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1.Felidae Cat Club e.V.
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Miteinander statt gegeneinander
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Seit dem 21.11.2015 wird folgender Text auf der Webseite des KVL e.V. in Leverkusen auf der Startseite veröffentlicht.
 
Zitat: „ Klarstellung 
In letzter Zeit sind in gewissen Listen von Facebook Hetzparolen gegen den KVL aufgetreten (Anerkennung der Deutsch Langhaar/DLH) Die DLH ist eine uralte Katzenrasse, die vom KVL mit den DLH-Züchtern neu zum Leben gebracht wurde und von anderen Vereinen auch anerkannt wird. Auch bei VOX wurde am 07.11.2015, 18.00 Uhr das klar herausgestellt. Nun ist es aber nicht die Aufgabe des 1. Felidae über die Anerkennung zu entscheiden. Der 1. Felidae hat jahrelang selbst für die DLH Stammbäume ausgestellt. Die im Internet dazu öffentlich gemachten privaten Auffassungen sind rufschädigend, weil sich diese als wertlos gezeigt haben. Die Empfehlungen des 1. Felidae und ihrer Sprecherin an die Züchter, Stammbäume des KVL in Frage zu stellen sind haltlos. Der KVL hat viele Zusprüche von Seiten der Züchter und auch von Vereinen erhalten. 
Der Vorstand

Quelle: Webseite des KVL e.V.

Aus diesem Grund erfolgt hier unsere
 
Gegendarstellung

1) Freie Meinungsäußerung ist auch von Seiten eines Vereines zu akzeptieren. Wenn Meinungsäußerung zu Hetzparolen um tituliert werden, ist dies sehr bedenklich.
 
2)    Die DLH ist keine alte Katzenrasse. Sie wurde 1929 von Prof Dr. Schwangart erfunden, in dem er weniger typvollen Perserkatzen einfach den Namen „Deutsch Langhaar Katze“ verpasste. Dies ist jederzeit belegbar.

3) Natürlich ist es nicht nur die Aufgabe, sondern auch der Rechtssituation entsprechend, dass eine Rasseanerkennung eines freien Vereines, der keinem Weltverband angeschlossen ist, durch keinen weiteren Verein verpflichtend anzuerkennen ist. So wie ein Verein entscheidet unabhängig der üblichen Praxis (Weltverbände entscheiden über neue Katzenrassen) eine hauseigene Rasse einzurichten, entscheidet unabhängig jeder andere Verein, ob dies für ihn relevant ist.
Die Einzelentscheidung eines Vereines zur Rasseanerkennung hat keinerlei Allgemeingültigkeit und Allgemeinverbindlichkeit.
 
Es wurde auch von unserer Seite für die Stammbäume dieser Tiere ausgestellt. Jedoch nicht aufgrund einer Rasseanerkennung durch den KVL e.V. sondern ausschließlich aufgrund der vorliegenden Informationen, die Katzenrasse der DLH sei von der World Cat Federation anerkannt.
Verschwiegen wurde unserem Verein jedoch, dass diese Anerkennung von Gerichtsurteilen zu Generalversammlungen der WCF betroffen ist, die Anerkennung somit bis heute als schwebend unwirksam zu betrachten ist.

5) Private Äußerungen: Nach Artikel 5 des Grundgesetzes „Freie Meinungsäußerung“ hat Jeder das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Dies gilt auch für den KVL. Er hat dies zu beachten, scheint dies jedoch gerne außer Kraft setzen zu wollen.

6) Selbstverständlich steht auch unserer Pressesprecherin zu als Privatperson und Züchterin, aufzuzeigen, dass man bei der Kontrolle von Stammbäumen, als Käufer und auch als Verein, besonders auf die sachliche und inhaltliche Richtigkeit zu achten hat (siehe freie Meinungsäußerung).

Nicht private Äußerungen, sondern in Vereinsfunktion, geschehen ausschließlich auf unserer vereinseigenen Facebook Seite, als auch unserer Webseite. In Foren oder Gruppen werden Äußerungen in Vereinsfunktion separat gekennzeichnet.

7) Wer Privatpersonen in geschlossenen Facebook Gruppen als „Rädelsführerin“ bezeichnet, sollte seine Ausdrucksweise in der Öffentlichkeit als Repräsentant eines Vereines grundsätzlich überdenken.

8) Bei unserem Verein handelt es sich nicht um den Felidae sondern um den 1. Felidae Cat Club e.V. nur um hier  Verwechslungen zu vermeiden.

Recklinghausen den, 27.11.2015
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Unsere neue Website ist nach ein paar Anlaufschwierigkeiten online, noch ist nicht alles fertig aber wir hoffen das dies in den nächsten Wochen zügig Vorrang geht
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Regelungen zur Einführung von molekularbiologischen Fingerabdruck (DNA-Profil) von in der Zucht eingesetzten Katzen und Katern im 1. Felidae Cat Club e.V.
1. Geltungsbereich:
Alle Katzen/Kater die als Zuchttier in Zuchten unserer Mitgliedern eingesetzt werden, müssen einen molekularbiologischen Fingerabdruck (DNA-Profil) nachweisen.
Alle Jungtiere die aus Verpaarungen dieser getesteten Tiere hervorgehen, und als Zuchttiere Verwendung finden sollen, müssen einen molekularbiologischen Fingerabdruck (DNA-Profil) nachweisen können. Elterntiere von anderen Vereinen ohne molekularbiologischen Fingerabdruck werden mit * (ohne Genetische Prüfung übernommen von anderen Verein) in vom 1. Felidae Cat Club e.V. erstellten Stammbäumen gekennzeichnet.
2. Verwendung der DNA-Profile
Stammbäume, die ab dem 01.08.2016 (und bei Vorhandensein aller notwendigen DNA-Profilangaben auch früher) ausgestellt werden, erhalten einen entsprechende Vermerke, dass die von Mitgliedern des 1. FCC e.V. im Stammbaum angegebenen Elterntiere im Besitz eines hinterlegten DNA-Profils sind.
Gleiches gilt für vom 1. FCC e.V. erstellten Stammbäume für Nachzuchten von Elterntieren, deren DNA-Profil bereits hinterlegt wurde. Die Stammbäume aller Kitten die in eine Zucht einmünden sollen (gilt ausschließlich für Kitten die als späteres Zuchttier vorgesehen sind) enthalten einen Vermerk, dass nicht nur die Elterntiere, sondern auch für das Kitten selber, ein ein DNA-Profil angelegt und registriert wurde. (siehe auch nachfolgender Punkt 3.)
3. Zugelassene Testlabore / Probenabnahme/Probenübersendung
Es wird empfohlen dieses DNA-Profil bei Biofocus oder Laboklin anfertigen zu lassen, da dort eine Ergebnisdatenbank ausschließlich für getestete Tiere der Mitglieder des 1. FCC e.V. angelegt wird. Weiterhin werden die Testverfahren mit beiden Laboren abgestimmt um sicherzustellen, dass hierdurch alle Daten der entsprechenden DNA-Profile miteinander verglichen werden können. Diese erleichtert den Abstammungsvergleich von Nachzuchten, als auch die Arbeit des Zuchtbuches und der Labore.
Alle Labore, die eine DNA-Profil Testung nach den Kriterien der ISAG-Norm durchführen dürfen zur Erstellung der DNA-Profile genutzt werden.
Einzige Bedingung hier:
Die ausgestellten Zertifikate zu den einzelnen DNA-Profilen, sowie zu den daraus nachfolgend erstellten Abstammungsnachweisen, müssen entweder in deutscher oder englischer Sprache erstellt sein.
Hat sich ein Züchter für ein Labor entschieden, bedeutet dies aber auch, dass er zukünftig alle seine DNA-Profile dort ISAG konform testen lassen muss, da die Labore unterschiedlicher Firmen leider keine untereinander verknüpfte Datenbanken haben.
Jeder Züchter kann frei das Labor wählen, welches er bevorzugt, solange es nach ISAG-Norm/Standard testet und die Zertifikate darüber in Deutsch oder Englisch (bei Auslandstestungen) erstellt werden.
Anderssprachige Zertifikate werden durch unseren Verein nicht anerkannt.
Sollte ein Züchter nicht wissen, ob sein bisher genutztes Labor diese ISAG-Norm/Standard anwendet, so sollte er dieses, bevor er seine Tiere dort testen lässt, erfragen um dies zu gewährleisten.
Eine Ausrichtung auf Labore, die nach ISAG Norm/Standard die Untersuchungen durchführen bedeutet, dass diese anhand der gleichen Micro Satelliten/Marker und unter gleichen technischen Verfahren die DNA-Profile erstellen.
http://www.laboklin.de
Bei dieser ISAG-Norm werden 16 STRs + Geschlechtsmarker als Basis herangezogen. Diese erfolgt auf gleiche Weise in allen Laboren, die diese Norm anwenden.
http://www.biofocus.de
Für die Erstellung des "genetischen Fingerabdrucks" oder „DNA-Profils“ einer Katze werden bei BIOFOCUS mindestens 20 DNA-Marker (incl. Geschlechtsmarker) analysiert. In diesem Marker-Set ist aktuelle internationale Marker-Set nach ISAG-Standard (14 Marker plus Geschlecht) enthalten. Diese Anzahl an DNA-Markern ermöglicht es auch Abstammungsfragen mit engsten Verwandtschaftsverhältnissen zu klären.
Die Probenentnahme hat ausschließlich durch einen Tierarzt zu erfolgen, der diese Probe direkt an das gewünschte Labor sendet.
Bei einem erwachsenen Tier erfolgt die Probenentnahme über 1,0 ml Blut. Bei einem Jungtier ist ein Backenabstrich ausreichend.
Eine Blutentnahme hat zusätzlich den Vorteil, dass diese einmal entnommene Probe gegen eine geringe Gebühr von (ca. 8-15 €) im Labor eingelagert werden kann und für jeden weiteren gewünschten Test jederzeit herangezogen werden kann. Es entfällt somit die Notwendigkeit eines erneuten Tierarztbesuches, der kostenpflichtig ist, möchte der Züchter weitere Tests (zum Beispiel Farbtests, Gentests in Bezug auf Erbkrankheiten) durchführen. Diese können ohne zusätzlichen Aufwand von den eingelagerten Proben erstellt werden.
Nachweise von im Ausland durchgeführten Test werden nicht anerkannt.
Ausnahme: Sollte ein Kater, der zu einer Fremddeckung außerhalb der Zucht des Mitgliedes des 1. FCC e.V. genutzt werden ein DNA-Profil eines ausländischen Labors besitzen, kann dieser vorgelegt werden. Es ist aber darauf zu achten das das Testverfahren identisch mit unseren Laboren in Deutschland ist.
Folgende Angaben müssen auf der Testanforderung an das Labor vermerkt werden:
• Name der Katze
• Rasse
• Farbe
• Geburtsdatum
• Besitzer
• Mitgliedsverein des Besitzers
• Chipnummer

Technische Anforderungen an Transponder
1. dem ISO-Standard 11784 entsprechen, HDX- oder FDX-B Übertragung.
2. Mit einem der ISO-Norm 11785 entsprechenden Lesegerät abgelesen werden können.
ACHTUNG:
Wird ein Labor genutzt, mit dem der 1. FCC e.V. einen Rabatt für die Mitglieder ausgehandelt hat, ist zwingend bei der Probeneinsendung der vom 1. FCC e.V. für diesen Zweck zur Verfügung gestellte Vordruck mit einzusenden. Nur durch diesen Vordruck erhält der Züchter den entsprechenden Rabatt und ist ausgefüllt dem Tierarzt zur Einsendung zur Probe auszuhändigen.
Im Falle, dass ein Züchter mit einer Katze eine Verpaarung mit einem Kater vornimmt, der nicht in seinem Besitz befindlich ist, muss von diesem „Fremdtier“ kein „DNA-Profil beim 1. FCC e.V. vorgelegt werden.
Bei solch einer Verpaarung ist vor Zuchteinsatz der Katzen, das DNA-Profil dieser anzulegen bzw. bereits angelegt, so dass bei einer Nachzucht das Muttertier zweifelsfrei zu bestimmen ist.
Liegt jedoch auch ein DNA-Profil des zur Deckung besuchten Fremdkaters vor und der Besitzer dieses Tieres stellt einen Nachweis über diesen zur Verfügung, ist es selbstverständlich möglich, diesen Nachweis im Zuchtbuch/Stammbaum der Nachzuchten zu vermerken.
4. Preise:
Im Falle, dass der Züchter das Labor …. auswählt, wird ihm dort ein für den 1. FCC e.V. geltenden Rabatt gewährt. Statt einer normalen Gebühr in Höhe von --- Euro zuzüglich MwSt. hat er in diesem Falle nur--- Euro zzgl. MwSt. zu entrichten.
Hierzu stehen wir noch in Kontakt mit Biofocus und Laboklin für die abschließende Regelung der Kostenhöhe pro durchgeführtem Test.
5. DNA-Profil von Nachzuchten / Eintragung in Stammbäumen /Abstammungsnachweis:
Nachzuchten, die aus den Mitgliedszuchten des 1. FCC e.V. als Zuchttiere in andere Zuchten abgegeben werden sollen, müssen ebenfalls mit einem DNA-Profil versehen werden.
Abschließend ist diese Jungtier mit seinen Eltern in einem „Abstammungsnachweis“ zu verknüpfen (Zusammenfassung/Vergleich aller 3 DNA-Profile zum Verwandtschaftsgrad). Für diesen Vergleich fallen einmalig ca. … € (Biofocus) und … € (Laboklin) an, egal für wieviele Jungtiere.
Bei Stammbaumbeantragung/Abgabe der Wurfmeldung durch den Züchter, sind in den entsprechenden Vordruck die Nummern der beim Labor hinterlegten DNA-Profile der Elterntiere, sowie der Kitten, die in eine Zucht gehen sollen, einzutragen, und das Original als Kopie beizulegen.
Bei Nachzuchten, die als Liebhabertiere abgegeben werden sollen, ist ein DNA-Profil nicht erforderlich.
Die Stammbäume aller Liebhabertiere werden automatisch mit einem gut sichtbaren Zuchtsperrvermerk auf dem Originalstammbaum versehen.
Dies ist insbesondere ein weiterer Schutz gegen sogenannte „Schwarzzucht“ sowie ein besonderer Schutz für den Züchter, da somit ein unerwünschtes züchten mit von ihm als Liebhabertier abgegebenen Tieres erschwert wird.
Selbstverständlich kann jedoch der Züchter, wenn er dieses wünscht, jedes Jungtier eines Wurfes testen lassen. Dies liegt dann jedoch in seiner Entscheidung.
Für Kitten, die in Zuchten einmünden sollen, ist der Nachweis eines DNA-Profils jedoch zwingend erforderlich.
Sollte nach Abgabe eines ursprünglich als Liebhabertier geplanten Jungtieres und/oder der bereits erfolgten Stammbaumerstellung für dieses, das Tier doch als Zuchttier Verwendung finden, ist für diese Tier das DNA-Profil nachzuholen.
Nach Übersendung des Originalstammbaumes als Liebhabertier, in Verbindung mit dem nachträglich erstellten Nachweis des DNA-Profils, erhält das angeschlossene Mitglied gegen Erstattung der Stammbaumkosten einen neu ausgestellten Stammbaum, der dann auch den Vermerk über das angelegte DNA-Profil des Jungtieres erhält.
Schlussbestimmungen:
Der Zeitraum 01.04.2015 bis 01.08.2016 gilt als Übergangsfrist.
In diesem Zeitraum kann jedes Mitglied bereits den Nachweis eines DNA-Profils in o.g. Form für seine Zuchttiere/Nachzuchten hinterlegen.
Ab dem 01.08.2016 ist dieses jedoch Pflicht und die entsprechenden DNA-Profile sind anzufertigen.
Sollten nach diesem Datum Verpaarungen gemacht werden, zu denen keine DNA-Profile der Elterntiere (gilt auch für Kitten die in die Zucht einmünden sollen) angelegt, bzw. dem 1. FCC e.V. vorgelegt wurden, werden für diese Nachzuchten keine Stammbäume ausgestellt, bzw. solange nicht ausgestellt, bis die geforderten DNA-Profile dem 1. FCC e.V. vorliegen.
Ab dem 01.08.2016 gilt verbindlich diese Regelung für alle Mitglieder des 1. Felidae Cat Club e.V. in Recklinghausen in Anlehnung/Erweiterung der bestehenden Zuchtrichtlinien. Dies dient dazu eine höhere Transparenz und Qualitätssicherung von Abstammungen und Abstammungsnachweisen zu gewährleisten.
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1. Felidae Cat Club e.V. führt als erster Verein in Deutschland Pflicht zum "genetischen Fingerabdruck" von Zuchttieren ein.

Liebe Vereinsmitglieder,
leider kommt es immer wieder in der Welt der Katzenzucht zu unschönen Auseinandersetzungen zwischen Züchtern.
Wir als Verein sind weder Richter, noch Staatsanwaltschaft, noch besitzen wir Privatdetektive, die bei der Aufklärung oft so verworrener Meinungsverschiedenheiten tatsächlich Klarheit in diese bringen können. Dafür ist ein Verein auch nicht da.
Wir als Verein sehen uns als Dienstleister für Sie, für die uns angeschlossenen Züchter.

Alles, was zu einem Kaufvertragsabschluss, zur Übergabe von Tieren aus den Zuchten, sowie möglicherweise rechtlichen Streitigkeiten zwischen Verkäufer und Käufer führen kann, liegt weder in unserer Hand, noch liegt dies in unserem Zuständigkeitsbereich.
Aus diesem Grunde haben wir beschlossen, eine in Deutschland bisher so in keinem Verein anzutreffende Regelung einzurichten, die für alle uns angeschlossenen Züchter gilt.

Vom heutigen Tage an, bis spätestens 01.08.2016 sind von allen bei uns registrierten Züchtern für alle in ihren Zuchten befindlichen Tieren, die zur Zucht eingesetzt werden, ein molekularbiologischer Fingerabdruck zu erstellen. Alle Tiere, bei denen ein molekularbiologischer Fingerabdruck erstellt wird, müssen vorher mit einem Chip versehen werden. Diese Chipnummer muss mit dem molekularbiologischen Fingerabdruck (bei Einreichung des Test im entsprechenden Testlabor) zusammen auf dem Beantragungsdokument, welches dem untersuchenden Labor zugeht, vermerkt sein.
Folgende Angaben sind zwingend auf dem Antragsformular, welches an das Labor gesandt wird anzugeben:
Chipnummer
Vollständiger Name des Tieres (inklusive Catterynamen)
Geburtsdatum
Rasse
Farbe
Besitzer
Sobald vom Labor der Züchter ein entsprechendes Bestätigungsschreiben erhalten hat, ist dieses an unser Zuchtbuch in Kopie zu senden.
Auf allen Stammbäumen der Nachzuchten von getesteter Elterntieren wird entsprechend vermerkt, dass ein genetischer Nachweis der Eltern registriert wurde.
Da der molekularbiologische Fingerabdruck 10 Jahre (teilweise auch mehr) bei den entsprechenden Laboren hinterlegt ist, lassen sich Nachzuchten aus diesen Tieren somit zweifelsfrei belegen und nachweisen.
Um die Kosten für die ab heute bis zum 01.08.2016 umzusetzende Regelung überschaubar zu halten, haben wir uns für diese Frist entschieden. Eine dadurch bedingte finanzielle Belastung unserer Züchter kann so auf einen längeren Zeitraum verteilt werden, da wir niemanden unangemessen finanziell belasten möchten.
Durch diese Regelung wird bei uns zukünftig somit nachhaltig jederzeit belegt werden können, wer die Eltern von Kitten sind, die von unseren Mitgliedern abgegeben werden. Wir denken, dass solch eine Regelung im Sinne all unserer Züchter ist, die damit einen großen Schritt in Richtung "Transparente Katzenzucht"
gehen. Warum sollten wir als kleiner und freier Verein nicht auch einmal Vorreiter sein, und hoffen, dass es auch andere Vereine als Idee aufgreifen um die Katzenzucht "sauberer" zu gestalten.
Das für uns testende Labor ist Biofocus, Herr Dr. Wagner. Alle Test sind auschließlich dort durchzuführen.
Es wird eine Vereinsdatenbank für alle getesteten Tiere unserer Mitglieder durch Biofocus eingerichtet und permanent auf dem aktuellsten Stand gehalten.
Mitglieder unseres Vereines erhalten für die dort erstellten „genetischen Fingerprints“ einen Vereinsrabatt. Um diesen in Anspruch zu nehmen, kontaktieren Sie uns bitte vor Einsendung entsprechender Testsamples an Biofocus.
Ab dem 1.08.2016 werden somit nur noch Kittenstammbäume duch uns ausgestellt, bei dem die in den Zuchten unserer Züchter befindlichen und getesteten Elterntiere durch diesen Test registriert und nachgewiesen werden.
[20:24:17] Debbie : Noch etwas zur genaueren Erklärung, eine gesonderte Information geht auch an unsere Mitglieder noch schriftlich (da unsere Webseite zur Zeit erneuert wird).

Unsere Mitgliedszüchter testen die in ihren Zuchten befindliche Elterntiere und hinterlegen den genetischen Fingerabdruck. Ein Kitten, welches in eine Zucht geht, muss ebenfalls getestet werden. Dies ist ein Nachfolgetest und belegt die Abstammung des Kittens. Dieser Test wird in den Kittenstammbaum eingetragen.

Es betrifft nur die Kitten, die in Zuchten abgegeben werden. Kitten die als Liebhabertiere abgegeben werden, müssen nicht genetisch den Eltern zugeordnet werden. Ob dies dennoch gemacht wird, liegt in der Entscheidung des Züchters.
Ein Stammbaum für ein Zuchtkitten wird somit erst erstellt, liegt uns sein genetischer Abdruck vor.

Das diese ein hervorragendes Mittel ist um Zucht genauer zu machen möchten wir hier mit einem Zitat von Dr. Wagner, Biofocus, untermauern:

"Abstammungssicherung durch DNA-Analyse
Eine der wichtigsten Zielsetzungen in der modernen Katzenzucht betrifft heute die Stammbaumsicherung.

Es ist unmittelbar einleuchtend, dass für die korrekte Zuchtbuchführung die Abstammungsverhältnisse gesichert sein müssen. Nicht nur aus formalen Gründen, sondern auch, weil aus den Stammbäumen heraus wichtige Zuchtentscheidungen getroffen werden. So lassen sich aus der Merkmalskonstellation der Elterntiere u. U. Vorhersagen über die Merkmalsausprägung der Nachkommen treffen. Dies freilich nur auf Basis einer gesicherten Abstammung."
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Da es leider immer noch Personenkreise gibt die Qualzuchten nicht ernst nehmen und der Auffassung sind das weiße Katzen mit pigmentierten Augen niemals taub sein können, stellen wir hierzu unsere Vorgehensweise unmissverständlich klar.
 
 
Die genetisch bedingte Taubheit bei weißen Zuchtkatzen/Zuchtkatern muss durch ein audiometrische und ophthalmologisch Untersuchung entsprechend der Zuchtrichtlinien des 1.FCC e.V. vor dem Zuchteinsatz ausgeschlossen sein.
Jedes weiße Jungtier eines Wurfes muss gemäß den Zuchtrichtlinien des 1.FCC e.V. audiometrisch und ophthalmologisch untersucht  und das Ergebnis an den 1. FCC e.V. zur statistischen Auswertung weitergeleitet werden.

Jungtiere, die nicht audiometrisch und ophthalmologisch untersucht worden sind, werden zwar im Zuchtbuch eingetragen, erhalten aber auf ihrem Stammbaum einen Zuchtsperrvermerk, der entfernt wird, wenn das Jungtier audiometrisch und ophthalmologisch getestet und als hörend befunden worden ist sowie keinen Defekt am Tapetum lucidum aufweist.

Für farbige Jungtiere eines weißen Elterntieres und für den farbigen Verpaarungspartner wird die audiometrische Untersuchung gemäß der Zuchtrichtlininen des 1. FCC e.V. empfohlen.
Die Katzen müssen vor Beendigung der audiometrischen Untersuchung mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Die Mikrochipnummer muss in der Audiometrietest-Bescheinigung vermerkt sein und wird auch im Stammbaum des Jungtier vermerkt.
 
Alle betroffene Tiere sind zwingend dauerhaft zu kennzeichnen (Mikrochip). Es sind Zuchtbücher zu führen; diese und die Untersuchungsergebnisse sind bei Bedarf offen zu legen.

Zuchtverbot für Tiere mit Hör- oder Sehschäden.
Weitere Versuche mit betroffenen Tieren, durch spezielle Zuchtprogramme die Defekte aus der Zucht mit dem W-Gen zu eliminieren, sind nicht zu rechtfertigen, da bei jeder Kombination immer wieder mit geschädigten Tieren zu rechnen ist.
 
Züchter und Zuchtvereine, die durch den 1.FCC e.V. zur Zucht gesperrten Tiere durch eine Umschreibung des Ahnennachweises die Zuchtsperre, ohne die geforderten Test vorzuweisen und somit die Zuchtsperre zu umgehen versuchen, werden von uns beim zuständigen Veterinärsamt angezeigt.
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