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In der New York Times berichtete jetzt PolitiFact-Chefredakteurin Angie Drobnic Holan, dass von bisher mehr als 70 geprüften Trump-Aussagen drei Viertel "hauptsächlich unwahr", "unwahr", und "hosenverbrennend" seien. Zu Letzteren gehört der Tweet, in dem Trump behauptete, Schwarze wären für 81 Prozent der Morde an Weißen in den USA verantwortlich. Als Quelle nannte er ein "Crime Statistics Bureau“ in San Francisco. PolitiFact stellte fest: Ein solches "Büro für Kriminalitätsstatistik" gibt es weder in San Francisco noch anderswo. Und das FBI gebe die entsprechende Rate mit 15 Prozent an.
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Rapper Knackeboul:

<<Ich bin es leid, über Nonsens abzustimmen. Themen zu diskutieren, die mit einem Wort aus der Welt geschafft wären. Zum Beispiel mit dem Wort Humanismus. Oder Aufklärung. Menschenrechte, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Ko-Existenz oder ganz einfach: Vernunft. Das Wort Vernunft wirkt irgendwie verstaubt. Es mutet mich eher konservativ an. Wäre das nicht ein gutes Wort für die Rechte? Aber was sehen wir? Ausgerechnet die konservativste und grösste Partei unseres perfekten, sauberen, pünktlichen, höflichen Landes kokettiert mit dem puren Gegenteil von Vernunft. Ihre Plakate und Parolen strotzen vor Unvernunft, Grössenwahn, Ignoranz, Trotz und Obszönität und stehen so in faulig befruchtender Wechselwirkung mit den Parolen von Wutbürgern, Stammtisch-Proleten und Kommentarspalten-Vergewaltigern.

Die Superreichen sind die neuen Anarchisten.» Sie scheissen auf die Regeln der modernen Gesellschaft. Die Wutbürger sehen sich trotz vor Rassismus und Gewalt strotzenden Äusserungen als Hüter von Sitte und Ordnung in unserer guten alten Schweiz.

Aber in diese Welt der Widersprüche passt die Durchsetzungsinitiative wie die Faust aufs rechte, blinde Auge. Sie fordert, dass Menschen, die sich nicht benehmen können, von hier verschwinden müssen. Dabei können sich die Initianten selber nicht benehmen und agieren an der Grenze zur Gesetzeswidrigkeit.

So wird der aufgeklärte Teil der Menschheit auf ihrem Weg in die Mündigkeit, zu mehr Gerechtigkeit und Chancen für alle, immer wieder aufgehalten von stupiden pseudo-politischen Vorstössen, die man an sich gar nicht diskutieren müsste. So wie man nicht darüber diskutieren muss, wie man denn Mord, Folter oder Vergewaltigung in die Gesellschaft integrieren könnte. Die Antwort lautet: Gar nicht! Keine Diskussion. Diese Grausamkeiten haben in einer modernen Gesellschaft nichts zu suchen. Dasselbe gilt für Rassismus und Diskriminierung und darum auch für die Durchsetzungsinitiative.>>

http://www.tageswoche.ch/de/2016_8/schweiz/711708/Wutb%C3%BCrger-ficken-das-System.htm

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Amnesty-Bericht: «IS» tötet mit Waffen, die der Westen in den Irak liefert http://wat.is/-6odHaUDA

DIE MAUREN IN SPANIEN

711 drangen Mauren und Araber in das christliche Reich der Westgoten ein. Unter ihrem Anführer Tariq ibn Ziyad brachten
sie den größten Teil der Iberischen Halbinsel in einem achtjährigen Feldzug unter islamische Herrschaft. Die herrschenden Westgoten waren durch innere Konflikte geschwächt und hatten dem Ansturm der Mauren nicht viel entgegenzusetzen.

Beim Versuch, auch Gebiete nördlich der Pyrenäen zu erobern, wurden die Mauren allerdings vom fränkischen Hausmeier Karl
Martell in der Schlacht von Tours und Poitiers zurückgeschlagen.
Die Mauren herrschten mehrere Jahrhunderte lang über weite Teile der Iberischen Halbinsel und Nordafrikas.

Die frühe Periode der arabisch-maurischen Herrschaft ist bekannt für die gegenseitige Toleranz und Akzeptanz, die Christen, Juden und Muslime einander entgegenbrachten. Die acht Jahrhunderte, in denen die Mauren in Spanien lebten, zählen zu den glanzvollsten Epochen unserer Geschichte. Durch seine Weltoffenheit wurde Al Andalus zum Zentrum der Begegnung zwischen Ost und West, dessen Ausstrahlung auf die europäische Kultur des Mittelalters und der Neuzeit unermesslich ist.

Am 16. Juli 1212 vertrieb ein Bund christlicher Könige unter Führung Alfons VIII. von Kastilien in der Batalla de Las Navas de Tolosa die Muslime aus Zentralspanien. Dennoch gedieh das maurische Emirat von Granada unter den Nasriden weitere drei Jahrhunderte. Dieses Königreich wurde später für architektonische Meisterleistungen wie die Alhambra bekannt. Am 2. Januar 1492 wurde Boabdil, der Führer der letzten muslimischen Hochburg, von den Truppen des vereinigten christlichen Spaniens besiegt. Die verbliebenen Muslime und alle spanischen Juden (Sephardim) mussten nach Erlass des Alhambra-Edikts Spanien verlassen oder zum Christentum konvertieren.

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<< «94 Prozent der französischen Bevölkerung mit christlichen Wurzeln ist von der spirituellen Orientierungslosigkeit betroffen.» Auch im Leben der weltlich orientierten Franzosen sei nach dem Untergang der Kirche eine Leere
eingetreten. Mangels metaphysischer Orientierung befänden sie sich in einem psychisch labilen Zustand, in dem die Suche nach einem Sinn und Halt gebenden Gegner virulent werde. Und als solcher biete sich heute mehr denn je der Islam an, der perfekt in die Rolle des Sündenbocks passe. Die französische Identität, so seine These, sei weggerückt von der revolutionären Trinität Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit und verknüpft mit dem vermeintlichen Recht auf Gotteslästerung. Millionen Franzosen drängte es auf die Strassen, um das Recht, auf die Religion der Schwachen zu spucken, als das vordringliche Bedürfnis ihrer Gesellschaft zu definieren»>>

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