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Skitouren in West-Tirol
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Di.,01.05.2018 - Hoher Riffler über den Flirscherferner auf den Wintergipfel 2990m - Verwallgruppe!
Mit dem Auto gelangten wir von Flirsch auf dem Forstweg hinauf zur Gamperunalm 1795m bis in eine Seehöhe von 1480m. Allerdings noch einige Kilometer Fußweg von der Gampernunalm entfernt. Es braucht nur noch wenig, dann kann man mit dem Auto noch deutlich weiter fahren. Aber spätestens beim Lawinenstrich, der vom Ganatschkopf hinab ins Tal zieht, ist dann endgültig Schluss. Hier kommt man noch für längere Zeit nicht durch. Wenn das soweit sein wird, dann fehlt uns halt der Schnee weiter oben. Also diese Tour wird man ohne einen entsprechenden Anmrasch zu Fuß kaum machen können, sofern man die Tour ab der Gampernunalm 1795m bei Schnee machen möchte, weder in diesem Jahr, noch in anderen Jahren. Die Abkühlung während der Nacht war ideal, die am Morgen aus Westen hereindrängende Hochnebeldecke hingegen Sch... Der Gipfel des Hohen Rifflers 3168m blieb am Vormittag in Nebel gehüllt. Als Alternative bietet sich westlich davon eine kleine Erhebung bei Pt.2990m ("Wintergipfel") an, der mit Ski leicht zu erreichen ist. Kalter Südwind und fehlender Sonnenschein ließen die Schneedecke im Gletscherbereich leider nicht auffirnen. Die Abfahrt war aber auch so in Ordnung (Was fehlte, war der herrliche Ausblick auf den Landecker Talkessel). Dafür war die Firnabfahrt ab der Gletscherzunge mehr als top. Bis zur Gampernunalm gab es kaum einmal einen Ansatz des Einbrechens in der aufweichenden Schneedecke.
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Sa.,28.04.2018 - Mitterlochspitze 3174m über Maseben - Ötztaler Alpen!
Aktuell kann man nach wie vor vom Tal aus starten und den Gipfelhang problemlos befahren, beziehungsweise über diesen auch den Gipfel erreichen.
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Mi.,25.04.2018 - Freibrunner Spitze 3366m - Ötztaler Alpen!
Die 1450 Höhenmeter Aufstieg von Melag aus werden ab der Melager Alm in rasantem Aufstieg genommen. (Die zahllosen Lawinenkegel bis dorthin, so wie im gesamten Langtauferertal sind heuer schon eine sehr außergewöhnliche Situation). Vor allem die mehr als 40° Steigung im zweiten Teil der Tour lassen einen rasch an Höhe gewinnen. Für diese Tour herrschen aktuell optimale Bedingungen vor, sofern man nicht später als 11:30 Uhr mit der Abfahrt startet. Dann darf man sich allerdings im sehr steilen und nordexponierten Gletscherabschnitt immer noch keine Firnbedingungen erwarten. Da kann die Sonne auch bei diesen hohen Temperaturen immer noch nicht richtig angreifen. Dafür aber herrschen kompakte, harte und damit sehr sichere Lawinenverhältnisse vor, was für diese Tour Grundvoraussetzung sein sollte und man nicht allzu häufig vorfindet.
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Sa.,21.04.2018 - Weißkugel 3739m vom Matschertal aus - Ötztaler Alpen!
Auf Grund der Streckenlänge 13km und den 2100 Höhenmetern Auftsieg war dies wohl nicht nur heute der einsamste Anstieg auf die Weißkugel 3739m. Wenn man sich dann die "Massen" ansah, die da über den Langtauferer- und den Hintereisferner in Richtung Gipfel drängten, so war dies sicherlich nicht schlechteste Wahl heute. Aber nicht nur deshalb entschied man sich für den Anstieg aus dem Matschertal, sondern natürlich auch wegen der Schneeverhältnisse und die kann man bis zum Gipfel über die gesamte Streckenlänge, sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt nicht optimaler erwischen. Bei Lufttemperaturen, die sich bereits in der Früh in 3000m Seehöhe um +4°C bewegen, da muss man alles was gegen Südosten und Süden zu exponiert ist meiden. Denn, wenn dort die Sonne reinkommt, dann geht die Schneedecke in kürzester Zeit auf. Da ist man in den großteils südwestlich exponierten Hängen, die zudem noch gegen Süden zu von hohen Wänden überragt werden und damit lange im Schatten liegen, gut aufgestellt. Trotzdem ist ein sehr früher Start nötig. Wir starteten gegen 06:30 ca. 100 Höhenmeter oberhalb des Glieshofes. Bis dorthin ist der Almweg schneefrei. Danach beginnt sofort eine geschlossene Schneedecke. Schnee liegt noch ausreichend, die tiefen Taupunkte (trockene Luft) lassen die Schneedecke trotz positiver Luttemperaturen ausreichend auskühlen und damit hart werden. Im hinteren Matschertal ist der Aufstieg zwischen den beiden 1850er Moränen vorgegeben. Nach der ersten Steilstufe, wo man die Gletscherzungen zu Gesicht bekommt, orientiert man sich heutzutage an der südlichen Gletscherzunge des Matscherferners, die nördliche hat sich nämlich mittlerweile so weit zurückgezogen, sodass hier nichts mehr geht. Das heißt in einer Seehöhe um 2800m muss man einige Höhenmeter abfahren, um dann über den südlichen Zweig des Ferners vorbei an der Äußeren Quellenspitze 3385m problemlos und in sehr schönem Gletschergelände aufzusteigen. Harscheisen können derzeit hilfreich sein, waren aber bis zum Skidepot nicht nötig. Am Gipfelgrat waren Steigeisen sicherlich kein Fehler und man sollte diese zur Sicherheit unbedingt dabei haben. Abfahrt von Anfang bis zum Schluss in perfektem Firn. Start der Abfahrt um 11:30 Uhr war auch keine Minute zu früh (Der abgelagerte Saharastaub fördert das Aufgehen der Schneedecke noch zusätzlich. In der Höhe um 2800m, also am Ende der Gletscherzunge kann man wegen der aktuell mächtigen Schneedecke in direkter Linie durch felsiges Gelände ins Matschertal abfahren. Man kann sich somit den Gegenanstieg sparen. Frische Abfahrtsspuren weisen also momentan den Weg. Denke aber, dass dies in schneeärmeren Wintern und somit in den meisten Fällen keine Option ist.
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Do.,19.04.2018 - Hoher Seeblaskogel 3235m - Kleiner Geißlehnkogel 3145m - Stubaier Alpen!
Von Gries im Sulztal über die Winnebachseehütte und das schöne Südkar hinauf zum Hohen Seeblaskogel 3235m. Ein Route so wie man sich eine rassige Firntour im Frühjahr eben vorstellt. Abfahrt um 10:00 Uhr war nicht zu spät, 10:30 wäre wohl schon knapp geworden. Denn auf Grund der hohen Temperaturen macht die Schneedecke in den Südlagen derzeit mit Sonneneinstrahlung sofort auf. Grandiose Firnabfahrt hinab zum Bachfallensee 2760m. Von dort Aufstieg über den relativ flachen, aber großflächigen Bachfallenferner an den Fuß des Kleinen Geißlehnkogels 3145m. Der Aufstieg war mit Skiern bis knapp unterhalb des Gipfels möglich. Die letzten Meter in der 40° bis 45° steilen Ostflanke im Stapf gut machbar. Hier am Bachfallenbachferner macht den Tourenzielen das Einsinken der Gletscheroberfläche zu schaffen, sodass diese steilen Gipfelaufbauten immer noch höher über den Gletscher aufragen und somit eben meist nur noch in schwieriger Kletterei zu erreichen sind. Der Kleine Geißlehnkogel 3145m ist eh noch der einzige in diesem Bereich, der eben bei viel Schnee auch noch mit Skiern, aber dann nur bei sehr sicheren Verhältnissen halbwegs gut für erfahrene Skibergsteiger zu erreichen ist. Die Abfahrt über den Bachfallenferner und weiter zur Hütte bot dann um 12:00 Uhr immer noch Firn vom Feinsten. Ab der Hütte ging es dann vor allem im südexponierten Hang unterhalb der Hütte gehörig zur Sache. Aber auch in den nordwestexponierten Lagen nach unten zu war es um diese Zeit schon mehr ein Tanz auf rohen Eiern. Eine geschlossene Schneedecke im Aufstieg zur Winnebachseehütte gibt es erst ca. 200 Höhenmeter oberhalb von Gries. In Summe 2200 Höhenmeter Aufstieg und 22 Tageskilometer.
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Mi.,18.04.2018 Weißseespitze 3500m - Ötztaler Alpen!
Aufstieg vom Kaunertaler Gletscherrestaurant über die Nörderscharte, den Nordgrat am Zahn 3377m und unterhalb des Zahns querend auf den Gepatschferner und dann unschwer weiter zum Gipfel. In Summe waren 750m Höhenmeter zu überwinden. Die Stapfpassage am Nordgrat des Zahns 3377m war problemlos ohne Steigeisen gut machbar. Lediglich der starke Nordostwind war lästig und hat noch für Schneeverfrachtungen gesorgt. Start der Abfahrt gegen 10:00 Uhr! Aber nicht nur um möglichst früh dran zu sein, sondern auch wegen des ungemütlichen Windes am Gipfel, der hier nicht gerade einladend war. Abseits von Graten und Gipfeln herrschten aber ruhige Windverhältnisse vor und je nach Exposition hatte man am Gepatschferner Pulver und auch schon Firn. Die weitere Abfahrt legten wir über die sogenannte "Münchner-Abfahrt" an, welche im oberen Bereich bei der Einfahrt weg vom Gletscher durchgehend 40° bis 45° Neigung aufweist und sich durch den Gletscherrückzug jeder Jahr noch weiter aufsteilt. Wir hatten aber weder Pulverschnee, der sich hier in dieser steilen Eisflanke sowieso nicht halten könnte, noch in dieser Nordflanke Firn. Es war aber griffig und damit fanden wir eigentlich die idealsten und sichersten Verhältnisse vor. Im weiteren Verlauf der Abfahrt konnte man aber auch auf Osthänge wechseln und hatte dann sogleich Firn. Wir kamen heute um 12:00 Uhr auch noch gut durchs Tal hinaus. Wenig später hätte man wohl mit einer vorübergehenden Sperre der Gletscherstraße rechnen müssen.
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Sa.,14.04.2018 Similaun 3606m - Ötztaler Alpen!
Von Vent über 1780 Höhenmeter und 14km bis zum Gipfel. Noch gelangt man bei einer geschlossenen Schneedecke bis zur Martin-Busch-Hütte 2501m. Dazu haben sich im Bereich des Hüttenanstieges die meisten südexponierten Lawinenstriche bereits weitgehend entladen. In den Lagen oberhalb der Hütte hat heute noch der Neuschnee der letzten Tage die Schneeoberfläche dominiert. Die Sonne konnte in den Hochlagen die Schneedecke bis dato noch nicht entscheidend umwandeln. Somit waren Steigeisen und Pickel für den Gipfelanstieg auch keine Notwendigkeit. Dies dürfte sich allerdings mit der fortschreitenden Erwärmung in der nächsten Zeit wohl entscheidend ändern.
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Sa.,07.04.2018 Vertinesberg 2855m - Verwallgruppe!
Überraschenderweise ist die Schneedecke im Talbereich des Paznaun gegenüber anderen Tälern in der Region bereits stärker abgebaut worden. Noch ab kommt man im Wald problemlos hinauf zur Friedrichshafner Hütte. Von dort hinauf zur Scharte am Vertineskopf 2685m, wodurch man auf die Fasulerseite gelangt. In weiterer Folge unschwer an den Gipfel. Die letzten Meter in leichter Kletterei. So ab 2500m war der wenige Neuschnee von vorgestern noch nicht ganz umgewandelt, die Schneedecke darunter hier oben aber schon recht gut. Die Abfahrt erfolgte gegen 10:00 Uhr. Südostseitig absolut nicht zu spät. zumal es heute Früh auf 3000m Seehöhe bereits +1°C hatte. Und es wird morgen nicht kälter. In der Abfahrt perfekter Firn, vor allem unter 2500m Seehöhe. Die Abfahrt erfolgt zunächst hinab in den Graben des Bachtelbaches, dann aber rasch querend hinüber in Richtung Adamsberg, um den steilen Südosthang direkt hinab zum Ortsteil Piel und weiter zum Parkplatz nehmen zu können. Für die ersten, sehr steilen Meter waren wir dann beinahe schon zu spät dran. Die Sonne leistet jetzt einfach schon ganze Arbeit. Optimaler wären sicherlich südlich bis südwestlich exponierte Hänge, da geht die Schneedecke doch um einiges später auf.
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Neutour Furgler 3004m Überschreitung - Samnaungruppe!
Aufgenommen, am 23.03.2015!
Der Furgler ist der östlichste 3000er in der Samnaungruppe und ein beliebtes Tourenziel, weil er vom Skigebiet See aus mit einem relativ kurzen Anstieg (650 Höhenmeter) zu erreichen ist und danach eine sehr lange und lohnende Abfahrt garantiert. Von der Bergstation des Rotmoosliftes 2370m aus bewegt man sich dabei allerdings bereits nach wenigen Metern im lawinengefährdeten Bereich. Vor allem dann in der Westflanke des Medrig 2568m quert man lawinengefährdetes Gelände. Diese kritische Passage entschärft sich jedoch gegen das Frühjahr zu mit stärker werdender Sonneneinstrahlung. Danach durchschreitet man bis zum Furglerjoch 2748m schön kupiertes Tourengelände, indem man eine gute und sichere Spurenanlage wählen kann. Beachtung sollten aber die umliegenden Hänge weiterhin finden. Weitere recht heikle, lawinengefährdete Passagen folgen ab dem Furglerjoch 2748m. Das gut kupierte Gelände erweist sich dabei durchaus von Vorteil, sodass keine größeren, zusammenhängenden Lawinenhänge anzutreffen sind. Auf der anderen Seite aber ist der Gipfelaufbau des Furgler 3004m ziemlich windanfällig, was hier zumeist für große Schneeverfrachtungen sorgt. Den Gipfel selbst kann man über eine letzte Steilstufe bei sicheren Verhältnissen direkt mit Ski erreichen, oder man weicht auf den kurzen Südostgrat aus und stapft die letzten Meter hinauf. Allerdings gibt es dann noch ein Stück eines breiten Ostrückens, welcher regelmäßig mächtige Wechten aufweist. Hier sollte man entsprechenden Abstand halten. Was nicht sehr bedrohlich aussieht, hat vor Jahren leider einem erfahrenen Alpinisten bei einem Lawinenabgang das Leben gekostet. Normalerweise wird man sich in der Abfahrt nun an die Aufstiegsroute halten. Bei diesem Tourenvorschlag aber, der sich vor allem für das Frühjahr eignet, wenn die steile Südwestflanke am Furgler 3004m verfirnt ist, fährt über eine Variante ins Istalanztal ab. Über die schöne, aber zumeist abgewehte Südwestflanke hält man auf eine kleine, leicht zu überwindende Einsattelung in Richtung Lawenskopf 2877m zu. Man fährt dabei nicht zum Tieftal See ab, sondern quert vielfach hinüber zur Einsattelung. Ab dort folgt ein kurzer steiler Hang, danach folgt man schön kupiertem Gelände hinab ins Istalanztal. Je nach Schneeverhältnissen kann man im oberen Bereich nun verschiedene Varianten im weitläufigen Gelände wählen. Im Mittelteil ist die Route vorbei an einem steilen Felswandabbruch wiederum eindeutig vorgegeben und danach führt der Weg bis zur Skipiste entlang dem Istalanzbach weiter hinab bis nach See.
http://www.skitours-paradise.com/tour/samnaungruppe/paznaun_samnaun/furgler_ueberschreitung
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29.03.18
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So.,25.03.2018 - Handschuhspitze 2319m - Mieminger Gebirge!
Rassige Firntour am Fuße der Marienbergalm. Ausgangspunkt für die Tour war der Beginn des Forstweges hinauf zur Alm auf 1150m Seehöhe im Bereich Arzkasten-Aschland. Eine perfekte und sichere Spitzkehrentechnik ist für diese Tour Grundvoraussetzung und diese brachten heute überraschenderweise zahlreiche Tourengeher mit. Der relative große Andrang war einerseits dem schönen Wetter und andererseits den hier bereits sehr guten Frinbedingungen geschuldet. Steile, nach Süden zu exponierte Hänge und eine für den Gipfel gesehen relativ niedrige Seehöhe haben hier die Umwandlung des Schnees bereits gut vorangetrieben, sodass diese Wahl für eine Firntour die richtige war. Mit jedem Tag würden sich die Verhältnisse an der Handschuhspitze 2319m nun weiter verbessern, doch das Wetter wird uns an den kommenden Tagen einen Strich durch die Rechnung machen. Gleichzeitig werden die aperen Stellen im unteren Bereich des Forstweges immer zahlreicher und größer, sodass man sich in der nächsten Zeit bereits auf längere Tragepassagen wird einstellen müssen, oder man geht dann eben die Tour aus dem Biberwierer Skigebiet an, was auch eine Möglichkeit darstellt. Man h
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