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Simon Ursprung
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Recruiter, HR Professional & Sportpsychologe
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Wie kann Mentaltraining im Tennis genutzt werden?
Mentaltraining oder angewandte Sportpsychologie wird im Tennis von den Spielern/innen sehr häufig für die Leistungsoptimierung eingesetzt. So hat z.B. Swiss Tennis Sportpsychologische oder mentale Trainingsmethoden als ein Standbein in ihr Trainingskonzept integriert. Darüber hinaus üben professionelle Trainer schon mit Athleten im jungen Alter mentale Trainingsformen ein.

Was kannst Du Dir unter mentalem Training im Tennis vorstellen?

Im Tennis werden z.B. Rituale schon sehr früh erlernt und angewandt. Beim Tennis, das viele Unterbrechungen kennt, können Rituale standardmäßig eingesetzt werden. Diese mentale Technik gibt dem Spieler Sicherheit, sie hilft ihm verlorene Punkte abzuhaken und sich für neue Punkte zu motivieren.

Ein sehr viel angewandtes Mentales Training oder Ritual ist z.B. die 16-Sekunden-Kur von Löhr.

Diese wird nach einem gespielten Ball eingesetzt und ist unterteilt in 4 Schritte.

Im ersten Schritt wird der vorhin gespielte Ball verarbeitet. D.h. entweder zeigt der/die Spieler/in bei einem gewonnen Punkt positive Gefühle, führt positive Selbstgespräche oder er/sie kann bei einem verlorenen Punkt seinen/ihren negativen Emotionen Ausdruck verleihen. Zudem geht der/die Spielerin nach hinten, die neuen Bälle holen und sagt sich: „Jetzt kommt der nächste Spielball.“ Diesen oder einen ähnlichen Satz verknüpft er/sie mit einer entsprechenden physischen Bewegung. Im Spitzensport wird hier häufig das Abwischen des Gesichts mit einem Frotteetuch angewandt. D.h. Punkt abhaken und los geht’s mit voller Konzentration auf den nächsten Punkt. Im Im zweiten Schritt konzentriert sich der Spieler mit den Augen auf einen vorher festgelegten und eingeübten Punkt, sei es das Racket oder sein Schweissband und versucht kurz zu entspannen um Kraft zu tanken. Im dritten Schritt überlegt er/sie sich, wie er/sie den nächsten Punkt spielen möchte. Der vierte Schritt ist dann die standardisierte, vorbereitete Handlung für den Aufschlag oder den Return. Hier sieht man auch, dass jede/r professionelle/r Tennispieler/in sein/ihr eigenes Muster hat. Beim Aufschlag prellt z.B. ein Spieler nur zwei Mal den Ball, eine andere Spielerin tippt ihn fünfzehn Mal auf den Boden. Es gibt Spielerinnen oder Spieler, die zupfen sich vorher immer an den Hosen, andere am Leibchen.

Ein sehr erfolgreicher Tennisspieler, der sehr viele Rituale pflegt ist z.B. Rafael Nadal. Beobachte ihn doch einmal beim Fernsehen, wenn Du das nächste Mal ein Match von ihm schaust. Beim Seitenwechsel in der Pause hat er vor seiner Ruhebank immer zwei Trinkflaschen vor sich aufgestellt. Zuerst nimmt er einen Schluck aus der Einen und dann aus der Anderen. Auch geht er im Spielfeld immer zuerst mit dem rechten Fuß über die Linien, wenn er zur Bank oder zurück auf das Spielfeld geht.

Warum setzt ein/e Spieler/in im Tennis mentales Training und Rituale ein? Es hilft ihm/ihr sich auf den aktuellen Moment zu konzentrieren. Der/Die Spieler/in überlegt nicht „Was habe ich falsch gemacht?“ oder „Was möchte ich in zwei Stunden tun?“ Diese Gedanken und Vorstellungen helfen ihm/ihr überhaupt nicht bei der Bewältigung seiner/ihrer aktuellen Aufgabe: dem nächsten Satz, dem nächsten Punkt, dem nächsten Schlag, sondern er/sie muss konzentriert auf den Moment bleiben, Misserfolge schnell abhaken und bei jedem Ball und jedem Schlag sein/ihr bestes Tennis spielen.

So gewinnt man Tennismatches!
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Mentales Training oder Mentaltraining - Was ist das eigentlich?

Mentaltraining ist in aller Munde und wird als Wundermittel bezeichnet. Wie man auf verlässlichen und weniger verlässlichen Quellen im Internet lesen kann, soll es einem dabei helfen seine Ziele zu erreichen, einen Bewegungsablauf zu erlernen, Abzunehmen und sogar mit dem Rauchen aufzuhören.

Doch was kann Mentales Training wirklich bewirken und was verbirgt sich dahinter?

In der Sportpsychologie wird unter Mentalem Training das mentale Einüben von Bewegungsabläufen, das Visualisieren von positiven Bildern für z.B. höheres Selbstvertrauen oder Motivation, das sich Vorstellen von mentalen Handlungsplänen oder die Schmerzbewältigung mittels Visualisierung (Guillot & Collet, 2008) bezeichnet. Zu einer mentalen Trainingseinheit gehören normalerweise zuerst eine Entspannungsphase als Einleitung und dann eine Visualisierungs- oder Vorstellungsphase als zentrale Übung. Um den größtmöglichen Effekt zu erzielen, sollte die mentale Trainingsübung individuell auf den einzelnen Übenden gestaltet und angepasst werden. D.h. die mentalen Trainingsübungen, die man sich einfach aus dem Internet oder aus einem Ratgeber holen kann, sind gut, entfalten aber nur selten das volle Wirkungspotenzial. Der Grund dafür ist einfach, jeder hat seinen „eigenen“ Kopf. Dementsprechend ist es ratsam mit einem zertifizierten und von der SASP anerkannten Mentaltrainer zusammenzusitzen oder noch besser mit einem ausgebildeten Sportpsychologen sich sein individualisiertes Trainingsprogramm zusammenzustellen. Wie der bekannte Spruch: „Nur Übung macht den Meister“ andeutet, kann man beim mentalen Training nicht auf den schnellen Erfolg nach ein- oder zweimal Üben hoffen. Sondern mentales Training fängt erst nach wiederholtem Üben an zu wirken. In verschiedensten Bereichen zeigt Mentaltraining grosse Wirkung. So zeigen mehrere Studien z.B. beim visuellen Erlernen eines Bewegungsablaufes einen Trainingseffekt von bis zu 20% (Toussaint & Blandin, 2010).

Um sportlich erfolgreich zu sein, ist es zentral, dass man das Mentaltraining auf die sportliche Tätigkeit genau abstimmt. So können Sie für Ihren sportlichen Erfolg die letzten paar Leistungsprozent mehr herausholen. Darum warten sie nicht, sondern fangen sie heute an und erstellen Sie sich zusammen mit einer Fachperson Ihr individuelles mentales Trainingsprogramm.

Guillot A. & Collet C. (2008). Construction of the motor imagery integrative model in sport: a review and theoretical investigation of motor imagery use. International Review of Sport and Exercise Psychology, 1, 31-44.

Toussaint, L., & Blandin, Y. (2010). On the role of imagery modalities on motor learning. Journal of Sports Sciences, 28, 497-504.
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Mehr Sport im Alltag - Der Wochentipp

Mehr Sport treiben, wer möchte dies nicht? Falls Du Dir dies vorgenommen haben, bist Du hier genau richtig. Jede Woche gibt das Team von KOPFSACHE SPORT Dir einen sportpsychologischen oder mentalen Trick, der Dich dabei unterstützt.

Der Entschluss "mehr Sport zu treiben", aus welchen Gründen auch immer, kennt fast jeder. Laut verschiedenen statistischen Erhebungen will jeder Dritte "mehr Sport treiben" (Lamprecht, Fischer & Stamm, 2014), d.h. Du bist nicht alleine! Doch bei der Umsetzung hapert es meistens. Hier helfen Dir mentale Kniffe.

Mentaler Wochentipp: Setze Dir realistische Ziele.

Um ein persönliches Ziel wie "mehr Sport zu treiben" auch in die Tat umzusetzen, sollte dieses Ziel, so wie Du, möglichst SMART (Locke & Latham, 1990) sein. Dabei steht das S für Spezifisch, M für Messbar, A für Attraktiv, R für Realistisch und T für Terminiert.

Beantworte folgende Fragen und Dein Ziel "mehr Sport zu treiben" wird SMART.

Was heisst für Dich genau mehr Sport treiben?
Wie viele Trainingseinheiten pro Woche möchtest Du trainieren?
Ist diese Anzahl realistisch?
Welche sportliche Tätigkeit macht Dir am Meisten Spass?
Welche sportliche Tätigkeit hat den grössten Effekt zum Erreichen Deiner Ziele?
Was trainieren Du nun, wo, wann und mit wem?
Trage diese Termine fix in Ihre Agenda ein und versuche diese einzuhalten. So hast Du einen wichtigen ersten Schritt zum Erreichen von "mehr Sport" getan.

Ich wünsche Dir viel Spass beim Training.

Für mehr Informationen: http://kopfsachesport.ch/ambitionierte-sportler/motivationstraining/

Literatur:

Lamprecht, M., Fischer, A., & Stamm, H. (2014). Sport Schweiz 2014: Sportaktivität und Sportinteresse der Schweizer Bevölkerung. Magglingen: Bundesamt für Sport.

Locke, E.A., & Latham, G.P. (1990). A Theory of Goal Setting and Task Performance. Englewood Cliffs, NJ: Prentice Hall.

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Mehr Sport treiben, wer möchte dies nicht? Falls Du Dir dies vorgenommen haben, bist Du hier genau richtig. Jede Woche gibt das Team von KOPFSACHE SPORT Dir einen sportpsychologischen oder mentalen Trick, der Dich dabei unterstützt.

Der Entschluss "mehr Sport zu treiben", aus welchen Gründen auch immer, kennt fast jeder. Laut verschiedenen statistischen Erhebungen will jeder Dritte "mehr Sport treiben" (Lamprecht, Fischer & Stamm, 2014), d.h. Du bist nicht alleine! Doch bei der Umsetzung hapert es meistens. Hier helfen Dir mentale Kniffe.

Mentaler Wochentipp: Setze Dir realistische Ziele.

Um ein persönliches Ziel wie "mehr Sport zu treiben" auch in die Tat umzusetzen, sollte dieses Ziel, so wie Du, möglichst SMART (Locke & Latham, 1990) sein. Dabei steht das S für Spezifisch, M für Messbar, A für Attraktiv, R für Realistisch und T für Terminiert.

Beantworte folgende Fragen und Dein Ziel "mehr Sport zu treiben" wird SMART.

Was heisst für Dich genau mehr Sport treiben?
Wie viele Trainingseinheiten pro Woche möchtest Du trainieren?
Ist diese Anzahl realistisch?
Welche sportliche Tätigkeit macht Dir am Meisten Spass?
Welche sportliche Tätigkeit hat den grössten Effekt zum Erreichen Deiner Ziele?
Was trainieren Du nun, wo, wann und mit wem?
Trage diese Termine fix in Ihre Agenda ein und versuche diese einzuhalten. So hast Du einen wichtigen ersten Schritt zum Erreichen von "mehr Sport" getan.

Ich wünsche Dir viel Spass beim Training.

Für mehr Informationen: http://kopfsachesport.ch/ambitionierte-sportler/motivationstraining/

Literatur:

Lamprecht, M., Fischer, A., & Stamm, H. (2014). Sport Schweiz 2014: Sportaktivität und Sportinteresse der Schweizer Bevölkerung. Magglingen: Bundesamt für Sport.

Locke, E.A., & Latham, G.P. (1990). A Theory of Goal Setting and Task Performance. Englewood Cliffs, NJ: Prentice Hall.
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Willst Du mehr Sport treiben? Hier findest du den Wochentipp von Kopfsachesport http://bit.ly/2cWCmzQ #MehrSport #KopfsacheSport #Ziele
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Mit Sportpsychologie zu mehr Erfolg!

Häufig hört man nach einem Wettkampf: „Der Kopf hat heute entschieden!“ Oftmals sind die Faktoren Kraft, Kondition, Technik, Material und Ernährung ausgereizt und die Leistung kann hier nur noch minim erhöht werden. Was jetzt hilft, ist den Kopf zu trainieren. KOPFSACHE SPORT hilft Ihnen dafür ein massgeschneidertes mentales Trainingsprogramm zu erarbeiten und umzusetzen. Zudem analysieren wir mit Ihnen Ihre Stärken und erlernen die hohe Kunst des Topperformers: Die richtigen Stärken im richtigen Moment einzusetzen!
http://kopfsachesport.ch/
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