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kristallnaach
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DAS war wenigstens noch ein Präsident ... Soooo Genial .... DANKE !!!

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ich bin dann mal (fast) weg ... irgendwo verschollen in tiefsten schwedischen Wäldern, an einem geilen See mit eigenem Boot ... rundrum nix, ausser viell. viele Klänge aus der Natur und natürlich BAP-Musik ... Ruhe ... Erholung und totale Tiefen-Entspannung ... ich freue mich wie irre ... Habt's schön ;o)

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Meine absolute Nummer 1 !!! Da sitz' ich hier, mit Gänsehaut, Warm-Kalt, mit Herzrasen und Tränchen in den Äuglein, ich weiss garnicht, wohin mit meinen momentanen Gefühlen....wie lange hatte ich mir mal diesen genialen Song unplugged gewünscht...alle meinten - das ginge nicht - bis ich es doch noch erleben durfte, aber DAS hier lag jenseits meiner manchmal total verrückten Vorstellung.....ihr Jungs und Du Mädel - D A S ist einfach nur grandios! Endlich haben auch die zahlreichen Menschen ohne Kölsch-Abi keine Ausreden mehr!!! Danke, DANKE, D A N K Ä Ä Ä !!! Ich LIEBE EUCH !!! ... unheilbar ...

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FROHE OSTERN ;o)
"Wat muß ich sinn? Du häss 'ne FELL ahn uss Leopardefell. Dä kütt jo tierisch, Hässche, dat ess ech' ‘e Wahnsinnsteil.
Ein Saach däät ich jään wesse: Föhlt mer sich do joot met su 'nem nagelneuen Leopardefell-fell? Du siehß jo mörder domet uss" ;o)
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Vermutlich bin ich in unserer ach so überwachten Welt bereits schon eine Weile auf dem Radar leidenschaftlicher Trump-Anhänger und den absoluten Spinnern und Clowns wie AfD/NPD-Wählern und deren Sympathiesanten , aber das ist mir sowas von Scheißegal und macht mich nur wütender...Da hilft mir wieder die Musik, meine allererste große Liebe! Und ich werde ruhig! Übrigens HAPPY 66. B. nach Marrakesch, leider diesmal ohne mich ;o)

Wolfgang Niedecken war nie nur Musiker, sondern hat sich stets mit politischen Themen auseinandergesetzt und seine Meinung offensiv vertreten. In seinem Kölner Express-Artikel „Darum steht unsere Zivilisation auf dem Spiel“ beschreibt er den Wert von Demokratie, die Wichtigkeit von Solidarität und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Er bezeichnet die Demokratie als einen Schatz, den es zu bewahren gilt. Der BAP-Song „Kristallnaach“ ist auf Hochdeutsch zu lesen, und es lässt einen schon leicht frösteln, wie aktuell der Titel noch heute ist. Erzürnt

BAP-Sänger im EXPRESS Niedecken: Darum steht unsere Zivilisation auf dem Spiel

Wolfgang Niedecken erklärt, warum ein alter BAP-Hit noch heute brandaktuell ist.

Vor allem in den letzten Wochen nach der Trump-Wahl habe ich immer öfter darüber nachgedacht, was ich als Singer-Songwriter dem Populismus öffentlich entgegensetzen kann, ohne mir etwas anzumaßen.

Es macht beispielsweise nur wenig Sinn, in Talkrunden den Exoten zu geben oder an Podiumsdiskussionen teilzunehmen, denn je nach Thema gehören da eher kompetente Fachleute hin.

Idealerweise objektive Experten. Zum Beispiel Wirtschaftswissenschaftler, die uns Laien erklären können, wie man die Probleme der Digitalisierung und der Globalisierung meistert. Wie man es verhindern kann, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet und letztendlich den sozialen Frieden gefährdet.

Es geht um Solidarität
Ich glaube, dass so was für Leute, die sich abgehängt fühlen, wichtiger ist, als erhobene Zeigefinger von teilweise weltfremden Musikern. Musik – und dass sehe ich als unser Privileg – hat immer etwas mit Gefühlen zu tun, und die sind nur selten objektiv.

Was unsereins aber in diesem Fall beisteuern kann, ist den Menschen etwas zu geben, was sie vor dem Verhärten bewahrt. Es geht um Mitgefühl, Solidarität, Nächstenliebe, egal wie man es nennen möchte.

Selbstverständlich fordere ich auch dazu auf, keine populistischen Parteien zu wählen, denn ich schreibe das hier ja nicht, um mich davor zu drücken, Stellung zu beziehen.

Es geht schon damit los, dass man sich über den Begriff „Populismus“im Klaren sein sollte. Die Populisten, die ich meine, haben Kreide gefressen. Sie belügen die Wähler indem sie einfache Lösungen für komplizierte Probleme vorgaukeln, weil sie auf diese Weise an die Macht kommen wollen.

Demokratie als Schatz
Demokratie kann etwas entsetzlich Mühsames sein, es ist eine zerbrechliche Gesellschaftsform, aber bisher ist der Menschheit noch keine Bessere eingefallen. Wir sollten sie behüten wie einen Schatz.

Demokratie funktioniert nur dann, wenn sich die Wähler wirklich mit dem beschäftigen, worüber sie dann (hoffentlich) abstimmen. Politische Bildung ist unerlässlich, weil man sonst Gefahr läuft den Rattenfängern auf den Leim zu gehen.

An einem Strang ziehen
Und noch eins: Wir müssen alle deutlich mehr an einem Strang ziehen, denn genau genommen steht unsere Zivilisation auf dem Spiel. Jeder muss da anpacken, wo es Sinn macht.

Warum laufen beispielsweise, was mein Metier betrifft, in der formatisierten Radiolandschaft von BAP ausschließlich Songs, die dermaßen abgenudelt sind, dass keinerlei Denkanstöße mehr von ihnen zu erwarten sind?

Erfolg von Arsch huh
Klar kann es sein, dass es „Absurdistan“ oder „Vision vun Europa“ vom aktuellen Album den einen oder anderen Dudelfunk-Hörer zum Senderwechsel veranlasst, aber ohne Massenmedien

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Seit über 40 Jahren steht Wolfgang Niedecken mit seiner Band auf den Bühnen der Republik.

Auf unserem 1982er Album gibt es ein alptraumartiges Lied, welches zehn Jahre vor Arsch huh erstaunlich oft im Radio lief, obwohl es sechs Strophen lang ist und keinen Refrain hat, was unter heutigen Formatkriterien undenkbar wäre.

Es heißt „Kristallnaach“ und ist leider nach 35 Jahren immer noch brandaktuell.
Weil Dialekte dabei sind auszusterben, auch wenn wir Kölner das gerne verdrängen, habe ich mir zum besseren Verständnis mal die Mühe gemacht, eine singbare hochdeutsche Version dieses Liedes zu verfassen.

Es steckt alles im Lied
„It’s all in the song“ („Es steckt alles im Lied“) hat Literaturnobelpreisträger Bob Dylan schon in den 60er Jahren gesagt. Und tatsächlich: Der Text von „Kristallnacht“ drückt wirklich alles aus, was ich als Singer-Songwriter zum AfD-Parteitag im Kölner Maritim-Hotel zu sagen habe.

Und das war ja das eigentliche Thema.

sind wir als Musiker nun mal aufgeschmissen, da können wir noch so viele Konzerte spielen.

Im November 1992, als in Deutschland zum ersten Mal Asylantenheime brannten, war der Schulterschluss von Medien und Künstlern ursächlich für den Erfolg von „Arsch huh, Zäng ussenander“.

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1982: Beim Ostermarsch in Dortmund singt Wolfgang Niedecken „Kristallnaach“. Geschrieben hat er den Song 1981 in Griechenland.

Kristallnacht

Es kommt vor, dass ich meine, da klirrt was,
dass sich irgendwas in mich verirrt hat.
Ein Geräusch, nicht mal laut,
manchmal klirrt es vertraut,
selten so, dass man’s direkt durchschaut.
Man wird wach, reibt die Augen und sieht
in ’nem Bild zwischen Breughel und Bosch
keinen Menschen der noch was auf Sirenen gibt,
weil Entwarnung nur halb soviel kostet.
Es riecht nach Kristallnacht.

In der Ruhe vor’m Sturm, was ist das?
Klammheimlich verlässt wer die Stadt
Hon’ratioren incognito hasten vorbei,
offiziell sind die nicht gern dabei,
wenn die Volksseele – allzeit bereit-
Richtung Siedepunkt wütet und schreit,
„Heil, Halali“ und grenzenlos geil
nach Vergeltung brüllt, zitternd vor Neid,
in der Kristallnacht.

Doch die alles, was anders ist stört,
die mit dem Strom schwimmen, wie’s sich gehört,
für die Schwule Verbrecher sind,
Ausländer Aussatz sind,
brauchen wen, der sie verführt.
Und dann rettet keine Kavallerie
und kein Zorro kümmert sich drum,
der pisst höchstens sein „Z“ in den Schnee
und fällt lallend vor Lässigkeit um.
Na und? Kristallnacht!

In ’ner Kirche mit Franz Kafka-Uhr,
ohne Zeiger mit Strichen drauf nur,
liest ein Blinder ’nem Tauben
Struwelpeter vor, hinter dreifach verriegelter Tür.
Und der Wächter mit Schlüsselbund hält
sich tatsächlich selbst für ein Genie,
weil er Auswege pulverisiert
und verkauft gegen Klaustrophobie,
in der Kristallnacht.

Auf dem Markt tagt das jüngste Gericht,
unmaskiert, heut’ mit wahrem Gesicht,
werden Steine gesammelt und Messer gewetzt
auf die, die der Lynch-Mob gehetzt.
Zum Beladen, nur flüchtig vertäut,
die Galeeren stehn längst unter Dampf
wird im Hafen auf Sklaven gewartet,
auf den Schrott aus dem ungleichen Kampf
aus der Kristallnacht.

Da, wo Darwin für alles herhält,
ob man Menschen vertreibt oder quält,
da, wo hinter Macht Geld ist,
wo „stark sein“ die Welt ist,
von Kuschen und Strammsteh’n entstellt,
wo man Hymnen sogar auf dem Kamm bläst,
in barbarischer Gier nach Profit
„Hosianna“ und „kreuzigt ihn!“ ruft,
wenn man irgend ’nen Vorteil drin sieht
ist täglich Kristallnacht.
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Heutzutage sind Konzerte von Legenden wie Bruce Springsteen, die auf der ganzen Welt Arenen füllen, meist bis ins kleinste Detail durchgeplant.

Gerade weil Bruce Springsteen aber eine absolute Musiklegende ist, kann der Altrocker aus New Jersey auf der Bühne tun und lassen, was er will.

Als er bei einem Konzert in Leipzig ein Schild mit der der Aufschrift "You Can Never Tell" von Chuck Berry - besonders bekannt aus dem Kultfilm "Pulp Fiction" - entdeckte, handelte "The Boss" die Situation wirklich like a Boss.

Bruce probt zuerst ein paar verschiedene Chorde und Riffs mit seiner Band. Wofür andere eine Probe in einem gekühlten Proberaum brauchen, erledigt Bruce mit seiner E Street Band mal eben vor einem Publikum von 45.000 Menschen. Wahrscheinlich bereuten sie es schon bald, dem Schild überhaupt Beachtung geschenkt zu haben...

Als sie ein paar Sekunden später loslegen, ist jedoch aller Zweifel verflogen. Mit ihrer Interpretation des Klassikers bringen sie die Arena zum Beben:

Wie findet ihr diesen Auftritt von "The Boss"? Teilt ihn mit euren Freunden!
https://www.youtube.com/watch?v=L-Ds-FXGGQg

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Boah, ist das grandios! DANKE an ALLE Beteiligten ;o)

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Immer wieder schön ....

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Mein schönstes Wei(H)n.- geschenk..DANKE
Rebound - don't forget Afrika..
tolle Erinnerung an diesen grandiosen Abend
mit meinem "fast"-Geburtstagskonzert" ;o)
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