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Eine zeit- und menschengemäße Gesellschaftsgestaltung erfordert:
Komplementäre Demokratie entwickeln – Geldherrschaft überwinden! 
Achberger Sommertagung im Gedenk- und Verantwortungsjahr 2014
 
Sowohl die Ukraine-Krise wie auch die Verhandlungen zum TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU zeigen, dass das „Gemeinsame Haus Europa“ als eine gegliederte und assoziierte Einheit neu gestaltet werden muss, damit eine größere Unabhängigkeit Europas von der Vorherrschaft der USA einerseits und der entstehenden Dominanz Asiens (China, Indien usw.) andererseits gewonnen werden kann. So kann ein Gestaltungs-Schritt hin zur Überwindung der globalen Geldherrschaft und ein Ausgangspunkt einer Ost, West und Mitte verbindenden global-solidarischen Gesellschaft gesetzt werden.

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Eine (halb)kabarettistische Darstellung der Misere: https://vimeo.com/98937081
Wir freuen uns sehr, euch mit dem fulminanten und kritischen Beitrag von Georg Schramm alias Lothar Dombrowski ein weiteres Highlight unserer 40-Jahr-Feier als Video präsentieren zu können. Wir wünschen viel Vergnügen damit.

https://www.gls.de/40
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Eine zeit- und menschengemäße Gesellschaftsgestaltung erfordert:
Komplementäre Demokratie entwickeln – Geldherrschaft überwinden!
Achberger Sommertagung im Gedenk- und Verantwortungsjahr 2014

13.-20. Juli 2014

u.a. mit einem seminaristischen Beitrag von Udo Herrmannstorfer und einem Kolloquium zum Thema Geld und Demokratie

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Komplementäre Demokratie
Die notwendige Ergänzung der repräsentativen Demokratie um einen adäquaten Volksgesetzgebungs-Prozess: Eine Betrachtung der Grundzüge eines modernen Demokratieverständnisses aus Perspektive der österreichischen Verfassungssituation.
von Gerhard Schuster
Juni/Juli 2013

Eine kurze Besinnung mit dem deutschen Philosophen Johann Gottlieb Fichte: "Kultur heisst Übung aller Kräfte auf den Zweck der völligen Freiheit, der völligen Unabhängigkeit von allem, was nicht Wir selbst, unser reines Selbst ist" (in: Beitrag zur Berichtigung der Urteile des Publikums über die französische Revolution, 1793, S. 73, 74). Das klingt zwar zunächst nur wie ein individuelles Ziel. Dennoch war Fichte weit davon entfernt, hier einen blossen Individualismus vertreten zu wollen. Denn er sah die Notwendigkeit - und die gilt heute so wie damals - dass der Einzelne seine so definierte Freiheit nicht erreichen kann ohne das Zusammenwirken und Zusammenwollen mit anderen. Gleichzeitig gilt - und diesen Aspekt möchte ich für die heutigen Zeiten noch mehr betonen als für frühere Zeiten - dass eine Gesellschaft keinen Fortschritt erzielen kann, wenn sie nicht die kreativen und produktiven Kräfte des Einzelnen fördert, wachsen lässt und sich zunutze macht. In einer Zeit, in welcher wir sehen, wie die Wirtschaft von geldhungrigen Finanzakrobaten verfälscht und in den Abgrund gedrängt wird, müssen wir uns wieder darauf besinnen, was die wahren Quellen der Wirtschaft sind: nicht Finanzierung, sondern Produktion, und nicht nur Produktion, sondern Erfindungsgeist und individuelle Kreativität, und diese letzteren machen den innersten Kern der Kultur aus. Die Wirtschaft lebt eigentlich aus der Kultur heraus, aber wir befinden uns heute in einer Zeit, in der uns die führenden Personen der Wirtschaft die wahre Bedeutung der Kultur vergessen lassen möchten. Mangelndes Kulturverständnis ist das eigentliche Problem der heutigen Zeit.

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Dieses Zitat konnte man schon 1999 in der Weihnachtsausgabe des Spiegel (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15317086.html) lesen, aber es ist heute noch aktueller als damals - Dieser Weg eines Europas der Staatenlenker und -führer, die sich in Verträgen ausmachen, was sie für das Richtige halten, muss aufhören zugunsten eines "Europas der Souveräne":

1. mit einer europäische Bürgerschaft als demokratischer Souverän für alle europäische Gesetzgebung

2. mit einer "assoziativen Souveränität" des solidarischen Zusammenarbeitens in der Wirtschaft im Dienste des Bedarfs und des Gemeinwohls und

3. in allen Fragen der Kultur und des Geisteslebens muss der einzelne - Verantwortung zu seinem Gewissens - der "König" sein - "Freiheit zu geben durch Freiheit ist das Grundgesetz dieses Reichs" (Schiller) und

4. mit der Aufgabe diese drei Gestaltungsfelder miteinander zu kommunikativ vermitteln und zu versorgen mit den nötigen monetären Mitteln zur Erfüllung ihrer Aufgaben.

Soll die Menschheit die volle Höhe ihrer Emanzipation erreichen, gibt es auch hierfür kein zurück mehr!
Die #Brüsseler Republik
Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes #Geschrei gibt und keine #Aufstände, weil die meisten gar nicht #begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein zurück mehr gibt
Jean Claude Juncker, Vorsitzender der #Euro Gruppe
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Was sind die konstitutionellen Fundamente derer es bedarf, damit die Bürgerschaft Europas zu einem demokratisch handlungsfähigen Akteur werden kann? Wie soll der Rechtsraum für das kulturelle, staatliche, wirtschaftlich und monetäre Leben im vereinigten Europa des 21. Jahrhunderts in kommunikativer Vernetzung und orientiert an den Idealen Freiheit (mit Verantwortung), der Gleichheit (mit Rechten und Pflichten) und der Brüderlichkeit (im Geben und Nehmen in der Arbeit und im Konsum) - gestaltet werden?
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