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Hildegard Grünthaler, Autor
Abenteuer, Spannung, Fantasy, Humor, E-Books - Fernwehschmöker, Reisebericht, Planungshilfe, Reisebuch,
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Foto: Die Cassiar Mountains am Alaska Highway
Leseprobe aus »On the Road - Ein Jahr mit Wohnmobil und Hund durch Nordamerika«
... Wir haben kurz nach Chetwynd, einer verrückten Stadt, die sich die Hauptstadt der Kettensägenschnitzer nennt, den Hudsons-Hope-Loop durch das reizvolle Peace River Valley genommen und stoßen erst nördlich von Fort St. John auf den Alaska Highway.
Ob Abenteuer oder nicht – die Tankuhr sollte man auf jeden Fall im Auge behalten. Tankstellen, besonders mit Diesel, sind dünn gesät. Und so wählerisch wie bisher, Peter hat nach Möglichkeit den hochoktanigen Ultra-Diesel von Shell getankt, darf man auch nicht mehr sein. Man muss nehmen, was man kriegt. Außerdem kommt hier ohnehin alles aus einem Topf! Wir kommen irgendwann an einer Raffinerie vorbei – und dort sind einträchtig nebeneinander alle Marken vertreten …
In der unendlichen Weite des Alaska Highways empfinden wir ein erhebendes Gefühl der Freiheit, das bei uns in dieser Weise in den dichter besiedelten Gegenden Europas nicht mehr aufkommt. Man muss diese Weite buchstäblich erfahren haben, um ein Gefühl für die Größe und Ausdehnung dieses riesigen Landes zu bekommen. Einfach mal nach Anchorage fliegen – »Alaska hier bin ich!« – Camper mieten und Highlights abhaken – das mag interessant sein, wenn man auf wenige Wochen Urlaub angewiesen ist – aber es wird dem Norden Kanadas und Alaska nicht gerecht!
Schmale Fichten säumen den Highway. Je weiter wir nach Norden vordringen, um so kleiner und schlanker werden sie. Diese Waldtundra gehört zum größten unzerstörten borealen Wildnisgebiet der Erde. Es erstreckt sich vom Yukon-Territorium bzw. nördlichen BC in Kanada bis zum Mittellauf des Yukon Rivers in Alaska und prägt diese unvergleichliche Landschaft.
Obwohl ich die Landschaft mit allen Sinnen genieße, will ich die vielen Eindrücke konservieren. Abends schreibe ich Tagebuch, und während der Fahrt sitze ich meist mit schussbereiter Kamera im Wohnmobil. Wegen der Landschaft und natürlich wegen der Tiere: Büffel, Bergziegen, Dallschafe, Karibus, Elche – aber immer wenn der Bär über die Straße flitzt, liegt die Kamera irgendwo in der Tasche verpackt oder ist ausgeschaltet, oder ich bin zu langsam. Den Lux, der vor uns einen Seitenweg überquert, erwische ich natürlich auch nicht rechtzeitig. Außerdem identifizieren wir ihn erst später anhand eines ausgestopften Artgenossen einwandfrei als Lux.
Dank unserer alten Tagebücher und auch dank der Milepost, einem sehr genauen Straßenlogbuch (siehe Infoteil unter Reiseführer) kennen wir die guten Übernachtungsplätze. Am Muncho Lake Provincial Park Campground sind alle Plätze längst belegt, deshalb campen einige Riesenmotorhomes idyllisch genau neben dem Highway. Wir brauchen zwar auch keinen Campingplatz, aber das fiele uns im Traum nicht ein. Nach einigen Kilometern liegt ein gutes Stück abseits der Provincial Park Trailhead. Auf dem großen Parkplatz können wir ungestört den Abend und die Nacht verbringen, die sagenhafte Aussicht genießen und unser Hund kommt zu einem letzten Abendspaziergang.
https://www.amazon.de/dp/3866865805/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_U_AG1yAb0N6WFQB
Mehr zum Buch und viele Fotos unter http://www.wohnmobil-weltreise.de
#Reisebericht, #Wohnmobilreisen, #USA #Kanada #Alaska #Baja California, #Bücher, #Reiseliteratur, #Fernwehschmöker, #tfcd #Buchtipp, #Literatur #Wohnmobil, #Mexiko #Hund
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Neuerscheinung - ab Montag, 22. Januar im Handel
»On the Road - Ein Jahr mit Wohnmobil und Hund durch Nordamerika«
Vorwort zum Buch:
Lieber Leser, das vorliegende Buch ist kein Reiseführer, sondern ein Reisebericht über eine 1-jährige Reise mit dem eigenen Wohnmobil durch Nordamerika. Als Leser wünschen Sie sich vermutlich möglichst viele Bilder zur Einstimmung auf zukünftige eigene Reisen, - die ein Buch aber leider unnötig verteuern. Unter http://www.wohnmobil-weltreise.de finden Sie Sie weitere Fotos chronologisch zum Reiseverlauf zusammengestellt.
Reise- und planungsrelevante Informationen, besonders die Infos über das Reisen mit Hund, habe ich größtenteils ans Ende des Buchs verbannt, um Leser, die sich nur gerne mal einen Fernwehschmöker reinziehen, nicht zu langweilen. Wer selbst eine Langzeitreise plant oder sogar seinen Vierbeiner mit nach Nordamerika nehmen möchte, findet alle notwendigen Infos übersichtlich geordnet im Teil »Reiseplanung«.
Vielleicht wird sich der eine oder andere Leser wundern, dass in diesem Buch sehr oft auf freie oder wilde Camping- und Übernachtungsplätze hingewiesen wird. Das hat einen leicht nachvollziehbaren Grund. Wollte man täglich RV-Parks, State Parks usw. zum Übernachten aufsuchen, würde sich das im Monat locker auf 500 bis 1000 $ summieren. Das ist ein Betrag, über den man sich während eines normalen Vier-Wochen-Urlaubs keine Gedanken macht, bei einer Reise von 12 Monaten oder länger, summiert sich der Posten »Campinggebühren« jedoch gewaltig. Viele Langzeitreisende leben jedoch buchstäblich vom »Eingemachten« und die Campingkosten sind im Grunde der einzige Posten, an dem man beim Reisen sparen kann. Aber auch die meisten Rentner und Pensionäre, die im Wohnmobil unterwegs sind, sind nicht gewillt, unnötig Geld fürs Campen auszugeben. Wer im autark ausgestatteten Mobil unterwegs ist und ein wenig die Augen offenhält, findet immer wieder schöne Plätze um kostenfrei oder preiswert zu campen oder zu übernachten.
Interessierte Leser, die eine ähnliche Reise planen, aber noch nie in Nordamerika waren, werden in diesem Reisebericht vermutlich die großen Highlights wie den Grand und Brice Canyon, den Yosemite Nationalpark usw. vermissen. Über diese ohne Zweifel großartigen, leider auch hoffnungslos überlaufenen Parks, gibt es ausreichend Informationen und Fotomaterial, um sie selbst in eine ähnliche längere Reise einzubauen. Wer vorher noch nie in den USA war, für den sind diese großen Parks natürlich ein Muss. Wir selbst haben Nordamerika bzw. die USA, vor dieser aktuell beschriebenen Jahresreise zweimal für je vier Wochen per Miet-Pkw/Motel und danach im Zuge unserer dreijährigen großen Reise mit dem eigenen Wohnmobil für knapp 1 ½ Jahre am Stück bereist. Siehe dazu: »Tausend Tage Wohnmobil - in drei Jahren durch Amerika, Australien und Neuseeland« (3. Auflage, Conrad Stein Verlag, ISBN 978-3-86686-403-0).
Wir haben auf dieser Reise die einsamen Highways abseits der ausgetretenen Pfade schätzen und lieben gelernt und es ist die Weite und Vielfältigkeit der Landschaft, die uns immer wieder nach Nordamerika zieht. Wir lieben das Land und seine freundlichen, hilfsbereiten Menschen. US-amerikanische Politik? Reden wir lieber nicht drüber, und im Gespräch mit dem amerikanischen Campingnachbarn ist es ebenfalls empfehlenswert, das Thema auszuklammern.
Wer wie wir ein Land so ausgiebig bereist hat, der hat auch die berühmte rosarote Brille nicht mehr im Gepäck. Ist man abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs, sieht man nicht nur die touristische Schokoladenseite und es wäre heuchlerisch, die Schattenseiten in diesem Buch auszusparen oder etwa nur schwärmerische Töne anzuschlagen.
Ich habe mich bemüht, objektiv über diese Reise zu berichten - aber selbstverständlich kann ich nur über unsere eigenen Empfindungen schreiben und die Erlebnisse aus unserer persönlichen Sicht der Dinge schildern. Der Leser wird vermutlich sehr schnell merken, wo unsere persönlichen Vorlieben sind. Dass wir die Weite und Einsamkeit des hohen Nordens lieben und große Städte und Trubel nach Möglichkeit meiden. Ich gestehe, dass bei manchen Schilderungen mitunter die Pazifistin in mir die Oberhand gewinnt, oder auch die gerne mal lästernde Spötterin zum Vorschein kommt. Der Leser sei gewarnt und möge es mir nachsehen.
Und nun lade ich Sie ein, mit uns auf die Reise zu gehen!
https://www.amazon.de/dp/3866865805/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_U_AG1yAb0N6WFQB
Mehr zum Buch und viele Fotos unter http://www.wohnmobil-weltreise.de
#Reisebericht, #Wohnmobilreisen, #USA #Kanada #Alaska #Baja California, #Bücher, #Reiseliteratur, #Fernwehschmöker, #tfcd #Buchtipp, #Literatur #Wohnmobil, #Mexiko #Hund
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Blick auf Homer und den Homer Spit, gelegen am Cook Inlet, Alaska, USA
Am Fähranleger endet der Sterling Highway, der seinerseits Teil des Alaska Marine Highway ist, der mittels Fähren die Küstenorte miteinander verbindet. Bevor der normale Wohnmobiltourist hier umdreht, sollte er noch auf die berühmte Landzunge, genannt Homer Spit hinausfahren. Neben der Landschaft kann er hier Sportfischer aus aller Herren Länder besichtigen, die sich mit vor Stolz geschwellter Brust in Heldenpose mit ihrem Fang ablichten lassen. Denn Homer ist das Mekka der Heilbuttfischer und die Heilbutte werden im Cook Inlett angeblich weitaus größer als anderswo.
Weitere Fotos unter http://www.wohnmobil-weltreise.de



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Der sich immer weiter ausbreitende Populismus
lässt sich aufhalten, wenn Entscheidungsträger
Widerstand leisten und sich gegen die Dämon-
isierung von Minderheiten, die Infragestellung
der Menschenrechte und die Angriffe auf demokratische Institutionen zur Wehr setzen, schreibt Human Rights Watch in ihrem "World Report 2018", sende viele liebe Grüßle:-)
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Trailer zum Fernwehschmöker
On the Road - Ein Jahr mit Wohnmobil und Hund durch Nordamerika
Vorbestellbar - ab Montag 22. Januar im Handel.
Taschenbuch: 192 Seiten, € 10,90
Verlag: Conrad Stein Verlag; Auflage: 1. (22. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866865805
ISBN-13: 978-3866865808
https://www.amazon.de/dp/3866865805/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_U_hq1xAbC5J21YS
Mehr Infos und viele Fotos unter:
http://www.wohnmobil-weltreise.de
https://youtu.be/2RifmSPO5sE
#Reisebericht, #Wohnmobilreisen, #USA #Kanada #Alaska #Baja California, #Bücher, #Reiseliteratur, #Fernwehschmöker, #tfcd #Buchtipp, #Literatur #Wohnmobil, #Mexiko #Hund

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On the Road - Ein Jahr mit Wohnmobil und Hund durch Nordamerika
Vorbestellbar - ab Montag 22. Januar im Handel.
Taschenbuch: 192 Seiten, € 10,90
Verlag: Conrad Stein Verlag; Auflage: 1. (22. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866865805
ISBN-13: 978-3866865808
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Mehr Infos und viele Fotos unter:
http://www.wohnmobil-weltreise.de
https://youtu.be/2RifmSPO5sE
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#Leseprobe aus »Tausend Tage Wohnmobil - in drei Jahren durch Amerika, Australien und Neuseeland«
Die Interstate verläuft durch eine intensiv landwirtschaftlich genutzte Tiefebene, die sich zwischen der Sierra Nevada und den Küstenbergen nach Norden zieht. Hier sehen wir mit eigenen Augen die Spuren der Verwüstung, die El Niño hinterlassen hat. Noch immer ist das flache Agrarland großflächig überschwemmt, Straßen sind gesperrt, Aussaaten vernichtet. Ein großer Teil der Landarbeiter hat den Job verloren.
El Niño, der Verflixte, hat in der Sierra Nevada so viel Schnee abgeladen, dass entlang der Straßen im Sequoia National Park der Schnee noch mehrere Meter hoch liegt. Um zu den riesigen Sequoias zu gelangen, muss man mühsam stapfen und vom Panorama entlang der Panoramastraße, die sich in steilen Kehren auf 2.000 m hinaufschraubt, sieht man gar nichts. Auch recht, jetzt haben wir zur Abwechslung mal einen National Park fast für uns alleine. Die Campingplätze sind allesamt noch geschlossen und nur die Dächer ihrer Eingangshäuschen schauen aus dem Schnee. Ganz praktisch - wir können mitten auf dem Village-Parkplatz campen und kein Ranger regt sich darüber auf.
El Niño, der Launische - hat die ganze Nacht lang den Regen auf unser Wohnmobildach prasseln lassen. Wir sind trotzdem die steile, kurvenreiche Straße in den Kings Canyon hinuntergefahren. Ob ihn das beeindruckt hat? Denn plötzlich reißen die Wolken auf, schieben sich die Nebelschwaden beiseite und der Blick auf eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft wird frei. Vom Schmelzwasser gespeiste Bäche und Wasserfälle stürzen von allen Seiten herab, an den Hängen blühen Lupinen und Wildblumen, und auf den Felsmassiven glänzen die letzten Schneereste in der Sonne.
Der Kings River, den Warntafeln nach zu schließen, zu allen Jahreszeiten ein gefährlicher Fluss, ist durch das viele Schmelzwasser noch weiter angeschwollen und schäumt und brodelt in gischtenden Schaumwalzen zu Tal. Die Straße schraubt sich auf einer Strecke von 30 Meilen über 500 Höhenmeter steil abwärts. Aller Schnee ist hier abgetaut, es ist wesentlich wärmer - und im Sonnenschein sieht die Welt ganz anders aus!
Endlich mal wieder wandern - in sagenhaft frischer Bergluft, auf einsamen Trails, in überwältigender Landschaft - hier müssen wir unbedingt ein paar Tage bleiben!
El Niño, der Wetterwendische - am nächsten Morgen hängt wieder eine hartnäckige, graue Suppe in den Bergen. Aber auch wenn es nur ein Tag war, es war schön im Kings Canyon.
Durch Wolken und ständig sinkende Temperaturen schnaufen wir die 500 Höhenmeter zum Sequoia National Park zurück, um gleich darauf auf einer Strecke von 60 Meilen nahezu 2.000 Höhenmeter bis nach Fresno abwärts zurollen.
El Niño, der Unberechenbare - schwarze Gewitterwolken brauen sich über Fresno zusammen. ”Sturmwarnung” haben sie im Truckstop gesagt und schon rüttelt El Niño ungestüm an unserem hohen Aufbau. Wir verstecken uns hinter den schützenden Mauern eines Einkaufszentrums, und kaum, dass wir stehen, öffnen sich die Himmelsschleusen. Es blitzt und donnert und schüttet wie aus Kannen...

Viele weitere Fotos unter:
http://www.wohnmobil-weltreise.de http://www.amazon.de/dp/3866864035/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_b7Bjxb0KDM1H7 #Reisebericht, #Wohnmobilreisen, #USA #Kanada #Australien #Neuseeland #Alaska #Baja California, #Bücher, #Reiseliteratur, #Fernwehschmöker, #tfcd #Buchtipp, #Literatur #Wohnmobil, #Mexiko
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Ein wenig Wärme und Sonne als Stimmungsaufheller.
Am Roper River, Elsey Ntionalpark, Northern Territory, Australien.
Meine Webseite:http://www.wohnmobil-weltreise.de
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#Inuvik, Northwest Territories, Kanada
Die berühmte Iglukirche war bei unserem Besuch in Inuvik leider geschlossen. Wenn man ehrlich sein will, muss man zugeben, dass es außer dem Western Arctic Visitor’s Center Kulturzentrum in Inuvik auch sonst nicht viel zu sehen gibt. Aber im Grunde fährt man nicht wegen irgendwelcher Sehenswürdigkeiten in #Kanadas größte Stadt nördlich des Polarkreises, sondern weil Inuvik am Ende des #Dempster Highways liegt. Für die 736 km lange, ungeteerte Stichstraße durch unendliche Einsamkeit gilt: Der Weg ist das Ziel. Ein unvergesslicher, manchmal auch etwas ruppiger, Weg, den man natürlich auch wieder zurückfahren muss.
Weitere Fotos unter http://www.wohnmobil-weltreise.de
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