Profile

Cover photo
Arvid Leyh
Works at dasGehirn.info
Lives in Weimar
310 followers|73,851 views
AboutPostsPhotosVideos+1's

Stream

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Urlaubskarte mit Vorsatz: So funktioniert der #Urlaub
Absender der guten Tipps ist der Psychologist, das hätte man dann also schon mal gelesen haben können, hätte man dann nicht auf diesen Post verzichten müssen ... 
(Konjunktive sind eine wunderbare Sache : )
 ·  Translate
'How long should a man's vacation be?' was the title of an article in the New York Times in 1910, in which businessmen, academics and politicians discussed whether vacations for the working classes were necessary and why. Today, European workers enjoy a minimum of 20 days paid annual leave (plus ...
1
Add a comment...

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Nature vermeldet den Triumph: 
DIE Hirnregion gefunden, die den Menschen #einzigartig macht. 

Ich (AL) mag Nature gern. Auch Stanislas Dehaene finde ich gut und so muss an der Studie was dran sein. Ein wenig schwierig allerdings scheint mir der Vergleich zum Makaken – obwohl wir beide soziale Allesfresser sind. Und Mustererkennung inklusive Zählen als hochgeistige USP sind es vielleicht auch nicht. Nur am Rand: zählen kann auch mein Hund, sogar rückwärts von drei, und bei Null geht es weiter. 

Sprich: die Überschrift ist mir zu fett, inferiorer frontaler Gyrus hin oder her. Was meinen Sie?
 ·  Translate
Experiment compares the way monkey and human brains respond to abstract information.
1
Add a comment...

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Diese Meldung ist nicht lang, aber traurig – auch 40 Jahre nach dem Vietnam-#Krieg, leiden 271.000 Veteranen unter einer posttraumatischen Belastungsstörung #PTBS.

Man kann diese Meldung wohl als Vorschau betrachten. Die Zivilisten einschließt – so menschenverachtend, wie die aktuellen Kriege geführt werden. Und so hoffnungslos, wie sich das Leben auch nach gelungener Flucht für viele darstellt.
 ·  Translate
While it has been 40 years since the Vietnam War ended, about 271,000 veterans who served in the war zone are estimated to have current full posttraumatic stress disorder (PTSD) plus subthreshold war-zone PTSD and more than one-third have current major depressive disorder, according to an article.
1
Richard Anacker's profile photoArvid Leyh's profile photo
2 comments
 
Dazu gibt es bestimmt Forschung, doch die ist gerade nicht in den Meldungen. Der Punkt aber ist doch ein anderer: Krieg und seine Folgen verursachen PTSD, egal in welcher Nation, egal ob Soldat oder Zivilist, egal ob heute oder morgen, egal ob vor Ort oder im Asyl. Bestärkt vor dem aktuellen Geschehen für mich einmal mehr die Erkenntnis: Wer Flüchtlinge bedroht, ist ein Drecksack.
 ·  Translate
Add a comment...

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
#Musik ist klasse! Auch und besonders für's Hirn. Und nun wissen wir: selbst ältere Jugendliche profitieren von der Entwicklung musikalischer Fähigkeiten am konkreten Instrument.

Persönlich empfehle ich (AL) das Cello. Verkauft man es dann am Ende der Pubertät, reicht es für ein Motorrad, einen E-Bass und einen halben Videorekorder. 
 ·  Translate
1
Add a comment...

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Der Mai ist vorbei, aber immer mal wieder riecht es draußen gut. Momentan am ehesten post-gewitterig. ‪#dasGehirn_101‬, Folge 12 zeigt, was bei #Riechen und #Schmecken zwischen Nase, Mund und Hirn geschieht. Weit ist der Weg ja nicht. Auch nicht zum Bewusstsein. 

Den Text selbst, wie immer, finden Sie unten verlinkt (dort liegt auch ein Glossar auf dem Text), die Links zur Vertiefung sind eingebaut.


RIECHEN UND SCHMECKEN – 
OFT UNTERSCHÄTZT


Kurz und Knapp
•     Geruchs- und Geschmackssinn reichen evolutionsgeschichtlich weit zurück: Auf chemische Substanzen in der Umgebung zu reagieren, ist schon für Einzeller wichtig.
•     Die chemischen Sinne sind ungewöhnlich direkt und stark mit Zentren im Gehirn verschaltet, die für Grundbedürfnisse wie Hunger und Durst, für Emotionen und Erinnerungen zuständig sind. Dementsprechend groß ist ihr Einfluss auf unser Wohlbefinden.
•     Dank einer Vielzahl verschiedener Rezeptoren in der Nase können wir Tausende Gerüche unterscheiden; dagegen gibt es nach aktuellem Stand nur fünf Grundgeschmacksrichtungen. Für das Geschmackserlebnis ist allerdings der Geruchssinn mit entscheidend: Essensaromen gelangen direkt aus der Mundhöhle an die Riechschleimhaut in der Nase.
•     Gerüche können dank der Verschaltung zwischen Riechsystem und Hippocampus lebhafte Erinnerungen wachrufen. Aber auch wenn wir sie bewusst nicht wahrnehmen, können sie unseren emotionalen Zustand prägen.
•     Der Geschmackssinn hat seine Hauptfunktion darin, uns über Nährwert und mögliche Gefährlichkeit von Nahrungsmitteln zu informieren, weshalb etwa eine Vorliebe für Süßes und eine Abneigung gegen Bitteres angeboren sind. Durch Erfahrungen und Gewohnheit lassen sich Geschmackspräferenzen allerdings das ganze Leben lang verändern, deshalb sind sie auch individuell so verschieden.
  

Intro
Kaffeeduft belebt uns. Auf Süßes oder Salziges verspüren wir mitunter Heißhunger, vor zu Bitterem ekelt uns, und manche Gerüche lösen nostalgische Erinnerungen aus: Geruchs- und Geschmackssinn haben mehr Macht über uns, als uns oft bewusst ist.


Text
6.30 Uhr: Der Wecker klingelt. Unsichere, tapsige Schritte führen in die Küche, fast automatisch finden die Hände Filtertüte, Kaffeedose, Schalter. Kurz darauf dringt ein verheißungsvoller Duft in die Nase – das Aroma frisch gebrühten Kaffees. Der Kreislauf kommt allmählich in Schwung, der Kopf wird klarer, die Laune hebt sich.

Nicht nur Licht, Schall und direkte Berührung können Menschen – und Tiere – über ihre Sinnesorgane wahrnehmen. Evolutionsgeschichtlich noch viel älter ist eine Fähigkeit, die schon für Einzeller nützlich ist: bestimmte chemische Substanzen in der Umgebung registrieren zu können. Das ist möglich, indem Moleküle oder Ionen an spezielle Rezeptorzellen andocken und so eine Signalkaskade auslösen.

Beim Menschen funktionieren der Geruchs- und der Geschmackssinn nach diesem Prinzip: Einmal sind es flüchtige Substanzen, die über die Atemluft in die Nasenhöhle gelangen und dort Rezeptorzellen in der Riechschleimhaut dazu bringen, Signale Richtung Gehirn zu senden; zum anderen sind es Bestandteile von Nahrungsmitteln, die über Geschmacksrezeptoren im Mund- und Rachenraum Nervenimpulse in Gang setzen.

Stets emotional besetzt
Der Geruchssinn als entwicklungsgeschichtlich wohl ältester unserer Sinne nimmt dabei auch anatomisch eine Sonderrolle ein: Im Gegensatz zum Sehen, Hören, Fühlen und Schmecken umgeht er den Thalamus, seine Informationen kommen auf direktem Weg in den Mandelkernen und im Frontallappen an (— Die Anatomie des Duftes: https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/riechen-schmecken/die-anatomie-des-duftes-5699 —). Deswegen sind Gerüche für uns auch stets emotional besetzt: Wir empfinden sie als wohltuend oder widerlich, als beruhigend, ekelerregend oder eben belebend...

6.41 Uhr: Der Hund, der schon beim Öffnen der Küchentür erregt schwanzwedelnd bereitstand, muss nun zu seinem Recht kommen. Beim Weg um den Block beschnuppert er Hausecken, Laternenpfähle und Autoreifen, als gäbe es sonst nichts auf der Welt.

Zwar sind die Leistungen des menschlichen Geruchssinns erstaunlich: Mit etwa 20 Millionen Riechzellen auf zehn Quadratzentimetern Schleimhaut, die jeweils einen einzigen von insgesamt rund 350 verschiedenen Geruchsrezeptortypen tragen, kann er viele Tausend, vermutlich sogar Zigtausend Düfte unterscheiden. Und um einen Geruch überhaupt wahrzunehmen, reicht es mitunter, wenn auf eine Billion Luftmoleküle ein einziges Duftmolekül kommt.

Viele andere Säugetiere sind allerdings weitaus mehr auf ihren Geruchssinn angewiesen, sie verhalten sich zu großen Teilen „der Nase nach“, während für Menschen in vielen Situationen Augen und Ohren die entscheidenden Informationen liefern. Dementsprechend übertreffen Tiere die Riechleistungen des Menschen bei weitem: Manche Hunde etwa haben eine mehr als zehnmal so große Riechschleimhaut mit entsprechend mehr Zellen, auch die Zahl der Rezeptortypen ist mit knapp 1.000 wesentlich größer. Wo ein Mensch längst nichts mehr riecht, sprechen extrem niedrige Konzentrationen von Duftmolekülen deshalb für einen Hund noch Bände: Am Laternenpfahl riecht er nicht nur, dass ein Artgenosse da war, sondern auch wann, und zieht Rückschlüsse über dessen körperliche Verfassung.

7.24 Uhr: Warmes Wasser prasselt aus der Dusche, rinnt über den Körper, spült den Seifenschaum weg und mit ihm die nächtlichen Ausdünstungen, den Geruch nach Bett und Schweiß. Zurück bleibt die frische Duftnote des Duschgels, gleich noch ergänzt durch das etwas intensivere Deo.

Körpergerüche empfinden wir als etwas Intimes, Animalisches, geradezu Anrüchiges. Mit allen möglichen Mitteln kämpfen wir dagegen an, versuchen, sie so weit wie möglich zu tilgen und durch sozial akzeptierte Düfte zu überdecken. Das hat freilich mehr mit kultureller Prägung zu tun als mit grundlegenden Veranlagungen des Homo sapiens: Die biologisch-individuelle Duftnote stand in früheren Zeiten teils deutlich höher im Kurs, und manche naturnah lebenden Volksgruppen empfinden nicht einmal Fäkalien als unangenehm riechend.

Verräterischer Körpergeruch
Fakt ist, dass unser Geruch weit mehr über uns preisgibt, als uns normalerweise bewusst ist: Er ist nicht nur von Mensch zu Mensch verschieden wie ein Fingerabdruck, sondern verrät auch viel über unsere Gemütslage und unseren Gesundheitszustand. So können Hunde schließlich wittern, ob ihr menschliches Gegenüber Angst hat, und mit spezieller Ausbildung können sie etwa bestimmte Tumorerkrankungen oder, bei Diabetikern, sich bedrohlich entwickelnde Blutzuckerwerte erschnüffeln. Zumindest rudimentär sind solche Wahrnehmungen auch Menschen möglich: Forschern vom Monell Chemical Senses Center in Philadelphia, USA, gelang kürzlich etwa der Nachweis, dass Menschen Bilder von Frauen unterschiedlich bewerten, je nachdem ob der Schweiß, an dem sie gleichzeitig rochen, durch Stress oder wegen rein körperlicher Anstrengung verursacht worden war.

12.45 Uhr: In der Kantine macht heute, nach einem kurzen Würgereflex beim Anblick des Fischgerichts, der Dinkelbratling das Rennen. Und für später am Tag wird noch ein Schokoriegel erstanden.

Im Vergleich zum Geruchssinn wirkt der Geschmackssinn recht spartanisch: Nach heutigem Wissensstand hat unsere Mundschleimhaut Rezeptoren für gerade mal fünf Grundgeschmacksrichtungen. Süß, salzig, sauer, bitter und das vollmundig-würzige „umami“ (Japanisch für köstlich) – und natürlich verschieden abgestufte Kombinationen davon: Mehr können die Geschmacksknospen nicht unterscheiden. Dass Essen trotzdem keineswegs langweilig sein muss, liegt daran, dass Geschmack viel mehr ist als das, was unser Geschmackssinn vermittelt. Die englische Sprache ist hier präziser, sie unterscheidet zwischen Geschmack und Geschmack: Während „taste“ für die reine fünfdimensionale Geschmacksempfindung steht, beschreibt „flavour“ den sehr viel differenzierteren Gesamteindruck. In diesen fließen vor allem Informationen des Geruchssinns mit ein, weil flüchtige Stoffe aus Nahrungsmitteln über den Rachenraum quasi von hinten in die Nase gelangen und unseren Geschmackseindruck entscheidend mitbestimmen. Aber auch Informationen wie Temperatur, Konsistenz oder Schmerz spielen für den „flavour“ eine Rolle (— Das Geheimnis des Geschmackserlebens: https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/riechen-schmecken/das-geheimnis-des-geschmackserlebens-7046 // Neurogastronomie – die neue Wissenschaft vom Geschmack: https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/riechen-schmecken/neurogastronomie-2013-die-neue-wissenschaft-vom-geschmack-3167 —).

Auch der Geschmackssinn ist ungewöhnlich stark mit Regionen im Gehirn verschaltet, die für niedere Funktionen wie Grundbedürfnisse, Emotionen und bestimmte Reflexe zuständig sind. Kein Wunder, hat es doch entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit und Vitalität unseres Körpers, dass wir ausreichend und das Passende essen und trinken. Entsprechend ist etwa die Lust auf Süßes angeboren: Diese Geschmacksempfindung wird in der Regel von kohlenhydratund damit energiereichen Nahrungsmitteln ausgelöst. Ebenso ist umami uneingeschränkt positiv, steht es doch (solange wir uns nicht mit Geschmacksverstärkern selbst betrügen) für proteinreiche Kost. Auf Salziges kann regelrechter Heißhunger entstehen, wenn dem Körper lebenswichtige Mineralien fehlen.

Nützliche Geschmacksaversionen
Saures und Bitteres sind dagegen zwiespältiger, werden etwa von Säuglingen abgelehnt. Auch das ist sinnvoll: Saures kann unreif oder verdorben sein, und viele für uns giftige Substanzen schmecken bitter. Wenn wir im Lauf des Lebens trotzdem an sauren Äpfeln oder Kaffee Gefallen finden, dann hat das mit Gewöhnungseffekten zu tun. Überhaupt gehen Ernährungspsychologen davon aus, dass es weitgehend von Gewöhnung abhängt, was wir mögen und was nicht. Diese individuelle Prägung beginnt schon im Bauch der Mutter. Gerüche und Geschmäcke erreichen über das Fruchtwasser die sich entwickelnden Sinne des Fetus. Präferenzen können aber auch plötzlich ins Gegenteil umschlagen: Wird uns nach einer bestimmten Mahlzeit schlecht, kann eine regelrechte Aversion gegen entsprechende Nahrung und Gerüche die Folge sein. Das funktioniert auch bei Tieren, und man kann es sich zunutze machen: Verfüttert man Schaffleisch-Köder, die mit einem Übelkeit erregenden Medikament präpariert sind, an Wölfe oder Kojoten, vergeht diesen die Lust, weiter Schafe zu reißen.

17.13 Uhr: Auf dem Weg nach Hause dringt aus einem geöffneten Fenster der Duft nach frischem Pflaumenkuchen – und plötzlich steht ganz lebhaft und real die Erinnerung vor Augen, wie der kleine Junge einst in Omas Backofen starrte und den Zwetschgen auf dem Hefeteig ungeduldig beim Garen zusah …

Auch mit dem Hippocampus, einem fürs Gedächtnis wichtigen Zentrum, sind die Riechzellen gut verschaltet. Das sorgt dafür, dass uns bestimmte Aromen regelrecht auf eine Zeitreise schicken können, indem sie besonders detaillierte Erinnerungen an früher erlebte Situationen hervorrufen. Dieser Mechanismus hat einen eigenen Namen, den er dem Schriftsteller Marcel Proust verdankt: Dessen Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ beschreibt eine solche gedankliche Zeitreise, die von einer in Tee getunkten Madeleine (einem französischen Sandgebäck) ausgelöst wird – man spricht deshalb vom Madeleine-Effekt.

20.50 Uhr: Der zweijährige Sohn schläft zufrieden mit seinem Teddy im Arm ein – nun können die Eltern noch ein wenig die traute Zweisamkeit genießen...

Die Nase vermag uns Geborgenheit und Nähe zu vermitteln. Studien haben gezeigt, dass Babys und Mütter sich von Geburt an am Geruch identifizieren können. Viele Kleinkinder können ohne die Vertrautheit, die der vom Lieblingskuscheltier verströmte Duft vermittelt, kaum einschlafen. Und auch für Sympathien und Partnerwahl spielt Geruch eine Rolle, auch wenn hier längst nicht alle Detailfragen geklärt sind und der Einfluss wohl deutlich geringer ist als im Tierreich (— Kommunikation durch die Nase: https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/riechen-schmecken/kommunikation-durch-die-nase-6084 // Ein uraltes Programm: https://www.dasgehirn.info/handeln/liebe-und-triebe/ein-uraltes-programm-7256 —).

Zusammenfassend lässt sich sagen: Auch wenn in unserer bewussten Wahrnehmung Sehen, Hören und Fühlen meistens eine größere Rolle spielen, haben Riechen und Schmecken doch oft entscheidenden Einfluss auf unsere Entscheidungen (— Duftende Marken: https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/riechen-schmecken/duftende-marken-156 —) und auf unser Wohlbefinden. Das zeigen viele punktuelle Studien: So vermögen Lavendel- und Orangenaroma die Angst vorm Zahnarzt zu lindern. Und wir träumen tendenziell Erfreulicheres, wenn wir im Schlaf Rosenduft schnuppern, als wenn wir mit dem Geruch fauler Eier traktiert werden. Aber auch unsere eigene Erfahrung wird uns das bestätigen, wenn wir im Alltag öfter einmal bewusst hinriechen und -schmecken.


Link
https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/riechen-schmecken/riechen-und-schmecken-oft-unterschaetzt-3506
 ·  Translate
1
1
Jeannine Marten's profile photo
Add a comment...

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Wenn wir uns konzentrieren, reduzieren wir die Welt auf einen winzigen Punkt und blenden alles andere aus. Doch das gilt nur für unser #Bewusstsein, dem bekanntermaßen keine wirklich große Bandbreite zur Verfügung steht. Der Rest von uns – die ganze unterbewertete Biologie, zum Beispiel – kann es sich diese #Konzentration auf Kleinheiten nicht leisten. Es könnte ja ein Aspekt der ausgeblendeten Restwelt uns plötzlich ans Leder wollen. Um also auch diese Restwelt im Blick zu behalten, produziert das Auge so genannte #Mikrosakkaden, die sogar weit entfernte Punkte beleuchten und uns so den Luxus der Konzentration überhaupt erst erlauben.
 ·  Translate
1
Add a comment...
Have him in circles
310 people
Klaus van der Meulen's profile photo
Barry Jünemann (Schriftsteller)'s profile photo
Noel Danz's profile photo
Tamara Cook's profile photo
Stephan Brauner's profile photo
Andreas Linders's profile photo
Deutsches Goldkontor's profile photo
Michael Dewes's profile photo
Wolfram Gothe's profile photo

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Damen und Herren – eben legen wir den Schalter um: Urlaubsmodus. In den nächsten zwei Wochen senden wir nur reduziert.

Wir wünschen eine schöne Zeit allerseits!
 ·  Translate
1
Add a comment...

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Wer sie @FAZ noch nicht gelesen hat, ließt sie jetzt bei uns: die große Frage nach der #Aufmerksamkeit – wie sie funktioniert und was sie uns kostet. 
 ·  Translate
Das Auge ist Architekt unserer Wahrnehmung. Es ist Teil eines Systems zur Verarbeitung von Daten aus der Umwelt, die vor allem eines benötigen: Gezielte Aufmerksamkeit. Noch wissen wir nicht im Detail, wie diese genau im Gehirn organisiert wird.
1
Add a comment...

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Alle haben große Ferien und nichts zu tun? Die New York Academy of Sciences hat eine mit fünf Teilen sehr ausführliche, aber auch sehr gut gemachte #Podcast-Reihe über #Alzheimer. 
 ·  Translate
Posted 4/23/2015. Dementia afflicts hundreds of millions of people worldwide, a number that will continue to increase as the world's population grows and grows older. But there are still many scientific questions left to be answered about the origin and impact of the diseases that lead to ...
1
Add a comment...

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Nach welchen #Prinzipien arbeitet das Gehirn? Diese Frage ist äußerst spannend, und wenn Laurenz Wiskott von der RUB Recht hat, ist ein Teil der Antwort ziemlich unerwartet: #Langsamkeit könnte eines dieser Prinzipien sein. 

Die Entdeckung der Langsamkeit im Gehirn ... das ist wunderbar poetisch :)

Btw – wer einen deutschen Link zu dieser deutschen Forschung findet: bitte in die Kommentare!
 ·  Translate
Ruhr-Universität Bochum, Menschlich - Weltoffen - Leistungsstark
1
Add a comment...

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Was lange für das Neuromarketing galt, gilt nun offensichtlich für die gesamte Werbeindustrie: beide verkaufen sich selbst am besten. Oder hätten Sie gedacht, dass #Sex nicht verkauft.

Netter Crosslink in diesem Zusammenhang: Thomas Koch in W&V mit dem Text "Ja, werte Mediaplaner, ihr habt tatsächlich Aufgaben" – interessanter Einblick!
http://www.wuv.de/blogs/mrmedia/ja_werte_mediaplaner_ihr_habt_tatsaechlich_aufgaben
 ·  Translate
1
1
Stephan Brauner's profile photo
Add a comment...

Arvid Leyh

Shared publicly  - 
 
Die politische Sommerpause fällt dieses Jahr wohl aus. Und da uns die #Politik nicht in Ruhe lässt, bereiten wir uns mit diesem Lesetipp schon mal auf die nächsten Wahlen vor. Das hört sich an wie eine Drohung, allein: wir haben wohl weniger Freiheitsgrade, als gedacht.
 ·  Translate
1
1
Stephan Brauner's profile photo
Add a comment...
People
Have him in circles
310 people
Klaus van der Meulen's profile photo
Barry Jünemann (Schriftsteller)'s profile photo
Noel Danz's profile photo
Tamara Cook's profile photo
Stephan Brauner's profile photo
Andreas Linders's profile photo
Deutsches Goldkontor's profile photo
Michael Dewes's profile photo
Wolfram Gothe's profile photo
Work
Occupation
Wissenschaftsjournalist
Employment
  • dasGehirn.info
    CR, 2011 - present
Basic Information
Gender
Male
Story
Tagline
mag Köpfe und Hirne
Introduction
Produzent von Braincast, Chefredakteur von dasGehirn.info
Places
Map of the places this user has livedMap of the places this user has livedMap of the places this user has lived
Currently
Weimar
Previously
Schwäbisch Hall - Heidelberg
Links
YouTube
Contributor to
Arvid Leyh's +1's are the things they like, agree with, or want to recommend.
Stau: Bwww! S-ch!-s-ch!-s-ch!-s-ch! | ZEIT ONLINE
www.zeit.de

Rekordstaus hatte der ADAC für das Wochenende angekündigt. Da wollten wir dabei sein. Was ist so toll an einer vollen Autobahn, dass Leute d

Warum hat niemand Angst vor Antibiotikaresistenzen?
www.scilogs.de

Es gibt kaum noch etwas, das nicht breiten Kreisen der Bevölkerung Angst macht - auffällige Ausnahme sind antibiotikaresistente Bakterien.

Geschäftliches
www.scilogs.de

Braincast 336Die schwer verspätete Weihnachtsfolge dreht sich um etwas ganz anderes: um Respekt, Verantwortung, Fehler, Kompetenz, Stil und

Brainbooks 16
www.scilogs.de

Braincast 334 Diesmal mit: Schule und Lernerfolg, schwerer Computational Neuroscience, Kontroversem zu Alzheimer, Unnötigem über Middle-Ager

Did Brain Scans Just Save a Convicted Murderer From the Death Penalty? -...
www.wired.com

John McCluskey escaped from an Arizona prison in July, 2010. A few days later, he and two accomplices — one of whom was both his cousin and

Zen
www.scilogs.de

Braincast 333 Douglas Adams hat einmal gesagt, Fliegen sei ein Trick. Der darin bestünde, auf den Boden zu fallen, aber daneben. Er muss an

Neuroscience 2013 – Nachklapp
www.scilogs.de

Braincast 331 Die Videos von der Neuroscience 2013 haben Sie gesehen? Dazu hier der Hintergrundbericht, das making of, anthropologische Beob

StackSocial
plus.google.com

Flash Sales on the best Digital Tools & Services

Plastikmüll: Fertig zum Entern! - Spektrum.de
www.spektrum.de

Plastikmüll im Meer bietet Mikroorganismen völlig neue Lebensräume und Reisemöglichkeiten - mit schwer abschätzbaren ökologischen Folgen.

Psychologie – und nu? | braincast
www.scilogs.de

Braincast 319. Sechs Episoden zur Psychologie, nahezu am Stück. Eine bislang ungekannte Braincaststrecke kommt zum Ende, und das ist ein wen

Rubber-Band Portraits Stretch the Limits of Distortion — And Pain | Raw ...
www.wired.com

Wes Naman, whose portraits of people with faces wrapped in Scotch tape went viral, is at it again, and this time he's using rubber bands to

Psychologie: Sozialpsychologie | braincast
www.scilogs.de

Braincast 317. Unter den Psychologieen ist sie vielleicht die schönste: die Sozialpsychologie. Sie lässt uns ganz schön die Hosen runter, ze

Hacker Faces More Jail Time Than The Convicted Steubenville Rapists He E...
techcrunch.com

TechCrunch is a leading technology media property, dedicated to obsessively profiling startups, reviewing new Internet products, and breakin

Psychologie: Prä/Kognitiv | braincast
www.scilogs.de

Psychologie: Prä/Kognitiv. von Arvid Leyh, 08. Juni 2013, 13:42. Braincast 316. Weiter geht es mit der Geschichte der Psychologie: vor, para

Brainbooks 15 | braincast
www.scilogs.de

Braincast 314. Philosophisch-Disziplinloses von Northoff, Soziobiologisches (natürlich!), Kooperatives von Tomasello, ein Atlas, dazu großar

Psychologie: Behaviorismus | braincast
www.scilogs.de

Braincast 314. Der Behaviorismus hat keinen guten Ruf: Sein Menschenbild ist zu einfach, seine Psychologie reduziert, seine Utopien ungesund

Welcome to Google Island | Gadget Lab | Wired.com
www.wired.com

I awoke aboard a boat, just before daybreak, which was weird. The last thing I remembered was being in San Francisco’s Moscone Center, wrapp

Gesundheitswarnungen und Nocebo-Effekt: (schlechter?) Journalismus macht...
www.scilogs.de

Fischblog - das Wissenschaftsblog für Chemie, Naturwissenschaft und Lifescience von Lars Fischer

Psychologie: Anfänge | braincast
www.scilogs.de

Psychologie: Anfänge. von Arvid Leyh, 11. Mai 2013, 22:49. Braincast 313. Bisher hat hier keiner die Psychologie vermisst – und plötzlich sp

Fortpflanzung, biologisch | braincast
www.scilogs.de

Braincast 312. Nein, es geht nicht um Sex. Es geht um seine Folgen, um die Freuden der Elternschaft. Und um einige Punkte, die in der Vergan