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Wer Stellenanzeigen schreibt, hat es oft eilig. Nichts liegt da näher, als ältere Vorlagen zu benutzen oder Textbausteine zu kopieren. Dabei lohnt es sich, Zeit und Mühe dafür aufzuwenden: Stellenanzeigen sind ein Aushängeschild Ihrer Arbeitgebermarke. Und sie haben eine wichtige Filterfunktion: Wenn Sie es schaffen, von vornherein die richtigen Kandidatinnen und Kandidaten anzusprechen, sparen später beide Seiten Aufwand, Zeit und Kosten.
Was genau passiert bei der Online-Jobsuche? Wenn man Stellenanzeigen liest, fällt einem als erstes ein knackiger Jobtitel ins Auge. Danach schaut man sich die Stellenbeschreibung genauer an. Diese sollte den Job möglichst treffend und ansprechend beschreiben. Doch die Realität sieht anders aus: Stellenanzeigen sind oft langatmig, enthalten kryptische Abkürzungen oder technische Details, zu wenig oder nicht relevante Informationen.
Dabei sollte die ideale Stellenanzeige genau das Gegenteil sein: konkret, leicht zu verstehen und passend zur Arbeitgebermarke, dem Employer Branding. Eine derartige „Stellenanzeige 2.0“ bereitet nicht nur beim Verfassen mehr Freude – sie wird auch häufiger gelesen bzw. im Fall von Online-Stellenanzeigen öfter angeklickt. Damit erhöhen sich die Chancen, dass sich genau die richtige Kandidatin oder der richtige Kandidat darauf bewirbt.
1. Versetzen Sie sich in Ihre Leserinnen und Leser hinein
Schauen Sie beim Verfassen der Stellenanzeige bewusst durch die Leserbrille – sonst besteht die Gefahr, dass Sie gewohnheitsmäßig aus Unternehmenssicht formulieren. Den Perspektivwechsel schaffen Sie, indem Sie die Interessenten direkt ansprechen, also „Sie“ oder „Du“ benutzen statt „Wir“.
Achten Sie auch darauf, dass Sie nicht nur Anforderungen und Qualifikationen auflisten. Potenzielle Bewerberinnen und Bewerber interessiert zudem: Wie läuft ein typischer Arbeitstag ab? Welche Bedeutung hat mein Job für das Unternehmen? Wie ist die Teamdynamik? Welche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es? Beantworten Sie derartige Fragen bereits in der Stellenanzeige.
2. Denken Sie an die verschiedenen Kanäle
Sie schreiben Ihre Anzeige vermutlich am Computer, aber die Jobsuche findet oft am Handy oder mit dem Tablet statt. Auch Bewerbungen werden immer öfter über mobile Geräte verschickt. Berücksichtigen Sie also, dass Ihre Stellenanzeige auf all diesen Geräten funktionieren muss. Der Jobtitel sollte z. B. nicht länger als 35 Zeichen lang sein – so passt er in eine Zeile. Entscheiden Sie sich statt für den Online-Jobtitel „Eisenbahner im Betriebsdienst Fachrichtung Lokführer und Transport (m/w)“ mit seinen 72 Zeichen lieber für „Lokführer (m/w)“.
3. Seien Sie transparent
Stellen Sie einen Job nicht attraktiver dar, als er ist. Wenn die Stelle zu 60% aus Routineaufgaben besteht, geben Sie dies an. So werden sich Menschen bewerben, die genau daran Freude haben. Wenn der Job viele Dienstreisen oder Wochenendarbeit erfordert, benennen Sie dies. Jobinteressenten können dann überlegen, ob diese Stelle zu ihrem Lebensstil passt. Versuchen Sie, ein möglichst stimmiges Bild vom Job in den Köpfen der Leserschaft hervorzurufen. So finden Sie leichter passende Kandidatinnen und Kandidaten. Oder anders ausgedrückt: Sie machen Ihr Recruiting effektiver.
4. Machen Sie konkrete Angaben
Liegt Ihr Unternehmen mitten in einer trendigen Großstadt? Oder auf dem Land – bietet dafür aber Mitarbeiterparkplätze oder eine kostenlose ÖPNV-Fahrkarte? Solche Informationen können darüber entscheiden, ob sich jemand bewirbt.
Bei den Qualifikationen und Erfahrungen gilt: Welche sind wirklich notwendig, welche sind optional? Übertriebene Anforderungen können Jobsuchende von einer Bewerbung abhalten. Deshalb sollte in der Stellenanzeige klar zwischen erforderlichen und erwünschten Qualifikationen oder Erfahrungen unterschieden werden. Vergessen Sie nicht zu erwähnen, was Ihr Unternehmen Besonderes zu bieten hat: flexible Arbeitszeiten, eine Kantine oder eine Betriebskita?
5. Fassen Sie sich kurz
Stellenbeschreibungen mit 250 bis 700 Wörtern erhalten die meisten Klicks. Lassen Sie also alles weg, was selbstverständlich ist. Ein Ingenieur wird sicherlich MS Office-Kenntnisse vorweisen können. Und es ist klar, dass eine Marketingleiterin Marketing-Konzepte entwickelt. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, die Anzeige künstlich mit Text aufzufüllen. Weniger ist hier mehr.
6. Verschlanken Sie den Bewerbungsprozess
Das Internet ist ein schnelles Medium. Zwingen Sie Ihre Bewerberinnen und Bewerber nicht, ein umfangreiches Formular auszufüllen – Sie erhöhen damit die Absprungrate und verlieren vielleicht die besten Kandidatinnen und Kandidaten. Datenerfassung und Screening-Fragen sollten nur die wirklich wichtigen Inhalte abdecken.
7. Präsentieren Sie sich authentisch und im Einklang mit der Marke
Häufig werden Stellenanzeigen mit Beteiligten aus anderen Abteilungen abgestimmt – und enthalten am Ende eine Menge Fachbegriffe und juristische Formulierungen. Verständlichkeit ist auch bei Stellenanzeigen oberstes Gebot. Auch der Ton sollte zu Ihrem Unternehmen passen, denn Stellenanzeigen gehören zum Marketing. Sie beeinflussen, wie Ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Ein Fitnessstudio darf lockerer kommunizieren als der öffentliche Sektor, ein multinationaler Konzern wird seriöser auftreten als eine Clownschule.
Treffen Sie den richtigen Ton – auch bei den Fotos. Wie heißt es so schön: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Ein passendes Foto kann Ihre Arbeitgebermarke stärken und den Inhalt Ihrer Stellenanzeige unterstreichen. Ebenso kann ein unpassendes Foto aber auch alles unterminieren, was Sie im Text aussagen möchten.
8. Seien Sie sparsam mit Aufzählungen
Es stimmt, Stichpunkte machen eine Stellenbeschreibung übersichtlicher – aber bei zu vielen Aufzählungen gehen die Zusammenhänge verloren. Stellen Sie sicher, dass die Stellenbeschreibung einen klaren roten Faden hat. Am besten gliedern Sie sie in mehrere kurze Absätze. Anschließend können einige Aufzählungspunkte folgen. Zu viele Bulletpoints können auch ein Hinweis sein, dass Ihre Stellenbeschreibung zu lang ist. Setzen Sie gleich den Rotstift an – vor allem bei Doppelungen und Offensichtlichem!
9. Machen Sie Ihre Anzeige auffindbar
Selbst eine perfekte Stellenbeschreibung muss auch gefunden werden. Um potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten aufmerksam zu machen, hat sich ein greifbarer, üblicher Jobtitel bewährt: „Buchhalter/in“ statt „Zahlenguru“. Vorsicht bei internen Jobbezeichnungen, die niemand außerhalb Ihres Unternehmens kennt: „Leiter/in Kundenservice“ ist besser als „Leiter/in Abt. KS“. Seien Sie auch hier präzise. Der Jobtitel „Events und Sponsorship Manager“ sagt mehr aus als „Marketing Manager“.
Fragen Sie sich, nach welchen Keywords Jobinteressenten wirklich suchen und verwenden Sie diese. Recherchieren Sie Stichwörter online oder nehmen Sie aufmerksam wahr, wie Menschen ihren Job nennen und beschreiben – beispielsweise in Vorstellungsgesprächen.
All diese Tipps umzusetzen, erscheint vielleicht aufwändig. Aber die „Stellenanzeige 2.0“ kann Ihnen helfen, Ihre offenen Positionen noch schneller und effektiver mit den passenden Kandidatinnen und Kandidaten zu besetzen. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten.
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Having a clear set of effective goals can help you measure success and continue to grow and develop in the right direction. Break down your goals, make goals in your control and be willing to pivot and change your goals when you fail.

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The Difference In Customer Centricity, Experience & Service #Inspireone http://bit.ly/2vUrfD9

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Why CDPs will Matter in an Era of Connected Devices

Everyone knows that the world today is driven by data. Don't buy it? Read this: Experts believe that by the year 2020, we will be gathering 1.7MB of new information every second for every person on earth. But wait, we're only getting started. Another prediction relevant to the one we mentioned above is that the average person will own more than five connected devices by 2020, thus further adding to that humongous figure that was quoted. Faced with the prospect of exponential growth of data as well as customer touchpoints, marketers must find their way around the distinctive challenges that accompany the evidently massive opportunities of the future.

Read Here the Full CDP Explainer Series Issue 7: 4 Exclusive Stories of Real CDP Deployment Journeys @ http://mta.media/ecqt

The growth in customer information as well as engagement brings to surface the crucial need for a technology solution that delivers a 360 degree view of customers, which, in turn, will facilitate letter-perfect experiences. And this is exactly where customer data platforms come in.

This new era of tools and systems is aimed at bringing together all of the disparate customer data into a unified, intelligent environment and deliver a well-integrated view of the customer. In fact, with the fitting strategy, CDPs have the potential to enable marketers to revamp omni-channel uncertainty and intricacy into not only competitive advantage but also measurable results.

By the way, if you are also on a CDP journey, we suggest you check out our CDP Explainer Series @ http://mta.media/ecqt

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The ability to empower is one of the most important factors in being an effective leader. In order to empower others, you need to learn to let go and to trust. You will see great passion, joy and success when you do.

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