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Zeit für neue Ziele

Ich habe mich lange von Wünschen und Hoffnung leiten lassen, die immer und immer wieder enttäuscht wurden und habe dadurch einige Charaktereigenschaften, die ich selbst an mir geschätzt habe, verkümmern lassen.
Wenn ich Situationen betrachte und mir Wege oder Lösungen vorstellen kann, dann sind sie für mich möglich! Aber gerade im Umgang mit Menschen - was ohnehin immer wieder am nicht oder falsch oder gar nicht verstehen zu scheitern droht - muss man sich die Freiheit nehmen, auf Abstand zu gehen oder gar Kontakt zu meiden.
Ich möchte mich nicht mit negativen Gedanken, Erzählungen a la "Hast du schon gehört, was XYZ gesagt, getan oder gelassen hat?" beeinflussen lassen. Ich möchte Menschen um mich haben mit verschiedenen Ansichten, Erfahrungen, Altersstufen, Meinungen, anderen Glaubens, anderer Herkunft, Sichtweisen, Überzeugungen und anderem Wissensstand - es gibt so viel, das ich nicht kenne, nicht verstehe, nicht gedacht oder getan habe und vor allem noch nicht gesehen habe. Ich möchte reisen, wahrnehmen, Sinne schärfen, neues Lernen, lieben, kennenlernen, offen, freundlich und hilfsbereit sein - und ebenso fähig sein, Hilfe, Güte und Freundlichkeit anzunehmen.

Ich möchte dennoch zur Ruhe kommen und die Zeichen von Körper und Seele wieder wahrnehmen - wieder spüren.

"Komm mit dir alleine klar und hab verdammt nochmal Spaß dabei" - das war mein Gedanke, als ich etwa 2006 nach einer Trennung Angst vor der Einsamkeit in der neuen Wohnung hatte.

Allein sein kann so schön sein - genauso wie die Geselligkeit und Vertrautheit von Familie und Freunden.

Herzlich Willkommen in meiner Welt! Fühl dich wohl, sei dabei und zieh weiter, wenn Dein Weg dich weiter führt. So ist das Leben - und das ist gut so. Ich muss mich nicht mit jedem verstehen oder jeden mögen... will ich auch gar nicht. ;-) Konflikte und Meinungsverschiedenheiten, ohne den Menschen in Frage zu stellen, erfrischen und beleben das Miteinander!

So.. ich hab dann mal einiges vor...
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Nicht perfekt

Ich verfolge seit einer ganzen Weile das Leben der Familie, die über ihren Blog "SechsPaarSchuhe" von ihrer Weltreise mit vier Kindern berichten.

http://sechspaarschuhe.de/dem-herzen-folgend-ein-halbes-chaotisches-jahr/

Bereits in älteren Beiträgen ist mir aufgefallen, dass Thor, Vater und Verfasser, gelegentlich auch über die Momente schreibt, die man normalerweise nicht so gerne erwähnt. Momente, in denen man schwach oder verzweifelt ist und in denen man sich kraftlos, klein und zerbrechlich fühlt...

In diesem Beitrag schreibt er von der Depression seiner Frau, aber auch, wie eine neue Aufgabe bzw neue Menschen um sie herum sie wieder zu der Person machten, die sie war...
Genau diese Situation erinnert mich an meinen ExFreund. Leider hat die Beziehung seine Depression nicht überlebt. :(
Umso wichtiger finde ich es, dass auch über die Momente, in denen ich mich als Verlierer und alleine fühle, berichtet wird.
Danke, lieber Thor, dass ihr uns an Eurem Leben teilhaben lässt.
Allein das Wissen darum, dass andere Menschen ähnliche Probleme haben, hatten und überstanden haben, lässt die Ohnmacht, die einen überkommt, nicht mehr ganz so gewaltig und bestimmend erscheinen.

Das Leben ist nicht perfekt - soll es auch gar nicht sein - denn alles, was von "normal" abweicht, macht den Weg einmalig und zu deinem ganz individuellen Lebensweg.
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"Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" ist seit der Veröffentlichung durch Bastian Sicks Buch eine immer bekannt werdendere Aussage.

Es ist noch gar nicht so lange her, da saß ich mit Freunden zusammen und auch hier kam eine "Vertodung des Genitivs" zur Sprache - auf die ich hinwies.
Jaja - ich weiß "Niemand mag Besserwisser!" - dennoch bemerkte ich, dass ein Wort wie "gegen" die Verwendung des Dativs verlange und dass somit die korrekte Verwendung "Der Dativ ist der Tod des Genitivs" sei.

Das war niemandem aus der Runde klar.

Nun habe ich eine solche "umgangssprachliche" Verwendung auch auf Wikipedia entdeckt. Auch, wenn es sich dabei um einen Begriff aus der IT handelt, der dort beschrieben wurde, so entschloss ich mich, DIESEN Artikel zu verfassen und mich bei Wikipedia mit einem Benutzerkonto zu registrieren, um zur Änderung des Artikels berechtigt zu sein.

http://gfds.de/der-dativ-ist-dem-genitiv-sein-tod/
http://www.duden.de/rechtschreibung/wegen
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