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social freezing socialfreezing stuttgart Fruchtbarkeitsvorsorge
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#Kinderwunsch #Infoabend in #Stuttgart 06.09.2016

http://www.kinderwunschzentrum-stuttgart.de/wir-ueber-uns/infoabend-fuer-paare-mit-kinderwunsch/index.php

Jeden Monat mind. ein Infoabend –

Aktuelle Termine und Anmeldung auf der Internetseite:

http://www.kinderwunschzentrum-stuttgart.de/wir-ueber-uns/infoabend-fuer-paare-mit-kinderwunsch/index.php

Das Kinderwunschzentrum-Stuttgart führt jeden Monat Infoavende zum Thema Kinderwunsch durch. Die aktuellen Veranstaltungen finden Sie auf der o. g. Internetseite.

ANMELDUNG über Tel.: 0711 / 22 10 84
oder über Internetseite:

Wann?
um 19:30 Uhr

Programm:
19.30 Uhr Beginn der Veranstaltung
Begrüßung durch Herrn
Dr. Mayer-Eichberger

19.40 Uhr
Ursachen der ungewollten
Kinderlosigkeit und
Behandlungsmöglichkeiten

20.30 Uhr Hr. Dr. Mötzung
Fr. Dr. Blind-Krosch
Führung durch die Räume
des Kinderwunsch-
Zentrums Stuttgart
Praxis Villa Haag

ca. 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung

Wo?:
Dr. med. Mayer-Eichberger
KINDERWUNSCH-ZENTRUM STUTTGART
PRAXIS VILLA HAAG
Zentrum für Reproduktionsmedizin
Herdweg 69, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711 / 22 10 84
Fax: 0711 / 22 10 85
www.kinderwunschpraxis.de
Anmeldung erforderlich über Telefon oder Internetseite http://www.kinderwunschpraxis.de
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#Kinderwunsch- #Infoabend am 26.04.2016

Kinderwunsch Zentrum Stuttgart
Anmeldung erforderlich über
- Telefon: 0711 / 22 10 84
- oder über die Internetseite www.kinderwunschpraxis.de
- per e-mail: info@kinderwunschpraxis.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung auch an, dass Sie über facebook von dieser Veranstaltung Kenntnis erhalten haben.

Programm:
19.30 Uhr Beginn der Veranstaltung
Begrüßung durch Herrn
Dr. Mayer-Eichberger

19.40 Uhr
Ursachen der ungewollten
Kinderlosigkeit und
Behandlungsmöglichkeiten

20.30 Uhr Hr. Dr. Mötzung
Fr. Dr. Blind-Krosch
Führung durch die Räume
des Kinderwunsch-
Zentrums Stuttgart
Praxis Villa Haag

ca. 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung

Wo?:
Dr. med. Mayer-Eichberger
KINDERWUNSCH-ZENTRUM STUTTGART
PRAXIS VILLA HAAG
Zentrum für Reproduktionsmedizin
Herdweg 69, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711 / 22 10 84
Fax: 0711 / 22 10 85
www.kinderwunschpraxis.de

Anmeldung erforderlich über
- Telefon: 0711 / 22 10 84
- oder über die Internetseite www.kinderwunschpraxis.de
- per e-mail: info@kinderwunschpraxis.de
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Kinderwunsch Infoabend in Stuttgart -- http://ow.ly/KjtPG ---

#Kinderwunsch #Infoabend für Paare mit Kinderwunsch

Das Kinderwunsch Zentrum Stuttgart Villa Haag veranstaltet

- am Dienstag, dem 17.3.2015 um 19:30 Uhr (noch 1 Platz für ein Paar)
und
- am Dienstag, dem 14.4.2015 um 19:30 Uhr

einen weiteren Infoabend für Paare mit Kinderwunsch.

Anmeldung erforderlich über:- Telefon: 0711 / 22 10 84- oder über die Internetseite http://ift.tt/1yfSuCQ

- per e-mail: info@kinderwunschpraxis.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung auch an, dass Sie über den Kinderwunschblog Kinderwunschnetz Kenntnis von dieser Veranstaltung erhalten haben.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über diese Veranstaltung:

Programm:19.30 Uhr Beginn der VeranstaltungBegrüßung durch Herrn Dr. Mayer-Eichberger

19.40 Uhr
Ursachen der ungewollten
Kinderlosigkeit und
Behandlungsmöglichkeiten

20.30 Uhr Hr. Dr. Mötzung
Fr. Dr. Blind-Krosch
Führung durch die Räume des Kinderwunsch-Zentrums Stuttgart
Praxis Villa Haag

ca. 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung

Wo?:
Dr. med. Mayer-Eichberger
KINDERWUNSCH-ZENTRUM STUTTGART
PRAXIS VILLA HAAG
Zentrum für Reproduktionsmedizin
Herdweg 69, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711 / 22 10 84
Fax: 0711 / 22 10 85

http://www.kinderwunschpraxis.de/wir-ueber-uns/infoabend-fuer-paare-mit-kinderwunsch/index.php
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Der #Kinderwunsch #Infoabend für Paare am 3.2.2015 um 19:30 Uhr ist fast vollständig ausgebucht.
Es gibt noch einen weiteren Termin am 24.02.2015 um 19:30 Uhr

Kinderwunsch Zentrum Stuttgart
Anmeldung erforderlich über
- Telefon: 0711 / 22 10 84
- oder über die Internetseite http://www.kinderwunschpraxis.de/wir-ueber-uns/infoabend-fuer-paare-mit-kinderwunsch/index.php

- per e-mail: info@kinderwunschpraxis.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung auch an, dass Sie über facebook von dieser Veranstaltung Kenntnis erhalten haben.

Wann?
Dienstag, 24.02.2015
um 19:30 Uhr

Programm:
19.30 Uhr Beginn der Veranstaltung
Begrüßung durch Herrn
Dr. Mayer-Eichberger

19.40 Uhr
Ursachen der ungewollten
Kinderlosigkeit und
Behandlungsmöglichkeiten

20.30 Uhr Hr. Dr. Mötzung
Fr. Dr. Blind-Krosch
Führung durch die Räume
des Kinderwunsch-
Zentrums Stuttgart
Praxis Villa Haag

ca. 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung

Wo?:
Dr. med. Mayer-Eichberger
KINDERWUNSCH-ZENTRUM STUTTGART
PRAXIS VILLA HAAG
Zentrum für Reproduktionsmedizin
Herdweg 69, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711 / 22 10 84
Fax: 0711 / 22 10 85
www.kinderwunschpraxis.de

Anmeldung erforderlich über
- Telefon: 0711 / 22 10 84
- oder über die Internetseite www.kinderwunschpraxis.de
- per e-mail: info@kinderwunschpraxis.de

http://www.kinderwunschpraxis.de/wir-ueber-uns/infoabend-fuer-paare-mit-kinderwunsch/index.php
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Kinderwunsch Zentrum Stuttgart am 3.2.2015 um 19:30 Uhr
Anmeldung erforderlich über
- Telefon: 0711 / 22 10 84
- oder über die Internetseite http://www.kinderwunschpraxis.de/wir-ueber-uns/infoabend-fuer-paare-mit-kinderwunsch/index.php

http://ow.ly/HwL7B
- per e-mail: info@kinderwunschpraxis.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung auch an, dass Sie über facebook von dieser Veranstaltung Kenntnis erhalten haben.

Wann?
Dienstag, 03.02.2015
um 19:30 Uhr

Programm:
19.30 Uhr Beginn der Veranstaltung
Begrüßung durch Herrn
Dr. Mayer-Eichberger

19.40 Uhr Frau Dr. Julia Henzgen
Ursachen der ungewollten
Kinderlosigkeit und
Behandlungsmöglichkeiten

20.30 Uhr Hr. Dr. Mötzung
Fr. Dr. Blind-Krosch
Führung durch die Räume
des Kinderwunsch-
Zentrums Stuttgart
Praxis Villa Haag

ca. 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung

Wo?:
Dr. med. Mayer-Eichberger
KINDERWUNSCH-ZENTRUM STUTTGART
PRAXIS VILLA HAAG
Zentrum für Reproduktionsmedizin
Herdweg 69, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711 / 22 10 84
Fax: 0711 / 22 10 85
www.kinderwunschpraxis.de

Anmeldung erforderlich über
- Telefon: 0711 / 22 10 84
- oder über die Internetseite www.kinderwunschpraxis.de
- per e-mail: info@kinderwunschpraxis.de

http://www.kinderwunschpraxis.de/wir-ueber-uns/infoabend-fuer-paare-mit-kinderwunsch/index.php

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Aufgrund persönlicher überraschender Gründe muss ein Inhaber einer #Frauenarztpraxis mit den Schwerpunkten:

#Schönheitsoperationen
#Kinderwunschklinik
#Kinderwunschpraxis
#Kinderwunschklinik

in Bayern die #Praxis verkaufen

Anfrage von interessierten Ärzten und Investoren an kinderwunschnetz@gmx.de
oder im geschlossenen Benutzerkreis bei www.kinderwunschnetz.de (Rubrik: Ärzteinfo)
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Social Freezing
Der eingefrorene Kinderwunsch
von Anja Kerber 21.09.2014
Ursprünglich war die Methode nur für Krebspatientinnen gedacht. Inzwischen lassen aber auch andere Frauen ihre Eizellen einfrieren, um flexibler bei der Familienplanung zu sein.

Nach dem Auftauen wird die Eizelle künstlich befruchtet - so lässt sich die Familienplanung flexibler gestalten.

Nach dem Auftauen wird die Eizelle künstlich befruchtet - so lässt sich die Familienplanung flexibler gestalten (Foto: dpa)
Stuttgart - Je älter eine Frau, desto schwieriger das Kinderkriegen: Mitte 20 ist die Fruchtbarkeit am größten, Mitte 40 liegt die Wahrscheinlichkeit, auf natürliche Art schwanger zu werden, nur noch bei fünf Prozent. Was aber, wenn einem der richtige Partner noch nicht über den Weg gelaufen ist oder man erst einmal Karriere machen will? Dann kann man sich inzwischen für Social Freezing entscheiden, auch Kryokonservierung genannt.

Nach einer Hormonbehandlung werden der Frau mehrere Eizellen – 15 bis 30 Stück – entnommen und tiefgefroren. Möchte die Frau dann irgendwann später schwanger werden, können die Eizellen aufgetaut und mit den Spermien des Partners befruchtet werden. Sie werden dann als Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt.

Was einst für Krebspatientinnen gedacht war, um nach einer Chemotherapie noch Kinder bekommen zu können, verbreitet sich von Amerika aus nun in Deutschland. „Die Nachfrage steigt auf jeden Fall“, sagt Dieter Mayer-Eichberger vom privaten Kinderwunschzentrum Villa Haag in Stuttgart. „Pro Jahr haben wir jetzt etwa 50 Fälle, vor ein paar Jahren waren es nur fünf.“ Im Vergleich zu anderen Ländern hinke Deutschland der Entwicklung eher noch hinterher, sagt Mayer-Eichberger. Das Thema sei hierzulande noch nicht so publik. „In Amerika ist das viel verbreiteter als bei uns“, sagt er.

Auch in Freiburg spürt man die wachsende Nachfrage. „Ich würde es noch nicht als Boom bezeichnen, aber es kommt“, sagt Birgit Wetzka vom Centrum für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin in Freiburg. Das optimale Alter für die Eizellenentnahme liegt zwischen 20 und 30 Jahren. Die Chance einer Lebendgeburt liegt dann bei rund 90 Prozent. „Frauen mit 30 sprechen wir konkret auf das Thema an“, sagt Wetzka. In dem Alter denkt man, dass die Lebensplanung in weiten Teilen steht. „Das ist allerdings nicht immer der Fall“, so Wetzka. „Oftmals haben die Frauen erst vage Vorstellungen und sind sich nicht bewusst, dass es auch ein ‚zu spät‘ gibt.“

Die Wahrscheinlichkeit, dass nach dem Einsetzen die befruchtete Eizelle zu einer Schwangerschaft führt, liegt etwa bei 60 bis 70 Prozent. Eine Garantie, dass es funktioniert, gibt es nicht. Und letztlich spielt auch das Alter der Frau eine Rolle, wenn die Eizelle wieder eingesetzt wird. Denn im Alter steigen die normalen Schwangerschafts­risiken wie Diabetes oder Frühgeburt.

In Deutschland gibt es zwar keine gesetzlichen Regelungen, aber Experten sind der Meinung, dass man sich beim Wiedereinpflanzen der Eizelle an der biologischen Grenze der Fruchtbarkeit orientieren sollte. Diese liegt bei durchschnittlich 45 Jahren. In anderen Ländern wie Israel wurde das Einpflanzen auf das Höchstalter von 55 Jahren beschränkt. Solche Grenzen stehen hierzulande bislang nicht zur Debatte. „Ich denke, dass wir das nicht brauchen“, sagt Frank Nawroth, Reproduktionsmediziner aus Hamburg. Die Eizellen seien Eigentum der Frau, sie könne also allein bestimmen, wann sie sich sie wieder einpflanzen lassen wolle.

Die Gefahr, dass Mütter künftig so alt sind wie heute die Omas, sieht Nawroth nicht. „Das Social Freezing bedeutet ja nicht automatisch, dass wir jetzt künftig nur noch 60- und 70-jährige Mütter haben“, sagt er. Es gehe vor allem darum, auch zwischen 40 und 50 noch Kinder bekommen zu können.

Für die Kinder selbst hat die Prozedur angeblich keine Folgen. „In den Medien wird häufig gesagt, dass die Risiken noch nicht erforscht seien und man deswegen nichts dazu sagen könne“, sagt Nawroth. „Aber so stimmt das nicht ganz.“ In den USA habe man bereits mehr Erfahrungen gesammelt als in Deutschland, und es gebe keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko bei den Kindern. „Darüber muss man sich, denke ich, keine Sorgen machen.“

Aus Karrieregründen machen das laut Nawroth nur die wenigsten Frauen. „Mir sind viel mehr Fälle bekannt, bei denen schlicht der Partner fehlte“, sagt er. Auch plötzliche Trennungen im Alter von 35 könnten eine Torschusspanik bei den Frauen auslösen, so der Reproduktionsmediziner.

Die Maßnahme zahlt keine Kasse. Das Einfrieren von Eizellen muss eine Frau sich also erst mal leisten können. Zwischen 3000 und 10 000 Euro kann allein die Entnahme kosten. Dabei kommt es darauf an, wie alt die Frau ist und wie viele Eizellen entnommen werden müssen, um realistische Chancen zu haben. „Man kann sagen, dass man so viele Eizellen einfrieren sollte, wie man alt ist“, erklärt Mayer-Eichberger. Pro Behandlungszyklus können etwa zehn Eizellen entnommen werden. Die Kosten je Zyklus betragen circa 3000 Euro. Für das Lagern der eingefrorenen Eizellen stellen die Zentren bis zu 300 Euro im Jahr in Rechnung. Die künstliche Befruchtung kostet dann auch noch mal rund 2000 Euro pro Versuch.

Da in Deutschland die Eizellenspende an andere verboten ist, können ungenutzte Eizellen nicht wiederverwendet werden. Wenn sich die Frauen ihren Kinderwunsch erfüllt haben oder sich letztlich gegen Kinder entscheiden und die Aufbewahrung ihrer Eizellen nicht mehr für nötig halten, werden diese aufgetaut und vernichtet.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.social-freezing-der-eingefrorene-kinderwunsch.2631febe-c0b6-478b-9d7e-bc9a875c4cf1.html
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#Socialfreezing #Eizellspende
Social Freezing - Eizellspende
Die moderne Frau gestaltet ihr Leben aktiv mit!


Zum nachfolgenden Zitat aus der Zeitung "die Zeit" geben wir unten eine Stellungnahme:

Zitat aus " Die Zeit":

"Frauen können heute bis Mitte 50 noch Kinder bekommen. Vorausgesetzt, sie lassen ihre Eizellen frühzeitig einfrieren. Was treibt sie dazu?


Drei Frauen schieben ihre Kinderwagen über die Strandpromenade des Ostseebads Travemünde


Hören Sie sie ticken, die biologische Uhr? Hören Sie, wie sie mahnt: Es gibt für alles eine Zeit im Leben, auch und gerade für Kinder?

Wahrscheinlich hören Sie es nicht, wahrscheinlich sind Sie der durchschnittliche deutsche Zeitungsleser, wippen bereits Enkel auf Ihren Knien und müssen sich als Mann im besten Alter eh keine Gedanken mehr machen um Ihre Fruchtbarkeit. Schließlich haben Sie das Geld verdient, das es Ihrer Frau ermöglichte, im besten Alter Kinder zu gebären und aufzuziehen.
Denn so machte man das damals. Heute macht man das so nicht mehr.

Da arbeiten die Frauen auch, machen sogar Karriere und vergessen dabei oft die Zeit, weshalb es in Deutschland immer weniger Kinder gibt.

Und nun das: Sie lesen in der Zeitung, Zeit spielt keine Rolle mehr. Die Frau von heute kann ja noch mit 50 Kinder kriegen.

Einfach ein paar Eizellen einfrieren, wenn man jung und schön ist, und sie auftauen, befruchten lassen und in der eigenen Gebärmutter ausbrüten, wenn es gerade in den Lebenslauf passt. "Social Freezing" heißt das Verfahren und ist, wenn man den deutschen Zeitungen glauben darf, nicht nur ethisch unbedenklich, sondern auch ziemlich angesagt.

Macht Sie das wütend? Haben Sie Lust, den Enkel abzustellen, sich aufs Knie zu hauen und zu schimpfen: "Schande! Anmaßung! Sünde wider die Natur!" Wenn ja, können Sie es sich leicht machen: Sie fordern einfach, dass alles wird wie früher, wohlwissend, dass nichts so wird oder je wurde.
Oder Sie machen den Fernseher an, lassen sich vom "Bergdoktor" auf idyllische Gedanken bringen. Reicht nicht? Sie wollen Erkenntnis? Dann bleibt nur der harte Weg: Stellen Sie sich vor, Sie wären eine Frau. Ja, Sie!

Eine Frau um die 30, eine von denen, denen das Ticken ihrer biologischen Uhr angeblich wurscht ist. Als Frau wollen Sie nicht Ihren ersten Kinderwagen schieben, wenn die Arthrose im Knie es bereits unmöglich macht. Frauen denken so nicht.

Frauen wollen auch im Alter mit den Enkeln spielen. So wie Sie. Gerade Frauen reagieren sensibel auf das Ticken der inneren Uhr. Jeder Mann, der mit seiner Frau deren Menstruation durchlitten hat, weiß das. Männer dagegen glauben häufig noch mit 50, ihr Erbgut unter 20-jährige Austauschstudentinnen verbreiten zu können, nur weil es technisch machbar ist. Gegen Selbsttäuschungen dieser Art sind Frauen biologisch zum Glück besser gerüstet.


Doch warum gibt es dann Frauen, die sich ernsthaft in einem Alter reproduzieren wollen, in dem man oft bereits über die sich anbahnende Rente nachdenkt? Ist das nicht eher eine typisch männliche Verleugnung der Realität? Ganz recht!

Und genau das wird von einer modernen Frau wie Ihnen auch erwartet: genauso zu sein wie ein moderner Mann. Schließlich sind Frauen heute darauf gedrillt, geschlechtsneutral Karriere zu machen. Mehr noch: Es ist ihre emanzipatorische Pflicht, solange Deutschlands Vorstände von Alphatierchen regiert werden, die Porsche fahren.
Um jedoch Karriere zu machen wie ein Mann, müssen Sie sich als Frau auch verhalten wie ein Mann.

Erst dann sind Sie herzlich willkommen im modernen Kapitalismus. Für den sind Sie eine prima Ressource: gut ausgebildet, motiviert und (im Geschlechtsvergleich) immer noch billig zu haben.

Der Kapitalismus hat also aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, als Frauen ökonomisch gesehen nicht mehr als kostenlose Arbeitskräfte zur Aufzucht des künftigen Humankapitals waren - was für eine Verschwendung!

Doch mit der Entdeckung der modernen Frau als Variante des alten Mannes bleibt die Frage: Wer kümmert sich denn nun ums Humankapital?
Nach wie vor fällt Kinderbetreuung nämlich für Arbeitgeber unter die nebenberuflichen Tätigkeiten. Sie wird höchstens geduldet. Die Männer fallen da bislang noch aus. Zwar hat sich bei ihnen herumgesprochen, dass viele ehemalige Karrieremänner irgendwann den Blues bekommen, wenn sie ihre Enkel auf den Knien wippen und sich dabei fragen, was deren Eltern zwischen Geburt und Geschlechtsreife so getrieben haben.

Doch gestatten die meisten Arbeitgeber nach der Geburt des Nachwuchses Männern höchstens ein, zwei Monate Elternzeit zur Befriedigung des schlechten Vater‧gewissens. Kurz: Die Erziehungsarbeit bleibt, wie immer, an den Frauen hängen. Also an Ihnen.

Da müssen Sie eben sehen, wie Sie das mit Ihrem Job, Ihrer ökonomischen Bedeutung als Ressource und Ihrer emanzipatorischen Verantwortung vereinbaren. Wird schon gehen, muss ja gehen: Der Kapitalismus will es!
Die Zeiten des sorglosen Alleinverdienens sind bekanntlich vorbei. Um Familie heute möglich zu machen, braucht es zwei, die sie bezahlen. Und wenn die Familie sich gerade nicht bezahlen lässt, muss man halt warten, bis das Konto verkündet: "Bonität gesichert, legt los, ihr Süßen!"

Natürlich müssen sich die Süßen dazu erst finden. Das ist schwierig genug. Als Frau reicht es nicht mehr, Ihren potenziellen Mann zu bekochen. Das kann der selber.

Stattdessen erwartet er Kommunikation auf Augenhöhe, Partnerschaft, Bildung. Ohne einen Master in Vergleichender Literaturwissenschaft und ein Auslandsjahr in Indien geht da gar nichts. Das dauert natürlich. Aber immerhin: Welcher Mann will sich heute schon binden vor 40?

Natürlich, denken Sie, wäre es schön, zu zweit zu sein. Gemeinsam die Herausforderungen meistern, die einem das Leben bietet: private Altersvorsorge, private Krankenversicherung, Finanzierung des Pflegeheimplatzes für die geliebten Eltern, Vermögensbildung, Immobilienkauf. Natürlich geht nicht alles auf einmal.

Auf manche Dinge muss man warten können. Kinder zum Beispiel. Denn der Kapitalismus will es.

Und wenn der etwas will, muss das Leben sich fügen.

Stellen Sie sich vor, Sie wären eine Frau. Mitte 30. Auf dem Weg nach oben. Kinderlos. Allein. Was würden Sie tun? Sich auf irgendeiner Disco-Toilette schwängern lassen, um dem Kapitalismus ein Schnippchen zu schlagen?
Oder darauf hoffen, dass alles anders wird, besser, dass Sie den perfekten Partner finden, genug verdienen, alles richtig machen? Natürlich wären Sie wütend, unglücklich, einsam.

Und dann kommt er, der Kapitalismus, und eröffnet Ihnen plötzlich eine Möglichkeit, eine Versicherung auf spätes Glück, die Erfüllung Ihrer selbst: Rund 12.000 Euro kostet es, genug Eizellen tiefgefrieren zu lassen, damit sich eine davon mit 40 oder 50 befruchten lässt. Dafür lohnt es sich zu arbeiten? Natürlich! Es geht doch um Kinder. Und zählt gerade heute nicht jedes Kind, also auch Ihres? Könnten Sie da wirklich denken: "Eine Schande, eine Sünde wider die Natur?" Wahrscheinlich. Heimlich. "
Zitat aus der Zeitung die Zeit


http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2014-07/kapitalismus-kinderwunsch-eizellen-einfrieren

Unsere Stellungnahme:

Die Zeiten haben sich verändert, denn die Lebenserwartung ist auch gestiegen.
Über 16.000 Menschen in Deutschland sind bereits über 100 Jahre....
Die Chance über 80 zu werden ist in Deutschland sehr hoch.
Und dies auch durch die Fortschritte in der Medizin.
Warum soll eine Frau die Medizin beim Social freezing also nicht nutzen und mit 40 oder 45 noch Mami zu werden?

Bereits ab 30 sinken die Chancen auf natürliche Weise schwanger zu werden.

Die ethische Einstellung hinkt leider sehr oft der Zeit hinterher. Vor 200 -300 Jahren wären Herz-OP oder andere medizinische OP sicherlich ethisch auch bedenklich, so wie vor 50 Jahren die künstliche Befruchtung, die schon 100.000 Paaren in Deutschland ein Baby geschenkt hat.

Die Welt verändert sich und social freezing bzw. die Eizellspende wird in 20 Jahren so selbstverständlich wie die künstliche Befruchtung oder die Herztransplantation sein.
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Wann? 
Montag, 23.06.2014
um 19:30 Uhr

Programm:
19.30 Uhr   Beginn der Veranstaltung
                   Begrüßung durch Herrn 
                   Dr. Mayer-Eichberger

19.40 Uhr  Frau Dr. Julia Henzgen
                   Ursachen der ungewollten
                   Kinderlosigkeit und 
                   Behandlungsmöglichkeiten

20.30 Uhr   Hr. Dr. Mötzung
                   Fr. Dr. Blind-Krosch
                   Führung durch die Räume
                   des Kinderwunsch-
                   Zentrums Stuttgart
                   Praxis Villa Haag

ca. 21.15 Uhr  Ende der Veranstaltung

Wo?:
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Befristete Beschäftigungsverhältnisse großes Hindernis für Kinderwunsch

Schwesig: Befristete Beschäftigungsverhältnisse großes Hindernis für Kinderwunsch

Berlin (dts) – Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sieht in den vielen befristeten Beschäftigungsverhältnissen ein großes Hindernis für den Kinderwunsch und warnt vor der Gefahr, dass viele Menschen ihr Leben mehr und mehr der Arbeit und Wirtschaft unterordnen. “Diese Gefahr sehe ich. Deshalb muss die Familie vorgehen. Wir können sie nicht ständig in unseren Sonntagsreden loben, wenn sie in der Arbeitswelt an letzter Stelle kommt”, sagte die SPD-Politikerin im Gespräch mit der Zeitschrift “Eltern”.
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