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Bundesverband ausländischer Studierender BAS
Interessensvertretung ausländischer Studierender und Studierender mit Migrationshintergrund.
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Sprachschüler sollen in 1000 Stunden Hochschul-Niveau erreichen
Volkshochschule bereitet junge Flüchtlinge auf Studium vor

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Kabinettsbeschluss in Baden-Württemberg zu Studiengebühren für ausländische Studierende

Am Dienstag, den 25. Oktober hat das grün-schwarze Kabinett in Baden-Württemberg die Einführung von Studiengebühren für ausländische Studierende in Höhe von bis zu 1.500 Euro pro Semester beschlossen. „Das heißt: Es können nur Menschen einen Abschluss machen, wenn sie über ausreichend Geld verfügen. Baden-Württemberg wird nicht mehr die bestqualifizierten Menschen anziehen, sondern vor allem Reiche, die sich Bildung kaufen können“, so Maimouna Ouattara, Sprecherin des Bundesverbands ausländischer Studierender (BAS).“Dies steht im Widerspruch zu den Zielen der Hochschulen, besonders qualifizierte Personen für die Wissenschaft zu gewinnen. Es steht auch im Widerspruch zum Ziel, durch mehr personellen Austausch mehr Sensibilität für globale Probleme zu entwicklen, die Internationalität zu fördern und den Kontakt zwischen Deutschen und der Welt zu intensivieren. Und es steht im Widerspruch zu einer Politik, mehr und besser ausgebildete Fachkräfte für den Arbeitsmarkt anzulocken.Diese Entscheidung stellt einen wissenschaftpolitischen und ökonomischen Unsinn dar, mit dem kurzfristig Haushaltslücken zulasten der Zukunft sowie der sozialen Gerechtigkeit geschlossen und Stammtischparolenwählende bedient werden sollen.“

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++++++++++ English version below ++++++++++++

** Einführung der Studiengebühren für Nicht-EU Studierende und Studierende im Zweitstudium **
Im Rahmen der Kritik an der Erhöhung bzw. Einführung der Studiengebühren für Nicht-EU Studierende und Studierende im Zweitstudium haben wir uns mit zwei Studierenden aus Nicht-EU Ländern getroffen, die uns ihre Ansicht dazu geschildert haben.
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** Rise of the tuition fees for students from Non-EU countries and students who are seeking a second degree **
In the scope of criticizing the introduction/ rise of the tuition fees for students coming from Non-EU countries and students who seek a second degree, we have met two students coming from Non-EU countries who told us their view about this issue.
https://www.facebook.com/AStA.UniMannheim/videos/1329685793709246/

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(...) „Die TU Chemnitz ist die internationalste Uni in Sachsen“, versichert Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der Technischen Universität Chemnitz mit Blick auf die Studierendenzahlen. Laut dem statistischen Bericht "Studierende an den Hochschulen im Freistaat Sachsen" des Statistischen Landesamtes, der 2016 herausgegeben wurde, ist der Anteil Studierender mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Wintersemester 2015/2016 in Chemnitz mit 23,5 Prozent am höchsten. Angesichts der aktuellen Einschreibungen wird sich dieser Anteil noch weiter erhöhen. „Aktuell liegt er bei knapp 25 Prozent bezogen auf die Gesamtzahl der an unserer Universität immatrikulierten Studierenden“, so Strohmeier. (...)

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Der steinige Weg an die Uni
Viele Flüchtlinge wollen in Deutschland studieren – doch nur wenige schaffen es über die bürokratischen Hürden in den Hörsaal

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„Gleiche Verhältnisse wird es nie geben“
An der Kiron Universität können Flüchtlinge auch ohne Zulassungsdokumente studieren
Wollen Flüchtlinge studieren, scheitern sie oft an bürokratischen Hürden. Bei Kiron dauert die Anmeldung dagegen nur ein paar Stunden. Dokumente, die viele in ihren Heimatländern vergessen haben, können nachgereicht werden. In den ersten zwei Jahren lernen die Studenten in Online-Kursen. Danach können die Studenten auf eine der Partneruniversitäten von Kiron wechseln, etwa auf die Universität Heilbronn, die RWTH Aachen, die SciencesPo in Paris oder die Hashemite University in Jordanien. Diese Hochschulen verleihen auch die Abschlüsse. Markus Kreßler ist einer der Gründer und Geschäftsführer von Kiron.

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Neuburg. Wie Flüchtlinge fit fürs Studium werden
Am Montag wurde der Integrationscampus eröffnet. Er soll ein weiterer Schritt zur Studentenstadt Neuburg sein.
Am Montag hatten sie sich noch schüchtern in die letzte Reihe verdrückt. Dabei war eine ganze Reihe von Politikern und Professoren nur wegen der jungen Flüchtlinge aufs Lassigny-Gelände gekommen. Dort war am Vormittag der bayernweit erste Integrationscampus eröffnet worden. Er soll es jungen Flüchtlingen ermöglichen, innerhalb von zwei Jahren die nötigen sprachlichen und fachlichen Qualifikationen für ein Studium in Deutschland zu erwerben. 20 von mehr als 50 Bewerbern hatten die strengen Kriterien erfüllt und sitzen jetzt im Hörsaal im ehemaligen Biohistoricum.

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Wenn Flüchtlinge studieren wollen
Sprache und Bildung – das ist der Schlüssel zur Integration. Doch das ist ein mühsamer Weg und er braucht seien Zeit. Selbst, wenn junge Menschen in ihren Ländern studierten, heißt es nicht, dass sie hier nahtlos weitermachen können. Ein Studium zu beginnen erfordert Kraft.
Faiz Teyib hat ein Ziel. Der 20jährige Flüchtling aus Äthiopien will sein Studium in Deutschland fortsetzen. Von klein auf will er Bauingenieur werden. "Es ist mein Traum", sagt Teyib. In seinem Heimatland hat Faiz bereits drei Semester studiert. Bevor er fliehen musste. Aus politischen Gründen, wie er erzählt. Seit einem Jahr lebt er in Tamm bei Ludwigsburg. Die erste Hürde: die Sprache. Für ein Studium sind die Ansprüche sehr hoch, erklärt Lizyy Jöckel vom Freundeskreis. Für ein Studium ist C1-Niveau nötig, erklärt sie. Das bedeutet: höchster Level an Fremdsprachenkenntnissen, also sehr gutes Deutsch. Und das erwirbt man nicht mal eben so. Faiz konnte bisher nur Kurse besuchen, die die Ehrenamtlichen geben.
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