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Aliesa El-zayyad
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Aliesa El-zayyad

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Gute Nacht, schlaft gut ihr da draußen:)
Katzenbild muss heute sein... 
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Jan Lubbe's profile photoAndrea Lübker's profile photoAlina Bu's profile photoMusti k.'s profile photo
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+Jan Lubbe das vermute ich auch .
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Aliesa El-zayyad

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Wenn man sich hier so umschaut, dann gehen einem doch so einige Fragen durch den Kopf...
Man sieht und liest diese subtile Ausländerfeindlichkeit unter dem Deckmäntelchen der "Toleranz"und ich frage mich
Warum hat der Bürger hier eigentlich
Angst vor dem Fremden?

In regelmäßigen Abständen wird Deutschland von der Überfremdungsdebatte überrollt.
Früher ging es nicht um den Begriff Integration.
In den 70ern sprach man von einem "Gastarbeiterproblem", in den 80ern ging es darum, eine "Überfremdung des Landes" zu verhindern und in den 90ern waren es die "Asylanten", die als Problem aufs Tablett gehoben wurden.
Heute wird hitzig über den vermeintlich nicht vorhandenen Integrationswillen der, oft in dritter Generation, in Deutschland lebenden muslimischen Migranten debattiert.
So unterschiedlich die Begriffe, so unterschiedlich das aktuelle Reizthema...
im Kern geht es immer um das gleiche psychologische Phänomen:
Die Angst vor dem Fremden.
Da stellt sich die Frage:
Was ist eigentlich ein Ausländer, was ist ein Migrant?
Formal gesehen sind auch in Deutschland lebende Österreicher, Holländer oder Dänen Migranten. Doch wenn öffentlich über Migration debattiert wird, geht es nicht um diese Migranten. Es geht auch nicht um unterschiedliche Kulturen oder die nicht vorhandenen Sprachkenntnisse.
Kein Mensch würde sich darüber aufregen, wenn die japanische Community in Berlin ihre Kinder auf japanische Schulen schickt, Sushi isst und vor einem Schrein betet.

Trifft ein Bewohner des Berliner Bionade-Viertels Prenzlauer Berg auf einen amerikanisch- oder französisch stämmigen Migranten, der die deutsche Sprache nur wenig beherrscht, käme er im Traum nicht auf die Idee, am Integrationswillen dieser Migranten zu zweifeln.
Gibt jedoch eine deutsche Bank einen türkisch sprachigen Werbeflyer heraus, um potentielle Kunden besser zu erreichen, so ist dies nicht nur in offenen fremdenfeindlichen Internetblogs, sondern auch in den Leitartikeln der konservativen Qualitätszeitungen ein Aufreger erster Klasse!!

Wer über Migranten und Ausländer spricht, spricht in Ausnahmefällen zwar auch von Vietnamesen, Afrikanern oder Russen – eigentlich meint er aber doch die Migranten, die aus der arabischen Welt und der Türkei stammen.
Warum hat der deutsche Bürger vollstes Verständnis dafür, wenn
sein amerikanisch stämmiger Nachbar kaum ein deutsches Wort über die Lippen bringt, aber
gleichzeitig von seinem türkisch
stämmigen Nachbarn fordert,
"Wanderers Nachtlied"
zitieren zu können?

Nebenbei gefragt: Wie viele Deutsche kennen eigentlich dieses Gedicht Eures "Nationaldichters"?

Fremd ist nur, was abweichend vom Vertrauten wahrgenommen wird.
Dabei wird das Fremde durchaus geschätzt, wenn es kontrollierbar scheint.
Eine Auslandsreise ist Exotik mit fest bestimmtem Anfangs- und Enddatum.
Eine fremdländische Speise ist Exotik auf Bestellung.
Wenn Euch allerdings in Eurem näheren Umfeld Dinge umgeben, die nicht zu Euren kulturellen Gewohnheiten passen, so ist dies keine positive Exotik, sondern eine bedrohliche Fremdheit, die für einige Menschen dann zum Problem wird, wenn sie nicht kontrollierbar scheint.
Das Fremde als Bedrohung zu sehen, ist eine typische Reaktion des kleinbürgerlichen Milieus, das sich in seinem Status eigentlich von allen Seiten bedroht sieht.
Es ist zu schön gemütlich im Sessel zu sitzen und mit der Toleranzkeule zu schwingen....
Nein, ich hab ja nix gegen Ausländer, aber....
Das ist unsere Kultur sie sollen sich gefälligst anpassen...
Aha, ja schön kann ja auch eure Kultur bleiben, denn nur weil ich hier lebe, muss ich mich doch nicht eurer "Kultur"anpassen.
Wenn ihr in China leben würdet, würdet ihr euch auch nicht als Drachen verkleiden und durch die Straßen tanzen, nur weil es bei den Chinesen eine kulturelle Tradition ist.
Und davon mal abgesehen...
Definiere "Kultur"!
Was soll damit überhaupt gemeint sein???
Das sind unsere Gesetze, sie sollen sich gefälligst daran halten...
Aha, ja gut machen wir.
Hält sich denn der Inländer immer an alle Gesetze?
Formal gesehen verstoße ich schon gegen das Gesetz, wenn ich mal keinen Fahrschein löse oder keine GEZ zahle...
Aber gut, das ist natürlich wieder etwas ganz anderes.
Das ist unser Land, sie sollen sich gefälligst integrieren...
Aha, ja ok kann ja auch euer Land bleiben, der Migrant kommt hier nicht mit der Waffe, stürzt die hiesige Regierung und reißt das Land an sich.
Aber wie auch immer, wir sind ja keine Nazis, Nazi sein ist doof.
Aber, sie sollen sich alle mal schön integrieren und integrieren und integrieren und und und.... Und mal ehrlich, selbst wenn sie es tun, es ändert nichts an ihrer Hautfarbe, Religion oder ihren Namen...
Und das reicht manchmal schon, um einen Stempel aufgedrückt zu bekommen, ob zu Recht oder eben auch zu Unrecht.
Hach, wem es nicht passt...
Guten Heimflug!
Was für ein Argument... Wenn man keine mehr hat. Zum Schämen!!

Der kleinbürgerliche Horizont, der ungefähr so weit reicht, wie man vom Kirchturm blicken kann, ist das letzte konservative Refugium in Eurer ach so unsicheren Welt...
Dieses Refugium will er natürlich mit allen Mitteln verteidigen!
Während das vertraute Umfeld des Kleinbürgers traditionell sein örtliches Umfeld ist, hat sich dieses Umfeld heute dank der Massenmedien erweitert...
die BILD ergänzt den Priester von der Kanzel beim Erklären der Welt und RTL und SAT1 ergänzen den Dorftratsch.
Diese Erweiterung des Wahrnehmungshorizonts hat auch die schon immer vorhandene
Fremdenfeindlichkeit für sich entdeckt.
Während z. B. Schweden, Italiener oder Griechen in den Medien nicht großartig anders dargestellt werden als Berliner, Frankfurter oder halt allgemein Deutsche, werden Migranten aus der arabischen Welt nach wie vor primär als "fremdartige" Bedrohung dargestellt.

Und die Medien agieren natürlich nicht im luftleeren Raum, greifen sie doch nur Vorurteile auf, die zuvor immer wieder neu geschaffen werden.
Die Angst des Kleinbürgers vor dem Fremden ist somit letztlich nichts anderes als ein stetes Feuer, das immer wieder aufs Neue einfach so geschürt wird.
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Markus Tappeiner's profile photoJan Lubbe's profile photoRalph H.'s profile photoAnne Wand's profile photo
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Leider geht es jetzt genau in die Richtung, die ich oben beschrieben habe....
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Aliesa El-zayyad

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Einfach nur so...

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Antje Stöver's profile photoKarl-Heinz Schmidt's profile photoJan Lubbe's profile photoAndreas Walter's profile photo
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Ja, das wünsche ich dir (und euch allen) auch :-)
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Aliesa El-zayyad

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Ein sehr langer Tag, geht zu Ende…
Kommt gut durch die Nacht!

Diejenigen aber, die glauben und tun, was recht ist, werden Insassen des Paradieses sein und (ewig) darin
weilen.
Sure 2 Vers 82
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Martha Egger's profile photoKarl-Heinz Schmidt's profile photoAndreas Walter's profile photoAnne Wand's profile photo
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Schönen guten Morgen und hab einen sonnigen Tag !
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Aliesa El-zayyad

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Tatjana P.'s profile photoCassandra Eighteentwentyone's profile photo

Aliesa El-zayyad

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Kommt gut durch die Nacht...
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Karl-Heinz Schmidt's profile photoThomas L.'s profile photoJan Lubbe's profile photoAndreas Walter's profile photo
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tHaNkS ,,,, hAvE A NiCe dAy ♪♫
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Have her in circles
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Christian Lanzerath's profile photo

Aliesa El-zayyad

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Unser neuer Mitbewohner sagt
mal Guten Morgen....:D:D
Kommt gut ins Wochenende...
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Angela C. M.'s profile photoAliesa El-zayyad's profile photoKarl-Heinz Schmidt's profile photoAndrea Lübker's profile photo
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+Aliesa El-zayyad , dir auch noch einen schönen Abend 🙋🙋
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Aliesa El-zayyad

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Nun ist es wieder so weit....
Unser Ramadan beginnt am Wochenende, alhamdulillah...
Für alle Interessierten unter Euch,
hier eine wunderbare
Zusammenfassung, warum er
für uns so wichtig ist...
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Über die Vorzüge des islamischen Fastenmonats Ramadan

Viele unserer nichtmuslimischen Mitbürger wissen nicht viel mit dem Ramadan anzufangen und scheinen wenig Sinn darin zu sehen, bei brechender Hitze freiwillig für mehr als 16 Stunden auf Essen und Trinken zu verzichten. Man wäre im ersten Moment geneigt dem zuzustimmen, falls wir unsere Existenz lediglich auf eine materielle und physische Dimension begrenzen könnten. Doch wir wissen alle, dass unser Menschsein nicht auf diese Aspekte reduziert werden kann.

Geist und Seele und mit ihnen unsere Emotionen und Gefühle lassen darauf schließen, dass unser Körper gekoppelt und vereint ist mit noch anderen Elementen des menschlichen Daseins. Keiner wird bestreiten, dass körperliche Fitness gut für den Geist und die Seele ist und dass sie bestimmte tiefe Reaktionen auslösen, die Harmonie und Balance ins Leben rufen.

Es ist daher diese Einheit und Verbundenheit von Körper und Geist, die im Islam so wichtig ist. Die vereinte Praxis von Körper und Geist ist dann auch ausschlaggebend für ein positives Gleichgewicht im individuellen als auch im sozialen Leben eines Menschen. Als Muslime und Nichtmuslime können wir vor allem an die sozialen Lehren des Fastenmonats gemeinsam anknüpfen und die ethische Dimension dieser Praxis in unserem Engagement für unsere Gemeinschaft würdigen:

Abkehr vom Egozentrismus

Es gibt vielleicht kein anderes Zeitalter als das Unsere, das so sehr der Bequemlichkeit und Befriedigung des menschlichen Egos gewidmet ist: Möglichst bequem reisen, viel und gut essen, komfortabel wohnen, Spaß haben bis sich die Balken biegen und das menschliche Selbst verköstigen so gut es geht.

Unsere Sinne leben in einer Überfluss – und Informationsgesellschaft, die uns konstant mit Nachrichten und dem Ruf, alles auszuleben, überhäuft. Problematisch wird es, wenn solch ein Egotrip über Hand nimmt und sich in Form von Ausbeutung, Gier, Selbstsucht oder Eigennutz bemerkbar macht. Auf Kosten von Mitmenschen und der Umwelt muss dann jede Lust gestillt werden. Wenn man den moralischen Ursachen von Umwelt– oder Finanzkrisen auf die Spur gehen möchte, so ist Selbstsucht oft nicht weit entfernt.

Ramadan transformiert den Menschen, indem er ihn für eine Zeit aus dieser Sinnesbetäubung loslöst und ihn dazu anleitet, diese egozentrische Lebensweise zu überdenken. Eine gesunde Portion Verzicht und Enthaltsamkeit kann für sich selbst und das Gemeinwohl auch Freiheit und Befriedigung bedeuten. Wir erinnern uns oft positiv an diejenigen in unserer menschlichen Geschichte, die für ein größeres Gut Opferbereitschaft und Beherrschung zeigten.

Ramadan bereitet den Menschen daher für den Rest des Jahres vor, in dem er in Erinnerung ruft, dass ein Mensch an Bedeutung gewinnt, indem er nicht nur seine eigenen Interessen, sondern auch verstärkt die seiner Mitmenschen in den Vordergrund stellt. Dies geschieht, indem man Seele und Körper ab und an Verzicht spüren lasst.

Demut und Bescheidenheit

Ramadan ist eine Herausforderung, aus sich selbst herauszuwachsen und über sein eigenes Ego hinaus mehr an andere zu denken. Durch die kurze Dauer des Fastens spürt man existenziell was Armut und Schwäche bedeuten, nachdem man mit all seinen Sinnen am Hunger und Durst der Schwächsten teilgenommen hat. Man stellt sich nicht nur vor, dass diese Menschen meist gar nichts bei Sonnenuntergang auf dem Tisch haben, sondern fühlt sich oft gezwungen, diese Situation aktiv zu ändern. Man reflektiert darüber, dass man als das intelligenteste Wesen auf der Erde nicht imstande ist, ein Tropfen Wasser zu erschaffen. Diese Erkenntnis löst in einem Menschen Demut und Bescheidenheit aus. Gewiss gibt es auch Mitbürger, die angeleitet sind, sich zu engagieren und Demut praktizieren, ohne dass sie fasten. Doch mit seinem ganzen Selbst zu dieser Erfahrung zu gelangen, hinterlässt einen tieferen Einfluss auf das menschliche Dasein.

Dankbarkeit

Jährlich enden etwa elf Millionen Tonnen Lebensmittel auf deutschen Müllhalden. 61 Prozent der weggeworfenen Lebensmittel stammen aus Privathaushalten. Wir vernichten damit jährlich größtenteils noch genießbare Speisen im Wert von bis zu 21,6 Milliarden Euro. Diese Summe muss man erst einmal verdauen, um sich über die Ausmaße klar zu werden. „Wir leben in einer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft. In Deutschland und Europa wird viel zu viel weggeworfen, wertlos gemacht, vernichtet”, sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU).

Nahrung wird verschmäht und kleine Mängel sind schon Grund dafür, Produkte unachtsam wegzuwerfen. Dies ist ein Armutszeugnis für uns als Gesellschaft und wir sollten uns nicht einreden, dass negative Aspekte unseres Konsumverhaltens globale Armut nicht beeinflussen. Ein fehlendes Gleichgewicht im Mikrokosmos eines Menschen hat auch sicherlich Auswirkung auf seinen Makrokosmos. Genauso wie lokaler Waldraub oder die Bedrohung von bestimmten Tierarten Konsequenzen auf das globale ökologische Gleichgewicht haben, ist es mit unserem Basisverhalten nicht anders. Im Ramadan lernen wir umzulernen, und unseren Lebensstil zu überdenken. Ein hartes Stück Brot am Ende eines langen Fastentages kann so gut schmecken, und man lernt, es mit all seinen Sinnen zu schätzen und zu würdigen. Beim nächsten Mal überlegt man es sich dann zweimal, was weggeschmissen wird. Man lernt die fundamentale Lektion der Dankbarkeit.

Genügsamkeit

In einer Zeit des Massenkonsums und der globalen Finanzkrise, in der man sich einredet, dass man ohne all den Überfluss an materiellen Gütern kein lebenswertes Dasein fristen kann, wirft der Fastenmonat wichtige Fragen auf und motiviert uns, unsere Prioritäten erneut zu überdenken. Viel zu oft beschweren wir uns über das, was wir nicht haben oder streben nach dem, was noch sein muss, damit wir Zufriedenheit erlangen. Muss ich wirklich jeden einzelnen materiellen Wunsch befriedigen und ihn ausleben, um glücklich zu sein? Dem scheint nicht so.

Im Ramadan merkt man ziemlich schnell, dass man auch mit Wenig auf dem Tisch zufrieden sein kann. Und wenn der Mensch mit existenziellen Dingen wie Nahrung genügsam sein kann, dann kann er es auch mit anderen Dingen. Manche Muslime haben leider ein verzerrtes Bild vom Ramadan als eine Konsumorgie entwickelt, in der exzessiv gekocht und gegessen wird. Dies widerspricht dem Sinn des Fastenmonats und viele Muslime äußern ihre Bedenken hierzu genauso wie gläubige Christen, die kritisieren, dass Weihnachten zu einem Fest des Konsums reduziert wird.

Genügsamkeit ist in sozialer Hinsicht deswegen so wichtig, weil er als ethischer Wert Gier und Ausbeutung verhindern kann. Wahre Freiheit, so lehrt der Fastenmonat, ist nicht nur die Befriedigung eines jeden Wunsches, sondern auch manchmal der Verzicht. Ein prophetisches Sprichwort sagt nicht umsonst: „Genügsamkeit ist ein niemals erschöpfender Reichtum.“

Ramadan ist daher für viele Muslime nicht nur eine Rückkehr zum Schöpfer, zum eigenen Ich und zur Familie, sondern auch eine Rückkehr zur Gemeinschaft und zur Gesellschaft, in der wir leben. Viele ethische und moralische Aspekte unseres sozialen Miteinanders, die manchmal in Vergessenheit geraten, werden durch den Fastenmonat erneut ins Bewusstsein gerufen. Ramadan ist also auch ein Ruf, sich daran zu erinnern, was uns als Menschen in unserer Essenz ausmacht. In einer turbulenten Zeit, in der so viel Beachtung auf unsere unleugbaren Differenzen geschenkt wird, sind es vielleicht diese universalen Werte, an denen wir als Gemeinschaft aufbauen können. Die Einheit von Körper und Geist eines Menschen, die der Ramadan schwerpunktmäßig ins Visier nimmt, ist essenziell für eine gesunde Balance. Vielleicht gelingt es uns im selben Maße, diese Einheit oder wenigstens die Basis zwischen jedem Individuum und seiner Mehrheitsgesellschaft zu schaffen. Denn jeder Mensch braucht eine gesunde Beziehung zum sozialen Umfeld, um Harmonie zu erlangen
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Aliesa El-zayyad's profile photoKarl-Heinz Schmidt's profile photoFriederike Draxl-Rieger's profile photoAnne Wand's profile photo
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Jaaaa, mach ich :))) +Aliesa El-zayyad 
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Aliesa El-zayyad

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Eine wunderbare Geschichte über Menschlichkeit und Respekt...
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Mensch
Ein Taxifahrer aus New York schreibt:“Ich wurde zu einer Adresse bestellt, wo ich einen Fahrgast abholen sollte. Als ich ankam hupte ich laut. Nach ein paar Minuten Wartezeit hupte ich erneut. Da es die letzte Fahrt meiner Schicht war, wollte ich bereits weg fahren, es dauerte mir zu lange. Aber stattdessen parkte ich das Auto, ging zur Tür und klopfte.
“Nur eine Minute”, antwortete eine gebrechliche, ältere Stimme. Ich konnte hören, wie etwas mühsam über den Boden gezogen wird.
Nach einer langen Pause öffnete sich die Tür. Eine kleine Frau über 90 Jahre stand vor mir. Sie trug ein Kleid und einen Hut mit einem Schleier, wie jemand aus einem 40er-Jahre-Film.
An ihrer Seite stand ein kleiner Koffer. Die Wohnung sah leer aus, als hätte dort seit Jahren niemand gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern bedeckt. Es gab keine Uhren an den Wänden, alle Schränke waren leer. Es gab nicht einmal Geschirr in der Küche. In die Ecke war ein Umzugskarton gefüllt mit Fotos und Glaswaren.
“Würden Sie meinen Koffer zum Auto tragen?”, bat sie mich. Ich legte den Koffer in den Kofferraum und kehrte dann zurück um die Frau zu unterstützen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen langsam zum Taxi.Sie dankte mir für meine Güte. “Kein Problem”, sagte ich ihr, ”Ich versuche Sie nur genauso zu behandeln, wie ich es wollen würde, dass meine Mutter auch so behandelt wird.”
“Oh, du bist so ein guter Junge, sagte sie. Als wir im Taxi saßen, gab sie mir eine Adresse und fragte: “Können sie mich durch die Innenstadt fahren?”“Es ist nicht der kürzeste Weg”, antwortete ich schnell.“Oh, das macht nichts”, sagte sie. “Ich habe es nicht eilig. Ich bin auf dem Weg zu einer Sterbeklinik.“
Ich schaute in den Rückspiegel. Ihre Augen waren glänzend. “Ich habe keine Familie” fuhr sie fort mit einer weicher Stimme. “Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange.” Als ich das gehört habe, da musste ich einfach das Taxameter abschalten: “Welche Route soll ich nehmen?”
Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir durch die Stadt. Sie zeigte mir das Gebäude, wo sie einmal als Aufzugswärterin gearbeitet hatte. Wir fuhren durch das Viertel, wo sie und ihr Ehemann als Ehepaar lebten, an einem Möbellager, der einst ein Ballsaal gewesen war, wo sie als junges Mädchen tanzen ging.Manchmal bat sie mich langsam an einem bestimmtem Gebäude oder einer Ecke zu fahren. Sie starrte in die Dunkelheit und sagte nichts.
Als die ersten Sonnenstrahlen am Horizont erschien, sagte sie: “Ich bin müde. Es ist Zeit“ Wir fuhren stillschweigend zu der Adresse, die sie mir gegeben hatte. Es war ein niedriges Gebäude, wie ein kleines Erholungsheim mit einer Einfahrt.Zwei Pflegekräfte kamen zum Taxi. Sie waren besorgt und beobachteten jede Bewegung. Sie müssen sie erwartet haben.
Ich öffnete den Kofferraum und nahm den kleinen Koffer und stellte ihn vor die Tür. Die Frau saß bereits im Rollstuhl.“Wie viel schulde ich Ihnen?” In dem Moment bat sie die Pflegekräfte ihr ihren Geldbeutel zu reichen.“Nichts,” sagte ich. „Aber Sie müssen doch ihren Lebensunterhalt verdienen“ antwortete sie.“Es gibt auch andere Passagiere”, antwortete ich.
Ohne in dem Moment nachzudenken, beugte ich mich zu ihr und gab ihr eine herzliche Umarmung. Sie drückte mich fest an sich heran.“Sie haben einer alten Frau einen kleinen Moment der Freude geschenkt,” sagte sie. “Danke.”Ich drückte ihre Hand und ging dann in Richtung Sonnenaufgang zum Taxi… Hinter mir schloss sich eine Tür. Dieses Geräusch kam mir vor, wie das Abschließen eines Lebens.
Ich holte keiner weitere Passagiere mehr und fuhr ziellos in Gedanken versunken durch die Gegend. Für den Rest des Tages konnte ich kaum sprechen. Was wäre passiert, wenn ich mich geweigert hätte, diese Fahrt zu machen oder nach dem ich gehupt habe, einfach weggefahren wäre?Rückblickend glaube ich nicht, dass ich je etwas Wichtigeres in meinem Leben getan habe.”
Facebook-User Helmut Bauer, der diese Geschichte eingestellt hat, schreibt dazu: “Liebe Freunde,was wäre passiert, wenn die alte Dame einen unfreundlichen und ungeduldigen Fahrer bekommen hätte?
Diese Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass es auch wichtig ist auf andere Menschen zuzugehen, um sich selbst ein Stück näher zu kommen. Wir glauben, dass unser Leben aus großen Dingen besteht. Dabei sind es meistens die kleinen, die wirklich wichtig sind. Wenn wir ab und zu mal unseren “Autopilot” abschalten würden und offen für Neues sind, dann können wir inspirierende Momente erleben, wie dieser Taxifahrer.
Also nimm Dir die Zeit für die kleinen Aufmerksamkeiten, Zeit für Menschlichkeit und Liebe. Denn am Ende sind es genau die Momente, die wirklich zählen!
Mit diesen Gedanken wünsche ich Euch eine besondere Zeit und wenn Du diese Geschichte nicht teilst, wird auch nichts passieren. Wenn Du sie jedoch teilst, dann kannst Du damit vielleicht anderen Menschen die Augen für das wesentliche öffnen. Viele Menschen bemerken es viel zu spät, nur können sie dann die Zeit nicht mehr zurückdrehen !!”
-->Von https://www.facebook.com/Menschen
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+Aliesa El-zayyad danke Dir meine liebe Freundin. Guten Morgen meine liebe <3 
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Aliesa El-zayyad

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Nimm ein Kind an die Hand und lass Dich von
ihm führen.
Betrachte die Steine, die es
aufhebt und höre zu, was es Dir
erzählt.
Zur
Belohnung zeigt es Dir eine Welt, die Du längst vergessen hast...
Für Dich...
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Thomas L.'s profile photoAndrea Lübker's profile photoJan Lubbe's profile photoMicha Badek's profile photo
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Deshalb betreue ich gern meine Enkel.
Ich versuche die Welt aus Kinderaugen zusehen.
Manchmal werden die Kinder gerügt,aber sie können nichts dafür. Weil die Erwachsenen es falsch sehen.
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Aliesa El-zayyad

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Guten Morgen,wir wünschen einen schönen Tag…
und immer schön die Augen offen halten:)
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Karl-Heinz Schmidt's profile photoAndreas Walter's profile photoKarl Esau's profile photoAnne Wand's profile photo
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Danke Euch fürs plussen und alle lieben Kommentare....
Wünschen Euch eine gute Nacht, schlaft schön!
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Aliesa El-zayyad

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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Verstand...
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Michael Wilms's profile photoAnke Heldmann's profile photoKarl-Heinz Schmidt's profile photo
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Jooo, da wo der Verstand aussetzt, sind diese Vorhanden! 
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Basic Information
Gender
Female
Birthday
October 19
Relationship
Married
Other names
Aziya
Story
Tagline
Viele Leute glauben zu denken, dabei ordnen sie lediglich ihre Vorurteile neu.
Introduction
♥Die Schönheit Des Herzen  
  Durch Furcht Vor Allah.
♥Die Schönheit Der Zunge 
  Durch Allah’s Gedenken.
♥Die Schönheit Des Redens
  Durch Die Ehrlichkeit.
♥Die Schönheit Des Verstands 
  Durch Wissen.
♥Die Schönheit Des Lebens 
  Durch Den Islam.

Laß mich sein wie ICH es will und nicht wie DU es für richtig hältst...
Bragging rights
Ich bin mit meinem Traummann verheiratet.
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