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Lukas Adda
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"The Digital Guide" - Berater für digitale PR & Social Media
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Facebook möchte seine Like-Portfolio ausweiten und neben dem bekannten Daumen auch weitere Stimmung-Buttons einführen, die ein differenziertes Feedback ermöglichen sollen. Das “Geschäft” mit der Stimmung ist nicht neu. Bereits in August 2014 habe ich dazu einen Text verfasst, der mit der Entwicklung in Facebook neue Aktualität erfährt. Die Entwicklung schreitet also voran … werden sich die einstigen Bedenken auch bestätigen?


Hier der damalige Text, der nicht aktueller sein könnte:

Wir verbreiten Stimmungen im Netz. Immer häufiger und präziser teilen wir den unterschiedlichsten Netzwerken mit, wie wir gerade darauf sind. Alter Hut? Nicht ganz. Ich meine damit nicht die herkömmlichen, bereits wohl vertrauten Statusmeldungen, wie zum Beispiel „Mache dieses und jenes, hier oder dort mit ihr und/oder ihm“. Nein. Ich meine es wirklich sprichwörtlich: wir verbreiten Ist-Zustände unserer aktuellen Stimmungslagen.In Facebook gibt es hierzu eine stetig wachsende Auflistung von Gemütszuständen, die ein User für sein Status-Update verwenden kann: von „großartig“, über „zornig“ bis hin zu „geliebt“ findet sich hier nahezu jeder erdenkliche Gefühlszustand. … und wenn einem User tatsächlich der passend Mood fehlt, dann fügt sie oder er diesen eben neu hinzu. Ich sehe nicht nur häufig die dazugehörigen Icons in meine Newsfeed sondern verwende diese auch selbst. Das Geschäft mit der Stimmung (wieso Geschäft? Dazu später mehr….) ist aber nicht nur im größten Netzwerk der Welt erkennbar. Auch andere Plattformen versuchen immer genauer unser Stimmungsbild zu definieren, um uns dann beispielsweise bestimmte Angebot zu unterbreiten. So zum Beispiel der Liebling aller Musik-Enthusiasten Spotfiy. Der Streaming-Dienst bietet bekanntlich für jeden Geschmack den richtigen Sound. Der User kann nach Bands suchen, diverse Playlisten erstellen oder sich je nach Lust und Laune auch eine Zusammenstellung empfehlen lassen. Über die Funktion „Stöbern“ lassen sich neben „Party“, „Fitness“ und „Feiertage“ u.a. auch die Zusammenstellung „Stimmung“ antippen, die wiederum eine Auswahl an Listen wie „Aggressiv“, „Glücklich“ und „Psycho“ bereithält. Die Aggroauflistung enthält so Titel wie „Only Love Can Hurt Like This“ (von Paloma Fatih) oder „Hate My Life“ (von Theory Of A Deadman). Da ein Großteil der Nutzer (Achtung: einfach mal eine Unterstellung von mir) über eine Facebook Login-Verlinkung (sprich: Facebook Open Graph Technologie) mit dem Netzwerk und den dortigen Freunden verknüpft sind, verschmelzen die gehörten Tracks in Spotify im Facebook Newsfeed der Anwender. Soweit so gut. Ich agiere im Netz – nicht anders als im Offline-Leben – je nach Stimmung. Mal bin ich schlecht darauf, ein anders mal könnte ich vor guter Laune Bäume umarmen oder gar ausreißen. Im weiteren Verlauf heißt das auch: je nach dem wie ich darauf bin und meine Stimmung mit der Außenwelt konfrontiere, erhalte ich eine Reaktion von den Menschen um mich rum – getreu dem Motto: „Wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus.“Was aber, wenn mir künftig meine längst vergangenen Stimmungen zum Verhängnis werden?Wie wir nun ja schon langsam alle wissen (sollten!), werden unsere Daten, die wir tagtäglich ins Netz hauen weiterverarbeitet – von Unternehmen, Plattformen (psssst: und der NSA!). Eine Aufgabe ist es, uns vor unnötigen Spam zu bewahren und uns Angebot zu unterbreiten, die noch besser zu unserem Typ und unseren Bedürfnissen passen. Sprich: Produkte ohne unnötige Streuverluste mit verursachenden Kosten noch schneller an den zahlenden Kunden heranzutragen.

Wenn man aber das Stimmungs-Szenario ein bisschen in die Zukunft wirft, könnte die Rückseite dieser “glänzenden Medaille” wie folgt aussehen: Millionen von Usern haben in den letzten Jahren zigfach ihre Stimmungen kommuniziert (ob nun öffentlich oder „privat“ spielt keine Rolle). Über einen längeren Zeitraum lässt sich zu jedem Onliner ein noch genaueres Bild zu seinen Bedürfnissen erstellen. Dabei geht es nicht mehr nur darum welche Marken er mag und wann er mit wem wo war, sondern es geht viel weiter und tiefer: mit der wiederkehrende Aktualisierung des Gefühlsstatus entsteht ein „psychologisches“ Profil zu einem User. Die Frage in diesem (Horror)Szenario heißt dann: in welches Raster falle ich, wenn ich online häufiger mal schlecht drauf bin und welche Inhalte, Nachrichten, Produkte und andere Meldungen werden mir dann im Netz offeriert? Vielleicht hängt die Art und die Tonalität dieses künftigen Contents bereits von Deiner (Online)-Stimmung heute ab. In diesem Kontext lässt sich das Rad in jede erdenkliche Richtung drehen. Schon heute ist bekannt, dass beispielsweise Pharmafirma immer häufiger normale Verhaltensweisen eines Menschen zu psychologischen Leiden umwandeln um so neue Produkt gegen dieses “Störungen” anbieten zu können. Zu diesem Thema findet ihr einen interessanten radio Bremen-Beitrag in Youtube: “Die Psychofalle“
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.... "Diese täglichen Bilder erinnern mich immer daran, wie meine Eltern mit uns Kinder aus der damaligen Tschechoslowakei geflohen sind – primäre aus den Gründen, damit meine Schwester und ich ein Leben in (Meinungs)-Freiheit führen können. Kurioserweise erfolgt Anfang der 80er – ich war damals fünf Jahre – unsere Flucht ebenfalls über Libyen. Aus dem Land, aus dem auch heute Tausende von Menschen aufbrechen, um überfüllte Boote zu besteigen. Da ich noch klein war, kann ich mich nicht an alle Details erinnern – darüber hinaus begriff ich auch nicht wirklich was da passiert.  Ich spürte und wußte aber, dass da irgendetwas vorsichgeht, dass meinen Eltern Sorgen bereitete. Die Flucht war jedoch eine völlig andere. Wir sind nicht über diverse Transitländer von einen Zug oder Bus in den nächsten gedrängt worden. Wir sind nicht mit Tränengas beschossen worden. Wir sind auch nicht mit mangelhaften und völlig überfüllten Nussschalen über das Mittelmehr nach Europa gepaddelt. Wir vergleichsweise bequem geflohen: mit dem Flieger der Swiss Airlines. Daher lässt sich die Flucht nicht mit den der Abermillionen  vergleichen. Die Strapazen kann vermutlich keiner nachempfinden, der sie nicht selber erlebt hat. Die Angst und Verzweiflung, ob alles gut geht (mit Kindern im Schlepptau), die Frage nach dem “Und dann?” und die Hoffnung auf eine freundliche Aufnahme in der neuen Heimat, haben aber vielleicht eine ähnliche Tonalität." ....
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Wieso ist LeFloid​ mit so vielen User vernetzt, von denen man noch nie etwas gehört hat? Wieso gibt es zwischen Dagi Bee und Dima Koslowski​ eine enge Verbindung? Liegt das etwa an der gestrigen #the140 Konferenz von Twitter? Und warum scheinen alle irgendwie mit SchweineBoy​ im Austausch zu stehen?

Fragen über Fragen, denen man nun auf den Grund gehen kann. Jüngst ist die #Youtuberlandkarte online gegangen. Diese interaktive Web-Applikation visualisiert die Youtuber-Landschaft in Deutschland. Wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass die Karte bzw. die Verlinkungen zwischen den Youtubern untereinander nichts mit der Anzahl der Abonnenten zutun hat.

Mehr im Blogbeitrag #BreitFlachSchnell  
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Dir wird dieser Beitrag angezeigt: willkommen in unserer Schublade.

“Die Wahrheit wird bestimmt von den Leuten denen man folgt.” Das klingt im ersten Moment irgendwie wenig spektakulär. Schließlich war es schon immer so, dass das eigene Umfeld die eigenen Ansichten und Meinungen formt. Unsere Massenmaschine – das Internet – ändert aber aktuell ordentlich an den Gewohnheiten, wie wir an Informationen rankommen. Schon heute informieren sich 43% aller jungen Erwachsenen (16-24 Jahren) über die Nachrichten mittels sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Was aber, wenn die Flut an Nachrichten uns überfordert? Im Internet-Zeitalter gibt es hierzu unterschiedliche Entwicklung, die dem User bei der subjektiven Wahrheitsfindungen aushelfen. Da gibt es beispielsweise das undurchsichtige Wesen namens ‪#‎Algorithmus‬. Was Dir angezeigt wird und was nicht, dass bestimmen Deine Handlungen im Netz UND die daraus resultierende Berechnung für die künftigen Meldungen, die als relevant eingestuft wurden. Die Relevanz-Analyse berechnet aber nicht nur Dich, sondern ganze Nutzergruppen. “Beim kollaborativen Filtern (collaborative filtering) werden Verhaltensmuster von Benutzergruppen ausgewertet, um auf die Interessen Einzelner zu schließen.” Soll heißen, es reichen beispielsweise schon die Info über die eigene Parteipräferenz, um für Dich passende Medien zu ermitteln. Die digitale Welt hält also für jeden von uns eine passende Schublade bereit – noch passender als es in der Offline-Welt je möglich gewesen wäre.

Zwischen-Stand: der Algorithmus hat anhand Deiner Handlungen, Deiner Interessen und der kollaborativen Super-Glaskugel (dem Verhaltensmuster Deiner Freunde/Kontakte im Netz) ermittelt welche Meldungen für Dich genau die richtigen sind. Willkommen in Deiner individuellen Meinungsblase. Juche!

Hm?? Und was passiert mit Nachrichten, die Dir nicht gefallen, die aber dennoch relevant sind? Gilad Loten, Chief Data Scientist Betaworks, stellt dazu eine Aussage in den Raum, die einem sorgenfreien Disneyland Tür und Tor öffnet: „Wenn Sie dem Leser unbequeme Nachrichten liefern, könnten Sie diesen verlieren – das hat für das Unternehmen betriebswirtschaftliche Konsequenzen.“
Welche Konsequenzen hat aber das Ausfiltern von unbequemen Nachrichten für die heutige/künftige Gesellschaft?
Hier ist eine (ungefilterter) Gedankenblase für Deine eigenen Spekulationen: 💭
___________________
Quellen und weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr in dieser ‪#‎DoNotTrack‬-Folge: https://donottrack-doc.com/de/episode/6
All jenen, denen dieser Beitrag angezeigt wird, wird dieser Video-Beitrag wärmsten empfohlen.
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+Lukas Adda von THE DIGITAL GUIDE hat gestern auf Twitter angekündigt, dass er unsere Starter Box "Facebook für die Jugendarbeit" in einem Video vorstellen wird. Wir sind entzückt und gespannt! #starterbox #facebook #jugendarbeit  
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‪#‎LittleBigSocial‬ hat im Auftrag vom Bezirksjugendring Niederbayern eine #Facebook Starter Box entwickelt, die sich an Entscheider in Behörden und Organisationen richtet, die viel mit Jugendlichen zutun haben.

Weitere Details und "äääähms" erläutere ich in diesem Facebook-Video. Das gute Ding verlose ich auch. Anschauen und mehr erfahren.
Eine Leseprobe der Starter Box "Facebook für die Jugendarbeit" erhaltet im Anschluss durch das Klicken auf "Mehr dazu" im Facebook Video.

‪#‎FacebookMarketing‬
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Immer wenn ein Auto über ein Schlagloch fährt, dann wird ein Tweet ausgelöst, der die Regierung daran erinnert sich stärker um die Straßen der Bevölkerung zu kümmern. Soweit die Grundidee.

Das Resultat lautet ‪#TheTweetingPothole‬ und nimmt den Kampf gegen schlechte Straßen in Panama auf.

Diese großartige Kampagne wird in diesem Video näher erklärt... siehe Blogbeitrag ;)
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Der Super-Hype “Youtuber” ist ungebrochen, der von Millionen von Menschen begeistert konsumiert und gelebt wird. Zu diesen “Stars einer neuen Generation” ist nun ein Dokumentarfilm erschienen. Der Film stellt die drei thematisch unterschiedliche Youtuber LeFloid, Joyce Ilg und den Wohnprinz vor und was sich in den letzten Jahren in ihrem Leben verändert hat.

Letzteren konnte ich im Zuge von meinem Buch: Face to Face – Handbuch Facebook Marketing, in der Vergangenheit ebenfalls interviewen. Im Gespräch mit Basti, dem Wohnprinz, ging es damals um die Themen Reputation und Identität im Netz.
Das Video 📺 und das Interview 📻 findet ihr im Blogbeitrag.

‪#‎Youtube‬ ‪#‎Stars‬
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Meine zwei kleinen ‪#‎LOLs‬ der Woche:
1⃣ Nein, ich bin wirklich, wirklich kein Roboter (wurde ich beim Registrieren eines neuen Tumblr-Blogs gefragt) und

2⃣ ich glaube nicht, dass ich mich mit einem Hund ins Internet einwählen kann bzw. möchte (wurde mir im Zug angezeigt, als ich meinen Zugang gesucht habe).

‪#‎TGIF‬ und bis ‪#‎TGIM‬
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2015-05-29
2 Photos - View album
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Zusammenfassung zu diesem Beitrag: 📡🔦📱😱⛔️ 👀

Nahezu jeder von uns besitzt mittlerweile ein oder gar zwei Smartphones, die mit unterschiedlichen Anwendungen ausgestattet sind. Einige von diesen Funktionen sind bereits auf unserem Smartphone vorinstalliert, andere hingegen müssen wir uns erst runterladen. Viel von diesen Programmen haben jedoch eine Gemeinsamkeit: sie sammeln Daten über uns.

📡  Ob es sich nun um eure Kontakte, eure besuchten Orte, eure Bilder handelt – vielen Funktionen haben wir aktiviert und erteilen somit Unternehmen und Vermarktern freien Zugang zu unseren privaten Daten. Aber auf nicht alle Berechtigungen haben wir auch wirklich Einfluss.

... mehr lesen zu 🔦📱😱⛔️ 👀
(siehe Blogbeitrag)

#DoNotTrack   #App   #WLAN  
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