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Heute am Meer in Kalives. Bei diesem schönen Frühlingswetter schmeckt das frisch Gezapfte schon wieder richtig gut.

Natürlich sitzt man draußen. Die Zeit des Stubenhockens ist nun endgültig vorbei. 
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Streetfotografie, kretische Tänze und Wanderungen - erlebe Dein besonderes Osterfest auf Kreta!

2017 stimmen die beiden Osterfest-Termine nach dem Julianischen Kalender (griechisch-orthodox) und nach dem Gregorianischen Kalender (christlich-europäisch) überein.
Wir haben uns daher ein besonderes Oster-Spezial überlegt, bei dem Du entscheidest welchen Schwerpunkt Du im Programm setzen willst.

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Antonis und Marie lernen sich während eines Urlaubs auf Kreta kennen und lieben. Nach 33 Jahren sehen sie sich wieder. Erzählt nach einer wahren Begebenheit.
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Kurzgeschichte (http://blogpoesie.de/?p=45452)


WEINLESE BEI GEORGOS

Seit geraumer Zeit bin ich Einwohner des 80-Seelen-Dorfes Ramni, am Knöchel der Lefka Ori, im Nordwesten der Insel Kreta. Knöchel, weil der Ort eben nicht mehr am Fuß, sondern schon fast 400 Meter über dem Meeresspiegel liegt, und sich dahinter Berge mit ihren über zweitausend Meter hohen Gipfeln auftürmen. Das Willkommen in Ramni war und ist geprägt von Gastfreundschaft und großer Herzlichkeit. Ich bin jetzt offiziell ein Ramnianos.

Mein Nachbar heißt Georgos. Er arbeitet und lebt eigentlich in Chania, kommt aber jedes Wochenende mit seinem jetzt achtjährigen Sohn ins Dorf, genauer gesagt in das ehemalige Haus seines Vaters, um von dort aus seine Weinstöcke und Olivenbäume zu bewirtschaften. Wir haben schnell einen guten Kontakt bekommen und teilen zwischenzeitlich nicht nur den Tsikoudia und Wein miteinander, sondern immer wieder auch das Essen.

Ende September ist Weinlese und für Georgos ganz normal, mich zu fragen, ob ich helfen kann. So bin ich zum ersten Mal dabei, Trauben von den Reben zu pflücken und anschließend beim Keltern, mit Hand oder besser gesagt Fuß anzulegen.

Am späten Vormittag fahren wir mit mehreren Autos zu Georgos Weinfeldern und füllen Kiste um Kiste mit saftigen Trauben. Nach ungefähr drei Stunden sind wir mit vielen fleißigen Händen fertig, verfrachteten die Kisten auf zwei Pick Up und fahren zurück nach Ramni. Dort kippen wir die Trauben auf Georgos Grundstück in eine riesige Betonwanne. Dann steige ich, zusammen mit einem weiteren Mann und seinem Sohn, mit den vorher gut gewaschenen, nackten Füßen in die Wanne, und wir treten auf sie ein, bis auch der letzte Tropfen Most in einem Fass aufgefangen ist.

Der Trester wird nicht etwa den Schweinen, die auf der gegenüber liegenden Straße herum grunzen, zum Fraß vorgeworfen, sondern wir füllen auch ihn in bereit gehaltene Fässer, um daraus ein paar Wochen später bei einem Kazani den Raki (oder: Tsikoudia, wie er hier heißt) zu brennen.

Während des Wein Kelterns werden zwei geschlachtete Lämmer in Portionen zerlegt. Ein Teil davon kommt in einen großen Kochtopf mit gesalzenem Wasser, um daraus "Arni mit Pilafi" (Lamm mit Reis) zuzubereiten. Der Rest kommt auf den Grill. Die anwesenden Frauen bereiten noch verschiedene andere Speisen zu. - Nach getaner Arbeit setzen wir uns draußen an eine lange, eingedeckte Tafel und essen die wohl schmeckenden Gerichte. Dazu gibt es "Kokino Krassi" (den allgegenwärtigen Landwein), der durchaus in ansehnlichen Mengen genossen wird.


KETTENGESÄNGE. -
EIN MAN GIBT DEM ANDEREN
HEMDSÄRMLIG DAS WORT.


Während wir bei guter Laune miteinander essen und trinken, steht Georgos mit einem Mal auf und stimmt ein Lied an. Ich habe ihn bis dahin schon des öfteren singen hören. Zum erstem Mal aber tut er dies nicht leise, sondern mit großer Inbrunst, und es dauert nicht lange, bis der Nächste mit einstimmt.

Daraus entsteht nach und nach eine Art Kettengesang, dass heißt, das Lied wird von Mann zu Mann weiter gereicht. Der eine verstummt und der andere ergreift singend das Wort. Ich bin von dieser Darbietung sehr bewegt, und die sonoren, durchweg tiefen Männerstimmen, die mal fröhlich klingen, mal traurig, mal wild, gehen mir durch Mark und Bein.

Heute, einen Tag später, ist das Feiern und vor allem das Singen bei Georgos Dorfgespräch; denn man konnte es weithin hören und dauerte weit über eine Stunde an. Ich habe mir erzählen lassen, dass die Texte (zum Teil zumindest) erst während des Gesangs entstehen, und dass es sich dabei um eine traditionelle Form des Liedvortrages handelt, der besonders von den Männern der Lefka Ori gepflegt wird.

Mehrfach hörte ich die Bezeichnung Risitika. - Hierunter fallen insbesondere Gesänge, die zur Zeit der Türken-Herrschaft, aber auch während der deutschen Besatzungszeit entstanden sind. Bei diesen Liedern gibt es einen Vorsänger, und der Chor wiederholt das Gesungene. Auch ist hier eine instrumentale Begleitung nicht unüblich.

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Wer einmal nach Kreta kommt, der sollte unbedingt den Kräuterladen "Botano" von Giannis in Kouses, am Rande der Messara Hochebene besuchen:
Wer einmal nach Kreta kommt, der sollte unbedingt den Kräuterladen "Botano" von Giannis in Kouses, am Rande der Messara Hochebene besuchen:

https://botano.gr/

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Der Frühling auf Kreta ist einzigartig und sucht seinesgleichen.
Noch 2 Wochen, dann startet Willy zu den ersten Wanderungen durch die Berge Kretas.

Sei dabei! Willy nimmt Dich gerne auch tageweise mit auf Tour.

Infos und Anmeldung findest Du auf unserer Homepage:
http://www.kreta-mittendrin.eu/wandern/fruehling-auf-kreta/
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