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Und küsste ich Dich nur
einen kurzen Augenblick.
So wäre dieser meine Ewigkeit.
Eingemeisselt in mein Herz
für immerdar.
Und blickten meine
Augen in einen See, dunkel
und unergründlich,
es wären deine Augen,
die mich mitnähmen
hinab auf deinen Seelengrund.
So stiege ich mit Dir hinauf
auf den Gipfel des Glücks
von wo aus wir dem Himmel nahe wären.


(c) Elisabeth Trepl 22.7.17



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Vergessen

Dunkelheit umhüllt das Wesen
Tragisch wird der Held zu
Grabe getragen
Seine Taten in der Sonne verwesen
Was gibt es da noch zu sagen

So stehe ich vor der leeren Hülle
Gedanken erfüllen mein Herz mit Wehmut
Ein Leben vergessen voller Fülle
Die vielen Tränen tun so gut

Wohin mag mich das Leben führen
Die Nächte so einsam und allein
Welche Sehnsüchte werden mich
Noch berühren, vielleicht noch verführen
Denn du kannst nicht mehr
Bei mir sein

von
Stefan Machander

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Fußgängerzone - Leute

Der Gang dieser Leute,
ihr Wesen, Gehabe,
beschäftigt mich heute,
und wie ich sie deute
nur mit meiner Gabe,
die fehlerbehaftet.

Ich seh die Gesichter
von Alten und Jungen,
Gewitterblitzlichter,
und ich als ihr Richter,
ganz frei, nicht gezwungen,
so leer und entsaftet.

Nur manchmal ein Leben,
das scheinbar verhalten
will Sinnhaftes geben,
doch in meinem Streben,
ein Werk zu gestalten,
fühl ich mich gescheitert.

So endet mein Schreiben
in Frust und mit Lücken
trotz Sitzen und Bleiben,
Gedanken in Scheiben,
mehr will mir nicht glücken –
und nichts, das erheitert.


© Dirk Juschkat 2016, alle Rechte liegen beim Autor, mehr Gedichte und Infos unter www.dirkjuschkat.de

P.S.: Meine Gedichte dürfen auch nichtkommerziell unter Nennung meines Namens als Urheber weiterverbreitet werden!

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Lerne vom Leben...

Öfter gedanklich
Ungutes geplant.
Und doch Gottes
Gebote geahnt.

Lerne vom Leben
fairer zu sehen.
Da ist bei mir
etwas geschehen.

Bernd Tunn tetje

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Ruhewald!

Sucht d i e Stätte,
da will er liegen.
Ihm sehr wichtig.
für Andere gediegen.

Will verblichen
in Baumkronen sehen.
Können Manche
nicht verstehen.

Vieleicht ein Kreuz.
Ihm nicht egal.
Glaube an Gott
seine wichtigste Wahl.

Bernd Tunn tetje


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Alternder Freund!

Bist ein Kämpfer
schon lange Zeit.
Musst noch ran.
Ist dir leid.

Hast dich bewährt
im Leben zu sein.
Doch Altern lernen
ist nicht dein.

Was du erlebst
schmeckt nach alt.
Geht nichts mehr
mit aller Gewalt.

Bernd Tunn tetje



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Dieser eine Traum

In meinen Träumen wirst
Du ewig jung bleiben

Im Schein der dunklen Farben
An den geheimen Orten

Lichter der langen Nächte
Wo wir uns getroffen haben

Blicke, die uns berührten
Aus dem Kelch getrunken

Geschmack nach Blut
Der uns den Tod nahm

Seelen füreinander geschaffen
Und doch der Jugend beraubte

Leben über ferne Welten
Geträumt in dieser einen Nacht

von
Stefan Machander

Wo die Hexen tanzen

Man erzählte mir von diesem einem Orte
Dort wo die Hexen tanzten

Auf dem verfluchten Berge
Dort wo die Hexen tanzten

Durch dunkle Wälder führten mich die Wege
Dort wo die Hexen tanzten

Abgeschieden in der Einsamkeit der Natur
Dort wo die Hexen tanzten

Kalte Nächte in rauhen Tälern
Dort wo die Hexen tanzten

Angst war mein beständiger Begleiter
Dort wo die Hexen tanzten

Der Blick gerichtet zum hellen Monde
Dort wo die Hexen tanzten

Schatten im Schein der Feuer
Dort wo die Hexen tanzten

Stimmen und Gesänge nicht von dieser Welt
Dort wo die Hexen tanzten

Im Banne der Magie gefangen
Dort wo die Hexen tanzten

Flüsternde Stimmen der Versuchung
Dort wo die Hexen tanzten

Ein Windhauch streifte meine Seele
Dort wo die Hexen tanzten

Vergessen für alle Ewigkeit
Dort wo die Hexen tanzten

Einst erzählte man meine Geschichte
Dort wo die Winde tanzten

von
Stefan Machander

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