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Stephan Roth
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As matters stand, my new book "Clean C++ – Sustainable Software Development Patterns and Best Practices with C++ 17" is expected to be published on 24 October 2017. Pre-order your copy now!

#cpp #cplusplus #cpp11 #cleancode #softwarecraftsmanship

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Zukunft gestalten – Die SysML 2 macht sich auf den Weg

Letzte Woche wurde auf dem Technical Meeting der Object Management Group (OMG) der Request for Proposal für die SysML 2 verabschiedet.

Ok, das waren jetzt vielleicht etwas viele Unbekannte in einem Satz und Sie dürfen sich nicht wundern, wenn Sie nur wenig bis gar nichts verstanden haben. Ich werde es Ihnen sofort erklären.

Die OMG ist für den Standard SysML und viele weitere Standards wie der UML oder der BPMN verantwortlich. Viermal im Jahr finden 1-wöchige sogenannte Technical Meeting statt, auf denen sich die vielen Arbeitsgruppen der OMG treffen und wichtige Entscheidungen getroffen werden. Nebenbei sind diese Treffen auch eine Konferenz mit vielen Vorträgen aus dem breiten Themenspektrum der OMG.

Vor 10 Jahren hat die OMG die SysML 1.0 veröffentlicht. Wir von oose haben seinerzeit die Sprache mit entwickelt, sind Co-Autor der Spezifikation, und seitdem aktiv an der Weiterentwicklung beteiligt. Aktuell arbeiten wir an der SysML 1.6 und leiten gemeinsam mit Airbus und Nasa JPL die zugehörige Arbeitsgruppe.

Anfangs stetig und zuletzt exponentiell steigend wird die Modellierungssprache in der Industrie eingesetzt. Die zunehmende Komplexität beispielsweise im Kontext von Industrie 4.0 oder IoT fordert Unternehmen, neue modellbasierte Entwicklungsmethoden einzusetzen. Aber auch die SysML muss den steigenden Anforderungen gerecht werden. Und nach 10 Jahren Einsatz hat sie nicht nur ihre Stärken gezeigt, sondern auch ihre Schwächen. Dazu gehören unter anderem

Mangelhafter Austausch von Modellen oder Teilen eines Modells zwischen Tools, beispielsweise zwischen OEM und Zulieferer oder zwischen Tools unterschiedlicher Disziplinen. Die Modelle können kein Inseldasein führen, sondern müssen konsistent – vollständig und korrekt – zwischen den Beteiligten ausgetauscht werden können.

Fehlende Sprachelemente im Standard für die Modellierung von Varianten. Es gibt zwar nicht-standardisierte Ansätze, wie beispielsweise VAMOS. Aber ohne Standards fehlt insbesondere die breite Unterstützung durch Tools.

Fehlende präzise Semantik der Modellelemente, die einem Anforderungs- oder Architekturmodell die nötige Ausdrucksstärke geben. Solange es einen Interpretationsspielraum gibt, was ein Modell bedeutet, entstehen Missverständnisse mit Fehlern und in der Folge schnell hohe Kosten und zeitliche Verzögerungen.

 

Damit kein falscher Eindruck entsteht: die heutige SysML ist mächtig und ihr richtiger Einsatz ist ein großer Gewinn für Unternehmen. Fehler und Schwächen in Konzepten können frühzeitig aufgedeckt werden und in vielen Bereichen, ist die Modellierung sehr viel effektiver als der klassische Ansatz mit Dokumenten. Gleichzeitig muss sie den steigenden Anforderungen folgen. In der Softwareentwicklung werden heute auch nicht mehr die Bausteine 0 und 1 mit Lochkarten verwendet, sondern sehr viel höherwertigere Werkzeuge eingesetzt, die es ermöglichen, dass wir produktiv komplexe Software-Applikationen entwickeln können.

Seit über 2 Jahren arbeitet eine Arbeitsgruppe, an der auch oose beteiligt ist, an der Definition der nächsten Generation der Sprache SysML, die für mindestens die nächsten 10 Jahre ein wertvolles Werkzeug für Systemingenieure sein wird. Das aus dieser Arbeit entstandene Anforderungsdokument für eine neue SysML Version 2.0, der sogenannte Request for Proposal, ist letzte Woche offiziell verabschiedet worden.

SysML Submission Team (SST) Kick-off in San Francisco (Foto: Manas Bajaj)

Gleichzeitig hat sich auf dem OMG-Treffen ein sogenanntes Submission Team gebildet, dass sich nun daran machen wird, die SysML 2 gemäß der Anforderungen zu entwickeln. Natürlich ist oose mit dabei und leitet gemeinsam mit Airbus eine der 4 Untergruppen des Submission-Teams.

Wer bereits die SysML 1 einsetzt oder es plant, muss sich jetzt keine Sorgen machen. Die Konzepte werden nicht auf den Kopf gestellt und ein Migrationspfad von der SysML 1 zur SysML 2 ist Teil der Anforderungen an die neue Version.

Leider besteht in der Community keine Einigkeit, so dass sich auch noch ein alternatives Submission-Team gebildet hat, dass eine alternative SysML 2 entwickeln wird. Sie möchten nur wenige Änderungen an der Sprache vornehmen und wichtige Eigenschaften wie den Austausch von Modellen nicht umsetzen. Wenn man allerdings sieht, wie schnell die Entwicklung derzeit am Markt voranschreitet, ist klar, dass eine SysML 2 mit einem Zeithorizont von 10+ Jahren auch ein entsprechend spürbarer Schritt nach vorne sein muss.

Am Ende wird wieder auf einem Technical Meeting der OMG eine Entscheidung getroffen, welche der beiden SysML 2 der neue offizielle Standard wird.

Die SysML macht sich gerade auf eine spannende und herausfordernde Reise. oose setzt sich dafür ein, dass die Reise in die richtige Richtung geht. Aus den vielen Projekten aus unterschiedlichsten Domänen unserer Kunden haben wir einen sehr guten Überblick über die Fähigkeiten, die die nächste Gene…

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#Schanze #G20 nervt

Rekonstruktion. Wir haben wieder funktionierende Ampeln. Wir haben schon seit Sonnabend neue öffentliche Mülltonnen. Die zerbrochenen Scheiben werden nach und nach ausgetauscht. Langsam verschwindet der Geruch. Nach Ruß und Verbranntem. Die Luft wird rein. So rein, wie sie in der Großstadt werden kann.

Diverse Läden haben wieder geöffnet. Etliche sind noch zu. Die Haspa wird länger zu haben. Da hat es mehrere Stunden drinnen gebrannt.

Heute hat der Budni wieder mit einem kleinem Sortiment geöffnet. 3/4 des Budnis sind hinter einer temporären Wand versteckt. Und es gibt das "Notprogramm". Budni versorgt uns gerade mit den wichtigen Dingen: Bananen, Klopapier, Shampoo. Die Kühlschränke laufen auch schon wieder.

Zwei Kassen haben geöffnet. Es bedienen andere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als sonst.

Beim Übergang zum Rest des Markts, der noch nicht wieder zugänglich ist, ist eine Tür. Voller Graffiti. Budni bekennt sich zur Schanze: "Budni liebt die Schanze". Wer will, kann etwas dazu schreiben. Eine Mitarbeiterin hat Stifte der Hand und bietet sie allen Kunden und Kundinnen an.

Das ist gut, dass die etwas tun können. Schreiben hilft gegen die Erkenntnis, dass der Budni wieder auf hat -- aber das die Zerstörung so groß ist, dass es nicht wieder normal ist.

Damit trägt +BUDNIKOWSKY seinen Teil dazu bei, dass wir hier verarbeiten können. Danke <3

Neben mir beginnt eine Frau an zu weinen. Sie ist im Panikmodus. Sie zittert. An der Hand ihr Sohn. Der versucht tapfer zu sein. Für seine Mutter.

Mit zitternden Händen schreiben die beide an die Wand.

Kämpfen sich zurück zu Ausdruck, Haltung und Sicherheit.

Wir reden. Wir halten uns in den Armen.

Wir hören uns zu. Wir versuchen einen Weg zu finden.

Wir wurden hier am Freitag der letzten Woche alleine gelassen. Alleine mit dem Mob. Und auch jetzt sind wir alleine. Wir müssen alleine einen Weg finden, das Erlebte einzuarbeiten und einen Weg finden, damit umzugehen.

Ich habe Kritik an vielem, was während des G20 gelaufen ist. Ich halte nichts von Gewalt. Von keiner Seite. Ich glaube an den Rechtsstaat. Ich glaube an die Freiheit in einem Rechtsstaat.

Ich wünsche mir weniger (Partei-) Politik und Rücktrittsforderungen. ich wünsche mir Reden, Verstehen, Verarbeiten und Lernen.

Es gibt viel zu lernen.
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7/15/17
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open oose: das war Tag 1

Für alle, die unseren ersten Tag von open oose 2017 verpasst haben, hier finden Sie die Impressionen :

Schätzen, Messen, Zählen, Wiegen, Zählen, …

Das Interesse war groß, sehr groß, bei der halbtägigen Session zum Thema Aufwandschätzung. 28 Teilnehmer tauschten sich in interaktiven Formaten über ihre in weiten Teilen sehr ähnlichen Probleme und Fragen zum Schätzen aus. Wie kann mir Aufwandschätzung helfen, meinem Kunden ein Angebot zu machen? Was muss ich dafür alles wissen, welche Anforderungen müssen dazu bekannt sein? Wer bezahlt mich eigentlich fürs Schätzen? Und wer schlägt wann noch welche Puffer auf Schätzungen auf? Diese und andere Fragen haben wir besprochen – aufgrund des halben Tages natürlich nicht in erschöpfender Tiefe. Auch für die verschiedenen Schätzwerkzeuge benötigt man jeweils auch das passende Problem und sollte kritisch betrachten, welche Entscheidungen denn auf Basis der Schätzung getroffen werden und ob eine Schätzung hier wirklich eine notwendige oder zumindest angemessene Grundlage ist. Noch in der Mittagspause wurde angeregt weiter diskutiert, z.B. über #noestimates und typische Verhaltensmuster im Zusammenhang mit Messungen, Schätzungen und Metriken.

Event Storming

30 Leute, 30 Fachexperten, 30 Geschichten, 60 Minuten, ein gemeinsames Bild. Anhand der Analysemethodik Eventstorming haben sich die ca. 30 Teilnehmer in 60 Minuten ein gemeinsames Bild der Geschichten rund um eine Hochzeit gemacht. Und sie hatten viel Spaß dabei. Heraus kam, dass der Hochzeitsprozess manchmal komische Wendungen nehmen kann. Hier einige Zwischenereignisse im Prozess: Beim Datingportal angemeldet, Heiratsantrag gemacht, Biersorte ausgewählt, Helium bestellt, Kirche geputzt, Braut entführt, spontanen Heiratsantrag gemacht nachdem Brautstrauß gefangen wurde, Fotografin mit Gast verschwunden, DJ hat Braut beglückt, goldene Hochzeit gefeiert. Also zum Glück doch noch ein Happy End!

 

Internet of Sweet Things

Freies Impro-Theater fand in der „Internet of Sweet Things“Session statt. Anhand eines witzigen Beispiel-Projekts, in dem ein Süßigkeitenautomat von Smartphones gesteuert werden sollte, durften die Teilnehmer frei wählen, welche Aspekte der Softwareentwicklung sie vor dem Hintergrundthema IoT gerne genauer beleuchtet hätten. Die Entscheidungen fielen dabei sowohl auf die Bedürfnis und Anforderungsanalyse als auch auf die konkrete Umsetzung. Diesen Wünschen gingen wir natürlich gerne nach. Wir führten eine Nutzungskontextanalyse durch und erstellten Wire-Frames und Screen-basierte Ablaufpläne, um genauer zu verstehen, warum man eigentlich „Dinge“ miteinander vernetzen möchte. Auch der Frage, wie man mit dem Handy bzw. dessen Browser, über einen Raspberry Pi einen Motor steuern kann, gingen wir nach. Hierfür haben wir node.js als Plattform der Wahl analysiert und unsere existierende Proof of Concept-Implementierung der Produktreife etwas näher gebracht. Nahe genug, um bei der abendlichen Zusammenfassung der Sessions einen funktionierenden Demonstrator zu haben.

Digitalisierte Arbeitswelt mit der LEGO® Serious Play® Methode

In unserer Session haben die Teilnehmer gleich in zwei Themenbereiche eintauchen können. Zum einen haben sie einen kurzen Einblick in die LEGO® Serious Play® Methode erhalten. Und die Möglichkeiten kennengelernt, durch metaphorisches Bauen von Lego-Modellen individuelle Wahrnehmungen der Arbeitswelt auszudrücken. Darüber hinaus haben wir zusammen unterschiedliche Strömungen aus dem Bereich der Digitalisierung betrachtet, wie beispielsweise die Auswirkungen auf die Arbeitswelt von heute und morgen. Beides zusammen haben wir eingesetzt, um die Chancen und Risiken zu beleuchten, die mit der Digitalisierung unserer Arbeitswelt verbunden sind.

Vom Monolithen zum Microservice

In der Session vom Monolith zum Microservice haben wir Microservices einmal näher unter die Lupe genommen. Klar, muss man ja auch, die sind ja so klein, die sieht man sonst ja nicht. Insbesondere haben wir uns Methoden angesehen, um die Businesslogik zu erforschen. Nur eine gut verstandene Businesslogik kann nachhaltig in eine Microservice-Architektur überführt werden. Aus einer Methodik heraus haben wir uns Event Sourcing erarbeitet und den Übergang zu CQRS/ES verständlich gemacht. In einem Vorblick auf morgen und übermorgen und/oder das Seminar Microservices im nächsten Jahr haben wir drängende Fragen geklärt, die den Teilnehmern auf der Seele lagen. Insgesamt wir der Tag sehr kurzweilig und hätte noch Stunden so weiter gehen können.

 

Morgen gehts weiter mit neuen Themen!

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open oose – so war Tag 2

Hier gibt es eine kurze Zusammenfassung mit neuen Impressionen von unserem zweiten Tag von open oose 2017.

Archtitektur-Bullshit-Bingo

So viele Themen und so wenig Zeit! Um der überwältigenden Flut an Hype-Themen Herr zu werden, haben wir als Format das allseits beliebte Bullshit-Bingo gewählt. Die Teilnehmer waren aufgefordert, einem Thema ihrer Wahl vier Attribute wie „nachhaltig“, „disruptiv“, „ethisch korrekt“ oder „revolutionär“ zuordnen. Wurden in der darauffolgenden Auslosung diese Begriffe gezogen, riefen die Teilnehmer laut „BUUULLSHIT“ und wir begannen , uns das auserkorene Thema kollektiv zu erschließen. So haben wir im Laufe eines Tages zu den Themen Blockchains, serverless, Cloud, DevOps und Container/Docker die Fragen „Wo liegen die Vor-/Nachteile?“, „Wann benutze ich das?“ und „Wann sollte ich das nicht benutzen?“ beantwortet.

Wie bekomme ich die Unternehmenskultur zu fassen?

Wie bekomme ich die Unternehmenskultur zu fassen? – Dies war die Leitfrage, mit der wir in unsere Session gestartet sind. Wir haben gelernt, dass Traditionen, Regeln, Werte, Glaubenssätze Element der Organisationskultur sind. Dann haben wir unsere eigene Werte-Hierarchie erarbeitet und reflektiert, wie die ganz persönlichen Werte vermittels der Glaubenssätze im Alltag sich im Verhalten zeigen – oder eben auch nicht zeigen. Schließlich haben wir uns mit Hilfe assoziativer Kreativitätstechniken ein Bild von unserer Unternehmenskultur verschafft und diese unseren Werten gegenübergestellt. Im Ergebnis gab es Erkenntnisse, wie die Kultur des Unternehmens, in dem wir tätig sind zu unseren ganz persönlichen Werten passt. – Eine Erkenntnis ganz persönlicher Art.

 

Spring Cloud & Co. – Infrastrukur einer Microservices-Architekur

In der heutigen Session haben wir im Kampf gegen das LAN die Infrastruktur für eine Microservice-Architektur live aufgesetzt. Wir haben uns die einzelnen Tools von Spring Boot und Cloud angesehen und eigene Services erstellt und in die bestehende Landschaft eingebaut. Dabei haben wir erlebt, was DX bedeutet. DX ist UX für Entwickler. Mehrmals gab es während des Workshops den Aufschrei: Ist ja cool!!

 

Selbstorganisation spielerisch erleben

13:30 Uhr: 39 Teilnehmer kommen zur Session „Selbstorganisation spielerisch erleben“ zusammen und bekommen die Aufgabe, den Raum innerhalb von zwei Minuten mit Gruppentischen und Stühlen herzurichten. Erstes Erleben des Themas Selbstorganisation! Danach ist klar, Selbstorganisation braucht ein Ziel und einen Rahmen. Ein weiteres Spiel macht deutlich:

Basis für Selbstorganisation ist eine gute Kommunikationskultur

Teammitglieder übernehmen wechselseitig Koordination und damit Führung

die Qualität der Ergebnisse nimmt zu

die Motivation steigt.

 

Legacy Code Retreat

Bei der Session „Legacy Code Retreat“ hieß es dann: Laptops raus, und ran an die Tasten! Ein Stück Code, wie man es so, oder so ähnlich, häufig in sog. Legacy Systems (Bestandssystemen) antrifft, sollte von den Teilnehmern qualitativ auf Vordermann gebracht werden. Doch einfach so drauf los refaktorisieren darf man nicht. Zu groß ist die Gefahr, dass man dabei versehentlich das Verhalten des Codes verändert. Daher bestand die erste Aufgabe darin, zunächst ein Sicherheitsnetz mit Hilfe von Unit Tests aufzuspannen. Nach dem Erreichen von 100% Test Coverage war dann ein angstfreies Refactoring möglich. Durch regelmäßiges Ausführen der Tests zwischen den Refactoring-Schritten konnten die Teilnehmer immer wieder verifizieren, das nichts kaputt gegangen ist. So verlor der Legacy Code seinen Schrecken.

 

Unser Grillmeister Georg hat abends für die richtige Unterlage zum Feierabend-Bier gesorgt! Denn wie wir von Sebastian gelernt haben, sollten wir das Erbe unser Steinzeit-Vorfahren ehren und die Feste standesgemäß feiern.

Der dritte und leider schon letzte Tag ist bereits in vollem Gang.

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Gehaltsmodell-Praxisbeispiel oose

Für alle, die wissen wollen, wie bei oose die Gehaltserhöhung funktioniert, finden hier ein ausführliches Interview mit unserem gewählten Vorstand Kim Nena Duggen in der Mai-Ausgabe von COMP & BEN, dem Onlinemagazin für Vergütung, mit dem Schwerpunktthema „Transparenz in der Vergütung“

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Girls and Boys @ oose

Programmieren statt Ponyhof: Lovis liebt es, wenn es kniffelig wird.

Wer schon immer wissen wollte, wie das so funktioniert mit dem Warp-Antrieb, sollte unbedingt mal mit Lovis plaudern. „Man stelle sich den Raum vor dem Raumschiff wie ein Blatt Papier vor. Mit dem Warp-Antrieb kann man also – je nach Stärke des Antriebs — das Blatt einmal, zweimal, dreimal falten“, erklärt Lovis völlig einleuchtend. Mit dieser Erklärung bekommt die Serie „Star Trek“ doch eine ganz andere Dimension – übrigens, eines der Lieblingsserien der Elfjährigen. Lovis, nach der Mutter von Ronja aus Astrid Lindgrens bekanntem Kinderbuch „Ronja Räubertochter“ benannt, ist die Tochter von unserem oose-Trainer Felix Heppner. Und wie soll es bei einem Papa mit Affinität zu Softwareentwicklung anders sein? Klar, gehört Programmieren zu Lovis Hobbys. Da leuchten die Augen, wenn Sie davon erzählt, wie sie den Piezo-Speaker installiert und die Sensoren ihres Roboter-Autos programmiert hat. Zu Weihnachten wünscht sich Lovis eine lange Morse-Leitung, um eine noch bessere Kommunikation in das Zimmer ihres siebenjährigen Bruders Ford herstellen zu können.

Lovis mit Papa Felix Heppner

Was ist da los bei oose? Ist doch klar: wir haben Girls‘– und Boys‘-Day. Wir unterstützen das bundesweite Projekt, das zum Ziel hat, Jungs und Mädchen Einblicke in die Berufswelt zu geben. Dabei sollen sich Mädchen in männerdominierten Jobs umschauen und Jungs in eher frauentypischen Bereichen erste Eindrücke gewinnen.

Und so ist es auch mit Vincent. Der Elfjährige aus Hamburg-Schnelsen begleitet unsere Veranstaltungsmanagerin Maike Thuy. Er hilft Maike dabei, dass in unseren Schulungsräumen alles reibungslos abläuft, die Materialien für die Trainings bereit gestellt sind und die Verpflegung zur richtigen Zeit am richtigen Ort landet. Natürlich gibt es auch bei Vincent eine familiäre Verbindung zu oose: sein Papa, David Endler, ist selbständiges oose-Mitglied und Trainer. Auch Vincent möchte später mal anderen Menschen, was beibringen. „Ich spiele sehr gerne Tischtennis. Und seit einiger Zeit in der ersten Liga Hamburgs“, erklärt er stolz. Er träumt davon, irgendwann ein richtiger Tischtennis-Profi zu werden und darüber ein Buch zu schreiben, das er dann in Trainings und Schulungen vorstellen kann.

Schnell noch das Flipchart beschriften

„Ich sehe, dass der Job meinem Papa richtig Spaß macht“, begründet Vincent seinen Berufswunsch. Als ältester von drei Jungs weiß Vincent bestens Bescheid, wie man sich durchsetzen kann. Dennoch hält er Führung auf Augenhöhe für die bessere Lösung.

Vincent bei der Arbeit

Wir sind der Meinung: Vincent und Lovis können direkt bei oose anfangen.
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