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Zwischenstand beim Januar "Karneval der Rollenspielblogs" zum Thema Verwunschen, verzaubert, verflucht - schon vierzig spannende Zauber, Artefakte, Gedanken und andere Artikel sind bisher zusammen gekommen und lassen für weiteres hoffen. Schaut doch mal 'rein!

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Stefan Matthias Aust

♦ RPG Allgemein  - 
 
Ich vermisse gerade diese drei Beiträge…

https://plus.google.com/+StefanMatthiasAust/posts/gzdtFPfhxnv
https://plus.google.com/+StefanMatthiasAust/posts/4fm6LPntp3j
https://plus.google.com/+StefanMatthiasAust/posts/Uh21f45dHkn

Sachdienliche Hinweise gerne an mich oder die Moderation. David weiß auch nicht, was da passiert ist.

Vielleicht meint ja ein KI-Algorithmus von Goggle, ich habe schon genug in dieser Community geschrieben oder G+ ist einfach kaputt. Da dies jedenfalls jetzt schon zum 2. Mal in kurzer Folge zu passieren scheint, leidet gerade mein Vertrauen in G+ :-(
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David Reichgeld (Tsu)'s profile photoJennifer Fuss's profile photo
14 comments
 
Ich meinte eigentlich so Posts in Gruppen ^^;
Das mein fB Stream ein Info-Roulette ist weiß ich.
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Stefan Matthias Aust

◘ DSA & Splittermond  - 
 
Frage an DSA-Spieler der ersten Stunde: Wann und wie wurde eigentlich beschlossen, die SF-Elemente der ersten Abenteuer offiziell zu tilgen?

War das eine Entscheidung einer Reaktion oder war das eine Reaktion auf Spielerwünsche? Und wie fanden die Autoren (Fuchs, Alpers) das eigentlich, dass ihre Vision von Aventurien nicht mehrheitsfähig war?
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Björn Jagnow's profile photoHans Bothe (Enno)'s profile photo
6 comments
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Stefan Matthias Aust

♦ RPG Allgemein  - 
 
Wusstet ihr schon, auf welches Rollenspiel 2017 ihr am sehnsüchtigsten wartet? Nein? Dann sage ich's euch: Trudvang Chronicles – das gilt jedenfalls, wenn ihr wie die meisten bei dieser Umfrage tickt.

Oder habt ihr andere Favoriten?

http://www.enworld.org/forum/content.php?3781-And-Here-Are-The-Official-10-Most-Anticipated-RPGs-of-2017!

Gut, dass ich da schon beim Kickstarter mitgemacht habe, da muss ich jetzt nicht hektisch werden, sondern kann es, wenn es dann irgendwann verspätet erscheint, ins Regel stellen, weil es dann wahrscheinlich etwas anderes gibt, das jeder unbedingt haben möchte :-)
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Markus Wagner's profile photoJennifer Fuss's profile photo
27 comments
 
Das kommt auf den Verlag an. Wenn man sich Jim Seacry anschaut der mit seinen Esteren Projekten zwischen 900 - 1000 Leute zieht scheint es auch mit Ruhe zu gehen.
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Stefan Matthias Aust

◘ Barbarians of Lemuria  - 
 
The Unholy Greyl ist das letzte von sieben Abenteuern, die im Rahmen des Barbarians of Lemuria Kickstarters geschrieben wurden. Ich habe es gelesen, weil ich sie alle lesen wollte.

Der folgende Text enthält Spoiler!

Dieses kurze 6-seitige Abenteuer traut sich nicht, eine Sandbox zu sein.

An einer Küste nahe einem monsterbefallen Sumpf wächst Greylholz, mit dem man ein Vermögen verdienen kann, weil es unter den Adligen von Satarla extrem beliebt ist. Kapitän Saval Krael aus eben diesem Grund mit mangelhaften Schiff und knapper Mannschaft aufgebrochen. Die SCs sind entweder Sklaven, die das Holz schlagen oder Söldner, die solche Leute bewachen und beschützen sollen. Oder sie selbst suchen nach Holz in Konkurrenz zu Kapitän Krael. Dann muss der SL etwas improvisieren.

Im Zielgebiet angekommen, spitzt sich die Lage über drei Tage zu.

Der Wald liegt ruhig und einladend da und während das Schiff vor der Küste ankert, gehen Arbeiter und Söldner mit Beiboten an Land und errichten ein Lager. Das Fällen beginnt.

Das Abenteuer überrascht mit einer Zufallstabelle von Komplikationen, die dabei auftreten können. Das Abenteuer erwähnt zwar nicht explizit die SCs, aber ich nehme mal an, dass der SL die Handlung der SCs im Rahmen der Geschichte bewerten soll und ggf. die Handlung anpassen soll. Ich bin überrascht ob dieser Freiheit.

Man stolpert nun über ein Erdloch welches sich, wird es erforscht, als Wohnhöhlenkomplex einer primitiven, felltragenden Erdmenschenrasse herausstellt, die es nicht gut findet, dass man ihre heiligen Bäume umhackt.

Die Nacht verbringt man wieder an Bord. Zufriedenheit herrscht.

Am zweiten Tag beschließt man, das Rodungsgebiet zu verschieben. Neues Lager. Neues Fällen. Da die SCs nicht überall Wache halten können, verschwindet ein Trupp. Soll man nach ihm suchen?

Die Nacht verbingt man wieder an Bord – nicht mehr so zufrieden. Und der Wind trägt die Geräusche eines Rituals oder einer Beschwörung vom Land. Dann hört man menschliche Schreie und dann ist es still.

Am dritten Tag müssen die Leute gezwungen werden, weiter Holz zu fällen. Ein Trupp findet einen alten Steinkreis, wo ein gefällter Baum mit Blut getränkt liegt und furchtbar verstümmelte Holzfäller als Opfer dargeboten wurden. Noch während die SCs die Szene untersuchen (falls sie's denn tun), greift sie ein riesiger augenloser Höhlenbär an.

Die Mannschaft will sofort fliehen, aber der Kapitän lässt dies nicht zu und die SCs – so sie denn Söldner sind – müssen diesen Befehl umsetzen. Oder meutern.

Bei Sonnenuntergang kommt es dann zum Finale und 300 Wodesk (wie sie sich nennen) greifen die 30 Leute von Kapitän Krael auf dem Schiff an, der lieber stirbt, als nachzugeben. Welche Seite wird siegreich sein?

Die Kämpfe dauern die ganze Nacht.

Am nächsten Morgen ist das Schiff so schwer beschädigt, dass sich die Charaktere (oder der Kapitän, falls er noch lebt) etwas überlegen müssen, denn eine zweite Nacht werden sie nicht überleben. Wahrscheinlich haben die Wodesk auch erneut Gefangene genommen, denn man hört wieder das Ritual.

Fazit: Dieses Abenteuer könnte eine nette Sandbox sein, wenn ich denn überzeugt wäre, dass der Autor das wirklich hat so schreiben wollen und nicht einfach nur in Eile gewesen war. Was auch immer der Grund war, es hat dem Abenteuer gut getan denn es ist endlich mal kein Film, der unerbittlichen abläuft, sondern beschreibt, was passieren wird, falls die SCs nichts ändern.

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Marc M ToThe C's profile photoChristopher Rinderspacher's profile photo
4 comments
 
Die SCs könnten doch fürs Ritual gefangen genommen werden. Dann müsste man sich angeschlagen befreien und durchs Gehölz fliehen.
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Manuel “ManuFS” Sambs

◘ Savage Worlds  - 
 
Wie ist der aktuelle Stand für Savage Worlds Lizenz-Produkte in DE? Hat Prometheus da ein Exklusivrecht, oder könnten auch andere Verlage SaWo Produkte herausbringen? Weiss das jemand?
Und gibt/gab es jemand anderen als Prometheus, der SaWo Produkte ´übersetzt/herausgebracht hat?
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Ingo Schulze's profile photoFrank Falkenberg (Zornhau)'s profile photo
9 comments
 
Berechtigt, ja.
Aber an der falschen Adresse.
HIER kann er bestenfalls Meinungen bekommen.
Will er belastbare Auskünfte, dann MUSS er direkt mit Pinnacle reden (für englische Produkte) oder mit Prometheus Games (für deutsche Produkte).
PInnacle antwortet ja schnell und freundlich auf E-Mail-Anfragen. Prometheus Games antwortet bekanntermaßen ja oft nicht. Daher würde ich auf jeden Fall zuerst mal Pinnacle kontaktieren.
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Paul Kießhauer

♦ Online RPG  - 
 
Gibt es für heute Abend eine Runde die noch Spieler braucht oder würde jemand spontan was anbieten? Ich suche für mich und +Frank Falkenberg​ noch ein Abendprogramm.

Alternativ hat Frank angeboten Conan oder Leverage zu leiten, wofür wir dann noch Spieler brauchen. Wenn sich jemand anders berufen fühlt etwas zu leiten wäre das aufgrund der knappen Zeit besser. Auf der Wunschliste stehen PbtA basierte Spiele wie Uncharted World.
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Christian Kuster (odynec)'s profile photoPaul Kießhauer's profile photo
18 comments
 
Danke an alle, auch wenn es spät wurde. Tolle Sache. :)
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Jennifer Fuss

♦ Kickstarter Talk  - 
 
Es kommt ein neuer Mafia-Themed Kickstarter 8)
Von einem der Macher von D&D 5th, Rodney Thompson.

Spieler spielen Verbrecher in der Stadt Dunwall, err nein, Duskwall, uhm, Dunheaven. Jop. Dun Dunheaven. Die von acht Verbrecher Kartellen kontrolliert wird. Die Stadt an sich wirkt etwas heller als Dun- oder Duskwall. Teilt sich aber das leicht venezianische Flair mit Kanälen und hohen Gebäuden.

Systemseitig ist es wohl narrativ, ohne dabei bestimmten Design-Sachen / Systemen zu nahezukommen die ich nicht mag. Ich glaube aktuell das der Hauptkniff die Vorteils und Nachteils-Würfel sind (die ich erst für merkwürdig geformte Fudge-Dice hielt). Die Art wie es als Sandbox beschrieben ist, und der Umstand das der SL wohl "Judge" heißt, erinnerte mich wiederum mehr an sehr alte Spiele wie Gangsters! oder Gangbusters.

Das ganze soll als Box gegeben werden. Mit gleich 10 Szenarien. Womit man gleich los legen können soll. Oh und das ganze Setting ist wohl etwas mehr auf der Heist-Seite des Mafia-Spektrum, als so auf der Sopranos/Gomorrah Seite der härteren Dramen.

Der ENworld Artikel dank dem ich es fand: http://www.enworld.org/forum/content.php?3776-%28ENN%295th-Ed-D-D-Core-Design-Team-member-Rodney-Thompson-launches-Scratchpad-Publishing%21#.WHf-FVzTUQR#ixzz4VaijwcUv
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Scratchpad Publishing, independent game publisher founded by Rodney Thompson. First project: Dusk City Outlaws.
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Marcus Burggraf's profile photo
 
Klingt nicht uninteressant. 
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Bertram Jänsch
moderator

♦ RPG Allgemein  - 
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Stefan Matthias Aust

◘ Barbarians of Lemuria  - 
 
Shades of Yggdar ist das fünfte von sieben Abenteuern, die im Rahmen des Barbarians of Lemuria Kickstarters geschrieben wurden. Ich habe es gelesen, weil ich nicht lernfähig bin.

Der folgende Text enthält Spoiler!

In diesem 9-seitigen Abenteuer untersuchen die SCs ein Loch und erleben eine Überraschung. Dann töten sie alles.

Die SCs fliehen gerade vor einer wütenden Meute wilder Tiermenschen und, sagt das Abenteuer, um die Sache interessanter zu machen, haben sie auch ihre gesamte Ausrüstung verloren. Auf einer Ebene erkennen sie nun, dass weitere Flucht zwecklos ist und kämpfen gegen eine Vorhut von Spieleranzahl x 3 der üblichen 3 LB und 1W3 Schaden Gegner. Zufällig ist in einiger Entfernung ein Steinkreis. Kaum ist der Kampf vorbei, kommt die nächste Welle an Gegnern und das passiert, bis sich die SCs zu zum Steinkreis zurückziehen, wohin die Tiermenschen nicht folgen werden (was natürlich vorher nicht klar ist), sondern den sie komplett umstellen. Natürlich können die Spieler an dieser Stelle auch einfach aufgeben und ein anderes Abenteuer spielen.

Im Steinkreis wartet ein NSCs in Form eines Zauberers und Alchemisten auf sie, der anbietet, die SCs durch den Belagerungsring zu bringen, wenn sie ihm aus einem Grab, was er untersuchen wollte, für das er aber leider überhaupt nicht ausgerüstet ist, ein bestimmtes Pulver bringen, das aus der Mumie eines Zauberers hergestellt wird.

Da die Lage der SCs alternativlos ist, klettern sie also in ein 3m breites und 20m tiefes Loch, extra ohne Seil, weil sonst wäre es ja nicht so spannend, dass man immerhin 3W6 Punkte Schaden ohne Rüstungsschutz durch den Sturz verlieren kann, was einen Charakter durchaus umbringen kann. Und der Autor findet, es wäre realistischer, wenn so ein Schaden nicht sofort wieder weg ist und schlägt daher erneut die Regel aus dem zweiten Abenteuer vor, dass man dauerhaft verletzt einen Malus-Würfel hat. Gleichzeitig (ich vermute, beim Testspiel ist ein Charakter gestorben) gibt es einen Disclaimer, dass dieses Hindernis natürlich nicht alle Lebenskraft und alle Heldenpunkte ziehen und der SL also etwas aufpassen (also schummeln?) soll.

Man kommt nun in einen Raum ohne weiteren Ausgang mit zwei Wächterstatuen, wo man sich aussuchen kann, gegen welche der beiden man kämpfen will. Es gibt doch noch Entscheidungen, die die Spieler in diesem Abenteuer treffen können! Man kann auch gegen beide kämpfen, außer, dass es dann schwerer wird, ändert das aber nichts an dem Ausgang, dass sich erst nach dem Tod eines Wächters eine Tür öffnet und es weitergeht.

Nun folgt die Überraschung, denn in dem zweiten Raum des "Dungeons" finden die Charaktere nicht etwa einen toten Zauberer vor, sondern eine wunderschöne quicklebendige Prinzessin, die ihre Besucher zum Essen einlädt. Widerspruch duldet sie nicht.

Findet sie gefallen an einem Charakter (hier kann man sogar etwas Charakterspiel betreiben) erwartet sie, dass er bleibt. Alle anderen können gehen – dann aber ohne Pulver. Möglicherweise will der Auserwählte auch gar nicht bleiben, denn sie lebt hier in einer Sphäre der Ewigkeit (die sie auch leider nicht mehr verlassen kann, wo mir aber nicht klar ist, ob sie's weiß). In jedem Fall wird es zu einem Kampf kommen, denn erst wenn man die Prinzessin tötet (was nicht weiter schwer ist – ein Hieb reicht) und aus dem Raum trägt, wird sie zerfallen und – wie praktisch – man hat das Pulver. Jetzt besiegt man noch ihre beiden Leibwächter und das Abenteuer ist geschafft – außer jemand besteht noch darauf, das unsichtbare Schleichen durch die Reihen der Tiermenschen auszuspielen.

Fazit: …und ich dachte, das erste Abenteuer war schlecht.
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Paul Kießhauer's profile photoMarc M ToThe C's profile photo
17 comments
 
Event kann ich heute Abend erstellen. Brauchen dann nur noch ein paar Spieler. Bei 3 - 5 Spielern würde das dann auch stattfinden.
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Jennifer Fuss

♦ Blogs, Youtube & Co  - 
 
Ein Blog-Artikel, von mir, über Crowdfunding. Das heißt was es ist, was es für Crowdfunding Arten gibt, wie es funktioniert.
Weitere Fragen werden gerne angenommen. :)
Ebenso Korrekturen, sollte ich irgendwo Kappes erzählt haben.

Ich hoffe, denke das das er in die Community passt, da ich Crowdfunding primär aus RPG-Sicht betrachte ^^;
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Die Crowdfunding Kurzübersichten bieten einen Einblick in die aktuellen gestarteten Crowdfunding-Kampagnen rund um Rollenspiel. Allerdings läßt sie die Frage offen was es eigentlich ist und wie es …
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Ingo Schulze's profile photoJennifer Fuss's profile photo
7 comments
 
Hinsichtlich der Vorbestellung gibt es verschiedene Variationen.
Das heißt es gibt Vorbestellungen die nach Masse der Vorbesteller das Angebot aufstocken. Es wurde bspw. beim neusten Deus Ex Spieletitel versucht. Allerdings stieß es dort auf heftigen Gegenwind und wurde schließlich zurück genommen.

Es gibt auch Vorbestellungen bei denen das Produkt erst mit genügend Vorbestellern geschaffen wird. Die Vorbestellungs-Aktionen bei System Matters laufen bspw. dergestalt.

Nun und rechtlich gesehen ist ein (klassisches) Crowdfunding nicht viel mehr als eine Vorbestellung.
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*Rollenspieler auf Google Plus vereinigt Euch!* Diese Seite soll es den deutschsprachigen Rollenspiel Hobbyisten auf G+ erleichtern Ihren Stream mit Gleichgesinnten, die in Ihrer Freizeit Würfel rollen, Charakterbögen ausfüllen und Drachen erlegen, zu füllen.

Fabian Knabel

♦ Private Kleinanzeigen  - 
 
Heya,
ich suche für Düsseldorf noch Spieler für Final Fantasy D20.
Dies basiert auf Pathfinder.
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Stefan Matthias Aust

◘ OSR // Old School Renaissance  - 
 
Es gibt noch Leute, die haben einen Traum. Erik Stiene träumt davon, dass ein 4-Pager von Swords & Wizardry (einem der bekannteren OSR-Klone) ehemalige Spieler wieder zurück ins Hobby bringen kann, weil sie "ihr" D&D wiedererkennen.

Ich bin da nicht ganz so optimistisch wie er, denn sollte jemand sich in einem Spieleladen verirren, wo die Regeln laminiert ausliegen sollen, dann hat der- oder diejenige wahrscheinlich die Entscheidung der Rückkehr bereits getroffen. Und dort lockt dann auch ein Buch, auf dem in großen Lettern Dungeons & Dragons steht. Und trotz des Alters (die Zielgruppe müsste Mitte/Ende 40 oder Anfang 50 sein) würde ich erwarten, dass sich die Leute auch im Netz bewegen, wo sie problemlos an Regeln aller Art kommen – insbesondere auch an das Original, die D&D Red Box (aka "Mentzer") Edition. Eigentlich braucht man die Klone gar nicht mehr, aber das ist ein ganz anderes Thema.

Somit bleibt nur der Effekt, das 2 Seiten ausreichen, um einen Charakter zu bauen. Was ja auch nett ist.

Ich persönlich finde es schade, dass willkürliche Entscheidungen aus Tradition (andere nennen es Kompatibilität) übernommen werden, aber das war nun mal erklärtes Ziel. Kritisieren werde ich's trotzdem.

Seite 1 der Regeln beschreibt die generelle Charaktererschaffung. Seite 2 beschreibt die 4 möglichen Klassen. Wie üblich würfelt man die üblichen 6 Attribute (Stärke, Geschicklichkeit, Konstitution, Intelligenz, Weisheit und Charisma) in Reihenfolge mit 3W6 aus und wer 15+ erreicht (9% Chance), bekommt einen +1 Modifikator. Ihr habt richtig gelesen, dass ist der gesamte Effekt – weitere Relevanz haben sie nicht. Eine im Save or Die Podcast gefeierte Neuerung ist, dass Charisma 15+ keinen Modifikator gibt, sondern man einen unbewaffneten Fackelträger bekommt. Wenn's wenigstens "normale" Mietlinge wären…

Statt auf die traditionelle absteigende Rüstungsklasse zu bestehen und die mit vier Zeilen Text zu erläutern, hätte auffallen können, dass "HD" unerklärt bleibt. Im Podcast wurde klar, dass hier 1W6 benutzt werden soll.

Man kann neben Menschen auch Zwerge, Elben und Halblinge spielen. Somit bricht der Autor zwar mit Race = Class (was ich positiv finde), führt aber sofort nahezu die selben Beschränkungen ein, da Zwerge und Halblinge keine Kleriker und Magier sein dürfen und Elben keine Kleriker. Mich wundert, dass Elben und Zwerge Diebe sein dürfen – ein Fehler?

Auch mehrfaches Lesen erschließt mir nicht, was "defensive bonus in combat because they are hard to hit (4 against ogres)" bedeuten soll. Jedenfalls haben Zwerge und Halblinge das. Ansonsten bekommen Zwerge noch +1 im Nahkampf auf Angriff und Schaden gegen Goblins und Halblinge +2 im Fernkampfangriff. Elben haben den +1 Nahkampfbonus nicht nur bei Goblins und Orks, sondern auch Untoten und Werkreaturen. Zudem sind sie immun gegen die Lähmung eines Ghuls. Zwerge haben dann +4 auf Rettungswürfe gegen Magie und Elben immerhin noch +2.

Da nirgendwo steht, dass diese Rassen langlebig oder dunkelsichtig sind, nehme ich mal an, das beides nicht gilt, was ich sehr positiv finde, weil Dunkelsicht in einem Dungeon Crawl, wo wichtig ist, wie lange Fackeln brennen, einen wesentlichen Punkt eliminiert.

Die üblichen Klassen hatte ich schon erwähnt: Krieger, Kleriker, Zauberer und Dieb. Krieger starten mit +1 Lebenspunkten (richtig, sie haben 1W6+1 statt 1W6 Punkte wie die anderen Klassen), Kleriker haben wie üblich erst ab Stufe 2 einen Zauber (bis dahin können sie nur Untote vertreiben), Zauberer beherrschen 2 Zauber von denen sie einen pro Tag lernen und wirken können, Diebe können schleichen und aus dem Hinterhalt angreifen. Und natürlich gelten die üblichen Waffen und Rüstungseinschränkungen, die vielleicht einmal "Balancing" waren, aber inzwischen glaube ich nur noch Tradition sind.

Waffenschäden variieren zwischen 1W6-1 für einen Dolch und 1W6+1 für einen Bihänder. Damit ist es fast egal, womit man angreift. Auch das würde im Podcast gefeiert, allerdings sah niemand, dass man auch auf die beknackten Einschränkungen verzichten könnte.

Ich glaube übrigens, dass Elben-Dieb die mächtigste Kombination in Stufe 1 ist, da der hinterhältige Angriff +4 Bonus hat und auch noch den Schaden verdoppelt. Da kommt ein Krieger nicht gegen an, dessen einziger Vorteil ist, dass er eine bessere Rüstung tragen kann. Die Chance, dass man sich erfolgreich verstecken kann, beträgt 1 auf 1W6 bzw. 2 auf 1W6 beim Elben oder Halblingen, daher meine Wahl für die Rasse. Zudem ist der Dieb auch die einzige Klasse, die Lesen kann (immerhin mit 50% Chance) – ich vermute, Zauberer blättern in einer Art Comic-Buch.

Die Regeln beschreiben drei Zauber für Kleriker und acht Zauber für Zauberer. Da sie nur für Stufe 1 bis 3 gedacht sind, kann das ausreichen.

Die Art, wie das Aufsteigen geregelt ist, finde ich übrigens für das Spiel durchaus innovativ. Der SL sagt nach 2 Abenteuern, dass nun Stufe 2 und nach drei weiteren Abenteuern, dass Stufe 3 erreicht ist.

Die verbleibenden beiden Seiten beschreiben wie das Spiel – d.h. der Kampf – abläuft und listen 18 Monster – leider keine Schätze, was als Tabelle locker gepasst hätte, müsste man nicht erklären, wie man gegen diese komische Rüstungsklasse würfeln muss.

Die Kampfregeln sind wie gewohnt. Handlungen finden in Zügen von 10 Minuten statt, im Kampf hat man Runden von 1 Minute Länge. Mit 1W6 (ohne Modifikator) bestimmt jede Seite ihre Initiative und die Seite mit dem höheren Wert handelt zuerst – ggf. handeln alle gleichzeitig. Pro Runde kann man einen Gegner einmal angreifen, indem man 1W20 würfelt und mit der Rüstungsklasse unter Zuhilfenahme einer Tabelle vergleicht. Gegner machen's genauso, bekommen aber ihre HD-Anzahl an Angriffsbonus und sind somit immer allen Charakteren überlegen. Wer getroffen wird, verliert Lebenspunkte. Sind sie weg, ist man tot. Ich bin mir sicher, den in vollständigen Regeln gab es da noch die Regel, dass man Stufe viele Runden sterbend war und gerettet werden konnte. In der Light-Version ist's blutiger.

Ich habe mir die Mühe gemacht, und 4 Abenteurer ausgewürfelt:

Andres, der Krieger: ST+1, 6 LP. Bihänder +1 (1W6+2), Armbrust (1W6+1) und Kettenrüstung (AC 5[14])
Brii, die Diebin: GE+1, CH, 6 LP. Langschwert (1W6), Wurfmesser (1W6-1) und Lederrüstung (AC 6[13])
Cusal, der Magier: GE+1, 2 LP. Dolch (1W6-1) und Robe (AC 8[11]), Schlaf und Magie entdecken.
Dneni, die Klerikerin: 1 LP. Hammer (1W6) und Kettenrüstung mit Schild (AC 4[15]).
Und Zoe, die Fackelträgerin von Brii: 2 LP, AC 9[10].

Die Gegner:

2 Gnolle: 6 LP, 3 LP. Biß +2 (1W6), AC 5[14].

Konflikt. Die Abenteurer gewinnen die Initiative.

Die beiden Gegner sind wild und gefährlich, allerdings wissen unserer Abenteurer nicht, dass sie zwei eher schwachen (sehr unterdurchschnittlich mit 2W6 gewürfelten) Exemplaren gegenüber stehen. Da der Kampf gerade beginnt, kann Andres, die Armbrust einsetzen: 8 ist jedoch zu wenig. Brii wirft einen Dolch: 13 + 1 – aufgrund ihrer überragenden Geschicklichkeit trifft das. Der W6 zeigt eine 5, was 4 Punkte Schaden ausmacht, den der SL beim ersten Gegner abzieht. Die Klerikerin möchte nicht alleine angreifen, ist aber bereit, den Magier im drohnenden Nahkampf zu verteidigen und vereinbart mit dem SL, das Angriffe gegen diese stattdessen auf sie gehen und sie durch den Verzicht auf den Angriff um 1 schwerer zu treffen ist. Cusal möchte seinen Zauber (natürlich Schlaf) noch nicht ausgeben, kann aber seinen Dolch werfen, warum auch nicht: 7 reicht nicht.

Der erste Gnoll attackiert Brii, hat sie ihn doch gerade verletzt: 7 + 2 - der Schlag geht daneben. Der andere Gnoll überlässt es dem Zufall und Dneni dankt ihrer Göttin, dass es Andres trifft: 12 + 2 – das reicht leider genau. Der W6 zeigt 3, was eine Wunde ist, die den Krieger aber noch nicht umhaut.

In der zweiten Runde schlägt er, nun mit seinem Bihänder, zurück: 19 + 1 – ein mächtiger Treffer, leider nur 1 + 2 Punkte Schaden – doch Erleichterung ersetzt schnell die sichtbare Enttäuschung ob dieses schlechten Ergebnisses, weil der Gegner zu Boden geht. Brii greift ihren Gegner an: 8 – zu wenig. Dneni zögert. Was erwartet die Göttin von ihr? Sie könnte mit einem glücklichen Treffer den Kampf beenden und Brii zur Dankbarkeit verpflichten. Sie könnte aber auch versagen und wenn der grässliche Gnoll sie trifft, nicht länger dankbare Dienerin der Göttin – sondern tot – sein. Doch … Cusal argumentierte inzwischen, dass bei 4 Abenteurern und einem Gegner es kein Problem sein sollte, herumzulaufen, seinen Dolch wieder aufzusammeln und erneut zu werfen: 11 + 1 ist nicht ausreichend – was gut ist, wie der SL anmerkt, denn das Ziel im Nahkampf wäre zufällig bestimmt worden. Dneni entschließt sich, doch anzugreifen: 4 – zu wenig – zu zarghaft – zu spät.

Der Gnoll sieht sich von zwei Menschenfrauen umgeben und ein anderer Mensch hat zudem gerade seinen Lieblingsbruder getötet. Daher malt er sich aus, wie er ihn ganz langsam und besonders qualvoll töten würde. Die schwergerüstete Frau mit dem Hammer konnte er nicht ernst nehmen. Die andere Frau konnte schon eher kämpfen. Diese würde er zuerst töten: 20 + 2. Der W6 zeigt jedoch nur 1 und Brii ist nicht sonderlich beeindruckt.

In der dritten Runde will Andres den Frauen zur Hilfe kommen und drängt sich in den Nahkampf und Dneni weicht nur zu gerne zurück. Brii straft die Aktion mit einem Blick ab: 15 + 1 – ein Treffer für 5 + 2 Punkte Schaden tötet auch den zweiten Gnoll.

Man beschließt, in einigen Tagen wieder zu kommen, denn Andres braucht 3 Tage Ruhe, um seine 3 LP wieder zu bekommen.


Fazit: Bis auf die erwähnten Punkte, wo die Regeln IMHO unvollständig sind, ist es durchaus gelungen, die Regeln einzudampfen. Ob das Ergebnis ein Spiel ist, das Spaß macht zu spielen, muss jeder selbst sehen. Der Grund für die Vielzahl an OSR-Varianten ist ja, dass jeder etwas andere Regeln bevorzugt.

Ich hätte z.B. den Rüstungsklassen-Krampf modernisiert, höhere Boni (13-15 → +1, 16-17 → +2 und 18 → +3) eingeführt, das Retten von Charakteren erlaubt und die willkürlichen Waffen, Rüstungs- und Klassenbeschränkungen entfernt. Auch eine etwas schnellere Heilung wäre überlegenswert…

Ach ja, der Link: http://bit.ly/2eHQNZw


PS: Ich wollte oben eigentlich demonstrieren, wie einfach die Charaktere eingehen können, aber dank schwächlicher Gegner haben sie's geschafft…

Wie wäre es mit 5 Goblins als Gegner?

5 LP, 4 LP, 2 LP, 1 LP, 1 LP. Waffe +1 (1W6). AC 7[12].

Die Goblins gewinnen die Initiative. Zwei attackieren Andres: 7+1, 9+1 – beides zu wenig. Drei attackieren die anderen drei Charaktere. Brii: 16+1, Cusal: 10+1 und Dneni: 16+1. Brii verliert 1 LP und lebt noch. Cusal und Dneni verlieren je 4 LP und sind tot.

Andres misslingt der Gegenangriff. Brii trifft mit 19. Mit 2 LP Schaden tötet sie ihren Gegner.

In der zweiten Runde trifft einer von Andres' Gegnern für 3 LP Schaden. Brii wird gleich 2x getroffen und verliert 8 LP. Tot. Nun steht nur noch Andres gegen vier Gegner. Und er steht in der Dunkelheit, weil Zoe wegläuft.

Andres misslingt wieder der Gegenangriff und die Goblins sind wieder dran.

Es ist ein Schlachtfest, denn 3 treffen und richten 14 LP Schaden an. Eine weitere Abenteurergruppe ist dem Stamm zum Opfer gefallen und wird für mehr und besserer Waffen und Rüstung sorgen – und außerdem für Nahrung.

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Frank Falkenberg (Zornhau)'s profile photoStefan Matthias Aust's profile photo
12 comments
 
Da wird "−4" als Beginn einer Durchstreichnung missverstanden. Ich kann das aber gerade nicht bearbeiten, weil mir der Editor auf einmal HTML-Quelltext anbietet und ich da lieber nichts speichern möchte…
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Paul Kießhauer

♦ Online RPG  - 
 
+Marc M ToThe C bietet heute abend ab 20 Uhr eine Runde Barbarians of Lemuria über Hangouts an. Wir haben noch Platz für 1-2 Spieler, die Zeit und Lust haben dem inneren Barbaren Luft zu machen. Bei Interesse meldet euch einfach hier.
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Paul Kießhauer's profile photoBirger Lambrecht's profile photo
9 comments
 
Bin leider eben erst nach Hause, also leider raus. Aber bitte beim nächsten Mal gern wieder mich anschreiben!
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Stefan Matthias Aust

♦ Blogs, Youtube & Co  - 
 
Die "Wafflecrew" Curse of Strahd spielen zu sehen hat mich (nach etwas holprigem Start) sehr unterhalten und selbst Nathan Sharp (der Barde) war manchmal ganz erträglich. Das Spiel zwischen Holly und Anna zusammen mit dem drögen aber als einzigem überlegt spielenden Jared war in jedem Fall Klasse. Und die Gastspieler für NSCs waren eine tolle Idee.

Schön, dass sie nun ein weiteres Abenteuer spielen…
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David Reichgeld (Tsu)
owner

♦ Blogs, Youtube & Co  - 
 
Teil 13 am Freitag, den 13. gespielt :) Was für ein Timing! #DSA5 #Theaterritter
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David Reichgeld (Tsu)'s profile photo
 
Der gute Dailor von http://www.lustigesrollenspiel.de/ hat die folgende prägende Szene aus Teil 13 nach einer Erzählung auf dem folgenden Rollenspielstammtisch einmal verewigt. Super cool! Dankö!
https://plus.google.com/photos/...
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Stefan Matthias Aust

◘ Barbarians of Lemuria  - 
 
The Skyward Citadel ist das sechste von sieben Abenteuern, die im Rahmen des Barbarians of Lemuria Kickstarters geschrieben wurden. Ich habe es gelesen, weil ich manchmal grenzenloser Optimist bin.

Der folgende Text enthält Spoiler!

Die SCs kommen zu einer Stadt, über der bedrohlich eine fliegende Festung (der magischen Art, kein B-17-Bomber) schwebt. Man erzählt sich auf der Straße, dass fliegende Dämonen des Nachts kommen und reiche Leute entführen und von deren Familien Lösegeld erpressen. Die Armee des Königs ist leider machtlos.

Die Charaktere werden zu einem Adligen (und Neffen des Königs, was aber total egal ist) gerufen, der sie beauftragt, etwas gegen die Entführungen zu unternehmen, denn lieber würde er die Charaktere mit Gold überschütten als den Erpressern auch nur eine Münze zahlen.

Dumm, dass just in diesem Moment seine Tochter entführt werden soll. Das Abenteuer hofft ("hopefully" steht da), die SCs greifen ein und verhindern das. Ansonsten ist's mit dem Deal natürlich essig und das Abenteuer vorbei.

Man sieht, es sind gar keine Dämonen, sondern primitive Krieger auf Flugfledermäusen. Spieleranzahl x2 viele der typischen 3 LB und 1W3 Schaden Gegner lassen sich hoffentlich schnell besiegen und dabei könnte man auch auf die Idee kommen, die Fledermäuse einzufangen. Dann das ist der Schlüssel zum Erreichen der Festung. Komisch, dass da noch niemand vor den Charakteren drauf gekommen ist. Sitzt man auf den Tieren, fliegen sie instinktiv (quasi auf Autopilot) zur Festung zurück.

Findet der SL dies alles zu einfach, könnte man, schlägt das Abenteuer vor, um Audienz beim Hofzauberer des Königs bitten, feststellen, dass der vor kurzem einen Herzinfakt hatte, sein Turm trotz von Charakteren bekämpfbarer Wächter auch schon ziemlich beraubt wurde (komisch, dass der Tod dennoch niemandem aufgefallen ist) aber dort könnte man Flugdämon mit 13m Spannweite in einem Käfig finden (was man halt so auf dem Dachboden verstaut) der alle SCs transportieren kann. Das müsste der SL aber optional alles improvisieren, sagt das Abenteuer, aber dennoch die besserer Idee, als der Autopilot.

Von den Wohnhöhlen der Fledermäuse könnte man sich durch den Fels in die Festung nach oben schleichen. Fliegt man drum herum, sieht man, dass auf einem fliegenden Felsen eine normale Burg steht, wird aber auch entdeckt und beschossen. Preis der Neugier.

Die Karte des Dungeons finde ich wieder recht schick, 4 Räume bieten jetzt aber auch nicht so viel zum Erkunden. Man findet jedoch 1W6 Adlige und zwei NSCs – einen blinden Vogelmann (mit Heilfähigkeiten) und eine Succubine, die sich als Adlige ausgibt. Sie bietet an, für ihre Freiheit die Schwäche des Zauberers dieser Festung zu verraten, sobald sie durchschaut wurde.

Weiter geht's nach oben zu Festung, die ebenfalls aus 4 "Räumen" und einem Turm besteht, wo man dann den bösen Zauberer (ein hässlicher buckliger Mann mit steifem Bein, der untot zu sein scheint; außerdem liebt er Kunst und hat ein Alkoholproblem) mit seinem Leibwächter findet. Wahrscheinlich ist er vorgewarnt (kann er seine Kristallkugel doch auch benutzen, um sich in seiner Festung umzuschauen – das Abenteuer vergleicht's mit einem modernen Überwachungssystem) und hat ein paar Dämonen zur Verstärkung beschworen.

Sein perfider Plan ist, genug Geld zu pressen, um damit eine Sölderarmee anzuheuern, um genau die Stadt, über der seine Festung schwebt, konventionell einzunehmen. Zumindest hat er einen Plan. Er bietet den SCs an, ihn zu unterstützen. Man kann also mit ihm verhandeln, was ich positiv finde.

Da war doch ein Geheimnis, oder? Tatsächlich gefällt mir dieses Abenteuer so gut, dass ich's einfach mal nicht verraten werde. Der Zauberer ist jedenfalls nicht ganz so einfach zu töten, wie man glaubt und irgendwie auch tragisch und nicht einfach nur böse des Böseseins willens – will sagen, er hat Charakter. Und das Abenteuer forder den SL mit drei NSCs heraus – mehr als jeder andere Teil.

Im Anhang dieses 9-seitigen Abenteuers findet man noch 5 neue Zaubersprüche und zwei Dämonen – ich würde sie mal Kückenkinder und Saurierkopfkrieger nennen.

Fazit: Bis auf den Aufhänger, wo ich in der Regel verzeihe, wenn er einen krachendes Ende enthält, weil die Spieler ja durchaus ein Abenteuer spielen wollen, enthält das Abenteuer überraschend wenig Schienen, hat NSC, die nicht nur zum Töten da sind und selbst ein Bündnis mit einem machthungrigen Zauberer ist nicht ausgeschlossen. Geht doch!
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Thomas Djadjo's profile photoFrank Falkenberg (Zornhau)'s profile photo
3 comments
 
Interessant: Der Haklathon (so hießen die "Vogelmenschen" noch vor der Mythic Edition) Paai-Gar ist ja dem guten Pygar aus Barbarella nachempfunden.
http://2.bp.blogspot.com/-y5WfXv3WYKE/Tbe9wBP-4xI/AAAAAAAAC74/ewqrkb-lwcE/s0/pu_Barbarella_68.jpg
http://2.bp.blogspot.com/-jpxc8Tdyh-s/Tx6z_ycqoOI/AAAAAAAADWo/eyekH1wOQAY/s1600/blackbox+barbarella+56.jpg
Wenigstens kennt der Entwickler gute Comics und Filme.

Dieses Szenario sieht tatsächlich nicht so katastrophal wie die vorangehenden "Zitronen" aus. Auch die NSCs sind nicht total käsig.

Bisher ein kleines "Zwischenhoch", was jedoch seinen positiven Eindruck vornehmlich dem vorangehenden zutiefst niederschmetternden "Qualitätstief" verdankt.
Es ist halt schön, wenn der Schmerz nachläßt.
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Annika Lewin

♦ Private Kleinanzeigen  - 
 
+++ berufliche Frage +++

Hallo liebe Rollenspieler und Rollenspielentwickler,
ich bin ja selbstständige Grafikerin und leidenschaftliche Rollenspielerin. Fürs neue Jahr wollte ich ein wenig meine berufliche Ausrichtung überarbeiten/ergänzen und habe im Zuge dessen überlegt, wie ich mein liebstes Hobby mit Grafikdesign verknüpfen kann. Das wäre eine neue Nische für mich, auf die ich Bock hätte. Ich habe mir ein Angebot überlegt, von dem ich gerne wissen würde, was ihr davon haltet und ob die Rollenspielwelt sowas braucht:

Ich würde gerne Rollenspielentwicklern, die am Anfang stehen und noch nicht bei einem Verlag untergekommen sind unter die Arme greifen. Da das Geld natürlich am Anfang nicht locker sitzt und die Gestaltung eines mehrere hundert Seiten starken Regelwerks in den meisten Fällen das Budget sprengt würde ich mich eher auf das drumherum konzentrieren. Das könnte z.B. folgendes sein
- Gestaltung eines FB-Banners für eine evtl. Fanpage
- Gestaltung eines Titelbildes für Kickstarter o.ä.
- Gestaltung von Onlineanzeigen (falls gewünscht)
- Erstellen von Material für Messen z.B. Flyer, Rollups etc. (SPIEL, RPC etc.)
- Aufsetzen einer Website mit Wordpress
- vermitteln von Kontakten (Illustratoren, Ansprechpartnern bei Verlagen etc.)
- ...

Das wären so die Sachen, die mir grade einfallen, die man als Rollenspielentwickler brauchen könnte. Es geht mir NICHT darum Illustrationen zu erstellen (bin ich nicht gut genug) oder das Layout der Regelwerke zu übernehmen (ist für einen Einsteiger vermutlich zu teuer) Was meint ihr? Braucht die Rollenspiel-Entwicklerwelt sowas oder ist das Käse? Das alles ist noch etwas unkonkret, aber ich stehe noch am Anfang meiner Überlegungen. Wenn ihr noch Ideen habt, welche Leistungen mit dazu sollten, dann immer her damit :) Konstruktive Kritik ist gern gesehen, ein "Ist Scheiße" bringt mich nicht weiter, also bitte ein "weil" dranhängen.

Ich hatte die Frage schon auf FB gestellt, würde aber gerne soviele Meinungen wie es geht zu dem Thema haben, um eine halbwegs brauchbare Aussage zu bekommen. Sollte es nicht gewünscht sein, dass das hier diskutiert wird, bitte den Post einfach löschen. Danke für eure Hilfe.
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Annika Lewin's profile photoBeePeeGee RPG's profile photo
8 comments
 
Muss mich hier anschliessen: Illustration und Layout wären tatsächlich die interessantesten Angebote.
Tolle, individuelle Charaktersheets wären vielleicht noch eine interessante Nische.
Generell würde ich empfehlen, Dir über Deine Priorität klar zu werden. Ist hier dein primäres Ziel: 1.Geld verdienen 2.eigenem Hobby nachgehen 3.RPG-Community unterstützen? Je nachdem solltest Du m.E. vorgehen, damit sich kein Frust einstellt.
Das Umsatzpotential des (Indie-)RPG Marktes sollte indes sehr überschaubar sein, denke ich.
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Björn Jagnow

♦ RPG Allgemein  - 
 
Ich bewundere wie +Stefan Matthias Aust in einem mehrteiligen Akt der Selbstaufopferung eine Abenteuersammlung für BoL unter die Lupe nimmt. Um aber mal das andere Ende der qualitativen Skala zu beleuchten ...
Welche Sammlung von Abenteuern haltet ihr für empfehlenswert (zum Spielen, nicht nur zum Lesen)? Ein, zwei Sätze, was eure Empfehlung begründet, wären sicher sehr hilfreich, um deckende oder abweichende Vorlieben einschätzen zu können.
System und Genre sind dabei für mich zweitrangig. Für eine Handvoll gelungene Abenteuer lerne ich auch gerne neue Systeme oder schaue in ein bisher vernachlässigtes Genre rein.

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Frank Falkenberg (Zornhau)'s profile photoSøren Sonntagsheld's profile photo
9 comments
 
Vom Railroading habe ich als Spieler nichts mitbekommen und als Spielleiter fand ist es nicht wesentlich mehr ge'railroaded als jede andere Fertig-Kampagne....
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Bernd Pressler

○ Andere Systeme  - 
 
Da hat sich jemand mal darüber Gedanken gemacht, wie das Würfelsystem von Star Wars (FFG) so tickt und .... ja einige Effekte dieses wenig intuitiven Systems sind schlicht merkwürdig. Ich würde hier sogar explizit von schlechtem Design sprechen! Und das auch in gleich mehrfacher Hinsicht, denn mit der Werbeangabe eines "cinematischen" Systems, hat Star Wars auch nicht viel gemein.

Keine Sorge, ein stochastischer Albtraum, so wie DSA ist FFG SW aber trotzdem nicht.

Mein Highlight: Das Upgraden von Schwierigkeitswürfeln zu Herausforderungswürfeln (d8 zu d12) führt zwar zu einer Erhöhung der Chance für Mißerfolge, wenn auch zeimlich gering. Es senkt aber sogar die Chance für Threats (Nachteile). Das ist deswegen für die Spieler wichtig zu wissen, denn: Erfolge machen zwar Schaden, was echt nicht schön ist, aber - und hier wird es echt kitzelig - ein Schadenspunkt reicht am Ende aus, um einen kritischen Treffer unterzubringen. Kritische Treffer werden über Vorteile erzeugt, die durch Nachteile (Threats) ausgecancelt werden. Wer jetzt also Dodget oder eine Force-Power verwendet, welche für den Gegner die Schwierigkeit Upgraded (also Difficulty Dice in Challenge Dice verwandelt), der erhöht sogar die Chance, dass sein Charakter einen kritischen Treffer hinnehmen muss.
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Edge of the Empire Die Probabilities are weird. Calculation of the die probabilities is complicated because the die do not reduce to more typical die types easily, and there is the possibility of r…
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Gerrit Reininghaus's profile photoPaul Kießhauer's profile photo
8 comments
 
Je seltsamer das System, desto komplizierter werden die stochastischen Berechnungen, klar. Ich muss aber gestehen, bei FFG Star Wars ist mir das sogar ein bisschen egal, allein schon, weil es nicht mit normalen Würfeln hantiert. Zumal ich ja immer auf 2 Dimensionen Ergebnisse einfahre, einmal bei den normalen Erfolgen und dann bei den Vorteilen. Es ist alles ein bisschen seltsam, aber im Großen und Ganzen funktioniert es. Auf Dauer ist das Spiel auch nichts für mich, aber das liegt an vielen Kleinigkeiten.

Bei DSA habe ich das Problem, dass ich normale Würfel habe und das Gefühl habe, ich sollte in der Lage sein die Wahrscheinlichkeit eben auszurechnen, das ist aber nicht der Fall. Auch die Wertigkeit von hinzu gekauften Fertigkeitspunkten ist extrem unterschiedlich. So bringen mir die ersten, günstigen Punkte immer eine wesentlich größere Verbesserung als die teuren Punkte die ich mir später kaufen kann. Die Gewichtung ist da irgendwie ein wenig seltsam.
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