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Hornemann Institut
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Seit über 25 Jahren sind die Restaurierungs-Studiengänge, ihre Forschungsprojekte und Auslandskooperationen ein besonderes und in Norddeutschland exklusives Aushängeschild der HAWK. Sie gehören zu den Studienangeboten, die den internationalen Ruf der Hochschule prägen. Aber wir bewegen uns in einem kollegialen Netzwerk - innerhalb der HAWK, in der Region, im Land und natürlich international - und bei allen Projekten zudem im internationalen Dialog mit Kollegen anderer Fächer.

Auf Anregung von Studierenden griff das Hornemann Institut der HAWK diese Netzwerktätigkeit auf und organisiert in Zusammenarbeit mit Studierenden seit Wintersemester 2012/13 eine neue Vortrags- und Gesprächsreihe mit mehreren öffentlichen und kostenfreien Veranstaltungen, dem sog. Hornemann Kolleg für Restaurierung und Denkmalpflege. Der Name „Kolleg“, der oftmals mit Vorlesungs- oder Vortragsreihe assoziiert wird, steht hier in seiner ursprünglichen Bedeutung für das „Kollegium“, also die KollegInnen der Fachdisziplin oder den benachbarten Fachdisziplinen, die in dieser neuen Veranstaltungsreihe zu Wort kommen sollen. Ziel ist es, das Lehrangebot mit ‚Aktuellem‘ und noch unbekannten Lehrenden zu bereichern und die berufliche Orientierung zu unterstützen.

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wertSCHÄTZEn !
Hildesheimer Kulturspitzen präsentieren
ihre Arbeit

Mit dieser Veranstaltung möchten die KulturSpitzen ihre Arbeit erläutern, die ja in großen Teilen hinter verschlossen Türen stattfindet.
Ort: Dombibliothek, Domhof 30, 31134 Hildesheim
Datum: 24.06.2017, 10.00 Uhr-16.30 Uhr

Information und Anmeldung unter: http://bit.ly/KS-Kolloquium2017
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Anlässlich des Stadt- und Bistumsjubiläums 2014/15 haben sich sieben Hildesheimer Institutionen zu den Hildesheimer KULTUR.SPITZEN zusammengefunden: Gemeinsam ist ihnen, dass sie als Kern ihrer Aufgabe die ihnen anvertrauten Kulturobjekte wissenschaftlich erforschen, erhalten (u.a. mit den Restaurierungsspezialisten an der HAWK) und ihre Ergebnisse nach außen vielfältig kommunizieren.

Geografisch liegen sie eng beieinander und verbinden die mittelalterliche Domburg mit dem mittelalterlichen Rathaus. Da sie auf dem Stadtplan ein Dreieck umschreiben, kamen sie zu ihrem Namen, den KULTUR.SPITZEN, wobei angesichts der zu betreuenden hochkarätigen Kulturschätze die Umkehrung der Substantive als SPITZEN.KULTUR ein passender Nebeneffekt war.

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Schluss mit Suchen!
Von Projekten über Online-Kurse zum E-Publishing: Im neuen Prospekthalter haben wir alle Infos jetzt griffbereit :-) #kleinefreudendeslebens :-D
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Vortragender: Prof. Dr. phil. Sebastian Strobl, FH Erfurt

Blei oder nicht Blei, das ist hier die Frage - (Irr-)Wege in der Reparatur von Glasmalereien

Nüchtern betrachtet ist Glas, nicht zuletzt aufgrund seiner Zerbrechlichkeit, einer der ungeeignetsten Werkstoffe, die je in den Architekturen abendländischer Prägung verbaut wurden. Dennoch ist es verständlich, dass dieses Material ab dem Moment in Gebäuden zum Einsatz kam, als die Römer zum Beginn der Kaiserzeit die Kunst entwickelten, lichtdurchlässige Glasscheiben herzustellen. Dieser Trend verstärkte sich sogar noch, als man sich im Verlaufe des ersten nachchristlichen Jahrtausends mehr und mehr darauf verstand, aus der Kombination von farbigem Glas und Bleiprofilen zudem noch leuchtende Bilder zu fertigen. Folgerichtig war der Preis, den das Glas – wie auch sein Besitzer – für diesen eigentlich unverantwortlichen Einsatz „am Bau“ zahlen musste, stets überdurchschnittlich hoch. Ein völliger Ersatz des sprichwörtlichen Scherbenhaufens war somit häufig an der Tagesordnung. Doch was passierte, wenn aus finanziellen, ethischen oder ästhetischen Gründen kein Austausch sondern der Erhalt des fragmentierten Originals geboten war? Über die Jahrhunderte gab es, entsprechend den technischen Möglichkeiten sowie den Anforderungen des jeweiligen Zeitgeistes, unterschiedliche Ansätze, die uns heute bisweilen als Irrwege erscheinen. Von diesen Ansätzen ist dem Laien noch am ehesten das Reparaturblei bekannt – aber gerade dort stellt sich oft die Frage: Ist eine gegebene Bleilinie original oder ein Unfall der Geschichte?

Prof. Dr. phil. Sebastian Strobl ist Professor für die Restaurierung von Glasmalereien und Objekten aus Glas an der Fachhochschule Erfurt. Vorher leitete er 15 Jahre lang die Werkstätten für Glasmalereirestaurierung an der Kathedrale von Canterbury (UK).

Einladungskarte: http://bit.ly/HKolleg10-1Einladung (pdf, 482 KB)

Das kostenlose #HornemannKolleg besteht im Wesentlichen aus Veranstaltungen mit einem 45-60-minütigen Fachvortrag. Die anschließende Diskussion klingt im lockeren Gespräch mit Umtrunk und Imbiss aus.
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