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Viele haben es schon lange geahnt, niemand hat es sich getraut auszusprechen - das gelobte Großraumbüro hat kurze Kommunikationswege versprochen, mehr Team Spirit und effektivere Arbeit.

Heraus gekommen ist eher das Gegenteil, wie in dem Artikel nachzulesen ist. Persönlich habe ich eine ganze Sammlung an Kopfhörern zuhause, stufen Weise an das Preislimit heran getastet. Inzwischen bei einem 350-Euro-Modell angelangt, mit hochgradiger Schalldichtheit und Bluetooth HiFi-Profile.

Rege Betriebsamkeit fördert in gewissen maßen die Stimmung und Motivation. Wenn nun permanent 3 aufgeregte Gespräche hinter einem statt finden, alle 10 Minuten eine andere Frage ein prasselt, braucht man keine Tätigkeiten mehr anfangen, die mehr als 5 Minuten Konzentration erfordern.

Die Qualität der Arbeit sinkt. Die Art der Arbeit verschiebt sich von hochwertigen Stücken zu praktisch nützlichen Kleinigkeiten. Ganz von dem Gefühl des Gestresstseins zu schweigen. Jeder zehnte profiliert sich gerne - oft hat man noch einen Kollegen, der sein Handy auf höchste Lautstärke betreibt und auch permanent Anrufe bekommt: Von seiner Frau, dass er Windeln mitbringen soll.

Wenn das Einkommen stimmt, tut man viel. Für die Produktivität und langfristig gesehen, gibt es sicher ein richtiges Maß an Bürogröße. Natürlich in Abhängigkeit der Tätigkeit.

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Treppe 3,80 Meter breit mit 28 Stufen - raten Sie mal wieviel sie kostet. 1.000 Euro? 10.000 Euro? Nein, 150.000 Euro. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen, 28 Stufen, vergleichbar mit einer Treppe in einem Wohnhaus.

Welcher Unternehmer würde nicht gerne diesen Auftrag bekommen. Zumal es keine präzise Konstruktion der Innenarchitektur ist, sondern ein grober Außenaufbau auf matschigen Untergrund. Wer würde dafür nicht sogar höchst persönlich seinen Hintern für zwei Wochen in Bewegung setzen?
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