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Eine Verkehrsampel gehört heute zum automobilen Alltag, aber wusstet ihr eigentlich das es diese heute elektrisch betriebene Lichtsignalanlage zur Steuerung des Straßenverkehrs in dieser Form erst seit knapp 100 Jahren gibt?
So rund zwei Wochen wartet jeder Autofahrer übrigens im Laufe seines Lebens vor dem roten Lichtlein darauf, dass es endlich grün wird. Und in ganz
Deutschland gibt es laut der Firma Siemens, die nach eigenen Angaben mehr als jede zweite deutsche Ampel herstellt, ungefähr 1,5 Millionen Ampeln, die in rund 50.000 automatisierten Ampelsystemen auf 162.000 Kreuzungen und Einmündungen zusammengefasst sind. Sie sind damit ein wichtiger Teil eines inzwischen hochtechnisierten, computergesteuerten Verkehrsleitsystems und verbrauchen heute dank energieeffizienter LED-Dioden deutlich weniger Strom als früher.
Die Bezeichnung Ampel stammt übrigens ursprünglich vom lateinischen Wort „Ampulla“ für Ölflasche bzw. letztendlich in deren übertragenen Bedeutung für „Leuchte“, ab. Die Herkunft dieses Begriffes erklärt sich aus der Geschichte dieser für das Ordnen des inzwischen so gigantisch angewachsenen Verkehrsflusses mittlerweile so unverzichtbaren Utensils.
Der Verkehrsstau ist nämlich beileibe keine Erfindung der Neuzeit, schon zu Zeiten der Kutschwagen und Pferdekarren war bereits in den großen Städten der Antike der Verkehr zu bestimmten Zeiten so dicht, dass es einfach kein Durchkommen mehr gab. An besonders stark frequentierten Kreuzungen wurden daher schon bei den alten Römern altgediente Legionäre als Vigiles postiert, die den Verkehrsfluss in alle Richtungen zu regeln hatten. Und die hatten in Rom gut zu tun, bei etwa 25.000 ein- und ausfahrenden Karren... pro Nacht!
Das endete natürlich mit dem Ende des Imperium Romanum und dem Beginn des Mittelalters. Aber in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde diese Idee wieder aufgenommen, nur das es diesmal eben Polizeibeamte waren welche den Verkehr regelten.
1868 gelang es schließlich, die Polizisten bei dieser ermüdenden und stupiden Tätigkeit zumindest teilweise zu entlasten, denn da beginnt jetzt die Geschichte der Ampel, und wie ihr seht geschah das schon lange bevor es Autos gab. Und sie beginnt mit einem großen Knall.
Und das kam so:
Bereits etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts droht London der totale Verkehrsinfarkt. Mehr als drei Millionen Menschen leben in der rasant wachsenden Kapitale des British Empire. Täglich verursachen Fuhrwerke, Pferdeomnibusse, Droschken und Fußgänger ein halsbrecherisches Chaos auf den Themsebrücken und in den engen Straßen. Schwere Unfälle sind an der Tagesordnung, allein 1866 registriert die Polizei 102 Verkehrstote in der Londoner City. Besonders am Glockenturm Big Ben, wo sich der Verkehr von der Westminster Bridge auf den Platz vor dem Parlament ergießt, kommt es regelmäßig zum Crash. Die Abgeordneten gelangen oft nur unter Lebensgefahr zum Regierungssitz. 
John Knight, dem Chef der South Eastern Eisenbahngesellschaft, liegt die Sicherheit der Parlamentarier am Herzen, zumal diese gerade dabei sind ein ihm sehr gelegenes neues Eisenbahngesetz zu verabschieden und erfindet so zu ihrem Schutz Mitte 1868 die erste Verkehrsampel der Welt.
Knight entwirft einen Signalmast mit den Farben Rot und Grün. Die stammen übrigens ursprünglich aus der Schifffahrt, wo sie Backbord und Steuerbord kennzeichnen, haben sich aber auch im Schienenverkehr als Signalfarben bereits bestens bewährt. Knights Idee überzeugt, und so wird am Parliament Square eine acht Meter hohe Säule errichtet. An der Spitze befindet sich eine drehbare Gaslaterne mit roten und grünen Lichtern für den Nachtbetrieb. Tagsüber geben zwei große, mechanische Arme wie ein riesiger Schutzmann die Signale.
Ein echter Polizist bedient am Fuß der Säule einen Hebel, um dem Verkehr das gewünschte Zeichen zu zeigen. Wobei im Gegensatz zu heute Rot zwar auch "Stopp" bedeutet, Grün dagegen einfach nur "Vorsicht" oder "Achtung"!
Mit 10.000 Flugblättern instruiert der rührige Polizeipräsident die Londoner über die Bedeutung des "Street Crossing Signal", das am 10. Dezember 1868 offiziell den Betrieb aufnimmt. Die neue Verkehrsregelung wird schnell akzeptiert, doch die Bedienung macht ernste Probleme. "Mehr als einmal ist es in Verbindung mit der Straßensignal-Säule zu einigen schweren Verpuffungen und Gasexplosionen gekommen", berichtet die "Times" kaum einen Monat später.
Und es passiert was einfach passieren musste. Durch die noch unausgereifte Technik ereignet sich bereits im Januar 1869 ein folgeschwerer Unfall. Als der diensthabende Polizist nämlich das Gas abdreht, kommt es erneut zu einer spektakulären Explosion, aber diesmal verbrennt eine 2m lange Stichflamme dem Bobby das Gesicht und verletzt ihn schwer. Die erste Ampel der Welt wird daraufhin natürlich sofort abgeschaltet und London verzichtet ein halbes Jahrhundert lang auf weitere Versuche, das Verkehrschaos mit Signalanlagen zu regeln.
Mit dem Aufkommen der Automobile wurde der Verkehr noch dichter. Gleichzeitig wurden die Straßen weit gefährlicher, vor allem deshalb, weil nun die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer wesentlich höher sein konnte als zuvor. Immer öfter kam es zu Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang, so wie heute übrigens auch meist durch überhöhte Geschwindigkeit.
Aber jetzt gab es eine Alternative zu den gefährlichen Gaslaternen.
Und so feierte mit der Elektrifizierung die Ampel knapp 46 Jahre später eine glorreiche Rückkehr. Der Innovationsgeist zweier Männer macht es möglich, dass die Ampel nun ihr Jubiläum feiern darf. Der Polizist Lester Wire und der passionierte Erfinder Garrett Morgan gelten als Väter der elektrischen Lichtsignalanlage. Ihnen ist es zuzuschreiben, dass in Cleveland, Ohio, am 5. August 1914 die weltweit erste elektrische Verkehrsampel in den USA in Betrieb geht. Acht rote und grüne Lampen signalisieren dort Fußgängern und Autofahrern abwechselnd "Stopp" und "Go". Gelb gibt es noch nicht, deshalb kündigt eine Glocke den Farbwechsel an, übrigens verständlicherweise ein Konzept, das bald vom lärmenden Verkehr überholt wird. Inzwischen war nämlich mit der Einführung der Fließbandfertigung beim Ford T-Modell die USA zu dem am höchsten motorisierten Land der Welt aufgestiegen und die durch die Autos verursachten Probleme nahmen so konsequenterweise überhand. In Detroit, dem Sitz der damals größten Automobilfabriken des Landes, machte sich daraufhin der von diesem Chaos zutiefst genervte Polizeioffizier William Potts daran, die Lage etwas zu entschärfen. Er dachte an ein System von mehreren und nicht nur zwei elektrischen Signalen, wie es bei der Eisenbahn doch so wunderbar funktionierte, um damit den Straßenverkehr zu regeln.
Dies stieß jedoch auf praktische Schwierigkeiten, weil nämlich der Eisenbahnverkehr auf parallelen Gleisen abläuft, während der Verkehr auf den Straßen in alle Richtungen fließt. Dazu kommt, dass es mit Einmündungen und Kreuzungen eine Unzahl an kritischen Stellen gibt, wo die verschiedenen Verkehrsströme sich vereinigen und überkreuzen.
Potts tüftelte drei Jahre vor sich hin bis er den zündenen Einfall hatte elektrische Lampen in drei Farben zu verwenden, nämlich Rot, Gelb und Grün, mit genau der gleichen Bedeutung, die noch immer gilt. Mit etwas Draht und anderen Zutaten stellte er zugleich sicher, dass in verschiedenen Richtungen nicht gleichzeitig dieselbe Farbe leuchten konnte.
Am 2. Januar 1919, zufällig auf den Tag genau 50 Jahre nach der Explosion der Londoner Gasampel, wurde dieses "Traffic Light", zu deutsch "Verkehrslicht", an der Kreuzung von zwei der belebtesten Straßen in Detroit installiert. Der Erfolg muss enorm gewesen sein, jedenfalls gab es innerhalb eines Jahres in Detroit schon 15 dieser Signalanlagen.
Zur gleichen Zeit arbeiteten auch in anderen Städten und Ländern Erfinder an dem Problem, den ständig steigenden Verkehrsfluss auf den Straßen mit einer preiswerten Anlage zu regeln. Und so verschieden die Personen waren, die das Problem bearbeiteten, so viele verschiedene Lösungen fanden sie. Da gab es Anlagen, die wie die alten Eisenbahnsignale ihre Form änderten, oder Ampeln mit zwei, mit drei oder sogar mit vier verschiedenfarbigen Lichtern.
Merkwürdigerweise ist aber keiner der Tüftler auf den Gedanken gekommen, seine Anlage zu patentieren, bis auf den schwarzen US-amerikanischen Erfinder Garrett Morgan. Er realisierte 1923, also fast 10 Jahre nach seiner ersten spektakulären Idee in Ohio, die erste wirklich vollautomatisch schaltendende Ampel, die also ohne Zutun eines Polizeibeamten selbsttätig ihren Dienst versah. Die "rote Welle", über die Autofahrer so gerne schimpfen, geht allerdings nicht auf sein Konto.
Wie und in welcher Reihenfolge aber nun diese zwei, drei oder vier Lichter an der Ampel nun eigentlich anzuordnen seien, ob nun vertikal, horizontal oder sogar diagonal, war anfangs übrigens auch nicht unbedingt klar. So hatte zum Beispiel einer der ersten Verkehrsampel in Deutschland, 1924 auf dem Potsdamer Platz in Berlin aufgestellt, drei nebeneinander liegende Lichter.
Denn in den frühen 1920er Jahren kommt die Ampel auch in Europa an. Von 1922 an wird der Verkehr in Paris per Lichtzeichen geregelt. Die erste Ampel in Deutschland steht, übrigens ebenfalls seit 1922, in Hamburg und damit bricht auch in Deutschland das Ampel-Zeitalter an. Die deutsche Hauptstadt Berlin kommt dann wie gesagt so ab 1924 in den Genuss einer solchen Ampelanlage. Auf dem Potsdamer Platz in Berlin ist das Getümmel nämlich kaum noch zu bändigen. Auf einem Hochstand mitten im Gewühl platziert, musste sich bis dahin ein Schutzmann mit einer Trompete Gehör verschaffen. Am 16. August 1924 wird der von den Berlinern zum "Posaunenengel" beförderte Beamte von einem drei Meter hohen, quadratischen Ampelturm abgelöst. Denn von da an bedient ein Polizist die berühmte turmartige Anlage händisch und regelt den gesamten Verkehr auf dem Potsdamer Platz, dem damals verkehrsreichsten Flecken Erde auf dem europäischen Kontinent. Dort steht übrigens noch heute ein originalgetreuer Nachbau dieser als "Leuchtturm vom Potsdamer Platz" durch Zille so bekannten Lichtsignalanlage.
In den ersten Jahren regelten die Ampeln ausschließlich den Verkehr für Fahrzeuge. Erst 1933 führte Kopenhagen als erste Stadt eigene Fußgängerampeln ein, Berlin zog 1937 nach. Im Gegensatz zu den Anlagen für Fahrzeuge, die fast überall aus drei runden Lichtern, also rot, gelb und grün bestehen, unterschieden sich die Fußgängerampeln je nach Region. In New York wurde 1952 das erste Exemplar aufgestellt, das den Passanten mit den Worten "Walk" und "Don't Walk" Anweisungen gab.
In Deutschland und vielen anderen Staaten setzten sich die sogenannten Ampelmännchen durch, also stilisierte Figuren, die entweder stehen oder gehen. Allerdings gibt es regionale Unterschiede. So lässt sich an den Ampeln noch immer die frühere Teilung Deutschlands ablesen, denn die Ost-Ampelmännchen trugen im Gegensatz zu denen aus dem Westen einen Hut und streckten während Rotphasen beide Arme zur Seite.
Nach der Wende wurde zunächst begonnen, die Ost-Männchen durch die Westversion zu ersetzen, doch das führte zu massiven Protesten. Inzwischen setzen einige Städte wieder auf die Ostdeutsche Variante, in Berlin werden beispielsweise auch in westlichen Stadtteilen Ost-Männchen angebracht.
Nun, was im frühen 20. Jahrhundert mit den Farben Rot und Grün sowie manueller Unterstützung durch Ordnungshüter beginnt, entwickelt sich über die Jahre zum Hightech-Instrument. Mit zunehmendem Verkehrsaufkommen hält die Ampel auch in kleineren Städten und Gemeinden Einzug. Parallel etabliert sich die Gelbphase als drittes Lichtsignal. Auch die Vielfalt unter den Lichtsignalanlagen wächst.
Bis in die frühen 1970er Jahre sind in Deutschland die sogenannten "Heuer"-Ampeln in Betrieb, die den Verkehr per Zeiger-Signal regeln.
Auch in der zunehmend digitalisierten und vernetzten Zukunft soll sich die Ampel im Straßenbild behaupten, denn die Technik für den Dialog zwischen Fahrzeug und Infrastruktur gibt es schon heute und sie kann Erstaunliches leisten. Es kann durchaus sein das schon bald unser Smartphone uns sagen können, wie schnell wir für eine 'Grüne Welle' fahren müssen oder gar grünes Licht bei der Ampel anfordern. Andersherum könnten Ampeln auch einzelne Verkehrsteilnehmer vor Gefahrsituationen warnen. Dazu könnte es in nicht allzu ferner Zukunft kommen, wenn irgendwann sämtliche am Verkehr teilnehmende Autos untereinander vernetzt und in der Lage sind, selbständig den idealen Verkehrsfluss zu berechnen. Nur, es gibt ja noch Radfahrer und Fußgänger. Deshalb bleibt das auf absehbare Zeit wirklich nur ein Traum.
Die in offiziellem Amts-Jargon als "Wechsellichtzeichenanlage" bezeichnete Ampel wird deshalb noch einige Jahre den Straßenverkehr regeln. Heutzutage ist die Lichtsignalanlage ohnehin längst viel mehr als nur ein Instrument zur Verkehrsregelung. Über die Jahre ist die Ampel selbst zum Kulturgut geworden und hat sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens durchgesetzt. Per rot-gelb-grünem Farbcode wird vielerorts etwa der Nährwert von Lebensmitteln ausgewiesen und auch im politischen Geschehen ist die Ampel spätestens seit dem Aufstieg der FDP, der Grünen und der Linken angekommen.
Daneben sorgt die Lichtsignalanlage in ihrer nun fast 100-jährigen Geschichte auch für Kuriositäten. Man erinnere sich nur an die Proteste in Ostdeutschland, als wie beschrieben nach der Wiedervereinigung das berühmte Ost-Ampelmännchen buchstäblich den Hut nehmen sollte. Doch auch vom anderen Ende der Welt kennt man kuriose Ampel-Geschichten. Angeblich gab es nämlich während der Kulturrevolution in den 60er Jahren in China Versuche, die Ampelfarben aus ideologischen Gründen zu vertauschen. Weil Rot als Farbe des Kommunismus ja unmöglich für "Halt", sondern nur für Fortschritt stehen könne. Ein paar Revolutionäre sollen tatsächlich die in China damals ohnehin spärlich gesäten Autos gezwungen haben, bei Grün zu halten und bei Rot zu fahren, um damit der staatstragenden Farbe Rot als gute Genossen ein positiveres Image zu verleihen. Das Experiment ging natürlich postwendend schief und endete im absoluten Chaos. Aber das ansonsten ja wenig zimperliche Mao Tse-Tung-Regime hatte wohl auch keineswegs vor, den Ampel-Standard wirklich über Bord zu werfen.
Deshalb heißt es in China, Cleveland und im Rest der Welt weiterhin:
Bei Rot bleibe stehen, bei Grün kannst Du gehen.
So, das war die kleine Geschichte unserer ach so oft verfluchten Verkehrsampel. Wer aber noch mehr wissen möchte, bitte hier:

http://www.kalenderblatt.de/index.php?what=thmanu&manu_id=1128&tag=2&monat=1&weekd=&weekdnum=&year=2016&dayisset=1&lang=de

http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag8008.html

http://www.sueddeutsche.de/auto/jahre-elektrische-ampel-lichtzeichen-der-zeit-1.2076843

http://m.welt.de/wirtschaft/article144823429/Erste-elektrische-Ampel-revolutionierte-den-Verkehr.html

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ampel

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/die-verkehrs-ampel-wird-100-jahre-alt-article1417977.html

http://www.wissen.de/kreuzungshueter-rot-gelb-gruen-die-elektrische-ampelanlage-hat-geburtstag

http://m.focus.de/auto/ratgeber/unterwegs/auch-schon-100-die-verkehrsampel-explosionen-ampelmaennchen-kommunisten-sieben-erstaunliche-fakten-ueber-ampeln_id_4010187.html

http://www.advancedpoetx.com/ZHINUWEB/zh2005ampelinfo.html

http://www.ampelplanet.de/geschichte.htm

http://www.fahrtipps.de/verkehrsregeln/index.php

Photo

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Es ist Freitag! :D
Wenn das mal nicht unnützes Wissen ist...
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Damals hat man Gehirnreste von kühen ins Gummibären gefunden.

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Warum ist hier nichts los, hm? Kommt, ihr postet jetzt alle mal was :)
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Kommt sofort! ^^
10%
Häh?
0%
Neee, kein Bock...
10%
Mädel, was laberst du???
20%
Du hast mir gar nichts zu sagen!!!

#UnnützesWissen

Nur zwei Prozent der Weltbevölkerung sind blond.

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