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Jochim Selzer
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Jochim Selzer

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Will you stop videotaping our business meetings?
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Helge Rebhan's profile photoLars Wolff's profile photoSinisa Culic's profile photo
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Ich bin sprachlos, wer filmt unsere Meetings!!
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Ab April wird zurückverschlüsselt!

Oder eben auch nicht. Die Meldung, ab dem nächsten Monat werden alle großen deutschen Mailanbieter nur noch verschlüsselte Mails verschicken, geistert seit einigen Wochen durch verschiedene Medien. Komplett falsch ist die Aussage zwar nicht, aber sie ist leider auch nicht richtig. Vor allem ist sie irreführend, weil sie zwei Begriffe zusammenwirft. Da ich in den letzten Tagen immer wieder auf das Thema angesprochen wurde, schreibe ich kurz für Nicht-Nerds, worum es geht. Expertinnen bitte ich, jetzt nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Wichtig:

#Transportwegverschlüsselung ist keine Ende-zu-Ende-#Verschlüsselung.

"Bitte was? Mir sagen beide Begriffe nichts." Nicht weiter schlimm. Stell dir vor, du wolltest einen Batzen Geld von dir zu deiner Freundin bringen. Da es sehr viel Geld ist, willst du nicht, dass es jemand stiehlt. Du hast jetzt zwei Möglichkeiten:

Erste Möglichkeit: Du baust eine Art Rohrpost. Damit niemand das Rohr aufsägt und das Geld herausfischt, nimmst Du ein ganz dickes Rohr mit einer extrem festen Ummantelung. Dann nimmst du einen einfachen Jutesack, stopfst das Geld hinein und schickst es durch das Rohr auf die Reise. Das funktioniert auch sehr gut, hat aber den Nachteil, dass weder bei dir auf der sendenden, noch bei deiner Freundin auf der empfangenden Seite das Geld besonders gut gesichert ist. Es ist eben nur ein Jutesack.

Zweite Möglichkeit: Deine Freundin schickt dir einen offenen Tresor. Du legst das Geld hinein, wirfst die Tür zu, verdrehst das Kombinationsschloss, und da du die Nummer nicht kennst, bekommst du den Tresor nicht einmal selbst wieder auf. Das kann nur deine Freundin, da sie die Kombination kennt. Du schickst ihr den Tresor einfach per Spedition. Jetzt könnte die Spedition vielleicht den Tresor stehlen, aber da er aus extrem gutem Stahl gebaut und mit einem äußerst raffinierten Schloss gesichert ist, riskiert er eher, beim gewaltsamen Öffnen das darin befindliche Geld zu zerstören als an den Inhalt zu gelangen.

Die Rohrpost ist das, was die Mailprovider ab April einführen. Das heißt: Die Mail ist zwar auf dem Weg zwischen deinem Rechner und dem Server des Anbieters geschützt, aber auf deinem Gerät und vor allem auf dem Mailserver liegt sie unverschlüsselt herum. Damit können alle, die sich auf mehr oder weniger legalem Weg Zugriff auf den Server verschaffen, deine Mails lesen. Stiehlt jemand deinen Rechner, kann er sich auch jede darauf gespeicherte Mail ansehen.

Der Tresor entspricht der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wie man sie mit #PGP oder #GnuPG erreicht. Dein Mailanbieter bekommt zwar mit, wer sich gegenseitig Mails schickt und kann auch den Betreff lesen, den konkreten Inhalt kann er aber nicht sehen. Das kann zwar schon verräterisch genug sein, aber wenn es jetzt ganz konkret darum geht, den Inhalt einer #Mail vor fremden Augen zu verbergen, ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der einzige Weg, das zu erreichen.

Natürlich kann man auch beide Methoden kombinieren und sozusagen Tresorsonden per Rohrpost verschicken. Das ist noch besser, hat aber weiterhin die Schwäche, dass man sieht, wann wer wem mit welchem Betreff etwas geschickt hat. Das ist aber immer noch besser, als wenn alles komplett als Klartext über die Leitung geht. Erinnert euch vielleicht daran, wie es war, als ihr euch in der Schule Zettelchen geschrieben habt und der Lehrer gelegentlich welche abfing. Einige von ihnen hielten es für pädagogisch besonders wertvoll, diese Zettel der feixenden Klasse vorzulesen. Wenn da nur Zeichensalat steht, gibt es nicht viel, was man vorlesen könnte. Noch besser: Bei wirklich guter Verschlüsselung kann man sich sogar herausreden, einfach nur Blödsinn auf den Zettel geschmiert und sich einen Scherz erlaubt zu haben. Starke #Kryptografie kann man nämlich kaum von sinnlosem Zeichensalat unterscheiden.

Kurz: Transportwegverschlüsselung ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, schützt aber eure Mails nur, während sie durch die Leitungen unterwegs sind. Wenn du wirklich sicher sein willst, dass nur du und deine Freundin die Mail lesen können, musst du die Mail selbst auch noch verschlüsseln. Das ist zwar etwas mühsam, lohnt sich aber.
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Jochim Selzer's profile photoReimar Bauer's profile photoHolger Jakobs's profile photoJürgen Christoffel's profile photo
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Das weißt Du doch... Heinz Erhardt - Die Made: http://youtu.be/iQkp6FG07gg lieber +Johannes Self ;)
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Nächste #Cryptoparty in #Köln am 19.2. ab 18 h im Hallmackenreuther https://www.cryptoparty.in/procubecologne#termin
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dirk astrath's profile photo
 
Das ist ja schon ... morgen ... oops ...
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Jochim Selzer

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Auf dem und im Umfeld des #30c3  habe ich häufig ausgesprochen negative Beurteilungen der Ereignisse des vergangenen Jahres gelesen. Von "Schockstarre" ist die Rede, von "Ratlosigkeit". Hier ein paar Punkte, warum ich das Jahr 2013 als einen Erfolg sehe:

Die Wahrheit ist endlich raus. Wir alle hatten über Jahre das Gefühl, dass die Geheimdienste irgendeine große Operation veranstalten, aber handfeste Daten hatten wir nie. Jetzt wissen wir nicht nur, dass etwas läuft, wir haben sogar eine Vorstellung vom Ausmaß und den involvierten Kreisen. Wilde Spekulationen, die wir vor einem Jahr noch ins Reich der Verschwörungstheorie vewiesen hätten, haben sich weitgehend bewahrheitet. Niemand kann sich mehr herausreden, alles sei halb so schlimm. Kein Regierungssprecher kann den Skandal für beendet erklären. Wir können nicht mehr sagen, wir hätten nichts gewusst.

"Es rettet uns kein höh'res Wesen / kein Gott, kein Kaiser noch Tribun" sagt eine Zeile der "Internationalen", und ich ergänze: die Parteien erst recht nicht. Die Partei, der ich noch am ehesten zugetraut hätte, zwar nicht die Republik auf den Kopf zu stellen, aber wenigstens im Parlament für etwas Unruhe zu sorgen, hat den NSA-Skandal nicht für sich nutzen können und den Sprung in den Bundestag verpasst. An der Regierung befindet sich eine Koalition, die fast synonym mit dem Abbau von Grund- und Menschenrechten sowie dem Aussitzen und Totschweigen von Schwierigkeiten ist. Von dieser Seite ist also nicht Gutes zu erwarten. Ist das schlimm? Nein es ist nur die Erkenntnis, dass wir uns nicht der Illusion hingeben können, jemand anderes werde die Dinge für uns erledigen. Oder, um es mit der "Internationalen" zu sagen: "Uns aus dem Elend zu erlösen / können selber nur wir tun."

Es hat sich etwas geändert - nicht viel, aber immerhin. Seit März habe ich über 20 Cryptoparties veranstaltet oder  begleitet. Mitunter saßen wir fast alleine da, aber oft genug waren wir auch 40 Leute und mehr. Die Leute sind aufgewacht, sie haben Interesse. Es liegt an uns, dieses Interesse zu bedienen. Im Lauf der letzten neun Monate habe ich Dutzende großartiger Menschen getroffen. Selbst wenn die große politische Umwälzung ausgeblieben ist, bin ich froh über die vielen Kontakte, die ich knüpfen konnte. Wir sind nicht allein.

Das Problem liegt auf dem Tisch, wir haben ein Ziel, wir wissen, wer es anpacken muss, und wir sind nicht allein. Aus meiner Sicht klingt das gut. Also los.
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Sascha Schneider's profile photoTobias Häcker's profile photoJochim Selzer's profile photoRalph H.'s profile photo
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+Tobias Häcker Guter Punkt. Wir müssen verdeutlichen, dass es schon lang nicht mehr darum geht, Gesetzesverstöße zu ahnden, sondern vom Massenverhalten abweichendes Benehmen zu sanktionieren. Grund dafür ist die Annahme, dass sich die Mehrheit gesetzeskonform verhält und demnach jede ungewöhnliche Aktion grundsätzlich einmal verdächtig ist. Dummerweise ist das statistische Mittel eine reine Rechengröße, die praktisch auf kaum jemanden zutrifft. Wenn ich einen Würfel werfe, zeigt er auch nie das statistische Mittel 3,5, sondern immer einen anderen Wert. Entsprechend fällt praktisch jede von uns irgendwann auf, und wenn man Pech hat, stellt irgendeine drittklassige Statistikerin daraus einen Zusammenhang mit irgendeinem Verbrechen her. Die Unschuldsvermutung hat im Überwachungsstaat keine Bedeutung. Wer erst einmal in Verdacht geriet, wird die vielen kleinen Abweichungen seines Lebens von der Norm rechtfertigen müssen, und gelingt es ihm nicht, dann ist er schuldig.

Wenn es uns gelingt, die Botschaft zu transportieren, dass wir auf eine Gesellschaft zusteuern, in der man gar nicht genug duckmäusern kann, als dass man nicht irgendwo ins Visier gerät, haben wir vielleicht eine Chance.
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Jochim Selzer

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In Anlehnung an +Kristian Köhntopp bin ich künftig für namentliche Abstimmungen bei Bundestagswahlen, damit ich später beweisen kann, diese $&(§%! nicht gewählt zu haben.
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Der neue Geheimdienst-Staatssekretär der großen Koalition: Das ist ne ganz eigene Nummer. 

Bitcoin ist für Klaus-Dieter Fritsche die "Währung der Unterwelt" und das Tor-Netzwerk ein "Unterschlupf für Kriminelle". Man brauche vor allem Daten und nochmals Daten, "nicht nur Verkehrsdaten, sondern auch Inhalte von E-Mails", um der Internet-Kriminalität Herr zu werden, hatte er auf einer BKA-Tagung erklärt - das hört sich eher nach dem Aufbau eines nationalen NSA-Spähprogramms an als nach Aufarbeitung des NSA-Überwachungsskandals, für das Fritsche eigentlich als Staatssekretär im Bundeskanzleramt auch zuständig wäre.

+Detlef Borchers  nimmt das mal auseinander: http://heise.de/-2067189
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Tobias Wolter's profile photoAljoscha Rittner's profile photo
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Jochim Selzer

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http://www.spiegel.de/reise/deutschland/deutsche-bahn-ice-faehrt-an-kassel-wilhelmshoehe-vorbei-a-928855.html Weil ich mich zwar auch immer wieder über verspätete Züge ärgere, aber gleichzeitig vom üblichen "Mimimi-die-doofe-Bahn-ich-könnte-das-alles-viel-besser"-Gejammer nichts halte, die nicht rhetorische, sondern ehrlich interessierte Frage, wie das Anfahren eines Bahnhofs aus Sicht der Lokführerin überhaupt funktioniert. Ich hätte jetzt vermutet, dass durch lauter Signale und Weichen gesteuert ein Zug kaum eine andere Wahl hat, als so einen Bahnsteig anzufahren und dort zu halten. Offenbar ist es aber deutlich komplexer. Ich vermute auch einmal, dass man nicht einfach das Ausfahrtsignal auf rot schalten kann, damit der Zug auch sicher im Bahnhof bleibt. Andernfalls hätte es bestimmt schon längst eine entsprechende Anweisung gegeben. Noch einmal: Ich reiße ausnahmsweise keine Witze über die Bahn sondern bin mir sicher, dass ein Unternehmen, das jeden Tag Millionen Menschen - vielleicht nicht besonders pünktlich aber dafür unfallfrei - quer durchs Land karrt, so elementare Dinge wie das Anfahren eines Bahnhofs genau durchdacht hat. Kann mir also jemand von Euch erklären, wie das funktioniert?
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Robert Sander's profile photoMoritz Schlarb's profile photoFritz Witschikowski's profile photo
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Alles Experten hier. ;-)
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Jochim Selzer

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Wenn du was wirklich Wichtiges zu sagen hast, musst du es in einem Satz sagen können.

Das war's schon. Ehrlich. Alle, die diesen ersten Satz verstanden haben, können jetzt ihre Zeit mit anderen Dingen verbringen. Der Rest ist nur noch Erläuterung.

Den Anderen, die nicht so schnell begreifen, schreibe ich jetzt, warum es so wichtig ist, sich bei Bedarf so kurz wie irgend möglich fassen zu können. Irgendwo habe ich ja Mitleid mit Akademikerinnen.

Das ist nämlich die deutsche Bildungsspießerkrankheit schlechthin: Lange, geschraubte Sätze. Waghalsige Nebensatzverschachtelungen. Fremdworte, bei denen man  reflexartig zum Duden greift, um nachzusehen, ob es das Wort überhaupt gibt. Viel Text. Ganz viel Text. Man muss ja die Professorin und die Kommilitoninnen beeindrucken. Der zu erläuternde Sachverhalt ist so wahnsinnig komplex, den kann man gar nicht schwurbelig genug beschreiben.

Deswegen liest ja auch keiner den Dreck.

An der Uni mag diese Strategie überlebenswichtig sein, aber draußen, im realen Leben, will man Leute erreichen. Viele Leute. Das schafft man nicht, wenn man ihnen eine Dissertation vor die Nase knallt.

Warum mich das kümmert? Weil ich unsere eigenen Flugblätter sehe, die der Bürgerrechtlerinnen und Netzaktiven, auf denen wir uns in ellenlangen Bleiwüsten darüber auslassen, warum wir gegen den Überwachungsstaat sind, warum wir Zensur idiotisch finden, warum wir das Verwertungsrecht überarbeiten wollen. Natürlich ist das alles kompliziert, aber wenn wir es nicht schaffen, das griffiger zu formulieren, werden wir ewig in der Zauselecke hocken bleiben.

"Ja, aber dann muss ich Inhalt streichen." Na und? Du hast die Wahl: Entweder streichst du was, und die Leute lesen den Rest - Teilverlust, oder du streichst nichts, und die Leute lesen es gar nicht - Totalverlust an Information.

Ich schwafle ja selbst. Deswegen mag ich Twitter so sehr: Weil es mich diszipliniert. Weil ich gezwungen bin, meinen Punkt in maximal 140 Zeichen unterzubringen, abzüglich des Links, mit dem ich möglicherweise auf einen längeren Artikel verweise. Da kann ich herumschwadronieren, aber in den 140 Zeichen muss ich das unterbringen, was bei den Leuten zündet.

"Mimimi, aber das ist doch 'Bild'-Niveau." Ja. Genau das ist es. Genau deswegen ist 'Bild' das auflagenstärkste tägliche Machwerk. Weil sie aus dem mehrtägigen Intrigiengespinst eines Konklaves einen Satz baut: "Wir sind Papst." Kann sich irgendwer an die entsprechende Schlagzeile der Frankfurter Rundschau erinnern?

Man muss nicht den schmierigen Stil der 'Bild' übernehmen, um eine wichtige Lektion zu begreifen: Wer wahrgenommen werden will, bringt es auf den Punkt. Die Gesamtheit der Fußballregeln: Das Runde muss in das Eckige. Die Kennedy-Rede in Berlin: "Ich bin ein Berliner." Was die DDR-Regierung jahrzehntelang ignorierte und ihr letztlich das Genick brach: Wir sind das Volk. Der absolute König des Sich-kurz-Fassens ist meiner Meinung nach Willy Brandt. Der hat sich nämlich einfach hingekniet. Wortlos. So schreibt man Geschichte.

Nicht mit Bleiwüsten.
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Daniel Heitmann's profile photoJohannes Self's profile photoSascha Schneider's profile photo
 
So einfach wie möglich, aber nicht einfacher!  (A.Einstein)
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Jochim Selzer

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Schmidt verteidigt Putin. Oh nein, wie schlimm! Des Deutschen Lieblingspolitiker, der Säulenheilige des Schwatzfunktempels, der alles überragende Supermann, der uns alle aus der Krise führen könnte, wenn wir ihn nur endlich überredet bekämen, gnädiglich die ihm immer wieder dargebotene Kaiserkrone entgegen zu nehmen - diese mit schon fast göttlicher Reinheit gesegnete Erscheinung, deren Zeitgenossinen zu sein wir die unverdiente Gunst haben, äußert sich nun positiv über jemanden, von dem die Volksseele einhellig beschlossen hat, dass er das inkarnierte Böse ist: Putin. http://www.spiegel.de/politik/ausland/helmut-schmidt-verteidigt-in-krim-krise-putins-ukraine-kurs-a-960834.html

Eine Welt bricht zusammen. Gestandene Kerle irren ratlos durch die Gassen und schämen sich ihrer Tränen nicht. Wie kann uns die letzte Bastion intellektueller Überlegenheit nur so schmählich im Stich lassen?

Schlechte Nachrichten für Schmidt-Groupies: Das ist kein einmaliger Ausrutscher. Der alte Flakhelfer hatte immer schon ein Faible dafür, wenn das Militär mal so richtig feste zulangt, zuletzt gezeigt im Jahr 2012 http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/altkanzler-schmidt-verteidigt-china-massaker-zr-2501586.html, als er das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens verteidigte. Die Haltung selbst ist allerdings bedeutend älter. Es vertrat sie im Jahr 2006 in einem Buch http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/helmut-schmidts-neues-china-buch-die-konfuzius-konfusion/2726310.html, aber ich kann mich auch an bedeutend ältere Interviews mit ihm erinnern (ohne sie genau datieren zu können), in denen er das Zusammenschießen sich gewaltfrei für Demokratie einsetzender Menschen als "Zwischenfall" verniedlichte.

Vielleicht sollten einige ihre devot-dämliche Anbetung dieses Mannes noch einmal überdenken.
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Helmut Schmidt findet das russische Vorgehen auf der Krim "durchaus verständlich", Sanktionen hält er für "dummes Zeug". Die Situation in der Ukraine sei zwar gefährlich - die Schuld dafür sieht der Altkanzler allerdings beim Westen.
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Die Gedanken sind frei. Ausnahmen regelt ein Bundesgesetz.
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Jochim Selzer

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Ihr habt's gern etwas dumpfer, etwas brauner? Dann lest Euch die Kommentare zu diesem WDR-Bericht durch http://www1.wdr.de/themen/panorama/fluechtlingeeschweiler104_content-long.html Ich verlange ja nicht einmal, dass alle Leute eine besonders positive Haltung zu Ausländerinnen oder Flüchtlingen haben, aber dass die Kommentartorinnen wirklich jedes Klischee bedienen, das man von dummen Spießern haben kann, lässt mich resigniert die Hand vors Gesicht halten.
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Fritz Witschikowski's profile photoFlorian Helling's profile photoHolger Jakobs's profile photoThilo Fromm's profile photo
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Der Bericht in der Aktuellen Stunde war gut. Die (Bundes-)Polizei ist sowas von unsensibel! Man hätte doch mal eben einen Bus chartern können. Das wäre bestimmt nicht einmal teurer gewesen als die Fahrkarten für die Leute.
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Jochim Selzer

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I have this terrible feeling of deja vu.
 
its gonna be one of those days.... #lol  
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Keine großen Zahlen? Schade!
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