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Fulda & Weser – Teil 10
Leider hatten wir bereits am ersten Urlaubstag unsere Kamera im Wasser versenkt und mußten daher das schöne Schloß Corvey mit unserer „Knipse“ fotografieren – aber Bedauern nützt nichts …

Schloss Corvey gehört zum Welterbe, ist in der Nähe des wunderschöne Städtchens Höxter und – eine Voraussetzung für uns – besitzt eine eigene Anlegemöglichkeit.
Überrascht hat uns zuerst die Weitläufigkeit und der gut erhaltene Zustand.
Als Fotografen waren wir natürlich von der Symetrie und Strenge der Linienführung fasziniert.

Von uns aus war Schloß Corvey ein Highlight unserer Tour. Wenn wir das nächste Mal da sind, werden wir aber unbedingt eine gute Kamera dabei haben!

#Welterbe
#Corvey
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02.10.18
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Fulda & Weser – Teil 9
Gerade merke ich, das wir bisher noch sehr wenig von der tollen Landschaft und der angenehmen Gegend gezeigt haben. Daher heute einfach ein paar Impressionen von einem typischen Paddeltag an der Weser.
Viel Spaß!

#Weser
#weserbergland
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19.09.18
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Fulda & Weser – Teil 8
Hannoversch Münden ist eine kleine Stadt mit vielen interessanten Details:
- eine Vorzeige-Altstadt mit vielen liebevoll restaurierten Häusern
- nette Restaurationen
- an jeder Ecke eine neue Überraschung, neue Details uvm.

Aber in der Altstadt spiegeln sich auch alle Probleme, die es überall in Deutschland gibt:
- verantwortungslose Immobilienbesitzer, die ihr Eigentum verfallen lassen (ehemals wunderschöne Altstadthäuser)
- ein Minikino, das mit den veränderten Freizeitgewohnheiten der Deutschen zu kämpfen hat
- immer mehr schliessende Geschäfte da es massiven Fachkräftemangel gibt
- uvm.

#Fulda
#Weser
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13.09.18
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Fulda & Weser – Teil 7
Auf der Fulda gibt es bis hinter Kassel fast nur defekte Schleusen. Laut den Einheimischen verfallen die Schleusen von Jahr zu Jahr – notwendige Reparaturen werden nie oder nur nach vielen Jahren begonnen.
In Richtung Hannoversch Münden (da wo die Fulda in die Weser mündet) besserte sich die Situation – dort gab funktionierende Schleusen und Bootsgassen!

Auf den beiliegenden Fotos ist die Funktion der Bootsgasse sehr schön zu erkennen:
- zuerst vorsichtig ranfahren und aussteigen
- Boot durch die Bootsgasse treideln
- auf der anderen Seite wieder einsteigen
Ganz Mutige können natürlich auch direkt durchfahren – aber in Anbetracht der ungepflegten Zustände der Fulda und ihrer Schleusen war uns das zu riskant.

An der Weser ist alles perfekt: es gibt zwar nur 2 Schleusen, aber diese funktionieren tadellos.
In Hameln bietet die Schleuse sogar ein kleines Highlight für Paddler:
- man muß an die (verschlossene) Bootsgasse ranfahren, bis man direkt vor einer roten Ampel steht
- am Signalseil ziehen – wenige Sekunden später wechselt die Ampel auf Grün
- die Bootsgassensperre öffnet sich und das Wasser fängt an kräftig zu fliessen
- man läßt sich von diesem Wasser in die Bootsgasse treiben und braucht jetzt nur noch die Hände (wie im Freizeitpark) zu heben …
- … das strömende Wasser zieht einen hinab. Von dem kleinen Überraschungsmoment abgesehen ist das ein angenehmer Spaß!

#Schleusen
#Bootsgasse
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07.09.18
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Fulda & Weser – Teil 6
Kassel verabschiedet uns mit einer kleinen süssen Speicherstadt. Sofort danach beginnt die Schleusen-Hölle – mehr dazu im nächsten Beitrag.
Abgesehen von der Schleusen-Hölle an der Fulda ist die Landschaft wieder göttlich. Wir können sofort entschleunigen und freuen uns über das sanfte Gleiten durch die schöne Landschaft.
Fulda und Weser werden in den Reiseführern als das beliebteste Wassersportrevier der Gegend beschrieben – davon spüren wir nichts: es gibt so gut wie keine anderen Wassersportler!
Für uns heißt das: wir stören niemand: wir machen uns ein Hörbuch an und entspannen doppelt :-)
Die Übernachtungen sind in den (Wassersport-) Vereinen am besten organisiert: gute Steganlage, komforttable Sanitäranlagen, gute Grundversorgung mit Getränken usw.

#Fulda
#Camping
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01.09.18
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Kieztour
Jeder, der seinen Kiez mit Fahrrad entdecken möchte, sollte sich folgenden Termin vormerken:
"ADFC Kieztour durch Berlins grünsten Bezirk":
Natur, vielfältiges Essen und einmalige Aussichtspunkte bietet die Tour der ADFC-Stadtteilgruppe Treptow-Köpenick.
Die Tour ist eine Wiederholung der beliebten Süd-West-Tour und führt etwa 20 Kilometer in gemütlichem Tempo durch die Kieze Alt-Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg, Johannisthal, Adlershof bis nach Köpenick. Unterwegs warten zudem Geschichtsdokumente, geheime Mauerwege und unsichtbare Flugzeuge.
Start: Sonntag, 02.09.2018 um 14 Uhr
Treffpunkt: am S-Bahnhof Treptower Park, Ostseite (mittlerer Ausgang)
Ziel ist nach etwa zwei Stunden Fahrtzeit der S-Bahnhof Spindlersfeld. Es gibt aber bereits vorher verschiedenen Ausstiegsmöglichkeiten (bspw. am Bahnhof Schöneweide) sowie Verpflegungsmöglichkeiten an Haltepunkten und bei einer kleinen Bäckerpause

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Tour ist eine von insgesamt 11 Kieztouren, die der ADFC-Berlin am 2. September Berlinweit in den Bezirken anbietet. Die familienfreundlichen Touren sind ein Angebot für alle Berlinerinnen und Berliner, die ihren Kiez entdecken und über Verkehrspolitik ins Gespräch kommen möchten.
Infos zu den einzelnen Touren gibt es hier: https://adfc-berlin.de/kieztouren

https://adfc-berlin.de/aktiv-werden/in-deinem-bezirk/treptow-koepenick/590-adfc-kieztour-durch-berlins-gruensten-bezirk.html

#kiez
#fahrrad
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Fulda & Weser – Teil 5
Die Wasserkunst in Kassel ist für Fotografen in vielfacher Hinsicht eine Erweckung ... unsere Parkführerin erklärte uns die Wasserkunst folgendermaßen:
Der Barock war das Zeitalter der Inszenierung. Wenn also der Fürst die Wasserkunst haben wollte, dann wollte er gleichzeitig auch – heute würden wir sagen – eine multimediale Inszenierung.

Vom ersten Tag an war die Wasserkunst für jederman zugänglich: Hofstaat, Bauern, Stadtbewohner ...
Damit geschah folgendes: die Wasserkunst war in einer grandios inszenierten Parklandschaft eingebettet. Zuerst füllte sich die Landschaft mit vielen Menschen – diese waren bunt, laut und bewegten sich. Danach gab es die ersten Geräusche durch das Wasser: im oberen Becken wurde zuerst ein Sirenenton erzeugt, danch rauschte das Wasser abwärts und füllte schliesslich alle Becken. Das wiederum führte zu lauten "Ah" und "Oh" und Beifall.

Der Fürst saß derweil ganz oben und beobachtete die Szene so, wie wir uns heute eine spannenden Kinofilm ansehen.

Heutzutage befinden wir uns in einem anderen Zeitalter der (fotografischen) Inszenierung – man denke nur an die Selfies, die Essensfotografie, die ewig gleichen Instagram-Bilder und die kaum noch unterscheidbaren Titelblätter in den Zeitschriftenauslagen.

#Wasserkunst
#Inszenierung
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23.08.18
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Thai-Cuisine im Preussenpark
Wer mit dem Rad von Adlershof aus viele Kilometer am Teltowkanal entlang fährt und in Steglitz Richtung Norden abbiegt, landet beim Preussenpark. Bei Berlin-Touristen ist dieser Park weltweit als "Thaipark" bekannt, denn die Wiese in diesem Park ist am Wochenende immer voller thailändischer Garküchen.

Wie man dem glücklichen Gesicht auf den beiliegenden Fotos entnehmen kann, schmeckt das Essen vorzüglich und ist eine klare Empfehlung wert.
Als Dessert-Tip sind die Mungbohnenbällchen mit Pfeffer- und Zwiebelfüllung erste Wahl!

#Essen
#Berlin
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21.08.18
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Fulda & Weser – Teil 4
An den ersten Tagen lassen wir uns Zeit – schliesslich kommen wir am 3. Tag sehr entspannt auf dem Zeltplatz in Kassel an. Damit erwischen wir perfekt die Vorführung der Wasserkunst am Bergpark Kassel (jeden Mittwoch und Sonntag).
https://kassel-marketing.de/de/sehenswuerdigkeiten-kultur-freizeit/bergpark-wilhelmshoehe/wasserspiele

Wir haben online eine Führung gebucht und waren davon sehr begeistert:
Die einzelnen Stationen des Wassers werden uns als eine Mischung zwischen modernem Katastrophenfilmen und romantischer Naturmalerei erklärt. Vor über 300 Jahren wollte man mit der Wasserkunst Spaß, Nervenkitzel und Machtdemonstration verbinden - das ist sehr gut gelungen!

Unsere Führerin hat uns diese „Wasserbilder“ so erklärt:
„Stellen sie sich vor, sie spazieren durch einen alten Steinbruch, die Vögel zwitschern und die Sonne scheint – alles ist friedlich. Und plötzlich donnert es und die Erde bebt … und dann kommt eine riesige Menge an Wasser und bahnt sich seinen Weg.“

Und genau diese lebendigen Bilder hat man damals versucht zu erzeugen. Ohne Pumpen oder sonstige technische Tricks – allein durch eine geschickte Verteilung von Wasser, das vom Berg ins Tal geleitet wird. Vor über 300 Jahren!

#Rotenburg
#Fulda
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20.08.18
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Fulda & Weser – Teil 3
Aus 2 Gründen haben wir als Startpunkt Rotenburg (an der Fulda) gewählt:
a) Vorher gibt es sehr viele Wehre und andere Hindernisse. Vorher starten heißt daher: mehrmals am Tag das ganze Boot umtragen ... das kann man machen, aber wer die Wahl hat, kann es auch sein lassen.
b) Die Fulda hat einen sehr niedrigen Wasserstand. Um das zu verdeutlichen: 1 Tag vor uns ist auch ein Canadier gestartet (den wir später eingeholt haben) – dieses Boot hat durch die vielen Steine der Fulda ein Loch bekommen.

Die Fulda hat in Höhe Rotenburg einen Wasserstand der gerade so für uns zum paddeln reicht – nur selten mußten wir einige Meter treideln.
Zwischendurch gibt es viele Stromschnellen, die das Boot auf angenehme Art beschleunigen – aber sofort steigt auch die Gefahr, auf Steine zu prallen (durch den niedrigen Wasserstand hat man oft keine Wahlmöglichkeit).

Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußten: die Fulda ist – als Wasserstrasse – in einem ungepflegten Zustand: die Mehrheit der Schleusen sind seit vielen Jahren defekt …
… diesen ungepflegten Zustand bekommen wir auch nach 1 Stunde mit voller Härte zu spüren:
zwischen 2 engen Stromschnellen liegt ein Baum quer über die gesamte Breite der Fulda. Durch den niedrigen Waserstand, die kurze Beschleunigung und die Enge haben wir keine Wahl: wir knallen mit voller Breitseite an den Stamm. Der Wasserdruck ist so stark, das wir ein Stück unter den Stamm geschoben werden …. das Boot kippt zur Seite und holt sich eine große Ladung Wasser. Glücklicherweise fahren wir einen Gatz-Canadier – er richtet sich alleine wieder auf.
Aus Routine hatten wir alles in wasserdichten Packsäcken verpackt – ausser unsere Kamera. Wer konnte das ahnen! So bleibt der Schreck und 1 defekte Kamera.

#Rotenburg
#Fulda
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16.08.18
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