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Hier ist mein Beitrag mit Tipps und Erfahrungen von mir, wie man Stechmücken fern hält.


Pflanzen gegen Stechmücken

Stechmücken – Sie surren, stechen und halten vom Schlafen ab. Sobald das Licht angeht, fehlt dann, bis auf die juckenden Stiche, typischerweise jede Spur von Ihnen. Doch das muss nicht sein! Die folgenden Pflanzen halten Dir die nervigen Plagegeister vom Leib.


Bohnen: Ein wunderbarer Stech- und Sichtschutz

Bohnen sind nicht nur ein guter Sichtschutz, sondern auch die ideale Stechmückenabwehr. Mit Stangen- und Feuerbohnen lassen sich schnell ganze Lauben auf dem Balkon oder im Garten heranziehen. Die Feuerbohnen sorgen mit ihrer feurigroten Blüte zudem für einen tollen Blickfang.

Für welche Sorte Du Dich auch letztendlich entscheiden magst, die Mücken werden bei Dir zu Hause jedenfalls einen großen Bogen um Dich machen. Bohnenkraut können die Plagegeister übrigens auch nicht ausstehen.

Sehr effektiv: Der Weihrauch, auch Harfenstrauch genannt

Plectranthus coleoides

Plectranthus hat einen ähnlichen Duft wie der echte Weihrauch Boswellia und schützt vor Stechmücken und Motten. Daher wird er im Handel häufig unter dem Namen Weihrauch oder Mottenkönig angeboten. Die panaschierte Zuchtform mit ihren weißen Blattränder ist besonders dekorativ lässt gut mit anderen Balkonpflanzen kombinieren.

Die Katzenminze: Stärker als chemisches Insektenabwehrmittel

Diese Pflanze enthält den Wirkstoff Nepetalacton, der 10 mal wirksamer ist, als das bekannte Insektenabwehrmittel Diethyltoluamid (DEET). Mücken machen daher einen großen Bogen um die Pflanze. Stattdessen werden Bienen und Hummeln von der Katzenminze angezogen und finden bei ihr eine Nektarweide. Katzenbesitzer machen ihren Lieblingen ebenfalls eine mit dieser Pflanze. Katzen lieben den Duft der Katzenminze.

Leckere Tomaten statt juckende Stiche

Auch der Geruch von Tomaten hält die ungebetenen Gäste fern. Für Balkon oder Terrasse gibt es kleinere und kompaktere Sorten, die speziell für diese Kultivierung gezüchtet wurden.

Duftpelagonien: Ein Blütenwall zur Abwehr

In Bayern sieht man vor den Fenstern und Balkonen oft ein rosa rotes Blütenmeer aus Geranien. Dies sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch ein guter Insektenschutz.

Lavendel: Der Klassiker

Ein bewährtes Mittel gegen Stechmücken ist Lavendel. Steht die Pflanze auf dem Balkon oder im Garten, bleiben die aufdringlichen Blutsauger fern. Alternativ lassen sich die Mücken mit echten Lavendelöl aus der Apotheke vertreiben. Dazu genügt es, wenn Du wenige Tropfen von dem ätherischen Öl auf ein Papiertaschentuch gibst, und es an die gewünschten Stellen ablegst.

Der Nachteil ist, dass das ätherische Öl nach ungefähr einer Nacht wieder verflogen ist und die Mücken wieder kommen. Daher muss man die Tücher jede Nacht neu mit Lavendelöl beträufeln. Sollten sich jedoch gerade keine Pflanzen zur Abwehr auftreiben lassen, ist das Lavendelöl immer noch eine zuverlässige Notfalllösung.

Walnussbäume

Walnussbäume werden schon lange als Mückenschutz eingesetzt. Früher pflanzte man sie gerne als Hofbäume, da sie die meisten Insekten fernhielten. Gleichzeitig konnten sich die Anwohner im Herbst über eine reiche Walnussernte freuen.

Bei der Pflanzung eines Walnussbaumes, sollte dabei jedoch beachtet werden, dass diese Bäume keine Konkurrenz dulden. Die Blätter enthalten Gerbstoffe und setzen beim Zerfall Juglon frei, das sich keim- und wachstumshemmend auf andere Pflanzen auswirkt. Dennoch funktioniert der Insektenschutz nicht immer zu 100%.

Empfehlung:

Am zuverlässigsten funktioniert bei mir die Mückenabwehr, wenn ich mehrere der obigen Pflanzen miteinander kombiniere. Mindestens zwei dieser Pflanzen genügen in der Regel. Gute Erfahrungen habe ich bis jetzt mit Feuerbohnen, Bohnenkraut, Geranien insbesondere die stehende Variante, Lavendel, Tomaten und ganz besonders mit dem Harfenstrauch gemacht.

Seitdem ich jedes Jahr diesen pflanzlichen Schutzwall einsetze, verirrt sich nur noch ganz selten eine Stechmücke in mein Schlafzimmer. Das scheinen dann wohl sehr hart gesottene Exemplare zu sein. 😉 Aber selbst in den Jahren, in denen eine Mückenplage herrschte, ließen sich fast keine Blutsauger bei mir blicken, dank dieser Pflanzen.


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buchpräsentation, essbare zierpflanzen, gartenküche

"Rezepte aus der GARTENKÜCHE ... Buchpräsentation - 19. Mai, 16.00 – 18.00 Uhr im BIO am PLATZ, Hauptplatz 26 in Tulln
Gartenkoch Benjamin Schwaighofer reicht Kostproben aus der Küche, Elisabeth Plitzka garniert mit Garten- und Pflanzentipps – und natürlich signieren die beiden da gerne auch ihr Werk!...."

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Achtung, bitte gut aufpassen bei der Gartenarbeit!
Igel schläft noch. Was Sie machen können, wenns passiert...

http://www.garteninspektor.com/blog/igel-im-winterschlaf

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Rosen haben Dornen. Das weiß jedes Kind.
Doch es gibt Möglichkeiten, beim Rosenschniit, den Kontakt zu den Dornen und somit auch die Verletzungsgefahr daran zu verringern.
http://www.rosen.pink/2017/02/uber-die-Vorteile-von-Prasentier-Scheren-und-Teleskop-Scheren.html

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ein funkelndes garten-jahr 2017 - ob gross oder klein, eure gärten sollen gedeihen 
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welche pflanzen faszinierten Kaiserin Elisabeth? Noch ca. 2 Wochen auf der Garten Tulln. Schöne ergänzung zur 'Gartenmanie der Habsburger' ausstellung in Baden.

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Tulpe Irene Parrot!
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Endlich Sommer...
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