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Norbert Prinz - Praxis für Psychotherapie, Paartherapie und Supervision
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Krank-sein vs. Krank-machen

Marlene Brey bestätigt in ihrem Artikel „Präsentismus“ (derfreitag vom 1.02.2018) eine Beobachtung, welche ich auch seit einigen Jahren bei meiner Arbeit vor allem mit Menschen in psychosozialen Berufsfeldern gemacht habe.
Als Präsentismus bezeichnen Arbeitspsychologen das Verhalten von Arbeitnehmern, trotz Krankheit am Arbeitsplatz zu erscheinen und dies besonders in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit. Nach einer Statistik des Deutschen Gewerkschaftsbundes gehen zwei Drittel der Arbeitnehmer krank zur Arbeit. Andererseits gehen Wirtschaftswissenschaftler davon aus, dass die ökonomischen Einbußen durch Präsentismus höher sind, als wenn sich Kranke einfach auskurieren würden.
Ich freue mich daher, dass es auch aus ökonomischer Sicht sinnvoll ist achtsam und sorgsam mit sich und seinem Körper umzugehen. Ich denke allerdings, dass es noch sehr lange dauern wird bis dies Teil einer Unternehmens- und Teamkultur geworden ist, denn die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in Form des Neoliberalismus sprechen leider dagegen.
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11 Jahre Praxis für Psychotherapie, Paartherapie und Supervision.
In meinen Supervisionen und Coachings betone ich immer wieder wie wichtig es ist die eigenen Erfolge zu feiern. Mein eigener Erfolg, nämlich meine 10 jährige Praxistätigkeit im September 2016 ging einfach so vorüber. Ich habe mir mit meinem Kollegen Dipl.-Psych. Janek Heller, dessen Praxis ich seit ca. 8 Jahren nutze, vorgenommen dies schnellstmöglich in den neuen Räumlichkeiten in der Philipp-Rosenthal-Straße 12 nachzuholen.
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Praxisumzug!!! Ab November finden Sie die Praxis für Psychotherapie in der Philipp-Rosenthal-Straße 12, gegenüber dem Universitätsklinikum Leipzig. Ich freue mich Sie in den neuen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen.
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Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22.08.2017 haben die gesetzlichen Krankenkassen ihren Überschuss zur Jahresmitte verglichen mit dem ersten Quartal mehr als verdoppelt. Ende Juni 2017 übertrafen die Einnahmen der 113 Krankenkassen ihre Ausgaben um 1,4 Milliarden Euro.
Die langen Wartezeiten auf einen Termin bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten zum Beispiel, hängen mit der Bedarfsplanung der Krankenkassen zusammen und nicht damit, dass es zu wenig ausgebildete Psychotherapeuten gibt.
Es bleibt also zu hoffen, dass die Krankenkassen ihren Überschuss so verteilen, dass die momentanen Versorgungslücken in der Gesundheitsversorgung endlich geschlossen werden.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/krankenkassen-verdoppeln-ihren-ueberschuss-15163277.html
Weitere Artikel finden Sie auch auf meiner Internetseite www.gestaltpraxis-leipzig.de
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