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Kinomeister
Hollywoodgeflüster
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Kurzkritiken im Quick Check:

ESCAPE PLAN ( Schwarzenegger, Stallone): 
Wer anspruchslose und mittelmäßige Unterhaltung mit Phasen von Action sucht - die sich glücklicherweise nicht zu ernst nimmt - und die Helden seiner Kindheit gemeinsam im Kino erleben will, dem sei „Escape Plan“ mit zurückgeschraubter Erwartungshaltung ans Herz gelegt. Alle anderen können vermutlich bis zum Heimkinotermin warten und gehen für Sly und Arnold gemeinsam, dann eben in „The Expendables 3“ ins Kino. 

Wertung: 5 / 10

MALAVITA ( Robert de Niro, Michelle Pfeiffer): 
Einige Schwächen, da sich Luc Besson nicht entscheiden konnte welchen Film er drehen möchte. Kein Angebot das man ablehnen sollte, man muss es aber auch nicht annehmen. Luc Bessons neustes Werk ist für einige Lacher gut und lebt von seinen Schauspielern, wirkt aber insgesamt unfertig und überstürzt.

Wertung: 5,5 / 10

INSIDE LLEWYN DAVIS ( Oscar Isaac, Carey Mulligan, Justin Timberlake, John Goodman): 
Das Besondere an dem Film sind die ruhigen und bildstarken Szenen, die mit der musikalischen Untermalung erst ihre volle Poesie entfalten und den Zuschauer in ihren Bann ziehen können. 

Die Figuren sind fast durchweg perfekt besetzt, lediglich Justin Timberlake fühlt sich mehr als deplaziert an. Inside Llewyn Davis ist ein besinnlicher und emotional einnehmender Film der unbestreitbar die Handschrift der Coens trägt, jedoch nicht das Potenzial zum Kultklassiker hat wie andere Werke aus der Coen-Feder.

Wertung: 7,5 / 10

BUDDY ( Bully Herbig, Alexander Fehling): 
Wer Herbigs Humor jedoch gern hat, kriegt ihn hier nur auf Sparflamme. Bis auf einige wenige Szenen hält sich der Autor Herbig mit seiner Figur zurück, überlässt Fehling die Bühne. Dafür fehlt es dem aber an Ausstrahlung, und dem ganzen Gesamtkonstrukt an berührenden Randmomenten, was weder die ein oder andere Tanzeinlage, noch der ständig (wie bei den Kollegen) überpräsente Romantik-Soundtrack vergessen lassen können. Das Resultat ist eine absehbare Buddy-Komödie ohne nennenswerte Comedy, mit einer wenig romantischen Romanze im Kern. Ernüchternd ist all das im Spiegel des Handwerks, in dem der Film umgesetzt ist. Optisch auf hohem internationalem Standard gehalten, kann sich Buddy wie auch die Filme der Kollegen technisch als sehr versiert präsentieren.

Da scheint wohl ein Schweiger / Schweighöfer Script beim Bully im Büro gelandet zu sein. Buddy ist inhaltlich wie optisch ein Film, wie er von den Kollegen sein könnte: kitschig, kuschlig, musiklastig, nicht besonders lustig und insgesamt nicht besonders gut. Dürfte erfolgreich werden.

Wertung: 4,5 / 10 

ONLY LOVERS LEFT ALIVE (Tilda Swinton, Tom Hiddleston):
Vampire und kein Ende. Angesichts der unzähligen Untoten-Variationen, die es allein in den letzten zehn Jahren gab, kann man schon mal genervt und gelangweilt sein. Dabei waren Vampire schon lange vor „Twilight“ beliebt und wurden in den unterschiedlichsten Versionen beschrieben und inszeniert. Nun nimmt sich ausgerechnet Jim Jarmusch den Blutsaugern an; ein Regisseur, der selbst im amerikanischen Indie-Bereich eine Sonderstellung innehat.

Der Film pendelt mit seinen Anspielungen, seiner Musik und seiner geographisch lange zweigeteilten Handlung in verschiedene Richtungen und ist dabei nicht immer konsequent. Und doch ist der Blick auf eine Liebe, die Jahrhunderte umspannt, enorm faszinierend. 

Faszinierende, anspielungsreiche und gewitzte Vampir-Version von Jim Jarmusch. Ein erfreulich ungewöhnlicher Blick auf die Untoten oder vielmehr durch die Untoten auf die Menschen. Musikalisch mitreißend, ansprechend gespielt und zudem spannend. Vielleicht Jarmuschs bester seit „Dead Man“.

Wertung: 8 / 10

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Filmkritik

Paranormal Activity – die Gezeichneten

Holy Ghost! Ein gutes neues Jahr – ein weiterer „Paranormal“ Film!

Kritik:

Willkommen im neuen Jahr, willkommen beim neuen Paranormal Activity Film. Dass Die Gezeichneten als neuer Teil, der durchaus beliebten Reihe, nicht zu Halloween anläuft und keine Nummer, dafür einen Untertitel trägt, ist schon so ziemlich die innovativste Neuerung. Wie beim ersten Spin-off "Tokio Nights", bleibt es beim bekannten Strickmuster und damit der verlässlichen Einnahmequelle so treu wie möglich.

Im Mittelpunkt stehen die jungen Taugenichtse und High School Absolventen Jesse und Hector, von denen einer von dunkler Macht heimgesucht wird. Er wird von den aus den letzten Teilen bekannten Hexen als Gezeichneter ausgesucht, was ihm ein Date mit einem Geist verschafft. Sein Kumpel dokumentiert die Verwandlung mit der Kamera, die zunächst noch eher lustig erscheint. Er bekommt erst leichte Superkräfte, deren Aufnahmen durchaus an Chronicle erinnern. 

Erst danach wird es der versprochene Horrorfilm, denn der Besessene verändert sich. Es gibt einige mysteriöse Vorkommnisse, erste Bedrohungen und Poltergeistangriffe. Es wird versucht, mit den Geistern zu kommunizieren – mit einer der besten Szenen und einer sehr neuen Methode, welche zu unfreiwilligen Lachern führt: Dem guten alten „Senso“ Spiel. 

Es wird exorziert, untersucht, geflucht und am Ende findet sich alles im stereotypischen Reihenfinale wieder, in dem der lang erwartete Spannungsmoment seinen Höhepunkt findet und aus der Dunkelheit unheimliche Gestalten auftauchen. Alles natürlich stets von und mit der Kamera dokumentiert – Vernunft ist was anderes.

Hector und Jesse sind glaubhafte, aber einsilbige Teenager. Ihre Dialoge bestehen hauptsächlich aus Ausrufen „wie krass der Scheiß denn da gerade ist, Alter“. Gut ist, dass sie, im Gegensatz zum blonden Mädchen aus dem vierten Film, nicht nur in ihrem Zimmer abhängen und häufiger mal unterwegs sind, wodurch der Film nicht mehr so bewegungslos wirkt. 

Die Recherche der beiden Jungs, verleiht der Handlung mehr Dynamik. Es ist nicht mehr so, dass man passiv auf den nächsten Angriff wartet. Ein paar der Angriffe überraschen wie erwartet. Mit einer laufzeit von ca. 84 Minuten bietet der Film wenig Raum für Langeweile.

Christopher Landons Regie unterscheidet sich nicht von seinen Vorgängern. Dass auch dieser Teil seine effektvollen Gruselmomente hat, ist nicht abzustreiten. Man darf aber kritisch anmerken, dass jede Heimvideoaufnahme, in der lange nichts passiert und dann jemand plötzlich einen Tisch ins Zimmer wirft, erschrecken kann und das allein bestimmt keine Kunst ist, auch beim fünften Film der Reihe nicht. 

Die Gezeichneten ist wieder genau so, wie ein Youtube Video mit Millionen Klicks aber ohne Inhalt der einem lange in Erinnerung bleibt. 

Ein erster, möglicher Schritt hin zur möglichen Anerkennung wäre, das leidige „Found Footage“ Prinzip endlich mal abzulegen. Dazu brauchbare Darsteller holen und sich mit mehr Mut von der ewig gleichen Formel entfernen, erst dann kann man sich eventuell annähernd mit, viel besseren Genre Idolen wie „Insidious“ und „Conjuring: Die Heimsuchung“ in den Grusel Topf werfen lassen

Fazit: Die Gezeichneten ist, bloß oder zum Glück, noch einer von den Paranormal Activity Filmen. 

Durch die technische, inhaltliche und qualitative Identitätsgleichheit zu den übrigen Teilen, liefert er erneut wirksame Szenen und neue Offenbarungen zur grundlegenden Mythologie – oder, je nach eigener Einschätzung, langweilt schon wieder als billig inszenierte Wiederholung des Erfolgs vor fünf Filmen, der schon damals nicht mehr als eine handvoll guter Schreckmomente in einem ansonsten unerträglichen Indie - Quatsch war. 

Es fällt daher schwer, ihn von den anderen zu differenzieren, zu sagen, ob er nun besser oder schlechter ist. Der hier ist mehr von allem – in jede Richtung.

Wertung: 4 / 10
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News im Video Portal: Kino Highlights 2014, News, Berichte und Trailer

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BBC One strahlt heute die erste Folge der neuen Staffel von Sherlock im Vereinigten Königreich aus


Das muss mit einem Mitschnitt des Londoner Feuerwerks von gestern gefeiert werden, das unglaublich war:

q.London Fireworks 2014 - New Year's Eve Fireworks - BBC One

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Ein gutes neues Jahr auch von Spider Man im "New Years Eve Trailer" mit Einleitung von Stan Lee persönlich.

Im Rahmen es Events wurde ein "New Year’s Eve"-Trailer zu "The Amazing Spider-Man 2" ausgestrahlt, den es mit einer Einleitung von Comic-Legende Stan Lee nun auch bei uns gibt.

Ein Teil der Action in "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" findet am New Yorker Times Square statt, wo jedes Jahr eine der größten Neujahrspartys steigt. Bei der Party ins Jahr 2014 wurde ein Trailer präsentiert, der sich auf diese Actionsequenz konzentriert: 

q. filmstarts, youtube

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Dogma 2? Kevin Smiths Helena Handbag

Regisseur/Autor Kevin Smith hat in der letzten Dekade nicht viel Bekanntes gemacht (Jersey Girl, Clerks 2, Zack and Miri make a Porno, Cop Out, Red State), aber aus der davor kennen die meisten sicher am ehesten Dogma mit Ben Affleck und Matt Damon als streitende Engel, einem Fäkalmonster, Salma Hayek als Stripperin, Alan Rickman als Metatron und Alanis Morrissette als Gott.

Daran will er wohl jetzt wieder anschließen, denn eins seiner nächsten Projekte klingt ganz danach. In "Helena Handbag" sollen sich menschliche Helden mit der Hölle zusammentun, um Jesus aufzuhalten. Der steigt nämlich als Riese vom Himmel herab, um die Menschheit auszulöschen.

Wie sein kommender Horrorfilm Tusk basiert auch dies auf Ideen aus einem seiner Podcasts, Smodcasts. Aufgrund des Anti-Jesus Motivs geht Smith aktuell aber allerdings davon aus, dass niemand den Film finanzieren werde.

q. www.comingsoon.net

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Batman vs. Superman: Mit Dwayne "The Rock" Johnson?

Dwayne "The Rock" Johnson hat per Twitter ein Meeting mit DC/Warner Bros. bestätigt, welches just stattfand. 

Zitat
We just had a big meeting w/ Warner Bros CEO re:@DCComics 2014 we will partner up and create the cool bad assery. #RockTalk @ActionTilson


Könnte wieder auf "Lobo" hindeuten. Vor einiger Zeit war er ja im Gespräch, den letzten Czarnia in einer Verfilmung der Comic-Figur von Alan Grant zu spielen. Zudem wurde er als Bösewicht Black Adam in einer Verfilmung von "Captain Marvel" / "Shazam" gehandelt. 

Oder ob er auch für den Part von "Green Lantern" John Stewart in Frage kommt, für den gerade Denzel Washington gehandelt wurde?

Klar scheint hingegen zu sein, es handelt sich um einen Figur, welche im kommenden "Batman vs. Superman" von Zack Snyder einen Auftritt absolvieren wird, denn The Rock hat noch ein Bild dazu gereicht:

q.http://www.comicbookmovie.com/images/users/uploads/10300/TheRockBatmanShirt.jpg

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Alle wichtigen Trailer - jetzt im Videoportal!

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