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Youngcollectors.de
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Art establishes the basic human truth which must serve as the touchstone of our judgement……… We must not forget that art is not a form of propaganda; it is a form of truth…… JFK, Oct. 26th, 1963, Amherst College
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Witz und Charme dürfen auch dabei sein

Bonner Kunstprojekte  (Bonner General Anzeiger vom 28/29.12.2013)

raum2810. Dagmar und Achim Weste begeistern sich für konkrete Kunst und wohnen in Miel, einem Ortsteil von Swisttal, zwischen Bonn und Euskirchen. Der Name des Wohnortes heißt nicht nur im Französischen ‚Honig‘ und in der englischen Übersetzung ‚Honey‘, sondern gibt auch der ansehnlichen Privatsammlung, die das Ehepaar mit Werken ab 1960 zusammengetragen hat, seinen Titel. Einen Teil der Sammlung hat sich nun Christoph Dahlhausen für eine Ausstellung in seinem großzügigen Ateliergebäude ‚raum2810‘ gesichert.

Zu entdecken gibt es Einiges. Arbeiten aus den frühen 70er Jahren von Georges Vantongerloo und Horst Rave oder das großformatige Werk von Dario Pérez-Flores aus 1989, dessen vertikale Farbstreifen mit davor hängenden Stahlseilen das Auge komplett in Verwirrung stürzen. Wie frei die beiden Sammler die Schublade der konkreten Kunst verstanden haben, zeigt eine lyrisch-poetische Collage von Bernard Mandeville oder das manipulierbare Bild von Manuel Merida. Hier kann der Betrachter selbst tätig werden und das blaue Pigment im freien Fall beobachten.

Was die Ausstellung im ‚raum2810‘ aber nicht zuletzt ebenfalls sehenswert macht, ist eine neue Edition, die Christoph Dahlhausen mit seinen Partnern für ‚youngcollectors‘ aufgelegt hat. Das ist erschwingliche Kunst mit Witz und Charme, wie das Klebepunktbild von Gereon Krebber als Leftover von der Art Cologne, die angeschmolzenen Pylone von Paul Schwer oder ein paar Ikea-Schüsseln mit Autolack des Hausherrn selbst.

Gudrun von Schoenebeck
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Ceci n’est pas une lampe…
Die Gesellschaft für Kunst und Gestaltung (gkg), Bonn,  zeigt Arbeiten von 14 internationalen Künstlern, die in den letzten fast 50 Jahren Licht zu ihrem Thema gemacht haben. Lichtzeichnungen, Lichtgewebe, Lichtinstallationen, Neon, Argon, LED und Co.
Bereits den Eingang mit seinen steilen Treppen verwandelt Christoph Dahlhausen in eine blaue Grotte (wie Dr. Lodermeyer die Installation in seiner Eröffnungsrede nannte) aus Gerüststangen und blauen Leuchtstoffröhren zu einem dramatischen Auftakt. Grazia Varisco hat eine frühe Arbeit (1965) beigesteuert, ähnlich der, die sie im Grand Palais, Paris, in der Ausstellung ‚Dynamo‘ dieses Jahr zeigte. Das Modell der Skulptur Chronos 15 von Nicolas Schöffer strahlt zwar nicht selber, die leidvolle Geschichte dieser Skulptur auf dem Stadthaus wird in einer Dokumentation nur angedeutet, aber der Hinweis auf das Original und sein ungewisses Schicksal ist deutlich. Jürgen Lit Fischer ist mit einer beeindruckend einfachen Lichtarbeit aus den frühen 80igern vertreten, eine geschwungene Lichtröhre in strahlendem Rot, vielfach gespiegelt. Mit Spiegel arbeitet auch Hans Kotter in seiner streng geometrischen Arbeit in leuchtender, wechselnder Farbenvielfalt. François Morellet lässt in seiner gewohnt humorvollen Art den Neon-Rahmen um ein weißes Quadrat in den Raum fallen. Gun Gordillo zeichnet mit Neon zart geschwungene Linien auf die Leinwand. Die Brainwaves von Jan van Munster hängen filigran vor der Wand, ohne unbedingt ihren Ursprung aus einem EEG zu verraten. Siegfried Kreitner hat eine seine minimal-kinetischen Glaszylinder nach Bonn gebracht, Leuchtstoffringe bewegen sich fast unmerklich auf und ab, die Technik ist sichtbar und begleitet die Bewegung. Selçuk Dizlek hat ein Gewebe mit einem  strengen Raster von LEDs zum Flirren gebracht, nur an einer Stelle irritierend unterbrochen. José Antonio Orts erzielt mit drei feingliedrigen interaktiven Arbeiten  geradezu poetische Lichteffekte.  Paul Schwer setzt bewusst einen Kontrapunkt mit seiner Installation, die aus der Decke fällt, die raue Dachlatten und transparente Baos vereint, sparsame Farbeffekte und unverhüllte Technik.  Miri Segal erinnert mit ihrer Textzeile ‚sous les pavés, la plage‘ an die 1968er Revolutionsparolen, sichtbar erst in der Reflektion in einer Glasscheibe. Strahlendes Highlight ist die Arbeit von molitor & kuzmin mit 30 Neonröhren, die das Innenfeld des Malewitschen Kreuzes statt in Schwarz in  leuchtendes Weiß tauchen, begleitet von einem Gewirr aus den weißen Kabeln zu den Trafos. Ein scheinbar aleatorisches Ein-und Ausschalten einzelner Röhren bringt zusätzliche Bewegung in eine grandiose raumfüllende Arbeit.
Ausstellung in der Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Hochstadenring 22, 53119 Bonn
Dauer der Ausstellung: noch bis zum 26-01-14 zu sehen

Öffnungszeiten Mi-Fr 15-18, Sa 14-17, So 11-14h u.n.V.
Termine für Führungen werden angeboten.
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Honey / Miel !
Eine Ausstellung mit Werken einer Privat-Sammlung aus der Voreifel 
und
YC - Neuvorstellung der Edition youngcollectors
Dauer der Ausstellung: 23.11.2013 – 19.01.2014
In seiner nächsten Ausstellung in der Projektreihe ‚Collectors Choice‘ wird raum2810 eine Privat Sammlung aus der Voreifel zeigen.
Nachdem vor etwa zwei Jahren die Sammlung Frederick vorgestellt wurde, folgt nun mit Honey / Miel eine Ausstellung mit Werken einer großartigen in der Voreifel ansässigen Privat-Sammlung mit Werken ab den 1960er Jahren. Der Schwerpunkt dieser Sammlung im Bereich der abstrkten und konkret-konstruktiv Kunst und vereint internationale bekannte Position und relativ unbekannte Künstler, die es noch entdecken gilt.
Über 40 Jahre Sammlerleidenschaft, die die Sammler durch mehrere Kontinente führte, haben eine herrliche und reichhaltige Welt entstehen lassen, in die der Besucher und Betrachter wie durch ein Schlüsselloch nun ein wenig Einblick erhält.
Es kommt zu einem Wiedersehen mit alten Bekannten, wie den beiden Briten Tom Mosley und Douglas Allsop, dem Vertreter der Optical Art  Dario Pérez-Flores oder der Grand Dame der Konkreten Kunst Vera Molnar. Neu für viele dürften dagegen die Werke des Venezuelaners Jorge Zerep sein, dessen filigrane Stahlgestängekonstruktionen teilweise an tatlinsche Türme erinnern.
Künstler: Douglas Allsop, Dieter Balzer, Helmut Bruch, Laura Castagno, Gilbert De Cock, Christoph Dahlhausen, Jürgen Lit Fischer, Michael Graeve, Heinz Gruchot, Noel Ivanoff, Michel Jouët, Bernard Mandeville, Dora Maurer, Jean-Pierre Maury, Manuel Merida, Vera Molnar, Tom Mosley, Leonardo Mosso, Dario Pérez-Flores, Horst Rave, Rolf Rose, Karen Schiffano, H.D. Schrader, Georges Vantangerlo, Ludwig Wilding, Jorge Zerep
Parallel zu dieser Sammlungspräsentation wird die Edition youngcollectors in raum2810 ihren ersten Auftritt haben.
Bonn hat seit einigen Jahren wieder eine erfreulich wachsende Galerieszene. Nun wird diese um einen Mitspieler erweitert. Die neu gegründete Edition youngcollectors will mit hochkarätiger Kunst zu erschwinglichen Preisen das Angebot in der Region und weit darüber hinaus ergänzen.
Die Künstler der ersten Stunde sind: Helmut Bruch, Christoph Dahlhausen, Gereon Krebber, molitor&kuzmin, Regine Schumann und Paul Schwer. Die Editionen, die meist in Kleinstauflagen von max. 10 Stück erscheinen, sollen im Preisniveau zwischen 300 und 1300 Euro liegen. Manche der Objekte sind Unikat-Auflagen, was den Reiz der Edition noch erhöht.
Hier kann der junge und junge geblieben Kunstinteressant ganz im Sinne des eher humorvoll gemeinten Begriffs von „positiven Einstiegsdrogen“ fündig werden und ggf. eine Sammlungen beginnen, die dann vielleicht nach einigen Sammlerjahren eine Welt zusammengetragen haben wird, wie die der oben erwähnten und parallel gezeigten Sammlung Honey.
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Paul Schwer - Pylon 1
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Paul Schwer - Pylon 1
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Christoph Dahlhausen - K-pour toi blau
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Christoph Dahlhausen - K-pour toi blau
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Christoph Dahlhausen - K-pour toi rot
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molitor&kuzmin - Lichttasche m&k
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