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Polar Gazette
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Will die Welt wirklich gerettet werden? 

Thomas Wörtche gibt in "Zu Hülfe, zu Hülfe..." seine Antwort darauf.

http://www.polar-gazette.de/?p=3133
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Thomas Wörtche und das Leiden der Klaustophobiker in der neuen Ausgabe der Polar Gazette.

http://www.polar-gazette.de/?p=2893
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Die neue Ausgabe der Polar Gazette. Beschäftigt sich mit Strafen und Gefängnissen.

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2014-04-07
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Ab Montag die neue Ausgabe.

Liebe Leserinnen und Leser,
die Theorie interessiert uns natürlich nicht, wenn wir einen Krimi lesen. Ist doch egal, ob eine Story ein Whodunit oder eine regionale Verwerfung ist, ein Fall aufgeklärt oder unaufgeklärt bleibt. Hauptsache, er ist spannend. Seine Figuren faszinieren uns. Dann sind wir in der Lage, einiges zu ertragen und folgen einem Autor egal wohin. Und doch gibt es immer wieder Versuche, die Tradition zu pflegen, Entwicklungen nachzuvollziehen, sich gegen die Hüter des literarischen Grals zur Wehr zu setzen und eine Theorie zu entwickeln: Warum der Krimi so ist, wie er ist und nicht mehr so sein will, wie er einmal war. 
Als Fan eines Autors folgen wir ihm durch seine Reihen mit Chief Inspector X oder Leichenbeschauerin Y, aber unser Hang zu Familienzugehörigkeit hat nichts damit zu tun, dem Krimi einen tieferen Sinn zu verleihen. Die neue Ausgabe der Polar Gazette stellt deswegen die Frage: Krimi und Theorie, geht das zusammen?
Hab ich nun ach ... heißt der Titel der März-Kolumne. Thomas Wörtche spielt mit Goethe als Versatz, den unendlichen Weiten des Krimis und den Versuchen, ihrer Herr zu werden. Er weiß auch, wie das Zitat weitergeht: ... da steh ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor. Die Welt des Whodunits klingt bei Jörg Walendy in Qui tue qui? eher wie ein paradiesischer Hort, in der der Verstand Triumphe feiert. Während Michaela Hövermann ihrem Essay Abgebrühte Privatdetektive, manipulative Femme Fatales und organisierte Gangsterbanden ein Zitat von Friedrich Dürrenmatt voranstellt. Jede Hilfe, sich der Welt des Krimis zu nähern, sie sich als ein Großes und Ganzes vorzustellen, ist willkommen. Robert Brack bringt in seinem Vortrag Kriminalroman und Politik, den er bei Krimi Machen 1 hielt, Stendhal ins Spiel. Schließlich geht es in a rose is a rose is rose um die Frage, warum wir Leser überhaupt eine Theorie brauchen. Gut, dass Norbert Horst mit seiner Story Bist du das? uns daran erinnert, worauf es ankommt. Auf einen Taschendiebstahl im Hauptbahnhof. Auf einen Autor, der zu erzählen weiß. Die Fotos von Kerstin Petermann widmen sich diesmal nur Hamburg.
Und so mögen die Meinungen über den Krimi an sich oder für sich, wie Sartre unterschieden hätte, unterschiedlicher Natur sein. Letztlich zählt nur eins: Was auf dem Papier steht. In den Sätzen wie zwischen den Zeilen. Der Stallgeruch, aus dem die Theorie kriecht, ist oftmals vorhersehbar. Und das langweilt einen versierten Krimileser ohnehin. Wer will schon wissen, wie es ausgeht.

Liebe Grüße
Ihre
Polar Gazette
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Ein Barhocker. Willi Nelson aus der Musikbox. Ein paar Flaschen Alkohol, mehr braucht es 1987 in Arizona nicht. Als in Bars noch geraucht werden durfte und die Gespräche sich um Baseball und Thanksgiving drehten. Doch dann setzt sich eine Frau wie “Jane, Baby Jane” an die Theke und alles ändert sich. Eine Story von Frank Göhre.

http://www.polar-gazette.de/?p=2197
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Montag in der neuen Ausgabe der Polar Gazette:

Liebe Leserinnen und Leser,

nach einem anstrengenden Tag im Büro wollen wir uns einem vertrauten Cop, einem verschrobenen Private Eye an die Hand geben, damit er faszinierende Notlagen mit Bravour und messerscharfem Verstand meistert. Gib mir einen Mord zum Entspannen. Die Verfallszeit von Krimigeschichten ist umso höher, je mehr wir sie lesen.  Umso lieber erinnern wir uns an unsere erste Begegnung. An den perfiden Mord, den raffinierten Bluff, die Erleichterung, dass das Scheusal seiner gerechten Strafe zugeführt wurde. Verändert sich unser Blick mit den Jahren? Hat man nach 28 schwermütigen Ermittlern aus Schweden, der zehnten Mafiaausgabe und dem sozialschwangeren Blick in die deutschen Amtsstuben es nicht satt? 
Thomas Wörtche tritt in seiner Kolumne Am Anfang war da nichts … dem Voyeurismus entgegen. Niemand muss sich als Krimileser outen und seine Sucht eingestehen, als leide er an einem Makel. Mit Out von Natsuo Kirino eröffnete sich für Carsten Germis in Japans dunkle Seiten, zweischneidig
vor zehn Jahren der Blick auf die japanische Realität. Während Michaela Hövermann eine weite Reise von Agatha Christie zum Politthriller in Very british - Von den klassischen Whodunits zum Polar hinter sich hat. Jörg Walendy erinnert daran, dass der Krimi nicht nur zwischen zwei Buchdeckeln zum Leser findet, manchmal sucht er auch den Umweg über die Bühne. Mit Wie ein Faustschlag ins Gesicht. Morte villana, die pietà nemica ... eine Reise zu Bernard-Marie Koltès fulminantem Stück „Roberto Succo“. Und manchmal wie im Beitrag Wie ich zum Ersttäter wurde ... von Günter Butkus, dem Verleger des Pendragon Verlags, landet man unweigerlich auf der Suche nach guten Stoffen beim Krimi. Frank Göhre ist in diesem Jahr nicht nur 70 Jahre alt geworden. Seine Story Jane, Baby Jane riecht nach Bar und einem guten Song von Willi Nelson. Und zu guter Letzt die Frage, bildet der Kriminalroman fort? In Morgen in der Früh bist du tot geht es um praktische Tipps für das perfekte Verbrechen.
Jeder hat seine eigene Geschichte, wie er zum Krimi fand. Doch nach all den Jahren, was erwarten wir von einer Crime Story noch? Jedenfalls nicht, dass der Held statt Peter Tom heißt und alles beim Alten bleibt. Für Krimis gibt es keine Museen, keine Akademien, in denen Schriftsteller zu ewigem Ruhm erkoren werden. Im Antiquariat stöbern wir James M. Cain und seine Doppelte Abfindung als Jubiläumsausgabe für sagenhaft 3,95 DM auf und erinnern uns, dass sich nicht nur die Währung geändert hat. 
Ihre 
Polar Gazette
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Letzte Chance diese Woche. Die Januar-Fotos von Kerstin Petermann auf der Polar Gazette.

http://www.polar-gazette.de/?page_id=13
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Wer wissen möchte, wie es um das Gruseln, den Horror und menschliche Abgründe steht, dem sei Thomas Wörtches Kolumne "Blut, mehr Blut, viel mehr Blut..." in der neuen Ausgabe der Polar Gazette empfohlen. 

http://www.polar-gazette.de/?page_id=7
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Blutrache. Da denken wir gleich an Italien, Sizilien. Rapunzel entführt uns nach Nordalbanien und stellt insgeheim die Frage nach dem familiären Horror, den wir wie selbstverständlich vererbt bekommen, ohne dass wir ihm zu entkommen wagen.
Eine Story von Zoë Beck

http://www.polar-gazette.de/?p=1918
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