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Zweiter Advent

Oh je! Advent, Advent –
das zweite Lichtlein brennt.
Bald nun ist es so weit
es naht die Weihnachtszeit.

Alle Jahre wieder
sind dann schlapp die Glieder.
Gaben liegen am Baum
ganz ohne dem Weihnachtstraum.

Doch ein Hoffnungsschimmer
bleibt manch einem immer.
Das Schönste in allem Glanz –
ist die krosse Weihnachtsgans

(Henri F., 09.12.18)

https://www.youtube.com/watch?v=UmQuNoqhJjY&fbclid=IwAR1UY63Y2zPTq2vH9z8G2ySd4B4jfafr9OMF-hdvOLB-mPcZjsxxX2RVeB4

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ADORE
Du kamst mitten in der Nacht,
und ich war allein,
inmitten verbrannter Gedanken
und ihrer Asche,

oh finstere Traumgestalt,

sagte ich zu dir,
breche dein Schweigen,
zeige mir,
das du real bist,
denn deine Lider,
sie sind dunkle Truhen der Verlassenheit,
versehen mit der Poesie grüner Smaragde,
Zerschlage mich,
Erneure mich,
sagt ich zu dir weiter,
mich und meine zornige Seele,
für das was ich an Liebe empfinde,
für das was man so geheimnisvoll versteckt,
denn du wirst lebendig unter
den Flammen die in mir toben,
in Trauer gebrannt für immer,
und mein Schatten wächst so,
unter deinen schwarzen Blüten der Bitternis,

Lass mich nicht in der Kälte zurück,
Lass mich nicht zum Sterben zurück,

wo soll ich die verzweifelten Stunden aufhängen?

Stumme Qual,

in ihr verwelken die eigenen Träume,
bis die trauigen Strophen der Nacht,
nicht mehr zu Singen sind.

© RENE STURMA
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IN THE TWILIGHT
Die Dämmerung schwebt,
und die Winde wehen schwarz vor meiner Stirn,
sanft regnet es auf die Stadt hinunter,
und ich ziehe meine Kreise,
vor dem Gericht einer heranziehenden Kälte,
Wo in aller Welt bist du ?
frage ich mich,
Wo in alle Welt bis du mit errötetem Glanz lebendig,
und mit einem entwaffnenden Lächeln,
Denn du machst mich wirklich,
Du machst mich wirklich,
zerbrechlich,
voller Weichheit,
mit dem Hauch eines Ozeans versehen,
und über heilige Stunden,
von meinen Tränen begossen,

wo bist du?

Zeitlose Stille umfängt mich,

ich weiß es nicht.

© RENE STURMA
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CASSANDRA
Im Moment,
nächtlicher Amnesie,
hinter dem Vorhang sterbender Träume,
spürte ich mein flackerndes Herz,
im innersten meiner Vergänglichkeit,
ich wartete auf dich,
denn es streifte die Liebe,
meines Lebens verlorene Sprache,
die ich vergessen hatte,
und derer ich mich nun erinnern musste,
aus einem Scherbenhügel voll
an zerbrochenen Gefühlen,
doch wehtest du wie ein Traum,
durchs weit verfrühte Morgenrot,
und die Gedanken fingen wieder an zu blühen,
und mein Herz mit ihnen,

sodaß ich wußte,
einmal wird Sie bleiben,

und immer heller wird die Sonne
so durchs Land ziehen.

© RENE STURMA
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WER?
Du stehst,
einsam,
an den Toren blanken Eisens,
im wässrigen Fleische,
betrunkenener Lippen,
und deine Trauer,
mahnt stumm,
die Vergänglichkeit stürzender Hoffnung,
eines erstochen wirkenden Winters,
denn du bist getrieben in Ketten,
eines berstenden Herzens,
in einer Brust voller Schmerzen,
es wird alles dunkler,
es wird alles schwärzer,
wie die Mitternachtskapriolen,
mit ihren Gefängnissen ohne Sterne,

ein letzter Aufschrei noch,

in den Totenkammern von Sprache.
pflanzt die letzten Blüten noch,
eines zerfurchten Glaubens an die Welt,

Gesammelte Wörter sterbender Knochen,

„wer wird an mich denken“
sagst du,
unter dem wehklagendem Mond,
in den klirrenden Echokammern des Todes,

„du oder andere“

Bevor,
die Zeit das Lippen Feuer

langsam erlischt.

„Wer wird an mich denken“

„Wer“ ?

(C) RENE STURMA
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Spiegelung...

Manchmal, da nimmt der Wind unsere Wünsche und Träume mit,
ganz ohne zu Fragen
und wirbelt sie achlos durch die sprühende Gischt fremder Leben.

Gelegentlich
werden sie dort ganz kurz aufgefangen,
mit Interesse betrachtet,
dann achtlos zur Seite gelegt
und vergessen.

Doch manchmal
da gibt es dieses eine Herz,
dass sich wie eine Blume öffnet,
Im sicheren Wissen,
dass sich diese Wünsche und Träume
in der Essenz unserer Seele
ganz sanft zu spiegeln vermögen.

©Namida (Bild: Pixabay)
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Herz geblättert

Was Anfangs wurde, ist Stille leer.
Hier schrieb ich nun und blieb so sehr.
Aus einem Meer noch trank das Sein.
Die klarste Wahrheit Silben Wein.
Was bliebe einst noch vieles mehr.
Müsst ich doch gehen, gedrungen wähnen.
Und in die blassen Tage mich sehnen.
Sie blieben unser still in Wegen.
Des Himmels einzig Blatte Wolke,
sie sprach und blieb geachtet wach.
In unser Herz sich legt,
das liebste Herz es schlägt.
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Beim Blick aus dem Fenster auf einen nebelverhangenen Vormittag ist mir gleich ein bisschen nach Lyrik zumute. Gottseidank beglücke ich die Welt nur noch selten mit einem meiner Reimwerke, aber heute muss es einfach sein:

https://reimwerk.de/die-moritat-vom-nebel/

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... künstliche #Aufwertung führt einen Zweikampf mit abwesender #Selbstbestimmung ~ und wirkungsloser #Kompensation !
( #Samara )
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