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Ein weiterer Frühlingstag neigt sich dem Ende . Es ist ein fortgeschrittener Abend.
Der Tag war gezeichnet von starken Regenschauern die die Stadt immer und immer
wieder heim gesucht hatten. Doch seid den frühen Abendstunden hat die Sonne
dem Regen den Gar ausgemacht. Fort an waren es nur schöne laue Abendstunden,die
zu einen ausgiebigen Spaziergang einladen. Die mächtigen Baumkronen versinken
ganz langsam im Schatten der umliegnenden Häuser. Die Schwalben scheinen zu schweben
wie kleine Minidrachen die sich vom seichten Wind in die Höhe des Himmels heben lassen.
Die Sonne versinkt am Horizont und die Amseln, Schwalben und Spatzen singen ihr
bezauberndes Abendlied. Hoch über den wenigen Wolken die sich am sonst strahlend
blauen Himmel wie Zuckerwatte vom Wind davon tragen lassen, brummt ein kleines
Flugzeug. Unten über dem Asphalt rollen die immer weniger werdenden Autos auf ihren
Weg nach Hause.
Die Spitzen der mächtigen Baumkronen versinken weiter im Schatten des gegenüberliegenden
Mehrfamilienhauses. Die Schwalben drehen um die Kronen ihre Abendlichen großen
Runden,alleine,zu zweit oder auch in Gruppen, bestehend aus ca. fünf bis sechs oder
mehr . Die Schwalben werden ruhiger und sind nur noch vereinzelt zu erblicken.
Sie bereiten sich auf ihre Nachtruhe vor. Im Hintergrund gurren einige Tauben.
Auf der Straße wird es merklich ruhiger. Der Gesang der Spatzen in der Ferne durchdringt die
herrannahende Abendruhe .
Einzelne Schwalben suchen mit kaum hörbaren Flügelschlagen einen Nistplatz für
die kommende Nacht. Die einzeln verteilten Wolken bedecken den blauen Himmel
als wenn sie den Himmel zudecken wollen um ihn für die Nacht vorzubereiten.
Der kaum spürbare Wind wiegt die saftig grünen Blätter der Bäume sanft ,als wolle der
Wind sie in den Schlaf wiegen.
Eine letzte Taube fliegt zu ihrem Nistplatz und bereitet sich auf die erholsame
Nacht vor,um neue Kraft für die Futtersuche am kommenden Tag zu sammeln.
Dächer einiger Häuser in der Ferne leuchten durch die letzten Sonnenstrahlen im hellen rot.
Während die Sonne im Westen untergeht,ziehen die Wolken langsam unter dem noch
strahlenden Blau des Himmels, Richtung Osten. Einige Autos rollen geräuschvoll über den
unebenen Asphalt . Die obersten Blätter der Baumkronen erhaschen die allerletzten
wohltuenden Strahlen der Sonne. Am Horizont erstreckt sich eine dunkle Wolkendecke die
mit Schneebedeckten Bergen gleicht. Hell leuchtend durch die Strahlen der Sonne ziehen
die Wolken vorrüber. Eine Wolke sieht aus wie eine gigantische Echse,andere Wolken wieder
angeordnet zu einem Kreis schweben vor weg. Und kleine Schäfchenwolken folgen.
Eine Wolke ähnlich wie ein kleiner Elefant hält sich mit dem Rüssel an den vor ihnen
schwebenden Wolken fest. Die Wolken haben einen leicht rosa schimmernden Kamm .
Es wird spürbar kühler. Eine Inselkollone aus Wolken ziehen jetzt vorbei. Der Wind
weht durch die Bäume, und das Rascheln der Blätter ist zu hören.
Das Strahlende Blau des Himmels färbt sich violett ,und bereitet sich auf die kommende
Nacht vor.
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29.06.16
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Baumblüte...
Endlich ist es soweit, die ersten Baumblüten erwachen aus ihrem Dornröschenschlaf.
Prachtvoller als im Jahr zuvor. Es ist immer
wieder ein Erlebnis zu sehen wie die Natur
Stück für Stück wieder zu neuem Leben erwacht. Ein farbenprächtiges Vorbild wenn das Leben wieder ihre zick-zack Sprünge macht. Die Natur lässt sich denn noch nicht
unterkriegen . Alles ist trüb und und grau,doch die Natur zeigt uns dass das Trübe kommt aber auch wieder geht.
Und trotzt dem mit ihrer Blütenpracht
die stärker als jedes Grau ist,plötzlich in allen Farben explodiert und damit zeigt,es geht weiter. Alles beginnt von
vorne,altes muss abgschmissen werden,um
Neues entstehen zu lassen. Auf einmal erscheint alles so klar wie der frühlingshafte unendliche mit den stellenweise hängenden dünnen watteähnlichen Wolken, blaue Himmel. Bei dessen Anblick die Gefahr besteht genzlich darin zu versinken. Wie die Vögel die nur ihre Flügel ausbreiten und irgendwann von der Weite des unendlich
blauen Himmels verschlungen werden und
das Erwachen der Natur nutzen um neues zu erkunden. Sie fliegen und fliegen und fliegen bis nur noch ein winziger schwarzer
Punkt zu erkennen ist und danach ganz
verschwindet. Ohne zu wissen was auf der anderen Seite auf sie wartet.
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18.04.16
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Geheimnisse der Natur...

es war ein sehr kühler und feuchter Tag. Doch wir haben nur leichten Nieselregen gehabt.
Und dennoch sind wir durch unsere nähere Umgebung zur Entspannung spazieren gewesen.
Wenn beim Spazieren auch noch die Augen offen gehalten werden für Kleinigkeiten
können diese tiefgründige Geheimnisse im Unterholz zum Vorschein bringen.
Sie wirken erst etwas einschüchternd doch sie bieten auch Schutz und Geborgenheit
vor eventuellen Einwirkungen von außen. Auf der anderen Seite auf einer Erhöhung erstreckt
sich die Spitze in den grau vergangenen Himmel eines gigantischen Wasserturm
als würde diese Turmspitze die dicken mit
Regen gespeicherte Wolken erreichen wollen um mit der Spitze zu drohen wenn ihr mit Regen
gespeicherten Wolken die Sonne nicht raus lässt
werde ich die Wolkendecke aufbrechen. Gigantisch und majestätisch und gleichzeitig sicher
im Schutz der immergrünen dichten Tannenbaumwand eingebettet. Bei seinen Anblick erschienen
die kleinen Spatzen,die singend und zwitschernd auf dem Rand eines Zaunes eher unscheinbar im Angesicht des Giganten im Hintergrund auf dieser kleinen Erhöhung in der Ferne.
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18.04.16
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Nach einigen Skepsis und dem Ringen mit meinen inneren Schweinehund,habe ich mich dazu durch gerungen auch bei naßkaltem Wetter wie heute an die frische Luft zu gehen.
Mit meiner Mütze die ich tief ins Gesicht und über die Ohren gezogen habe,um mich vor Wind.-u. Regenattacken zu schützen,den Mantel bis zum Anschlag zugezogen,und die Händen in den Jackentaschen vergraben,machte ich mich vom südlichen Teil der Stadt auf den Weg in die Schwimmhalle,die sich im Westteil befand.
Das Wetter hat es heute nicht gut mit uns gemeint,denn es war grau und ungemütlich.
Der Himmel bedeckt durch Wolken ,prall gefüllt mit Regenwasser .
Doch selbst an diesem verregneten und kühlen Tag ertönen,wenn auch selten in Momenten der Stille
die lieblichen Klänge von Vögel wie Spatzen oder Kohlmeisen,
auch Raben mit ihrem lauten rufen waren nicht zu überhören und Tauben die sich unter den
Schutz von Baumkronen geflüchtet haben,waren durch ihr Gurren unverkennbar.
Natürlich waren einige Autos ,die durch kleine Pfützen und Flüsse in Miniatur fuhren und auch Fußgänger ,die zu einer Vorstellung schnellen Schrittes liefen,unterwegs. Zwischendurch
machte der kalte Nieselregen eine längere Pause,doch der schneidende Wind beließ unerbittlich
über das Gesicht und Tränen in die Augen trieb.
Mit einem sehnsüchtigen Blick und Gedanken versunken ,wünschte ich in den beheizten
trockenen Räumen des Theater zu sein,eine dampfende Tasse Kaffe und einen kleinen Snack zu genießen,während ich auf den Beginn der Vorstellung warte. Plötzlich wurde
ich aus meinen Gedanken durch das Geräusch der ankommenden Tram gerissen,und blickte
in den von grauen Wolken vergangenen Himmel empor. In der Ferne wurden die
Drohenden immer näher kommenden Regenwolken dunkler,uns schoben den Regen vor
sich her.Doch der regnerische Tag hatte auch seine positive Seite. Blätter von Sträucher glänzten
durch die Feuchtigkeit der Regentropfen auf ihrer Oberfläche im Tageslicht,und zeigten ihre volle Farbenpracht,auf den Straßen spiegelten sich die Scheinwerfer der Autos,und die kleinen Flüsse die sich an den Ränder der Strassen bildeten,folgten lustig dem
Gefälle leise vor sich hin plätschernd der Straße . Die Regentropfen an den Scheiben
der Haltestelle rannten scheinbar um die Wette,welcher der winzigen Tropfen wohl am schnellsten
der Schwerkraft entgegen steuerte. Autos durch größere Pfützen rasend,spritzen kleine Wellen in
alle Richtungen.
In der Schwimmhalle angekommen,und beim öffnen der Tür zur Vorhalle ,stieß ich auf eine Wand aus warmer,wohltuender angenehm feuchter Luft,begleitet durch den Geruch von Chlor und Wasserdampf. Sogleich über kam mich ein prickelndes Gefühl,was Gänsehaut
auf meinem ganzen Körper verursachte. Es war ein vertrautes Gefühl,was die Gedanken an das
feucht kalte Wetter mit der Wärme aus der Halle geblasen hatte. Nun stand dem
feucht fröhlichen Spaß nichts mehr im Weg. Es waren lebhafte 90 Minunten gedankenverlorenes
Toben im Wasser mit einer Temperatur mit 27C° . Wieder raus aus der warmen Halle in das
nass-kalte Wetter, fühlte sich nicht mehr so unangenehm wie vorher an,denn mein Körper war noch
aufgewärmt vom Baden und Schwimmen,dass ich die Kälte anders wahr genommen habe.
Eine angenehme Müdigkeit über kam mich,aber ich fühlte Entspannung und Zufriedenheit.
Die anfängliche Unlust,angesteckt durch den trüben und dunklen Tag,war verflogen.
Mit neuer Energie ,trotz des tobereichen Wasserspaß ,auf dem Weg nach Hause,wo ein
herzhafter Linseneintopf wartete. Zwar erschöpft aber glücklich
ließ ich mich danach auf mein Sofa fallen,mit einer Tasse wohlriechenden Zitronentee beobachte
ich das Treiben der bunten Fische im Aquarium. Mit ihren zeitlupenähnlichen Schwingungen
verleihen sie Ruhe und Zeitlosigkeit,keine Anzeichen von Hektik oder Unsicherheit,dabei
übertragen sie unbewusst ein Gefühl vollkommener Entspannung.
Es war inzwischen draußen sehr dunkel und ruhig geworden.Nur gedämpfte Geräusche
der wenig aber schnell nach Hause fahrenden Autos ,und des regelmäßig
vorbei fahrenden Bus drangen durch die Dunkelheit,die das trübe Wetter mit der herein brechenden
Nacht verschlang.
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07.03.16
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Direkt nach dem Mittag hat mich die vom stahlblauen Himmel strahlende Sonne
zu einen Spaziergang eingeladen. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen.
Kaum an der Oder gewesen nahm ich mir mein Buch aus der Tasche und habe
gelesen,während nicht weit von mir entfernt Wasser plätscherte,und mich unbewußt
gedanklich ans Meer versetzte,zumal die Geschichte in meinem Buch auch am Meer und
Strand handelt.
Nach wenigen Schritten entlang der Oder,dauerte es nicht lange,
ich blieb voller Begeisterung stehen,schaute verträumt in die Ferne. Was wohl hinter dem Horizont verborgen liegt,was würde dort warten? Oft gibt es Momente, in denen unklar ist
was als nächstes kommt,wenn ein Hügel überwunden ist ? Und was würde hinter
dem nächsten Hügel warten?
Die Möwen am wolkenfreiem Himmel über mir die sich im Wind auf und ab trugen ließen, bewunderte ich. Es sah aus als ob die Möwen unter größten Anstrengungen versuchen von der
Stelle zu kommen,da lächelte ich in mich hinein. Ab und zu überkommt mich auch das Gefühl
auf der Stelle zu treten.
Doch mit neu geladener Energie und nach vorne schauend geht es doch weiter.
Weiterlaufend langsamen Schrittes begegnete ich vielen Angler am Ufer,die mit aller Gelassenheit,ihre Angel in der Oder versenkten, und mit Engels Geduld auf ein Zupfen an der
Sehne warteten. Ein Angler hatte es sich besonders gemütlich gemacht,mit einem Campingkocker,zu Essen und zu Trinken. Ich habe mich gefragt wie lange der junger Angler da wohl schon sitzt?
Hat er schon einen Glücksfang gehabt,hatte er gerade erst seine Angel ausgefahren?
Da ich keine Geduld für das Angeln besitze ging ich in die Ferne schauend weiter.
Da entdeckte ich einen gemütlichen Platz auf der Wiese dicht am Ufer der Oder,und setzte
mich auf einen geeigneten Platz mitten auf die Wiese hin. Noch habe ich etwas Zeit,also nutzte ich so die Zeit und holter noch einmal mein Buch aus der Tasche.
Doch zum lesen kam ich nicht. Denn
Der Ausblick der sich mir bot nahm mir die ganze Konzentration zum lesen.
Vor mir erstreckten sich kahle und vom Winter gezeichnete Stäucher,die einen sehr rätselhaften Eindruck auf mich hinterlassen haben. Zu einem hohen Bogen in den blauen Himmel ragend und von der Sonne angestrahlt,standen sie vor mir während die Knospen glänzend in der Sonne auf das Erwachen der Blüte wartend,um sich
entfalten zu können. Die Sonne sendet angenehme Wärme vom blauen Himmel auf mein Gesicht. Als ich den Fluss hinter den majestätischen noch sich im Winterschlaf befindlichen Knospen der Sträucher,beobachte wie er in der Sonne glitzert,wurde ich durch Zwitschern und Schimpfen von kleinen Vögelchen sanft aus meinen Trance geholt. Zwar bin ich keine
Vogelexpertin,aber mit großer Sicherheit habe ich mindestens drei verschiedene Arten von
Vögeln ausmachen können. Und alle zwitscherten durcheinander aus allen den um mich
herum im Winterschlaf befindlichen hohen Sträuchern. Sie flogen lustig hin und her,flatterten
mit ihren kleine Flügeln,wobei ich dachte der Flügelschlag könnte von einem größeren Vogel
kommen. Doch bei genauen Hinsehen,wurde mir bestätigt dass es sich um die kleinsten der Vögel handelt. Diesen Moment wollte ich in Erinnerung behalten,also schloss ich meine Augen,streckte mein Gesicht in die wohltuenden Strahlen der Sonne. Es war beeindruckend was ich mit geschlossenen Augen alles wahr genommen habe. Das rauschen des leichten Windes,der ab und zu eine kühlende Briese über mein Gesicht schickte, leise Stimmen von Menschen hinter mir,das plätschern von Wasser an das Ufer ,das Flüstern der schützenden
Sträucher die sich im Wind hin und her wiegen,auch das unterschiedliche Zwitschern der Vögel. Als ich da nun gesessen habe,mit geschlossenen Augen den Naturklängen zu lauschen,hörte ich auch dass das Zwitschern der Vögel stärker und lauter wurden ,es sind immer mehr Vögel gekommen die mich besucht haben.Plötzlich erklang ein
vertrautes Geräusch durch das Zwitschern und Schimpfen der kleinen Besucher,es ist
ein ruhiges und zufriedenes Schnattern. Das muss ein Entenpaar sein?
Im Hintergrund hörte ich die Kirche mit
Ihren Glocken Leuten die mich unsanft aus meinen Zustand des Trance erweckten.
Langsam öffnete ich meine Augen,und das Licht der Sonne blendete mich so stark,dass das
Gras vor mir in einem ungewöhnlichen Gelb statt in einem teilweise saftigen grün erschienen ließ. Dann sah ich dass Entenpaar was sich in der Sicherheit des Dickicht der Sträucher
schützend versteckte,die sich im kühlen Wasser umkreisten,und mit dem
Schwänzchen hin und her wackelten. Was die beiden sich wohl zu erzählen haben?
Haben die zwei ein sicheres zu Hause gesucht?
Kurze Zeit war ich geblendet,und konnte erst aufstehen als meine Augen sich wieder an die
natürliche Schönheit der Natur gewöhnt haben. Wieder mit klarer Sicht,stehe ich auf meinen
Beinen, die mir plötzlich weich und wackeligen,und schwach erschienen. Doch nach einigen
Meter lief ich mit festen Schrittes weiter raus aus einer Welt der volkommenen Entspannung in eine in diesem Moment auf mich von Hektik,Steinpflaster,und Beton in nur wenige Meter entfernte bestimmte Welt. Und ganz schnell war ich von meiner Traumwelt in die reale Wirklichkeit des Alltags gefallen. 
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06.03.16
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