+++ Eil +++
Kurz und Knapp - der Nachrichtensplitter
Streit an roter Ampel eskaliert - Fußgänger feuert auf Autofahrer
Ein Fußgänger hat bei Streitigkeiten an einer Straßenkreuzung in Wesseling bei Köln auf einen Autofahrer geschossen und ihn verletzt. (Archivbild)
Ein Fußgänger hat bei Streitigkeiten an einer Straßenkreuzung in Wesseling bei Köln auf einen Autofahrer geschossen und ihn verletzt. (Archivbild)
(Foto: DPA)
HIV-Positiver soll 100 Mädchen entjungfert haben +++ Schokoriegel-Crash: "Baff, dass sie überlebt haben" +++ Vater ließ Sohn absichtlich in überhitztem Auto sterben +++ Mehr bei Kurz & Knapp.
Streit an roter Ampel: Fußgänger feuert auf Autofahrer

Köln - Ein Fußgänger hat bei Streitigkeiten an einer Straßenkreuzung in Wesseling bei Köln auf einen Autofahrer geschossen und ihn verletzt. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft hatte das Auto in der Nacht zum Samstag an einer roten Ampel gehalten.

Aus noch nicht geklärten Gründen sei der 30 Jahre alte Fahrer mit zwei Männern, die zu Fuß unterwegs waren, in eine Auseinandersetzung geraten und ausgestiegen. Daraufhin habe einer der Fußgänger eine Schusswaffe gezogen und auf den Autofahrer gefeuert. Polizisten nahmen kurz nach der Tat in der Nähe zwei Männer fest. Zur Schwere der Verletzung machte die Polizei keine Angaben. Die Ermittlungen dauerten an.

Polizei sucht U-Bahn-Treter vom Schlesischen Tor

Berlin - Die Polizei sucht zwei Männer, die am U-Bahnhof Schlesisches Tor in Kreuzberg einen 24-Jährigen bewusstlos geschlagen und schwer verletzt haben. Am Dienstag veröffentlichte sie Fotos der Angreifer im Internet.

Die Ermittler bitten Zeugen um Hinweise. Der Angriff ereignete sich bereits am 9. Mai 2015 gegen 7.40 Uhr. Nach bisherigem Ermittlungsstand schlug einer der Angreifer dem 24-Jährigen zunächst grundlos ins Gesicht, der sackte daraufhin bewusstlos zu Boden.

Der zweite Angreifer trat dem Opfer anschließend zwei Mal gezielt ins Gesicht. Der 24-Jährige erlitt dabei eine Schädelfraktur und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

HIV-Positiver soll in Malawi 100 Mädchen entjungfert haben

Malawi - Ein Mann in Malawi soll bei Initiationsriten trotz einer ihm bekannten HIV-Infektion rund 100 Mädchen entjungfert haben. Jetzt muss sich der 45-Jährige unter anderem wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Das Urteil wird noch heute erwartet. Zudem soll er für sogenannte rituellen Reinigungen mit zahlreichen frisch verwitweten Frauen geschlafen haben.

Die Regierung des Landes im südlichen Afrika kämpft gegen sexuelle Initiationsriten für Mädchen. Dennoch werden sie vor allem auf dem Land weiter praktiziert, besonders im Süden.

Teenager erblindet nach Laserpointer-Attacke

Nürnberg - Ein Jugendlicher ist in Nürnberg von einem Unbekannten mit einem Laserpointer geblendet worden und dadurch auf einem Auge nahezu erblindet. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls, der sich am 13. Oktober ereignet hat.

Der Jugendliche war am Nachmittag in einer U-Bahnstation auf der Rolltreppe nach oben gefahren. "Plötzlich bemerkte er einen grünen Laserstrahl, der ihn kurz darauf im Auge blendete", schilderte die Polizei.

"Einige Zeit später verschlechterte sich die Sehfähigkeit des Jugendlichen enorm. Inzwischen ist er auf einem Auge nahezu erblindet."

Der Vorfall ereignete sich am 13. Oktober zwischen 15.30 Uhr und 16 Uhr im U-Bahnhof Gustav-Adolf-Straße.

Schokoriegel-Crash: "Baff, dass sie überlebt haben"

Wellington - Ein Auto ist in Neuseeland von der Straße abgekommen und 35 Meter tief in einen Fluss gestürzt, aber der Fahrer und seine Mutter überlebten den Unfall nur leicht verletzt.

Der Mann verlor bei Hawke's Bay an der Ostküste der Nordinsel bei schwerem Regen die Kontrolle über das Fahrzeug, weil er sich an einem Schoko-Riegel verschluckte, wie die Polizei dem Nachrichtenportal stuff.co.nz sagte.

"Es goss in Strömen. Der Fahrer trat auf die Bremse, um an den Rand zu fahren, geriet aber ins Schleudern, und das Fahrzeug kam von der Straße ab", sagte Polizeisprecher Grant Marshall. "Wir sind baff, dass die beiden das überlebt haben." Das Auto hatte Totalschaden.

Vater ließ Sohn in überhitztem Auto sterben

Brunswick - Weil er seinen kleinen Sohn sieben Stunden lang in einem überhitzten Auto ließ, hat ein Gericht im US-Bundesstaat Georgia einen Vater des Mordes für schuldig befunden. Der 35-Jährige soll den damals 22 Monate alten Jungen im Juni 2014 auf dem Parkplatz seiner Arbeitsstelle gelassen haben, statt ihn im Kindergarten abzugeben, wie der Sender CNN berichtete.

Demnach bemerkte der Mann erst später auf dem Weg zu einem Kino, dass sein Sohn noch im Auto war. Da war der Junge schon tot.

Dem Bericht nach ergab die Auswertung digitaler Daten, dass der Vater an dem Tag mehrere SMS-Nachrichten mit sechs verschiedenen Frauen ausgetauscht hatte, darunter mit einer Minderjährigen. Demnach führte der Mann ein Doppelleben. Für seine Verwandten und Bekannten sei er der treu sorgende Familienvater gewesen. Daneben habe er außereheliche Affären und Online-Kontakte mit zahlreichen Frauen gehabt.

"Dies ist einer der Fälle, in denen Taten lauter sprechen als Worte", sagte Bezirksstaatsanwalt Chuck Boring. Das Strafmaß war zunächst nicht bekannt. Das Urteil soll Anfang Dezember verkündet werden.

16-Jähriger mit mehr als 400 "Polenböllern" an Grenze erwischt

Bad Muskau - Mit einer großen Menge verbotener Pyrotechnik ist ein Jugendlicher an der Grenze zu Polen erwischt worden. Beamte hätten den 16-Jährigen am Wochenende im sächsischen Bad Muskau (Görlitz) mit mehr als 400 sogenannten Polenböllern gestellt, teilte die Polizei mit.

Außerdem fanden die Beamten ein Klappmesser und einen Schlagring in seinem Rucksack - beides verbotene Gegenstände. Neben einer Strafanzeige erwartet den Jugendlichen und seine Eltern eine saftige Rechnung für die ordnungsgemäße Vernichtung der Böller durch Entschärfer der Bundespolizei.

Streit um Auto im Parkverbot eskaliert - zehn Polizisten in NRW verletzt

Düren - In Nordrhein-Westfalen sind beim Streit um ein falsch geparktes Auto zehn Polizisten verletzt worden. Ein Mann war in Düren am Samstagmittag mit seinen Söhnen auf die Straße gestürmt, nachdem er einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes an seinem abgestellten Wagen bemerkte hatte, wie die Polizei mitteilte.

Als die Polizei anrückte, gingen die Männer auf die Beamten los. Die Beamten waren laut Polizeibericht am Einsatzort roher Gewalt und Aggression ausgesetzt. Umgehend nach ihrem Eintreffen entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen dem Fahrzeughalter, unterstützt von seinen Söhnen, und der Polizei.

Zehn Polizisten wurden verletzt. Mehrere von ihnen wurden zum Teil so schwer verletzt, dass sie in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden mussten; einer von ihnen kam stationär ins Krankenhaus.

Erst einem größeren Polizeiaufgebot gelang es, zwei 27 und 46 Jahre alte Angreifer festzunehmen.

Ein Spezialeinsatzkommando fasste am späten Abend in einer Wohnung in Düren ein 25-jähriges weiteres Familienmitglied als weiteren Tatverdächtigen. Er wurde zwischenzeitlich wieder freigelassen.

Weitere Fahndungsmaßnahmen und Ermittlungen dauern an. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, und Hinweise zu dem Vorfall oder den beteiligten Personen geben können, werden gebeten, sich bei der Leitstelle der Polizei in Düren unter der Telefonnummer 02421 949-6425 zu melden.

Rätselhafter Unfall auf der A2 - 26-Jähriger tot

Gladbeck - Ein 26 Jahre alter Autofahrer ist bei einem rätselhaften Unfall auf der Autobahn 2 nahe Gladbeck (Recklinghausen) tödlich verletzt worden. Sein 39-jähriger Beifahrer erlitt schwere Verletzungen, wie die Polizei am Freitag berichtete. Das Fahrzeug war am Donnerstagabend mit Totalschaden auf der linken Fahrspur entdeckt worden.

Der 26-jährige Fahrer konnte nur noch tot aus seinem Wagen geborgen werden, sein Beifahrer kam ins Krankenhaus. Wie der Unfall passiert ist, sei auch nach den bisherigen Ermittlungen völlig unklar, sagte eine Polizeisprecherin am Freitagnachmittag.

"Auf der Fahrbahn gab es keine Hinweise, womit das Auto kollidiert sein könnte. Gleichwohl gibt es Spuren an dem Auto. Die Kollegen nehmen es mit einem Gutachter in Augenschein." Auch der Beifahrer könnte Aufschluss über den Unfallhergang geben. Er war aber nach Angaben der Sprecherin noch nicht vernehmungsfähig.

Wie der Unfall passiert ist, sei auch nach den bisherigen Ermittlungen völlig unklar.
Wie der Unfall passiert ist, sei auch nach den bisherigen Ermittlungen völlig unklar. (Foto: DPA)

Dieser Biker-Po war geladen

Brisbane - Ein ungewöhnliches Versteck hat ein Mitglied einer australischen Motorradgang für seine Waffe gewählt. Bei seiner Festnahme entdeckten Polizisten im Bundesstaat Queensland eine geladene Handfeuerwaffe versteckt zwischen im Po Mannes, wie die Polizei in der Stadt Brisbane mitteilte.

Die Polizisten stellten im Auto und in der Wohnung des 34-Jährigen weitere Waffen, Drogen und Sprengstoff sicher. Der Mann soll zu einer der größten Motorradgangs des Landes gehören. Die "Rebels" werden mit Morden und Drogenhandel in Verbindung gebracht.

Zwei Waffen fand die Polizei bei dem Biker - eine davon trug er verborgen in seinem Körper.
Zwei Waffen fand die Polizei bei dem Biker - eine davon trug er verborgen in seinem Körper. (Foto: Queensland Police)

Unbekannte räumen Geldtransporter in Dortmund aus

Dortmund - Gelegenheit macht Diebe: Zwei Unbekannte haben in der Dortmunder Innenstadt in einem unbeobachteten Moment einen offen stehenden Geldtransporter ausgeräumt und einen sechsstelligen Betrag erbeutet.

Die beiden Mitarbeiter einer Geldtransportfirma hatten das gepanzerte Fahrzeug am Mittag abgestellt, um einen Geldautomaten zu befüllen, wie die Polizei mitteilte. Währenddessen näherten sich zwei Männer, öffneten den Transporter und füllten zwei Taschen mit Geld. Sie flüchteten zu Fuß mit ihrer Beute. Die weiteren Ermittlungen sollen nun klären, wie sich die beiden Männer Zugang zu dem Fahrzeug verschafften.

Polizei in Japan nimmt Fußfetischisten fest

Kyoto - In Japan ist ein Fußfetischist unter dem Vorwurf der sexuellen Belästigung festgenommen worden. Wie die Polizei im westjapanischen Kyoto am Dienstag mitteilte, wurde der 56-Jährige am Montag festgenommen, nachdem er im Juli eine junge Frau eine halbe Stunde lang in seinem Wagen festgehalten und ihren Fuß abgeleckt und angeknabbert haben soll. Er soll sie demnach unter dem Vorwand ins Auto gelockt haben, ihm beim Prüfen seiner Bremsen zu helfen.

Der Zeitung "Asahi Shimbun" zufolge konnte sich die Frau nicht sofort aus dem Auto retten, weil der Mann sie am Knöchel festhielt. Seit 2012 waren in der Umgebung ähnliche Fälle gemeldet worden, seitdem suchten die Behörden nach dem "Fußlecker" genannten Täter. Ob der nun Festgenommene auch für die ungeklärten Vorfälle verantwortlich ist, blieb zunächst aber unklar.

Der 56-Jährige konnte nun gefasst werden, weil es der Frau gelang, den Übergriff zum Teil mit ihrem Handy aufzunehmen. Sie merkte sich außerdem das Autokennzeichen des Mannes und zeigte ihn schließlich an.

Kampfhähne liefern sich Wrestling-Szenen am Bahnsteig

Berlin - Am Berliner Ostbahnhof hat ein 26-Jähriger seinen Kontrahenten bei einer Prügelei zweimal über ein Treppengeländer gestoßen. Das Opfer stürzte vom Bahngleis auf einen Treppenabgang. Beim zweiten Mal sprang der 26-Jährige vom Geländer hinterher - auf seinen am Boden liegenden Gegner.

Dieser wurde offenbar nicht schwer verletzt und lehnte eine Behandlung beim Arzt ab, wie die Bundespolizei mitteilte. Die Streithähne aus Hellersdorf wurden nach ihrer Auseinandersetzung vorläufig festgenommen. Zeitversetzt durften sie wieder gehen.

Sie hatten sich aus noch ungeklärter Ursache zunächst gegenseitig geschlagen und getreten. Gegen beide wird wegen Körperverletzung ermittelt.

18-jährige Pizzabotin nach Unfall mit Streifenwagen gestorben

Hannover - Tragischer Unfall: Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Polizeiwagen ist eine 18-jährige Pizzalieferantin auf ihrem Roller ums Leben gekommen.

Die beiden Beamten in dem Auto überholten am Sonntagabend einen langsam fahrenden Linienbus und kollidierten aus bislang unbekannter Ursache mit der entgegenkommenden jungen Frau.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung waren die Beamten zu einem Brand gerufen worden. Sie fuhren jedoch ohne Blaulicht und Sirene, wie die Polizei weiter mitteilte.

Der Rettungsdienst brachte die 18-Jährige mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, wo sie aber kurz nach der Ankunft starb.

Die beiden Beamten im Alter von 53 und 26 Jahren erlitten nach Angaben der Polizei einen Schock. Ein unabhängiger Gutachter wurde damit beauftragt, den Unfallhergang zu untersuchen.

Polizeiauto übersieht beim Überholen Pizza-Botin
POLIZEIAUTO ÜBERSIEHT BEIM ÜBERHOLEN PIZZA-BOTIN
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Verkehrsunfall entpuppt sich als Mordversuch

Friedberg - Nach einem Verkehrsunfall in der Wetterau ist ein beteiligter Autofahrer unter dem Verdacht des Mordversuchs verhaftet worden. Eine bei dem dem Unfall vom Freitag schwer verletzte Frau gab vor ihrer Operation im Krankenhaus an, dass der Unfallgegner ihr Exfreund sei, der die Trennung nicht verkraftet habe.

Der 48-jährige Tatverdächtige wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft nun mitteilten. Bei dem Zusammenstoß auf der Landesstraße 3186 zwischen Beienheim und Weckesheim wurde die 50 Jahre alte Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie befindet sich nach einer Notoperation außer Lebensgefahr.

Bei der Prüfung der Spuren am Unfallort ergaben sich nach Polizeiangaben Hinweise, dass der Unfall vorsätzlich verursacht wurde. Das Amtsgericht Friedberg erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der gefährlichen Körperverletzung. Der Beschuldigte wies den Tatvorwurf zurück

Zwei Kinder bei Absturz von Karussellgondel verletzt

Herborn - Auf einem Jahrmarkt in Hessen sind zwei Kinder bei einer Karussellfahrt leicht verletzt worden, nachdem eine Gondel abgestürzt war. Das Karussellteil löste sich aus bislang ungeklärter Ursache, wie die Polizei mitteilte.

Die beiden Brüder im Alter von vier und acht Jahren wurden etwa fünf Meter in die Tiefe gerissen, kamen aber mit leichten Verletzungen davon. Der Bürgermeister von Herborn, Hans Benner, informierte sich am Sonntag vor Ort über das Unglück.

Die verletzten Jungen wurden in die Kinderklinik nach Siegen gebracht. Das Karussell stellte seinen Betrieb ein. Der traditionelle Martinimarkt wurde jedoch fortgesetzt. Dabei bieten ähnlich wie schon vor über 550 Jahren Händler ihre Waren an. Am Montag sollen Mitarbeiter der Bauaufsicht und des Amts für Arbeitsschutz untersuchen, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

83-jähriger Autofahrer "verfehlt" Parkplatz

Gerlingen - Ein 83 Jahre alter Autofahrer ist mit seinem Wagen in die Schaufensterscheibe eines Elektromarktes in Gerlingen bei Stuttgart gerast. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Senior schwer, seine 75 Jahre alte Beifahrerin lebensgefährlich verletzt.

Der Mann wollte auf einen Parkplatz fahren, gab dann aber aus unbekannten Gründen Gas und beschleunigte sein Automatikauto. Er fuhr nach Angaben der Polizei über zwei Grünstreifen und krachte in den Markt für Haushaltsgeräte. Die komplette Schaufensterscheibe zersplitterte. Kunden, die in dem Laden waren, blieben unverletzt.

Am Inventar des Elektromarktes, der unter anderem Kühlschränke und Waschmaschinen verkauft, entstand laut Polizei ein Schaden von etwa 50.000 Euro, am Gebäude in Höhe von 20.000 Euro.

Sieben Kinder mit Joint erwischt

Eislingen/Fils - Polizisten haben in Eislingen/Fils im Keis Göppingen sieben Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren nach dem Rauchen eines Joints erwischt. Ein Junge hatte Marihuanareste in seiner Jacke und flog bei einer Kontrolle am Freitag auf. Wie die Polizei mitteilte, gab der 13-Jährige an, dass die Gruppe sich daraus einen Joint gedreht und zusammen geraucht hatte. "Die Gruppe ist bei uns schon polizeilich bekannt, aber sie sind eben alle noch strafunmündig", sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Der 13 Jahre alte Drogenbesitzer musste während der Kontrolle wegen Kreislaufproblemen ärztlich versorgt werden. Die Polizei informierte das Jugendamt. Mit den Kindern und ihren Eltern sollen Gespräche über deren Verhalten geführt werden.

Diamanten als Kies für Aquarien deklariert

Als Kies für das Aquarium hat ein Russe neun Kilo Rohdiamanten deklariert, die er aus Polen nach Weißrussland einschmuggeln wollte. Den weißrussischen Zöllnern am Übergang Berestowiza nahe der Stadt Grodno kam die glitzernde Kristallmasse aber verdächtig vor, die der Mann im Auto mit sich führte. Wie der weißrussische Zoll in Minsk am Freitag mitteilte, beschlagnahmten die Beamten das Schmuggelgut. Experten bezifferten den Wert der unsortierten und ungeschliffenen Diamanten auf gut 400.000 Euro, wie die Agentur Interfax meldete.

Dackel beißt Horror-Clown

Frankenthal - Ein als Horror-Clown verkleideter Mann hat sich für seinen üblen Scherz das falsche Opfer ausgesucht. Als er die Besitzerin eines Dackels vermutlich mit einem Messer erschrecken wollte, biss ihn der Hund in die Wade, wie die Polizei mitteilte.

Während der Mann noch damit beschäftigt gewesen sei, den beißenden Dackel abzuschütteln, habe ihm die 25-Jährige in den Unterleib getreten. Laut Polizei flüchtete der Mann anschließend mit weiteren als Horror-Clowns verkleideten Männern, die in einem Gebüsch gewartet hatten.

Überfall mit Schwert scheitert an mutiger Seniorin

Berlin - Eine 70-jährige Kioskbesitzerin und ihr ein Jahr älterer Ehemann haben in Berlin-Wedding zwei maskierte Räuber in die Flucht geschlagen. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden Täter mit einem Schwert bewaffnet am Mittwochabend in den Laden an der Brüsseler Straße gestürmt.

Einer der beiden forderte Geld und schlug zur Einschüchterung mit dem Schwert auf einen Zeitungsständer und den Verkaufstresen. Die 70-Jährige warf dem Mann daraufhin einen Stapel Zeitungen entgegen und rief laut um Hilfe, woraufhin ihr Ehemann aus einem Nebenraum gelaufen kam. Die Täter sprühten dem Ehepaar Reizgas ins Gesicht und ergriffen die Flucht - ohne Beute.

Diese Rollerfahrt wird ein 15-Jähriger noch bitter bereuen

Düren - Ein 15 Jahre alter Rollerfahrer hat sich in Düren eine rasante Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Danach wurde er von seinem Vater bei der Polizei abgeholt. Als Polizisten den 15-Jährigen auf dem Roller kontrollieren wollten, flüchtete er in waghalsigen Manövern.

Als die Polizeistreife ihm nach einem Schlenker entgegenkam, machte er eine Vollbremsung, schleuderte herum, fuhr mit der Streife in die gleiche Richtung und rammte sie mehrfach, wie die Polizei mitteilte. Als er anhielt, packte ein Polizist zu.

Der Roller war gestohlen und frisiert, das Kennzeichen falsch - und eine Fahrerlaubnis hatte der Jugendliche nach Polizeiangaben auch nicht.

Stoppschild überfahren - Auto von zwei Seiten zermalmt

Werl - Schwerer Crash an einer Kreuzung: Gleich von beiden Seiten sind Autos in der Nähe von Werl in einen Wagen gekracht, der nach Polizeiangaben offensichtlich ohne Halt eine Bundesstraße kreuzte. Der 73 Jahre alte Fahrer des Wagens und seine vier Jahre jüngere Ehefrau auf dem Beifahrersitz starben noch an der Unfallstelle im Kreis Soest.

Vier weitere Menschen in den beiden anderen Autos kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Der Fahrer des Wagens, in dem beide Insassen ums Leben kamen, hatte nach ersten Informationen der Polizei das Stoppschild an dieser Kreuzung missachtet und war vermutlich ohne auf den fließenden Verkehr zu achten auf die Vorfahrtstraße gefahren.

Die total zerstörten Fahrzeuge wurden sichergestellt, die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfalls. Die Bundesstraße 516 war für mehrere Stunden gesperrt.

Mädchen stechen bei Streit auf Jungen ein

Berlin - Bei einem Streit zwischen zwei Gruppen in Berlin-Neukölln sind zwei Jugendliche mit einem Messer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden Gruppen am Sonntagabend auf dem Boddinplatz aneinander geraten. Dabei erlitt ein 14-Jähriger Schnittverletzungen am Kopf, einem 15-Jährigen wurde zudem in Schulter und Bein gestochen. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest - eine 16-Jährige und eine 19-Jährige. Die Ältere hatte ein Messer dabei, vermutlich die Tatwaffe. Die beiden Opfer wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert.

ICE-Züge zu voll - Fahrgäste müssen aussteigen

Stuttgart - Für einige Fahrgäste in zwei ICE-Zügen von Stuttgart und München auf dem Weg nach Berlin ist die Zugfahrt am Sonntag anders als erwartet verlaufen: Weil die Wagen überfüllt waren, mussten sie aussteigen.

Ein Bahnsprecher sagte, dass Fahrgäste sowohl in Hanau als auch in Mannheim gebeten wurden, mit einem anderen Zug weiterzufahren. "Die Kunden erhalten außerdem einen Kulanzgutschein im Wert von 25 Euro", sagte der Sprecher. Wegen der Ferienzeit, Feier- und Brückentagen seien besonders viele Menschen unterwegs.

Zusätzliche Züge seien deshalb schon eingeplant worden. Weil aber viele Fahrgäste spontan buchen, könne es zu solchen Situationen kommen. Die Teilräumungen der Züge erfolgen aus Sicherheitsgründen.

Mann stürzt beim Pinkeln in Baugrube – und hat Idee

München - Beim Pinkeln ist ein Mann in München in eine Baugrube gestürzt und unter Stahlrohren verschüttet worden. "Da sein Handyakku leer war und er aufgrund seiner Situation nicht selbst nach oben konnte, warf der Mann Steine, um auf sich aufmerksam zu machen", teilte die Feuerwehr mit.

Ein Spaziergänger habe den Mann in der Nacht zum Freitag schließlich bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes stiegen zu dem Verletzten in die Grube und versorgten ihn. In einer Spezialtrage bargen sie den 19-Jährigen über eine Drehleiter. Der Mann kam in ein Krankenhaus.

Mit Schlägen ins Gesicht - 15-Jähriger vertreibt bewaffneten Horror-Clown

Hamm - Ein 15-Jähriger hat sich am Mittwochabend erfolgreich gegen einen bewaffneten Horror-Clown zur Wehr gesetzt und ihn in die Flucht geschlagen. Der Verkleidete erschreckte den Jugendlichen an einer Straße im Hammer Stadtteil Heessen und hielt dabei einen Schlagstock in der Hand, wie die Polizei mitteilte.

Daraufhin griff der 15-Jährige den Unbekannten an und vertrieb ihn mit Schlägen ins Gesicht.

14-Jähriger sticht auf Grusel-Clown ein - und leistet Nothilfe

Berlin - In Berlin hat ein 14-Jähriger einen sogenannten Horror-Clown mit einem Messer verletzt. Der mit einer Clownsmaske verkleidete 16-Jährige hatte am Montagabend eine Gruppe Jugendlicher mit einem Hammer in der Hand erschreckt, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Daraufhin habe ihn der 14-Jährige mit einem Messer attackiert und in den Oberkörper gestochen. Er musste im Krankenhaus notoperiert werden.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leistete der 14-Jährige dem Verletzten nach Polizeiangaben erste Hilfe. Er wurde vorläufig festgenommen und später seinen Eltern übergeben. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Seit geraumer Zeit häufen sich bundesweit die Vorfälle mit maskierten "Horror-Clowns", die Passanten erschrecken, aber auch mit Baseballschlägern verfolgten und teilweise verletzten. Einige Opfer wehrten sich unter anderem mit Schlägen oder Reizgas.

Erst am Montag hatte die Polizei vor "Selbstjustiz" im Umgang mit "Horror-Clowns" gewarnt. Wer derartige Gestalten sehe, solle Konfrontationen vermeiden und die Polizei verständigen. Das Phänomen tauchte vor einiger Zeit zunächst in den USA auf, betrifft mittlerweile aber auch andere Länder.

Taxi-Fahrgäste flüchten ohne zu bezahlen - nennen aber ihre Adresse

Haßloch - Ohne zu zahlen sind fünf Fahrgäste in Haßloch aus einem Taxi geflüchtet - allerdings hatten sie zuvor ihre Adresse angegeben. Die jungen Männer hatten am frühen Sonntagmorgen nach einem Disco-Besuch in Ludwigshafen das Taxi gerufen und eine Adresse in Haßloch (Rheinland-Pfalz) angegeben, wie die Polizei berichtete.

An einer Tankstelle wollten sie angeblich noch Proviant kaufen und baten den Fahrer zu halten. Diesen Stopp nutzten sie jedoch, um wegzulaufen, ohne die gut 25 Kilometer lange Fahrt zu bezahlen. Die Polizei traf die Männer aber an der in Ludwigshafen angegebenen Adresse an. Sie räumten die Tat ein und bezahlten.

Zeugen wollten 22-Jährigen aus brennendem Auto ziehen

Hüllhorst - Ein 22 Jahre alter Autofahrer ist im ostwestfälischen Hüllhorst nach einem Unfall fast verbrannt. Der junge Mann war auf der Bundesstraße 239 in einer Kurve von der Straße abgekommen und frontal vor einen Baum geprallt.

Zeugen versuchten zunächst, den Mann aus dem Wagen zu ziehen, mussten mit Brandwunden an den Händen den Versuch aber abbrechen. Die Polizei und zufällig vorbeikommende Feuerwehrleute löschten das Feuer und bargen den 22-Jährigen.

Ein Rettungshubschrauber flog den lebensgefährlich verletzten Mann in eine Spezialklinik nach Hannover, wie ein Polizeisprecher des Kreises Minden-Lübbecke sagte.

Menschenfressende Tigerin in Indien erlegt

Neu Delhi - Eine menschenfressende Tigerin ist nach einer wochenlangen Jagd in Indien erschossen worden. Die Raubkatze war in Dörfern im Norden des Landes für ihre versteckten Angriffe in Zuckerrohrfeldern gefürchtet: Bei den Attacken hatte das Tier zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Die Angriffe versetzten eine Gegend mit 20 Dörfern in Aufruhr - Kinder gingen nicht mehr zur Schule, die Bewohner trauten sich nachts kaum aus dem Haus. Hunderte Forstbeamte hatten in den vergangenen eineinhalb Monaten mit Hilfe eines Helikopters und Drohnen Jagd auf die sechs Jahre alte "Sugarcane Tigress" gemacht, sagte der regionale Försterei-Chef, Parag Dhakate. Mit elf Schüssen sei das Tier erlegt worden - in einem Zuckerrohrfeld.

Feuerwehr rettet 220 Kilogramm schwere Frau mit Kran

Hamburg - Die Feuerwehr hat eine 220 Kilogramm schwere Frau mit einem Kran aus ihrer Wohnung in Hamburg gerettet. Die Frau sei krank gewesen und habe deswegen am Donnerstagabend den Notruf gewählt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Freitag. Mehr als 20 Helfer rückten daraufhin mit dem Kran zur Höhenrettung an. Die Frau kam in ein Krankenhaus.

So kurios nutzte der Silberrücken seine Flucht

London - Die Aufregung war groß, als Gorilla Kumbuka aus seinem Gehege im Londoner Zoo ausbrach. Wobei ausbrechen schon fast zu viel gesagt ist, wie ein Untersuchungsbericht eine Woche nach dem Vorfall feststellt. Der Silberrücken habe sich "opportunistisch" aus dem Staub gemacht, als er eine Tür unverschlossen vorfand, zitiert die BBC den Zoo. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit habe nicht bestanden, da der Menschenaffe in einen abgesicherten Wärterbereich entfleuchte.

Die Minuten seiner Freiheit nutzte Kumbuka dazu, fünf (!) Liter unverdünntes Johannisbeersaft-Konzentrat zu trinken. Das Saftkonzentrat gehört in verdünnter Form zur normalen Futter der Gorillas im Zoo. Die BBC zitiert eine Primatenexpertin, die Kumbuka mögliche Magenschmerzen und Durchfall voraussagte. Zum Glück für Kumbuka scheint seine Verdauung unverwüstlich zu sein. Er snackte schon zwei Stunden nach der Aktion wieder im Kreise seiner Familie.

27-Jähriger singt Lied - Unbekannter attackiert ihn mit Messer

Halle - Weil sie sich von seinem Gesang gestört fühlen, attackieren Unbekannte in Halle einen 27-Jährigen mit einem Messer. Das Opfer kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus, wie eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen sagte. Nach ersten Erkenntnissen lief der 27-Jährige am Dienstagabend singend durch einen Park. Eine Gruppe von drei bis vier Männern fühlte sich von dem Gesang gestört und beschimpften den Mann. Einer der Unbekannten zog zudem ein Messer und stach dem 27-Jährigen damit in den Oberschenkel. Der Mann kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Täter konnten flüchten.

Klebestreifen rettet Kiwiküken das Leben

Eine gesunde Portion Einfallsreichtum hat einem Kiwi-Küken in Neuseeland das Leben gerettet. Sein Ei war schwer beschädigt gefunden und in die Kiwi-Station des Rainbow Springs Nature Park in Rotorua gebracht worden. Der Schaden bedeutete für das Kleine Lebensgefahr, denn auch die innere Membran war durchbrochen, das Ei drohte zu viel Feuchtigkeit zu verlieren, erläuterte Pflegerin Claire Travers der neuseeländischen Website newshub das Problem. "Ich dachte nicht, dass das Küken eine Chance hatte. Das Loch war einfach zu groß", so Travers.

Doch die Pflegerin hatte eine Idee. Sie kittete das Ei mit einer anderen Eischale und einem Stück Kreppband - und elf Tage später schlüpfte das Küken. "So SO glücklich, dass es geklappt hat und wir nun einen fidelen, flauschigen Kiwi haben", schrieb der Park auf seiner Facebook-Seite. "Schaut euch seine weißen Augenbrauen an!!"


Viermal Bumms und ab aufs Revier

Hamburg - Ein aus dem Schlaf aufgeschreckter Autofahrer ist in Hamburg-Rothenburgsort viermal gegen einen Streifenwagen gefahren. Der betrunkene 39-Jährige war auf der linken Fahrspur in seinem Fahrzeug eingeschlafen, teilte die Polizei mit.

Als die Streifenwagenbesatzung an die Scheibe klopfte, wachte der Fahrer auf und wollte weiterfahren. Dabei übersah er offenbar den quer vor seinem Auto stehenden Streifenwagen und rammte ihn viermal. Schließlich gelang es den Beamten, den 39-Jährigen zu stoppen.

Er wurde zur Blutprobe aufs Kommissariat gebracht. Ein Zeuge hatte die Polizei verständigt, weil er den reglos hinter dem Steuer sitzenden Mann für tot gehalten hatte.

Zwei Deutsche bei Venedig vermisst

Venedig - Zwei deutsche Touristen sind mit einem Boot in der Nähe von Venedig verschwunden. Die Suche nach den beiden laufe seit der Nacht zum Samstag, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Sie seien wohl in einem Kanal bei Caorle unterwegs gewesen. Wegen schlechten Wetters könnten sie abgetrieben sein. Es laufe eine Rettungsaktion, hieß es bei der Küstenwache in Caorle. Beide sollen den Angaben zufolge aus Bad Mergentheim zwischen Heilbronn und Würzburg stammen.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte am Samstagabend, die zuständige deutsche Auslandsvertretung sei eingeschaltet. Gemeinsam mit den Behörden vor Ort bemühe man sich um Aufklärung. Italienische Medien berichteten, das kleine Boot habe möglicherweise einen Motorschaden gehabt. Die beiden rund 50-Jährigen, ein Mann und eine Frau, seien unterwegs gewesen, um ihre Unterkunft am Wasser zu erreichen. Am Nachmittag entdeckten die Retter von einem Hubschrauber laut Nachrichtenagentur Ansa ein umgekipptes Boot im Meer, jedoch sei bisher kein Schiff geborgen worden.

20-Jähriger beißt Kontrahenten ein Stück Ohr ab

Konstanz/Stuttgart - Bei einer Schlägerei in Konstanz hat ein 20-Jähriger seinem Kontrahenten ein Stück Ohr abgebissen. Nach Angaben der Polizei vom Samstag waren an der Schlägerei in einem Park am Freitagabend drei Männer und zwei Frauen beteiligt. Der 20-Jährige versuchte zunächst, den 25-Jährigen in einen Bach drücken, dazu fehlte ihm aber die Kraft, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin biss er zu. Bei dem 25-Jährigen wurde ein Stück der Ohrmuschel abgetrennt. Auch eine 33-Jährige, die zur Hilfe eilen wollte, musste mit Verletzungen ins Krankenhaus.

Autokorso nach Hochzeit eskaliert: 100 Verfahren gegen 53 Teilnehmer

Bei einem völlig aus dem Ruder gelaufenen Hochzeits-Autokorso in Oberhausen hat die Polizei 100 Verkehrsverstöße festgestellt. Ermittelt wurde gegen 53 Menschen, berichtete die Polizei am Freitag. Bei dem Autokorso am 10. September waren unter anderem Straßenkreuzungen mit Autos gesperrt worden. Die Teilnehmer missachteten rote Ampeln, Vorfahrtsregelungen und sie fuhren ohne Sicherheitsgurte.

Neben 97 Ordnungswidrigkeiten ergab sich auch der Verdacht auf Straftaten wie Nötigung und gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Mehrere Teilnehmer müssten nun um ihren Führerschein bangen, hieß es.

Bei den Ermittlungen half den Beamten neben zahlreichen Anzeigen von Bürgern auch die Auswertung eines minutenlangen Videos, das Teilnehmer selbst im Internet veröffentlicht hatten. Wer damals geheiratet hatte, wurde nicht bekannt.

Polizei jagt 15-jährigen Handydieb mit Hubschrauber

Hagen - Ein mutmaßlicher Handydieb ist in Hagen auf der Flucht von einem Auto angefahren und leicht verletzt worden. Der 15-Jährige habe mit zwei anderen Jugendlichen (16 und 17 Jahre) einer 14-Jährigen das Mobiltelefon gestohlen, teilte die Polizei in Hagen mit.

Die drei flüchteten über den Parkplatz eines Einkaufszentrums. Dabei erfasste ein 42-jähriger Autofahrer den 15-Jährigen. Nachdem der sich wieder aufgerappelt hatte, flüchtete er nach Polizeiangaben weiter und kletterte über eine Böschungsmauer.

Für die Suche setzte die Polizei auch zwei Spürhunde und einen Hubschrauber ein, weil nicht klar war, ob der 15-Jährige möglicherweise schwerer verletzt ist. Die Beamten fanden schließlich alle drei Jugendlichen und nahmen ihre Personalien auf.

Spuk im Nachbarhaus? Ehepaar ruft die Polizei

Bad Tölz - Ein Ehepaar aus Bad Tölz hat wegen unheimlicher Lichteffekte im Nachbarhaus die Polizei alarmiert. Die Eheleute erklärten den Beamten, dass in dem Haus - das nach dem Tod der Nachbarin leer steht - immer dann Licht angeht, wenn auch sie selber Licht anschalten.

Das Paar vermutete, dass aus dem Nachbarhaus heraus eine "Lichtkoppelung" mit ihrem Haus stattgefunden habe. Zudem sahen sie Personen hinter dem Fenster der gestorbenen Nachbarin und fürchteten «mysteriöse Umtriebe», wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Zwei Beamte ließen sich das Lichtphänomen zeigen - und stellten das Phänomen einer Spiegelung zur Diskussion. Zumal die Lampe im Nachbarhaus exakt der Lampe des Paares glich.

Laut Polizei war viel Überzeugungsarbeit nötig, unter anderem überprüften sie gemeinsam mit dem Ehepaar die Lichtverhältnisse bei geöffnetem Fenster. Die beiden sahen letztlich die optische Täuschung ein.

Polizei muss Speck-Igel retten

Frankenthal - Kurz vor dem Winterschlaf hat sich ein offensichtlich gut genährter Igel in Frankental verkalkuliert. Die Polizei musste ihn aus einer misslichen Lage im Gartenzaun befreien. Das Stacheltier war bei dem Versuch gescheitert, sich zwischen den zwei senkrechten Stäben des Gittermattenzauns hindurchzuquetschen, teilte die Polizei mit.

In dem rund fünf Zentimeter breiten Spalt blieb das kugelige Tier mit der Körpermitte so unglücklich stecken, dass es weder vor noch zurück konnte. Zwar versuchte es noch, sich freizuschaben - aber das gelang ihm nicht.

Die Polizei benutzte eine Kneifzange, um das stachelige Tier zu befreien. Die Anwohner, denen der Zaungast bereits bekannt gewesen sei, kümmerten sich danach weiter um den Igel.

Kleine herbstliche Rettungsaktion: #Polizei #Frankenthal befreit #Igel aus misslicher Lage. pic.twitter.com/J4AtsN3j6e

— Polizei Frankenthal (@Polizei_FT) 12. Oktober 2016
Berliner Schüler auf Klassenfahrt beim Graffiti-Sprühen ertappt

Stralsund - Eine Klassenfahrt von Berliner Gymnasiasten ist in Stralsund von einem Polizeieinsatz überschattet worden. Wie ein Polizeisprecher erklärte, wurden zwei 15-Jährige dabei ertappt, wie sie im Seehafen Graffiti-Zeichen an eine Wand sprühten.

Betroffen war ein Speichergebäude. Bei den Sprayern wurde auch "Werkzeug" beschlagnahmt, ein dritter Beteiligter habe fliehen können. Die Tatverdächtigen wurden an den Leiter der zehnten Klasse übergeben.

Ihre Eltern seien informiert worden. Die Polizei rätselt allerdings noch über die Rechtschreibung: Aufgesprüht war das Wort "EROR". Sollte das englische "Error" gemeint gewesen sein, waren die Urheber im Wortsinne im Irrtum.

Nach tödlichem Streit Penis abgeschnitten

Limburg - Weil er sein Opfer getötet und ihm den Penis abgeschnitten hat, ist ein Mann vom Landgericht Limburg zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Nach Verbüßung von einem Jahr und fünf Monaten muss der alkoholkranke 32-Jährige aus dem hessischen Wetzlar in eine Entziehungsanstalt, entschieden die Richter.

Mit dem Strafmaß folgte das Gericht der Staatsanwaltschaft. Die war während des Verfahrens vom Vorwurf des Totschlags abgerückt und hatte zuletzt von Körperverletzung mit Todesfolge gesprochen.

Der Angeklagte hatte im März mit seinem 53-jährigen Opfer literweise Wein und Weinbrand getrunken. Während der 32-Jährige etwa 2,8 Promille Alkohol im Blut hatte, waren es bei seinem Gegenüber etwa 3,7 Promille. Zunächst griff der 53-Jährige dem Angeklagten in die Genitalien, dann schlug dieser dem anderen mit der Faust mehrfach ins Gesicht. Das Opfer ging zu Boden und erstickte an Erbrochenem. Danach soll der 32-Jährige den Mann mit einem Messer verstümmelt haben.

Der Angeklagte habe seinen Widersacher nach dem Tod mit einer Kastration brandmarken wollen, betonte der Vorsitzende Richter. «Hätte der Mann noch gelebt, wäre er verblutet.» Nach der Tat hatte der 32-Jährige ein Geständnis abgelegt, sein Verteidiger, der auf Freispruch plädierte, widerrief das allerdings später.

Quelle: N24, DPA, REUTERS, KNA, AFP, AP

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