vom atlantisch geprägten Klima Westeuropas zum kontinentalen Klima Osteuropas. Das Klima ist geprägt von kühlen Wintern mit einer mittleren Januartemperatur von −1,2 °C und relativ warmen Sommern bei einer mittleren Julitemperatur von 17,8 °C. In Talniederungen, vor allem in den Kehlen und der Nähe der oft nebelverhangenen Seen, liegen die Temperaturen niedriger und die Luftfeuchtigkeit ist hoch.[7] Das im Buckower Kessel eher feuchte Klima kommt insbesondere den Buchenmischwäldern entgegen.BuckowseeEinzeldaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) liegen für das benachbarte Müncheberg vor, das allerdings bereits außerhalb des Kessels auf der Lebuser Platte liegt. Dort ergaben sich zwischen 1961 und 1990 folgende Mittelwerte: die Temperatur schwankte zwischen −1,2 °C im Januar und 17,8 °C im Juli; die Jahresmitteltemperatur erreichte 8,3 °C. Der mittlere Jahresniederschlag lag bei 531 mm und war damit sehr niedrig – er fiel in das untere Zehntel der in Deutschland erfassten Werte; lediglich an sieben Prozent der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes wurden niedrigere Werte registriert. Der meiste Niederschlag fiel im Juni mit einem Spitzenwert von 65,5 mm. Der trockenste Monat war der Februar mit 29 mm Niederschlag. Die Sonne schien pro Jahr durchschnittlich rund 1640 Stunden. Damit lag die jährliche Sonnenscheindauer im oberen Bereich Deutschlands. Den geringsten Wert wiesen der Dezember mit 36, den höchsten Wert der Mai und der Juli mit jeweils 224 Sonnenstunden auf.[9]Zur Buckower Luft heißt es in der Fuhrmann-Chronik von 1928: Aus dem preußischen Königshause hat Kaiser Friedrich als Kronprinz und Friedrich Wilhelm IV. hier geweilt und man erzählt, daß dem letzteren der Leibarzt Buckow mit den Worten empfohlen habe: »Majestät, in Buckow geht die Lunge auf Samt!«[10] Diese angebliche Empfehlung des königlichen Leibarztes aus dem Jahr 1854 wird in nahezu jeder Darstellung der regionalen Tourismusindustrie zitiert.[11] In jüngerer Zeit wird sie vielfach mit einem bestätigenden Gutachten des Deutschen Wetterdienstes aus dem Jahr 2000 in Zusammenhang gebracht:„Dass dieses Zitat immer noch Aktualität hat, belegt ein Gutachten des Deutschen Wetterdienstes, der dem einzig anerkannten Kneippkurort des Landes Brandenburg sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Unterstützung der Kur durch die klimatischen und bioklimatischen Verhältnisse attestierte.“– Naturpark Märkische Schweiz – Die „Mini-Alpen“ Brandenburgs[12]Das klimatisch-meteorologische Gutachten habe ergeben, dass Buckows Luft aus einer Mischung aus reizenden Bestandteilen (z.B. Ozon) und besänftigenden Gasmolekülen besteht.[13] Bereits die Fuhrmann-Chronik schrieb 1928 zum Buckower Schonklima: Die nervenstärkende See- und Waldluft machen Buckow für den Sommer- und Winteraufenthalt geeignet; deshalb sind die Hotels und Pensionshäuser auch im Winter geöffnet.[14]Geschichte[Bearbeiten]Einstiges Flemming'sches Schloss in Buckow, erbaut 1680, mit Fassade von Schinkel um 1802, abgerissen 1948Evangelische Kirche Hasenholz, 2012Stadtkirche am MarktplatzBuckow war ursprünglich eine slawische Siedlung, deren Name etwa Buchenaue bedeutete. Archäologische Funde lassen eine Erstbesiedlung im 9. Jahrhundert vermuten. Am Anfang des 13. Jahrhunderts erwarb Herzog Heinrich I. von Schlesien das Land Lebus, zu dem die Märkische Schweiz gehörte. 1224 schenkte er den Zisterzienserklöstern Leubus und Trebnitz Teile des Landes. Es entstanden die Ortschaften Mönfberg (Müncheberg), Münchehofe, Trebnitz, Obersdorf und andere. Die Besiedlung erfolgte vorwiegend mit deutschen Kolonisten. Die, wie Ausgrabungen belegen, seit etwa 850 ansässigen Slawen mussten sich in die Töpfergasse (heute Wallstraße) zurückziehen, wo sie kleine Grundstücke mit sogenannten Wallgärten erhielten.In den Jahren 1249–1251 kam das Land Lebus an den Erzbischof Wilbrand von Magdeburg. Erzbischof Rudolf überließ 1253 den Mönchen des Klosters Leubus das Dorf villa Buchowe mit der Hälfte der Mühle, sowie Siewersdorf (später Waldsieversdorf), Slawentin (Schlagenthin) und Obersdorf als Entschädigung für die an ihn abgetretene Stadt Monafeberg (Müncheberg). Dies ist die erste urkundliche Erwähnung Buckows. 1375 wird im Landbuch Karls IV. ein preurbium (Vorstadt) Buckow erwähnt. 1405 wurde das oppidum (Städtchen) Buckow vom Abt und dem Leubuser Konvent an Poppo von Holzendorf verkauft. Sein Sohn, Ritter Albrecht von Holzendorf verkaufte bereits 1416 Buckow und die zugehörigen Ortschaften an Kuno von Segeser. Am 17. April 1432 wurde Buckow von den Hussiten zerstört. 1463 war Buckow im Besitz von Jost von Ziegesar, einem Nachfahren des Kuno von Segeser. Unter der Herrschaft dieser Familie entwickelte sich der Hopfenanbau und -handel. Bis ins 19. Jahrhundert hinein baute man eingeschossige Ackerbürgerhäuser mit einfachen, verputzten Fassaden, die auch heute noch in weiten Teilen das Stadtbild prägen. Sie künden von einer Zeit, als Hopfenanbau und Bierbrauen den Ort bekannt machten. 1489 bezogen 39 Dörfer ihr Bier aus „Hoppen-Buckow“. 1465 erteilte Kurfürst Friedrich II. von Brandenburg der Stadt das Recht, Jahres- und Wochenmärkte abhalten zu dürfen.[15] Um 1550 erhielt Buckow Stadtfreiheit. Mehrfach wurde die Stadt von Feuersbrünsten fast komplett zerstört (1654, 1665 und 1769).Bis zu dessen Säkularisation 1546 waren Einzelgüter auf der Feldmark Buckows, wie auch ein Teil des Schermützelsees, im Besitz des Zisterzienserinnen-Klosters Friedland. Zur Zeit des Großen Kurfürsten gehörte das Gut Buckow nebst den Dörfern Obersdorf, Möschen, Garzin, Sieversdorf, Hasenholz, Damsdorf und Münchehofe dem General Georg Adam von Pfuhl. Sein Schwiegersohn, Feldmarschall Heino Heinrich von Flemming, ließ ein neues Schloss im Barockstil errichten. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss Buckow nach Plänen von Schinkel umgebaut und blieb bis 1945 im Besitz der Familie von Flemming. 1948 wurde das im Krieg stark beschädigte Schloss auf staatliche Anordnung abgerissen. Der fünf Hektar große Schlosspark, im 19. Jahrhundert vom Barockgarten in einen englischen Landschaftspark umgestaltet, erstreckt sich nördlich des Marktplatzes bis zum Schlossberg und wurde nach historischen Plänen rekonstruiert.RathausBrecht-Weigel-HausIm 18. und 19. Jahrhundert endete das „Goldene Hopfenzeitalter“. Die Buckower suchten nach neuem Broterwerb, von Leineweber- und Tuchmacherei über Seidenraupen- bis zur Rosenzucht. Erst als ab 1865 die Preußische Ostbahn und dann ab 1897 auch die Buckower KlPhoto: Photo: Photo: Photo:                                Photo: Photo: Photo: Photo: Photo:                                Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Naturdenkmal FrühstückseicheStieleiche - Quercus roburAlter: 340 JahreHöhe: 26 mUmfang: 4,4 mDer Name Eiche leitet sich vom Lateinischen esca = Speise ab, was auf die Bedeutung der Eicheln für die Schweinemast früherer Jahrhunderte hinweist. Die weltweit rund 800 Eichenarten gehören zu der Familie der Buchengewächse. Die beiden wichtigsten bei uns heimischen Arten sind die Stieleiche und die Traubeneiche. Die Bezeichnung Stieleiche erklärt sich aus dem Fruchtansatz, wobei die Früchte an langen Stielen sitzen.Mit dem Namen Eiche verbinden sich Vorstellungen von Kraft, Stärke, Dauer, Ewigkeit und Standhaftigkeit. Redewendungen wie 'ein Kerl wie eine Eiche' oder 'starkwie eine Eiche' sind uns geläufig. Die physikalischen Eigenschaften Härte und Dauerhaftigkeit spielten dabei sicher eine große Rolle.Die Frühstückseiche ist nach Friedrich II., dem Alten Fritz, benannt, welcher der Überlieferung zufolge am 03.September 1730 auf dem Weg in die Festungshaft nach Küstrin unter dem Blätterdach dieser Eiche gefrühstückt haben soll.Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Das Naturdenkmal Wurzelfichte war eine etwa 35 m hohe Fichte im Naturpark Märkische Schweiz und ein Wahrzeichen Buckows.Der etwa 180 Jahre alte Baum wurde am 18./19. Januar 2007 durch den Orkan Kyrill gefällt. Ihr weit verzweigtes und vom Wasser des Baches Sophienfließ freigespültes Wurzelwerk ist aber immer noch ein spektakulärer Anblick.Zu Lebzeiten war die Fichte ein beliebtes Wanderziel sowohl der Einheimischen als auch der Touristen, weshalb versucht wird die Wurzelhöhle und den liegenden Stamm zu erhalten. Das skurrile Wurzelwerk war und ist ein begehrtes Fotomotiv.Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo:                                Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Pyramide des Grafen von Schmettau in Garzauhttp://www.pyramide.garzau.de/Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau (1743-1806) war Gelehrter und Offizier unter Friedrich Wilhelm II. und Friedrich Wilhelm III.Er fertigte unter anderem die vielbeachtete Schmettauische Karte von Preußen und legte den wunderschönen englischen Garten in Garzau an.Er errichtete auch eine Pyramide, welche ursprünglich als sein Grabmal dienen sollte.Leider verfiel diese Pyramide zusehens und der Förderverein Pyramide und Schlosspark Garzau e.V. rettete den Verfall der Pyramide, legte die Reste frei und stellte sie mit mit unheimlichem Engagement wieder her.Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: Photo: