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Ein Märchen der erlösten Hochsensibilität. "Der treue Johannes". Märchenmeditation.
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So und jetzt denkt euch den ganzen Artikel nochmal gelesen unter der Perspektive des inneren Kindes und dass der innere Erwachsene die Aufgabe des Spiegelns übernimmt. DAS ist die Voraussetzung dafür, dass wir intuitiv auch anderen gegenüber kompetent sind, sie auf angemessene Art zu spiegeln.

Übrigens erfordert und leistet die Hochsensibilität die höchste Kompetenz zu spiegeln. Da sind nämlich gerade solche, wie im Text als irritierend empfundene Gefühlsäußerungen wie „ich bin so glücklich, sagte sie weinend“, ganz normal. Für hochsensible Menschen ist nichts schwerer auszuhalten, als dass sie in ihren Gefühlsbekundungen nicht verstanden werden und die Umwelt irritiert reagiert, ihnen also das Gefühl von Fremdheit und Unverstandensein gibt.
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Für Hochsensible ist es besonders wichtig, dass sie lernen sich selbst und ihren Ressourcen zu vertrauen, dass sie lernen, ihre Grenzen zu respektieren und sich ihres Selbstwerts sicher genug sind, um für ihre Erholung einzutreten. Sie müssen lernen, sich selbst ein elementares Gefühl von Gehaltensein zu geben, um resilient zu sein.
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Hochsensibel oder überempfindlich? Man könnte es so sagen: Im Laufe der Stürme des Lebens spült die Brandung so einiges an Land. Was an Schätzen darunter ist, weiß man erst, wenn man den Strand aufgeräumt hat.
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Im Grunde genommen könnte man sich sehr viel Ausführlichkeit sparen, wenn man Dr. Elaine Aron tatsächlich konsequent folgen und sprachlich genau differenzieren würde. Unsere Sprache lässt eine Unterscheidung zwischen Hochsensibilität und Überempfindlichkeit zu. Weshalb sie dann nicht verwenden, um zwei Phänomene gegeneinander abzugrenzen? So könnte schnell transparent gemacht werden, dass Menschen, die ihre Umwelt von Geburt an mit einem überdurchschnittlich durchlässigen Nervensystem wahrnehmen zusätzlich eine erworbene psychologische Überempfindlichkeit aufweisen können. Der Rest ist dann nicht mehr sehr diskussionswürdig. Werden die dysfunktionalen Ursachen der Symptome der Überempfindlichkeit bearbeitet, bleibt die neuronale Hochsensibilität erhalten. Unbelastet von den Auswirkungen von negativen Konditionierungen und Traumatisierungen zeigen diese hochsensiblen Menschen ein enormes Potenzial zur Weiterentwicklung der Menschheit in Richtung einer empathiebasierten Sichtweise auf das Leben und eines liebevollen mitmenschlichen Umgangs, einem hohen Verantwortungswillen zu notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen und oft auch eine hohe Umsetzungsfähigkeit. Letzteres allerdings in der Tat erst, wenn die dysfunktionalen Schatten bearbeitet sind und die Angst vor Verletzung nicht mehr als neurotisches Verhaltensmuster in Form von Überempfindlichkeit im Vordergrund steht. Ich denke aber nicht, dass wir etwas gewinnen, wenn wir die Abgrenzungen verwässern und den Kritikern des Phänomens Argumentationen an die Hand geben, die Hochsensibilität anzuzweifeln. Vielmehr sollte eine sauberere sprachliche Differenzierung den von einer Überempfindlichkeit betroffenen Menschen helfen, die Ursachen ihrer Symptome zu bearbeiten und die hochsensiblen Menschen stärken, ihre Ressourcen und Potenziale, die sich sogar direkt aus ihrem Wesensmerkmal ergeben, zu nutzen. So könnten am Ende beide Seiten ermutigt werden und das sollte als Coaches und Therapeuten unsere Aufgabe sein.

Ariela
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Das ist ja immer die Frage, welches der sich widersprechenden Sprichwörter gilt? Eher „gleich und gleich gesellt sich gern“ oder „Gegensätze ziehen sich an“? So komisch es anmutet, gilt in diesem Fall doch beides, wenn wir uns mal die Drama-Dreiecke ansehen, in denen wir uns mit anderen Menschen treffen.

Für gewöhnlich treten wir mit anderen Menschen über einen unserer inneren Grundkonflikte in Kontakt. Jeder Grundkonflikt hat drei Pole: einen bipolaren dysfunktionalen Schatten und eine erlöste Spitze. Dann gibt es noch die ausbalancierte Fläche, in der wir ruhen können, wenn wir soweit sind. Das Drama-Dreieck nach Aristoteles beschreibt im Drama die Entwicklung einer Figur. Sie verläuft vom passiven Schatten zum aktiven Schatten und dann in den erlösten Pol, in dem der innere und äußere Konflikt gelöst ist.

Manchmal treffen wir uns mit Menschen in der erlösten Spitze. Dort treffen wir uns als Erwachsene, als Menschen, die wissen, wer sie sind, die ihre Kompetenzen und ihre Grenzen kennen, die selbstsicher sind, die ihre Begabung leben, die Verantwortung für ihre Gefühle übernehmen. Aber das ist im Moment noch selten. Hier aber gilt: „Gleich und gleich gesellt sich gern“. Nur das „gleich“ nicht so oft zu finden ist, wie man es sich wünschen würde.

Häufiger treffen wir uns in den Schattenpolen. Und da gesellt sich gleich und gleich über den gemeinsamen Konflikt, aber ziehen sich Gegensätze an, weil wir uns in den entgegengesetzten Polen bewegen und aus ihnen heraus auf die Welt blicken. Manchmal ist das nur situationsbedingt, manchmal gilt es auch für eine Lebensphase oder entspricht sogar unserer Grundhaltung.

So trifft der Besserwisser, der glaubt, alles zu wissen, auf das Mauerblümchen, das sich gar nichts zutraut und der Gemeinsame innere Konflikt betrifft die Selbstwahrnehmung im Hinblick auf die eigene Kompetenz. Beide Menschen in diesen entgegengesetzten Polen fühlen sich zutiefst unsicher, was ihre Kompetenz dem Leben gegenüber angeht. Beiden fehlte in ihrer Individuation die Spiegelung ihrer Fähigkeiten, so dass sie hätten einen realistischen Blick auf das entwickeln können, was sie können und was sie nicht können. Um diese Unsicherheit zu kompensieren hat der eine die Strategie der gänzlichen Selbstüberschätzung gewählt, das ist der Besserwisser oder auch der, der wie ein fleißiges Lieschen herumwirbelt und immer meint, alles zu können, auch wenn am Ende nichts Greifbares dabei herauskommt. Der andere hat die Strategie gewählt, sich selbst zu unterschätzen, gar nicht erst nach dem eigenen Licht zu schauen, das man dann noch unter den Scheffel stellen könnte.

So ein Mauerblümchen himmelt den Besserwisser an und fragt ihn nur zu gerne um Rat. Zwei Besserwisser dagegen würden sich abstoßen wie eine gleichgepolte elektrische Ladung. Zwei Mauerblümchen dagegen würden einander äußerst unerquicklich und unnütz finden. Den Menschen im erlösten Pol, die eine selbstsichere Kompetenz erlangt haben, verlangen beide Vertreter ein hohes Maß an Geduld ab, um mit ihnen umzugehen und oft werden sie aus diesem Pol heraus in ihre Schranken verwiesen oder gebeten, Verantwortung für ihr inneres Kind zu übernehmen. Dann wird benannt, was zu sehen ist: „Trau dich doch mal was!“ Oder: „Hör auf zu klugscheißern!“

Von Dauer ist aber die Verbindung aus den unterschiedlichen Polen in der Regeln nicht, denn grundsätzlich verbindet die Menschen ja ein inneres Ungleichgewicht und das Gefühl von Konflikt und Spannung. Harmonie aus der Besetzung des gleichen Pols heraus ist nur in der Dreiecksspitze möglich, dann, wenn der innere Konflikt überwunden ist und beide Menschen sich in ihrem inneren Gleichgewicht fühlen.

Gegensätze ziehen sich also an, solange innere Konflikte vorliegen. Aber gleich und gleich gesellt sich gern in der inneren Balance.
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