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  Unsere Hauptaufgabe war es, ein einfaches, preisgünstiges und übersichtliches Diagnostik-Gerät für die Untersuchung und operative Behandlung der Bienenfamilien sowohl für erfahrene Imker, als auch für Hobby-Imker zu entwickeln. Bei der Überwachung des Zustandes der Bienen mit einem autonomen Gerät
„Indikator für den Zustand“ kann man die Situation in einem Bienenstock auf einfache Weise bewerten: ob es eine gute Lüftung gibt, ob man die Fluglöcher öffnen sollte, ob die Bienen beruhigt bzw. erregt sind oder ob es Tracht gibt. Im Sommer-Modus kann man die Arbeitsaktivität der Bienen, das Vorhandensein einer Tracht und die Trachtmenge bestimmen.
Man kann den Modus im Sommer und im Winter verwenden. Im Winter-Modus kann man die Überwinterungsbedingungen der Bienenvölker bewerten: ob die Überwinterung gut verläuft, ob es genug Nahrung gibt, ob die Bienen Infektionen ausgesetzt sind; und ob der Imker Maßnahmen ergreifen soll, um das Bienensterben zu verhindern.
 
Im Modus kontinuierliche Überwachung wird das Energiespektrum akustischer Signale von Bienen im Frequenzbereich von 50-550 Hz auf den Bildschirm abgebildet. In diesem Frequenzbereich werden alle wichtigen und aussagekräftigen Informationen geliefert. Bei der Darstellung des Energiespektrums wird ein Mittelwert von Energiewerten berechnet, um kurze Störungen zu vermeiden. Der Frequenzbereich wird in drei Teile aufgeteilt. Diese Teile charakterisieren die
Biologie und Lebensweise der Bienenvölker.
Akustische Signale im ersten Frequenzbereich von 50-180 Hz zeigen die Lüftung der Bienenstöcke an. Akustische Signale im zweiten Frequenzbereich von 180-400 Hz zeigen die Aktivität des Bienenstocks an. Signale im Frequenzbereich von 400-550 Hz zeigen Erregungszustand und Mobilisation zur Honigsammlung an. Danach wird der Frequenzbereich mit den höchsten Energiewerten bestimmt. Die Werte werden in der Pfeildarstellung abgebildet. Durch die Pfeilfarben (Übergang von schwarz und blau bis hin zu gelb und rot) werden die minimalen und maximalen Signalintensitäten im jeweiligen Frequenzbereich bestimmt.
 
Genauer können wir sehen, dass…. In allen Standardwerken zum Thema Verhalten der Bienen werden die Bereiche der akustischen Signale in drei unterschiedliche Bereiche, sowie einige Spezialbereiche aufgeteilt.
Der Niederfrequenzbereich von 50-190 Hz: Laute, die die Bienen bei der Lüftung der Bienenstöcke erzeugen. Die Lautintensität und Höhepunkt der Signalstärke in diesem Frequenzbereich verändern sich mit den Lebensbedingungen und dem biologischen Zustand der Bienenvölker. Veränderung des Mikroklima im Bienenstock wirkt sich direkt auf die Lautintensität des Signals in diesem Frequenzbereich aus. Veränderung des Frequenzbereiches bei der Lüftung der Bienenstöcke tritt aufgrund der Temperaturänderung auf. Die Lüftung verstärkt sich bei der Überhitzung des Bienenstockes. Bei der Abkühlung nimmt sie ab. Bei einem großen Nektarertrag, aus dem Wasser entzogen werden muss, verstärkt sich die Lüftung ebenfalls. In der Winterzeit erhöht sie sich sehr schnell, da die Temperatur und Konzentration von Kohlendioxid im Bienenstock steigen. Bei einer Erhöhung der Konzentration von Kohlendioxid um 10% steigt die Signalintensität bei der Lüftung um 20-25 dB. Teilweise stimmt der Hochfrequenzteil in diesem Bereich mit den Lauten überein, die die Drohnen beim Fliegen erzeugen. Diese Laute sind auch für Passivität der jungen Bienen typisch.
Der Mittelfrequenzbereich von 200-400 Hz: wird von allen Forschern als Aktivität des Bienenstocks bezeichnet. Der Zusammenhang von den Signalen im Frequenzbereich von 210-330 Hz und Wärmeleistung der Bienen, sowie Temperaturerhaltung im Bienenstock wurde mit hoher Zuverlässigkeit festgestellt. Die Laute in diesem Frequenzbereich werden durch Thorax starke Vibrationen erzeugt. Dadurch entsteht Wärme. Die Frequenz von Lauten des Schwarmes im neuen Bienenstock im Bereich von 300-325 Hz ist die intensivste. Wie wir wissen arbeiten Bienen in den ersten Tagen im Bienenstock und bauen Waben. In der Winterungszeit charakterisieren diese Laute die Beunruhigung der Bienen wegen Varroamilben. Je mehr Infektionen die Bienenfamilie hat, desto mehr beunruhigt das die Bienen. Somit wird der Höhepunkt der Signalstärke in die Hochfrequenzbereiche verschoben. Sammelaktivitäten: die Bienen erzeugen beim Tanzen Laute im Frequenzbereich von 200-300 Hz. Signale der Furageure befinden sich in zwei Frequenzbereichen. Eins davon liegt im Frequenzbereich von 200-350 Hz. Durch das Fehlen von Insektennahrung wird der Höhepunkt der Signalstärke in die Frequenzbereiche von 200-240 Hz verschoben. In der Trachtzeit stellt man den zweiten Höhepunkt der Signalstärke im Hochfrequenzbereich fest. Diese Frequenz von Lauten im Bienenstock entsteht, weil das Johnstonsche Organ, das Hörorgan der Bienen, genau auf diese Frequenzbereiche reagiert. In der Trachtzeit warten die jungen Bienen verschiedenen Alters, die nicht arbeiten auf die Furageure. Sie sitzen in der Nähe des Flugloches und warten auf die Laute im Frequenzbereich von 256 Hz, die von den Furageuren erzeugt werden. Diese Laute werden auch von den Bienen erzeugt, die die Pollen an jüngere Stockbienen entladen möchten. Diese Frequenz von Lauten entsteht auch wenn die Stockbienen neue Flugbienen für Nektarsammlung suchen. Wenn die Anzahl von Bienen für Nektarsammlung ausreicht, sinkt die Signalintensität. Laute beim Bienenflug: liegen im Frequenzbereich von 180-260 Hz. Die Frequenz von Lauten beim Bienenflug hängt vom Alter der Biene ab. Aber eigentlich hängt sie vom Gewicht ab. Die jüngeren Bienen sind schwerer und müssen deswegen häufiger mit den Flügeln flattern. Die alten Bienen verlieren an Gewicht und wiegen weniger. Spangler-Studie bestätigt: Schwebungsfrequenz bei den Flügeln einer Biene, wenn sie 50 Meter weit auf der Suche nach Nahrung fliegt, beträgt 315 Hz; bei 1500 Meter 207 Hz. Bei Bienen, die in einem Abstand von bis zu 50 Meter von dem Bienenstock fliegen, beträgt die Frequenz 263,4 Hz. Bei einer Entfernung von über 500 Meter sogar 198 Hz. Das heißt, dass junge und schwere Bienen in der Nähe des Bienenstocks fliegen und Nahrung in näherer Umgebung suchen. Alte Bienen, die nicht viel wiegen, fliegen auf weite Entfernungen. So können sie mehr Honig ohne großen Aufwand bringen. Wenn Sie diese Laute nicht für die Aufzählung von abfliegenden und anfliegenden Bienen verwenden, werden sie bei der Bewertung des Zustandes der Bienen in der Tageszeit ein Störfaktor sein. Deswegen sollen die Messungen, vor allem im Frequenzbereich Schwarmlaune oder Arbeit im Bienenstock, nach dem Bienenflug durchgeführt werden.
Hochfrequenzbereich von 400-550 Hz: zeigt die Erregung der Bienen und Signalbereiche bei Mobilisation an. Vor dem Abflug, während des Bienenfluges und bei einer Stimulation die sich auf den Zustand der Bienen auswirkt, wird eine Steigerung dieses Frequenzbereiches festgestellt. Die höchste Lautintensität in diesem Frequenzbereich wird am Anfang des Tages, bei der ersten Entladung des Honigs festgestellt. Im Laufe des Tages sinken die Frequenzsignale ab. Laute in diesem Frequenzbereich werden auch von den Furageuren erzeugt. Außerdem wurde bei der Entladung und Abgabe des Honigs an junge Bienen für Fermentierung und Ablegung in die Zellen ein Unterscheidungsmerkmal festgestellt. Es sind Signale im Frequenzbereich von 380-480 Hz, die die Bienen bei der Entladung erzeugen. Wir sehen es als wichtigstes Merkmal in diesem Frequenzbereich an. Denn es hat direkt mit der entladenen Honigmenge zu tun. Diese Signale entstehen im unteren Bereich der Waben, gegenüber von dem Flugloch. Dort befindet sich die Entladestelle für Honig. Hier geben die Sammelbienen den Honig an junge Bienen ab. Bei einer intensiven Sammlung müssen die Sammelbienen noch höher zu den Honigreserven fliegen. Bei der Verringerung des Nektareintrages werden die Sammelbienen von jungen Bienen in der Nähe des Flugloches empfangen. Dieser Prozess wirkt sich auf die Hörbarkeit und Lautenintensität in diesem Frequenzbereich aus.
Frequenzbereich bei Schwarmlaune von 210-240 Hz: alle Forscher bezeichnen die Schwarmlaune als eine Ansammlung nicht aktiver junger Bienen, die nicht arbeiten im Bienenstock. Bei einem Schwarm verhalten sich die Bienen in der Regel passiv. Sie hängen an den unteren Teilen der Waben als eine Art Bienentraube. Gleichzeitig fliegen die Signalbienen und Quartiermacher an, die Laute der Mobilisation im Frequenzbereich von 370-500 Hz erzeugen. Beim Fehlen der Bienenkönigin und bei der Schwarmlaune stellt man den Höhepunkt des Signals im Frequenzbereich von 240-260 Hz fest. Bei der Annahme der Bienenkönigin beruhigen sich die Bienen und der Höhepunkt der Signalstärke wird in die Niederfrequenzbereiche von 160-200 Hz verschoben. Wenn die Königin aus irgendeinem Grund nicht angenommen wird, erregen sich die Bienen. Der Höhepunkt der Signalstärke wird in die Hochfrequenzbereiche von 350-450 Hz verschoben. Wood hat bei der Entwicklung des Apidictors festgestellt, dass bei einem Signal im Frequenzbereich von 255-285 Hz ein Schwarm kommt. Die Forscher bestätigen die Bedingungen in diesem Frequenzbereich zweifellos.
Heute werden die meisten biologischen Untersuchungen im zweiten Frequenzbereich von 200-400 Hz durchgeführt. Da in diesem Frequenzbereich sich alle wichtigen Lebensereignisse der Bienen abspielen, unter anderem ihr Einzelverhalten. Der dritte Frequenzbereich bezüglich der Erregung und Rekrutierung wird nur als Ergänzung erforscht.
 
       So kann ein Imker, der akustische Signale und Frequenzen auswerten kann, wird den Zustand der Bienen im Bienenstock sehr leicht bewerten können. Unser Gerät wird ihm als Unterstützung dienen. Unser Gerät für den erfahrenen Imker zur täglichen und operativen Kontrolle der Bienenvölker. Ein schnelles, bequemes und übersichtliches Verfahren für die Bewertung des Zustandes der Bienenfamilien. Der Zeitaufwand für die Überwachung beträgt nur 10-15 Sekunden pro Bienenfamilie.
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Die Goldnessel blüht im zeitigen Frühjahr und bietet für Bienen und Hummeln eine gute Nahrungsquelle.

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Die Ableger sind zwar noch nicht da, aber die Grundlage für meine Webseite über die Bienen im Düsseldorfer Süden ist gelegt.

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2015-02-07
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hier muss nicht gehandelt werden, der Wind wusste was sich gehört
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07.02.15
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