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Historisches Museum Luzern
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Ausstellungen, Theatertouren, Veranstaltungen
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WER MICH KENNT, LIEBT MICH. EMIL MANSER (1951–2004)
9. Dezember 2016 – 17. April 2017

Zwölf Jahre nach seinem Tod ist Emil Manser in der Erinnerung der Luzerner Bevölkerung noch immer präsent. An seinem bevorzugten Platz bei der Kantonalbank warb er für seine Kinderpartei, für mehr Toleranz untereinander und vor allem für sich selbst.
Er war ein Strassenkünstler mit Worten und Gesten, der seine Mitbürger bisweilen provozierte. Seine Plakate zeugen von einer grossen Originalität.
Sie haben Sprachwitz, sind plakativ im eigentlichen Wortsinn und die abgründigen Lebensweisheiten und Sprüche faszinieren auch Menschen, die Emil Manser gar nie erlebt haben.
Das Historische Museum Luzern hat aus dem Nachlass von Emil Manser rund 150 Plakate sowie weitere Objekte erhalten, die nun erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden.

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21.12.16
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CHILBI. VON ZUCKERWATTE, KARUSSELLS UND SCHAUSTELLERN
20. Mai – 16. Oktober 2016

Der Duft von Magenbrot und gebrannten Mandeln hängt in der Luft, farbige Lichter flimmern in der Nacht und hoch über den Köpfen kreischen Menschen vor Freude: Willkommen an der Chilbi!

Die Ausstellung im Historischen Museum Luzern taucht mit allen Sinnen in die einmalige Welt der Chilbi ein, wirft einen Blick in die Vergangenheit und hinter die glitzernde Kulisse: Was macht den Reiz dieses Volksfestes aus?
Weshalb wird uns nostalgisch ums Herz, wenn wir Magenbrot riechen? Und: Wieso bereitet es dem Menschen Vergnügen, von einer Maschine auf den Kopf gestellt zu werden?

Ausgestattet mit einem Chilbi-Sackgeld in Form von Jetons gehen die Besucherinnen und Besucher auf Entdeckungstour. Entlang historischer
sowie gegenwärtiger Chilbi-Exponate werden verschiedene Facetten dieser Alltagskultur beleuchtet.

Schaustellerinnen und Schausteller erzählen in Audio-Porträts von den Sonnen- und Schattenseiten ihrer Arbeit und ermöglichen einen persönlichen Blick hinter die Kulissen.

Kuratorin: Sibylle Gerber
Szenografie: Ronny Portmann Bureau
Grafik: Präsens Büro – Dorothee Dähler & Kaj Lehmann
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14.09.16
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TOM GAULD: THE UNKNOWN HISTORY OF ROBOTS
16. April – 21. August 2016

Der in London lebende Tom Gauld (*1976) weiht die Besucherinnen und Besucher in seine 30’000-jährige Evolutionsgeschichte des Roboters ein. Integriert in die Sammlung des Historischen Museums, versteckt in Vitrinen und Schränken, begegnet man sowohl futuristischen Maschinenmenschen als auch ihren Vorfahren. Gauld zeichnet und schreibt minimalistisch – und das maximal. Selbst im freien Flug wirken seine Figuren statisch und verlieren selbst in chaotischen Situationen kein überflüssiges Wort. Der brillant trockene Humor des aus Schottland stammenden Zeichners ist eins mit seinem unverkennbaren Stil. Seine Bücher The Gigantic Robot, Goliath und You‘re All Just Jealous of My Jetpack wurden in diverse Sprachen übersetzt und seine Illustrationen begleiten seit längerem die Leser des The New Yorker oder The Guardian.
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14.09.16
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FUMETTO. 25 JAHRE COMIC 
16. – 24. April 2016

Fumetto blickt stolz auf ein Vierteljahrhundert Comix zurück – unzählige Geschichten auf allem Papier der Welt und in jeder Strasse Luzerns! Seit seiner Geburt im Wärchhof 1992 prägten, hegten und pflegten zig-tausend comicvernarrte und kunstverliebte Zeichner, Helfer und Besucher das Festival am Vierwaldstättersee. Ihnen allen erweist das Fumetto-Kunstbuch die Ehre. Nur die Schnellsten unter ihnen werden ein Exemplar ergattern, doch die Originale der kunterbunten, schrägen, phantastischen, schrillen, explosiven, extraterrestrischen Festivalgeschichten warten auf die gesamte Besucherschar. Fotos, Plakate und andere Trouvaillen aus dem Fumetto-Archiv sorgen zusätzlich für nostalgische Momente – und wohl auch den einen oder anderen Schenkelklopfer.
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MYSTERIEN DES HEILENS. VON VOODOO BIS WEIHWASSER
25. September 2015 – 28. März 2016

Körper und Seele bilden eine untrennbare Einheit: Was der Seele geschieht, wirkt sich auf den Körper aus und umgekehrt. Die Heilkonzepte aller Kulturen sind daher auf die Seele ausgerichtet, während zugleich die Krankheit des Körpers mit natürlichen Mitteln behandelt wird. Diesen Vorstellungen ist die Ausstellung im Historischen Museum Luzern gewidmet. Sie dokumentiert und erklärt die ganzheitliche Heilung am Beispiel traditioneller afrikanischer und schamanischer Vorstellungen sowie Heilritualen des haitianischen Vodou und des Louisiana Voodoo Hoodoo. Diese Konzepte werden in einen Kontext zu den spirituellen Heilmethoden unserer Kultur gestellt. Dort haben sie sich in der magischen Volksmedizin erhalten oder werden im Rahmen der Palliative Care neu entdeckt. Dabei zeigt sich, dass eine ungeahnte Zahl von Übereinstimmungen besteht, welche nicht nur als Brücken der Völkerverständigung dienen können, sondern gegenseitiges Lernen und neu Erfahren ermöglichen.
 
Themen der Ausstellung
Im katholischen Alpenraum hat sich die Vorstellung erhalten, dass Heiligenbilder, Kreuze und Medaillen magische Kräfte haben. Man hängt sie dem Kranken um oder legt sie auf die leidende Stelle. Durch die diesen Dingen innewohnenden übernatürlichen Kräfte verspricht man sich Heilung, obschon nach dem christlichen Glaubensverständnis Gott allein, bewogen durch die Fürsprache der Heiligen, einen Menschen von einer Krankheit befreien kann. Noch immer werden vorab in ländlichen Gegenden in Zeiten der Bedrängnis Krankheitsheilige angerufen und ihre Verehrungsorte aufgesucht. Bei allen diesen Heiligen handelt es sich im Grunde genommen um spirits, die nichts anderes sind als vergöttlichte Ahnen.
 
Das seelische Ungleichgewicht verursacht Krankheiten
Nach den ursprünglichen Vorstellungen aller Kulturen stehen Seele, Geist und Körper in einem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis. Was der Seele geschieht, wirkt sich auf den Körper aus und umgekehrt. Eine sich im Gleichgewicht befindende Seele ist folglich die Voraussetzung für die Gesundheit des Körpers.
 
Behandlung von Krankheiten in den ursprünglichen Kulturen
Ausgehend von den frühesten Spuren des Menschen und seines Heilwissens in Afrika und Europa wird in der Ausstellung gezeigt, dass der kranke Mensch in den ursprünglichen Kulturen seit jeher als Ganzes im Mittelpunkt stand. Dementsprechend waren die Heilmethoden sowohl auf die Seele, als auch auf den Körper ausgerichtet. Diese Vorstellungen haben sich in Afrika fast unverändert erhalten.
 
Voodoo und die Heiligen der katholischen Kirche
Mit der Verschleppung und Versklavung von Afrikanern kam das ursprüngliche Wissen spätestens ab 1700 in die neue Welt, wo es durch die Vermischung mit dem Christentum der weissen Kolonialherren nach aussen hin neue Formen angenommen hat. Inhaltlich änderte sich jedoch kaum etwas, wie dies in der Ausstellung am Beispiel des Wandels der Rolle der Heiligen im Voodoo Louisianas verdeutlicht wird. Aus der Vermischung der verschiedenen Elemente entstanden in der ehemals französischen Kolonie Haïti Vodou und in den spanischen Kolonien Santería und Santerismo. In Louisiana entwickelte sich aus afrikanischen, europäischen und indianischen Elementen Louisiana Voodoo, das in der Ausstellung unter anderem durch originale Voodoo Altäre aus New Orleans vertreten ist.
 
Heiler – Vermittler zwischen Diesseits und Jenseits
Die spirituelle Behandlung des Leidens geschieht, indem ein von höheren Mächten berufener Heiler die Seele mithilfe von vergöttlichten Ahnengeistern von den negativen Einflüssen befreit und wieder ins Gleichgewicht bringt. Dazu sind Rituale notwendig, mit denen die für das Leiden zuständigen Gottheiten oder die Geister der Ahnen angerufen und günstig gestimmt werden. Gleichzeitig wird die Krankheit des Körpers mit natürlichen Mitteln behandelt. Dieses Vorgehen ist ganzheitlich. Dies erklärt auch die zum Teil beachtlichen Erfolge der traditionellen Heiler bei Krankheiten, die aus medizinischer Sicht nur schwer oder gar nicht heilbar sind. Beispiele dafür finden sich im Alltag der indigenen Heilerinnen und Heiler zuhauf.
 
Rituale der Heilung
Ähnliche Vorstellungen lassen sich auch in den traditionellen Heilkonzepten Europas nachweisen. So dienen beispielsweise Wallfahrten zu heiligen Orten zu allererst der Versöhnung des Kranken mit dem Schöpfer. Dabei wirken die Heiligen der Kirche – wie die vergöttlichten Ahnen in den ursprünglichen Kulturen – als Mittler zwischen den Menschen und Gott. Auch in unserer Kultur kann das grenzenlose Vertrauen in das Eingreifen höherer Mächte das Leiden lindern und in vielen Fällen auch Heilung bewirken. Dies gilt selbst für Krankheiten, bei denen gemäss ärztlicher Diagnose die medizinischen Möglichkeiten erschöpft sind. Das sind die Wunder, die immer wieder geschehen und die rational nicht zu erklären sind. Sie finden sich zu Tausenden in den Mirakelbüchern, die an fast allen Wallfahrtsorten aufliegen.
 
Von ursprünglichen Heilungskonzepten zu Spiritual Care
Im Gegensatz zu diesen weit in die vorchristliche Zeit zurückreichenden Vorstellungen kommen in den modernen Heilsystemen die spirituellen Bedürfnisse des Menschen zu kurz. Die Vernachlässigung des Seelenzustandes, wie sie in unserem Kulturraum vielfach noch immer üblich ist, kann die Heilung in vielen Fällen nicht nur erschweren, sondern sogar verunmöglichen. Aus dieser Einsicht, entstand das Konzept der Palliative Care oder neuerdings der Spiritual Care. Ihr Ziel ist es, Schwerkranke und Sterbende ganzheitlich zu betreuen und zu begleiten.
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2016-04-18
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CABINET. ET IN LUCERNA EGO – HANS-PETER LITSCHER
Kabinett-Ausstellung im Foyer des Historischen Museums Luzern
3. Dezember 2015 bis 16. Oktober 2016

Der 1955 in Stans geborene und in Luzern aufgewachsene Hans-Peter Litscher hat sich früh nach Paris aufgemacht und sich dem Theater und dem Film verschrieben. Heute arbeitet er neben freien Projekten insbesondere für die Wiener Festwochen. Doch seine Interessen umfassen die verschiedensten Ausdrucksformen. So sind seine Projekte immer Aufführung, Ausstellung und Performance zugleich. Litscher ist ein Geschichtensammler und Geschichtenerzähler, wobei seine persönlichen Begegnungen den Kern seiner Projekte ausmachen. In ihnen verbinden sich Faktisches und Mögliches, Geschichten werden zu Geschichte. In acht «Cabinets» im Foyer des Historischen Museums fügen sich Dokumente, Fotografien und Objekte zu Erzählungen über Begegnungen mit Marcel Duchamp, Orson Welles, Timothy Leary,  Max von Moos und anderen.
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2016-04-18
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