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Über 500 Seiten atemloser Wettlauf durchs Labyrinth von Überwachung und Korruption.

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Liao Yiwus neues Buch stelle ich in meinem literarischen Weblog vor.

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Alltag in deutschen Notaufnahmen - und ein Blick auf die Folgen maximaler "Fürsorge". Fürsorge schafft Bedürftigkeit und beeinträchtigt selbstbestimmtes Leben.
Ihr Lappen!
Ihr Lappen!
notaufnahmeschwester.wordpress.com

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Je weniger mich Gesundheitsapostel und Tugendprediger mögen, desto vergnüglicher erscheint mir das Leben.
Rauch ohne Moral
Rauch ohne Moral
publizist.wordpress.com

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Ein enormes Wissen umfassendes Buch - das viele existenzielle Fragen aufwirft. Nachdenk-Stoff.

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Literarische Unterströmungen finden sich überall in Diktaturen, längst formen sie eine eigene Tradition jenseits der offiziellen Kultur, und in diesem Jenseits finden sich länderübergreifend kollektive Geisteshaltungen der Subversion.

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August– vorbei

Nie sah zuvor ich alle Zeit der Welt
So für den Augenblick zusammenschießen.
Der goldene Saum des Sommers streift den Herbst
Ein himmlisch kurzes, glühendes Entzücken
Zerteilt die Nacht und ist schon wieder fort
Ehe mein Glück den richtigen Wunsch gefunden
Der wäre: schenkt mir, kosmische Gewalten
Im gnädigen Wollen, das ich nie versteh
Recht viele solcher sanfter Sternenküsse
Und, wird es nächstens kalt, ein Kleid aus Schnee.
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Wenn das letzte steinerne Monument großer Kultur von Barbaren gesprengt, das letzte Buch verbrannt, das letzte Kinderlied überm Geplärr der Medien vergessen wäre, überlebte irgendwo doch eine digital gespeicherte Kopie dieses Konzerts - und manch anderer. Deshalb ist mir um die Menschheit nicht bange: Hier widerlegen Musiker jeden ideologischen Wahn mit ihrer ganz realen, den Augenblick transzendierenden Hingabe an Musik, Freude, Diesseitigkeit, Zusammenspiel. Ihr Musizieren, ihre Gesichter und das des großen Abbado sind unzerstörbar. Danke: Sie helfen jederzeit gegen den Kleinmut.

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Diesen Abend und seine wundersamen Wolkenzüge will ich teilen. Sie lehren uns, die kostbaren Augenblicke des Lebens wichtig zu nehmen:
Zug der Zeiten - ungefestigt

Alle Jahre, alle Monde
Zeigen mir die Wolkenzüge
Ihre sagenhaften Fratzen
Ihre kolossalen Schlachten
Rotdurchglüht und todesschwarz.
Wickeln mit lymphösen Binden
Klebrigfeucht die Frühlingsblüten
Wehen weg im kalten Ost.
Stauen sich zu Eisgebirgen
Mitten in der Sommerhitze.
Über den Gewittergipfeln
Schwingt die Sonne goldene Bänder
Und es tummeln sich die Nymphen
Nackt und rund an Brust und Hüften
Vor dem Mannsvolk in den Lüften.
So erschau ich, was ich lebe:
Ewig wiederholte Formen
Eine Welt verwehter Normen
Alles immer in der Schwebe.
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Weiterlesen in "Der menschliche Kosmos": Weshalb die Zeit nicht nach unseren Uhren läuft, der Masochist die Domina beherrscht und andere Paradoxa
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