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Nun hat ja das letzte Jahr der "Lutherdekade" begonnen (Luther rotiert vermutlich schon), da finde ich es ganz gut, mal einen Blick auf diesen Artikel zu werden.

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Inwieweit sind unsere Gottesdienste von kolonialem Denken geprägt? Gastautor Bertram Schirr begibt sich im Deutschen Historischen Museum auf Spurensuche und liefert eine befreiende und kritische Perspektive auf Gottesdienst-Feiern.

Mir fiel gerade eine Broschüre in die Hand zur Taufe, die allem Anschein nach von der EKD ("Evangelische Kirche") verfasst wurde (Titel: "Du bist mein - Die Taufe auf den Namen Gottes"). Gerade entdecke ich, dass der Herausgeber das "Evangelische Medienhaus" in Stuttgart ist.
Eine schöne Hochglanzbroschüre. Darin werden in sehr kurzen Sätzen einige Punkte der Taufe angesprochen. Dabei fiel mir auf:

1. Wasser - Gott gibt uns, was wir brauchen.
Meine Frage dazu: was ist mit der Sündenvergebung? Das Wort "Sünde" kommt in der Broschüre überhaupt nicht vor.
2.Patenschaft - man muss mindestens 14 Jahre alt sein, um Pate werden zu können.
Meine Frage dazu: Was ist mit der Konfirmation als Voraussetzung für die Patenschaft? Sie wird mit keinem Wort erwähnt.
3. Es wird als Möglichkeit, das Versprechen der Eltern bei der Taufe einzulösen, nur das Vorlesen von Geschichten aus der Bibel vorgeschlagen. "Kinder lieben Geschichte aus der Bibel", heißt es da. Meine Frage dazu: Warum wird nicht auch das Gebet mit dem und für das Kind empfohlen? Das ist ja auch Aufgabe der Paten und nicht nur der Eltern.

Die 16-seitige Broschüre hat man in einer Minute durchgelesen, so wenig Text ist darin. Es soll das Auge angesprochen werden. Es wäre noch viel Platz (ohne die Broschüre zu überfrachten) für ein paar mehr Informationen (zumindest für das, was ich oben ansprach).
Am meisten hat mich allerdings der Punkt 2 "beeindruckt" (geschockt?). Einzige Voraussetzung für das Patenamt ist das Mindestalter. Aber es ist ja ohnehin schon so: wenn man einen Patenschein erbittet (also die Mitteilung der eigenen Kirchengemeinde, dass man zum Patenamt berechtigt ist), wird nicht auf die Konfirmation, sondern einzig auf die Kirchenzugehörigkeit hingewiesen: "...ist Mitglieder unserer Kirchengemeinde und zur Übernahme des Patenamtes berechtigt". Der zweite Teil dieses Satzes basiert nicht auf der Tatsache, dass die Konfirmation in der Datenbank abgespeichert ist, sondern einzig auf der Tatsache, dass die Person Kirchenmitglied und älter als 14 Jahre ist. Aber nein. Den Patenschein kann man auch für ein zweijähriges Kind ausdrucken lassen.
Ich weiß, dass die Konfirmation heute, angesichts mangelnder christlicher Erziehung in den Familien, eigentlich nötiger ist denn je. Aber schon jetzt kommen nur rd. 75% der potenziellen Kandidat(inn)en auch tatsächlich zum KU und lassen sich konfirmieren. Der Rest...
Die Entkirchlichung wird durch die Broschüre jedenfalls unnötig vorangetrieben.

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Eine interessante Sache, finde ich. Zwar gibt es schon den kostenlosen Zugriff auf die bisherige Ausgabe, aber es wäre schon toll, wenn das auch für die neue Übersetzung so bliebe. Das Ziel von 500 Unterschriften ist fast erreicht. Das Gleiche sollte für die neue Lutherübersetzung auch gefordert werden. Ich denke aber, dass sie über die Seite der Bibelgesellschaft zumindest zugänglich sein wird.

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Schade - es gibt in unserer Zeit doch wohl nichts, das wichtiger wäre als dem Willen Jesu zu gehorchen: ...damit sie alle eins seien. Der Versuch der orthodoxen Kirchen, hier zumindest für ihren Bereich einen wichtigen Schritt zu unternehmen, scheint gescheitert.

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Gabriel ist Skater. Und Gabriel ist ein Franziskaner-Mönch. Ein schön inszeniertes Video zeigt den Klosterbruder und sein Skateboard - und verbindet zwei Lebenswelten, die irgendwie überhaupt nicht zusammenpassen.

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Frisch gebloggt: Interreligiöser Dialog hautnah in Berlin - bei Staadtführungen. Bei dem Projekt „Zeig mir deine Welt“ arbeiten immer zwei Stadtführer mit unterschiedlichem religiösen Hintergrund zusammen. Ziel ist eine Stadtführung mit einer besonderen Perspektive anzubieten. Ich find's toll. Was denkt ihr darüber? 

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Über die Herkunft & Bedeutung der Schweigeminute.
11.11, 11 Uhr: Nein, kein ‪Karneval‬. TheoPop blickt nach England: Dort wird gerade geschwiegen. Zwei Minuten lang.

In seinem sehr lesenswerten Gastbeitrag für TheoPop beleuchtet Bertram Schirr die Herkunft der Schweigeminute und stellt sich schwierigen Fragen: Was macht das gemeinsame Schweigen eigentlich aus? Was passiert da mit uns? Ist es am Ende sogar ein durch und durch religiöses Ereignis?

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Für alle, die das PCM-Modell kennen lernen wollen, ohne sich gleich für ein Seminar zu entscheiden.
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