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Ulrich Siebgeber
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+Ulrich Schödlbauer
Fac ten Chek oder die Parole
Erzählung
Ulrich Siebgeber: Der Stand des Vergessens
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ulrich-siebgeber.blogspot.com
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Fac ten Chek oder Die Parole Erzählung 1 General Pe Ting lag auf dem Sterbebett. Fac ten Chek betrachtete seine rissigen Hände. »Der Westen ist etwas, das überwunden werden muss«, dozierte die brüchige Stimme des Generals bar jeder Überzeugungskraft. Fast m...
Ulrich Siebgeber: Der Stand des Vergessens
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+Lucius Garganelli +Ulrich Siebgeber

(50) Trumponomics 3: Miracle building für Anfänger

– Wer sind denn Sie?
– Ihr American investor.
– Verstehe. Was muss ich tun?
– Herumblöken. Soviel wie möglich. Die Trumps sind unser Unglück und so. Das werden Sie doch noch können?
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Gunter Weißgerber
Rezension zu
* Ulrich Schödlbauer/Joachim Vahland, Das Ende der Kritik*

Der Berliner De Gruyter Verlag überraschte Anfang des Jahres mit dem Reprint eines Buches von 1997. Das Ende der Kritik von Ulrich Schödlbauer, einem klugen Beobachter gesellschaftlicher Ermüdungsprozesse, die er aus seiner Sicht als ›Ende der Kritik‹ beschreibt.
Was bewegt einen Verlag, ein Buch nach über 20 Jahren erneut und zu keinem Massenwarenpreis zu veröffentlichen? Um dem Verfasser einen Gefallen zu tun? Sicher nicht. Zumal der Verfasser vom Reprint erst nach der Veröffentlichung erfuhr. Um Geld zu machen? Das sicherlich ebenfalls nicht. Ist der Titel auch eingängig und appetitanregend, der intellektuell anspruchsvolle wie wuchtige Text macht Arbeit. Der Markt dagegen bedient Schnellleser und füttert mit kurzen Parolen an.
Das Ende der Kritik ist in dieser Hinsicht nicht wirklich marktkonform. Womit ich nun ebenfalls in den Bereich Kritik bzw. deren Ende eintauche. Schödlbauers Buch muss etwas anderes an sich haben, was den Verlag die Kosten eines Reprints mit ungewissen Marktchancen auf sich nehmen lässt. Ich gehe auf Spurensuche und lasse vorweg den Autor zu Wort kommen:
Das Buch analysiert das Ende des kritischen Intellektuellen. »Ende der Kritik« besagt zweierlei: erstens die im vergangenen Jahrzehnt [gemeint ist die Dekade vor 1997/ GW] offenkundig gewordene Erschöpfung linker wie rechter Gesellschafts- resp. Kulturkritik, zweitens - grundsätzlicher - das End- und Spielstadium des sich als Selbstaufklärung der Moderne, als Aufklärung in zweiter Potenz verstehenden Intellektualismus des 20. Jahrhunderts. Die Polemik dieses Buches verschmäht die Topoi der politisch-moralischen Intellektuellenschelte. Sie zielt auf das begrifflich-analytische Besteck, das in den Auseinandersetzungen der Intellektuellen zum Einsatz gelangte. Die Waffen sind stumpf geworden: hier liegt der entscheidende Grund für die Entkräftung intellektueller Kritik. (Text auf der Amazon-Seite des Buches)...
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Verlust der Rechtsnorm. Ein Brief aus dem BAMF

»Organisierte Kriminalität« nannte, laut Bild vom 17.05.2018, der ehemalige Bezirksbürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky, was inzwischen an Machenschaften aus dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) an die Öffentlichkeit dringt, nachdem die Justiz tätig wurde und die Forderung nach einem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages die Parteigrenzen von FDP und AfD überschritten hat. Globkult bringt die in den Medien inzwischen mehrfach zitierte Sondermitteilung des Gesamtpersonalrates zu den Vorgängen in Bremen und der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen im Asylbereich vom 28.05.2018 im Wortlaut. – Die Redaktion
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+Ulrich Siebgeber
Leutnant Forstner und der Abfall

Die fiktiven Tagebücher des Leutnants Forstner (Katharina Kellmann) erinnern an jenen Typus des nassforschen Leutnants, der das zweite Kaiserreich erst zur Karikatur und dann zum warnenden Schreckgespenst avancieren ließ: Sinnbild eines Militarismus, der alle gesellschaftlichen Bereiche unterwandert, sofern ihm nicht rechtzeitig Einhalt geboten wird – einfach deshalb, weil sein schneidiges Organ überlaut aus der Kakophonie der gesellschaftlichen Stimmen heraussticht, gestützt durch Kumpane in einer gewissen Presse, die sich damals wie heute vor allem als Verstärker betrachtet. Was da verstärkt werden soll, wechselt im Lauf der Zeiten, eins aber bleibt: das unerschütterliche Bewusstsein, zu den Stützen des Systems zu gehören. Sie könnten es dabei bewenden lassen, aber sie sehen es als ihre ureigene Aufgabe an und verstricken sich damit in ein Dilemma. Denn das System – wenn man es so bezeichnen möchte – fährt am liebsten geräuschlos und sie machen am liebsten Radau...
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+Ulrich Siebgeber
Wenn’s der Rechtsauffassung dient. Sarrazin und der Iran-Deal

Überlasse den Staat den Narren und hoffe auf pünktliche Pensionsauszahlungen: so scheint die Devise zu lauten, nach der Professoren, einem sinnentleerten ›Rassismus‹-Geschrei vorauseilenden Gehorsam zollend, sich ins Schneckenhaus der politischen Sprachlosigkeit zurückziehen – oder, noch bequemer, entgegen ihren innersten Überzeugungen mit den … nun, nicht mit den Wölfen heulen, sondern mit den Schafen dahintrotten, während in der Ferne der eine oder andere Stein im Fenster landet oder eine verrenkte Schulter in der Notaufnahme eines Krankenhauses auf Wiederherstellung wartet. Anders als im Nachbarland Frankreich, wo gesinnungsstarke Professoren sich gelegentlich beim Fällen von Hochspannungsmasten erwischen lassen, weiß die Mehrheit ihrer deutschen Kollegen, was sich gehört. Nur wo und wann sich was gehört, das zu beurteilen überlassen sie ihren studentischen Ausreißern, am besten gleich einem Pöbel, der seine Plakate aus dem Internethandel bezieht, weil er nicht weiß, wie man die passenden Vokabeln schreibt. In diesem Punkt fühlen sich Journalisten, die auf demselben Zug sitzen, in der Regel sicherer, weil sie ihren Wortergänzungsprogrammen vertrauen, die auch gleich die anzubringenden Gedanken mitliefern. Der eine geht bei ihnen so sicher aus dem anderen hervor wie das Amen, nein, das Ey Mann aus dem Repertoire an Predigtfloskeln, mit denen eine anpolitisierte Priesterschaft ihre ungläubige, aber sicherheitshalber Kirchensteuer entrichtende Adressatenschaft überzieht. Dennoch sollte man auch die Professoren nicht zur Gänze aus der Verantwortung entlassen. Denn Verantwortung tragen sie, kraft ihres Amtes und ihres Wortes, für das, was in einem Lande geschieht, in dem sie dereinst ihre Pensionen zu verzehren gedenken...
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+Ulrich Siebgeber
Nachts lesen die Ratten doch

Es gibt sie wieder, die Hüterinnen. Das gute Buch, das sie vor ein paar Jahren zu Tode pflegten, indem sie bedächtig über die Seiten strichen und hauchten, das sei noch Lesen und dieses elektronische Dingsda sei die Pest, – das gute Stück ist ihren Händen entglitten und verdämmert unerhört in den Regalen an ihrem Beruf verzweifelnder Buchhändler. Wer heute an sonnigen Tagen die Parks durchschlendert, eine frisch erworbene Zeitung in der Hand oder eines dieser Hochglanzprodukte, deren Sponsoren gern im Hintergrund bleiben, wer immer sich nach der Lektüre des Neuen sehnt und damit dem zweitältesten Laster frönt...
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+Lucius Garganelli +Ulrich Siebgeber
Die Uneinigen Staaten von Europa erklären den USA den Handelskrieg

– Euer Handelsdefizit hat uns die besten Jahre unserer Geschichte gestohlen.
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