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Vitamin D - Das Sonnenvitamin
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Vitamin D ist eines der ältesten hormonalen Signalsysteme & von herausragender Bedeutung für zahlreiche Körperfunktionen.
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Volkskrankheit Fettleibigkeit wegen Vitamin-D-Mangel?

...Es gibt jedoch mindestens noch einen unbeachteten Faktor, der eine wesentliche Rolle zu spielen scheint. Das Vitamin D.
Denn es gibt eine Reihe von Untersuchungen, die den Vitamin-D-Status und den BMI, den Bauch- bzw. Hüftumfang und weitere Faktoren beleuchten. Die Arbeit von Kendra A. Young und Kollegen aus dem Jahr 2009 findet eine inverse Korrelation zwischen der Vitamin-D-Konzentration im Serum und dem Körperfettanteil bei Afroamerikanern und Amerikanern spanischer Abstammung (Young et al., 2009). Das bedeutet konkret, je weniger Vitamin D im Serum umso höher ist die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht. Ähnliches gilt für die weisshäutigen Amerikaner. Im Rahmen der Framingham-Herz-Studie wurden 3890 Bewohner der Stadt Framingham untersucht, die zu 99,5 % weisshäutig sind und europäische Vorfahren haben. Hierbei wurde festgestellt, dass Vitamin-D-Mangel zu höherem BMI und stärkeren Fettablagerungen führt (Cheng et al., 2010). Am anderen Ende des Ozeans sieht es nicht anders aus. Eine Untersuchung an 601 nichtdiabetischen Chinesen brachte ans Tageslicht, dass auch im Land der aufgehenden Sonne ein Vitamin-D-Mangel zu höherem BMI und grösserem Bauchumfang führt (Yin et al., 2012). Als letztes bleibt der mitteleuropäische Teil. Als Beispiel soll eine Untersuchung aus St. Petersburg in Russland dienen. Die Autoren kommen zu der Schlussfolgerung, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel mit hohem Fettanteil korrelieren (Grineva et al., 2013). Damit wären fast alle Kontinente und Ethnien abgedeckt, und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es eine weltweite Korrelation zwischen niedrigem Vitamin-D-Spiegel und Fettleibigkeit gibt. Aber auch nicht mehr. Ob es sich beim Vitamin-D-Mangel um die Ursache oder um die Folge der Fettleibigkeit handelt, ist damit nicht geklärt. Die meisten Arbeiten auf diesem Gebiet favorisieren die Theorie, dass Übergewicht die Ursache für den Vitamin-D-Mangel darstellt. Erklärt wird das damit, dass das fettlösliche Vitamin D in den Fettdepots gebunden wird und dadurch der Serumspiegel sinkt. Zusätzlich wird angenommen, dass übergewichtige Menschen sich weniger bewegen und zum Beispiel aus Scham ihren Körper nicht dem Sonnenlicht aussetzten.

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Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3

Der amerikanische Autor Jeff T. Bowles fasst in seinem aussergewöhnlichen Werk die Auswirkungen der Verwendung hoher Dosierungen von Vitamin D zusammen. Grundlagen seines empfehlenswerten Buches mit dem Titel "Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3. Das große Geheimnis, das Ihnen die Pharmaindustrie vorenthalten will" bilden die jahrelange & konsequente Auswertung von über 50.000 wissenschaftlichen Fachpublikationen und Studien über Vitamin D sowie der ausgiebige Selbstversuch mit Vitamin-D3-Dosierungen von bis zu 100.000 IE täglich in Kombination mit Vitamin K1 & K2 über viele Monate hinweg - mit ungewöhnlichen Nebenwirkungen.

Das Buch offenbart völlig neue Schlussfolgerungen zur Wichtigkeit und universellen Wirksamkeit von Vitamin D, die bereits durch diverse Studien bewiesen wurden, deren Umsetzung durch die Trägheit des Bildungs- & Medizinalsystems jedoch immer noch auf sich warten lässt. Es ist damit eine gelungene, auch für den Laien verständliche Synthese aus Selbstversuch und intelligenter Schlussfolgerung aus Studienergebnissen. Von besonderem Interesse und bislang kaum beschrieben ist dabei die Aktivierung eines scheinbar universellen Reparaturmechanismus für körperliche Defekte, der über Wochen und Monate hinweg abläuft und durch hohe Vitamin-D-Dosierungen in Kombination mit Vitamin K sowie Magnesium aktivi bleibt.

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Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3: Das große Geheimnis, das Ihnen die Pharmaindustrie vorenthalten will

Diese deutsche Erstausgabe eines in den USA höchst erfolgreichen Ebooks bietet einen unkonventionellen Blick auf die neuesten Erkenntnisse zum „Wundervitamin“ D3. Autor Jeff Bowles führt den Leser auf eine genauso faktenreiche wie vergnügliche Tour-de-force durch eine hochkarätige Mischung aus neuesten wissenschaftlichen Fakten und seiner darauf aufbauenden „gefährlichen“ Selbstexperimente.
Er schreibt:
„Nachdem ich erkannte, dass die Einnahme von 4.000 IE/Tag für mich nicht ausreichend waren, entschied ich mich für ein „gefährliches“ Experiment, das allem widersprach, was mir Ärzte seit Jahren gesagt hatten: DASS DIE EINNAHME VON ZU VIEL VITAMIN D GEFÄHRLICH SEI. Ich begann mit der Einnahme von täglich 20.000 IE/Tag – was der 150-fachen empfohlenen „sicheren“ Dosis entsprach – und dann steigerte ich meine Dosis auf 100.000 IE/Tag, oder auch auf das 300-fache der als „sicher“ eingestuften Dosis! Und was, meinen Sie, passierte dann mit mir in den letzten 10 Monaten? Bin ich gestorben? Oder krank geworden? Nein! Genau das Gegenteil! Dieses Buch erklärt Ihnen die detaillierten Resultate meines Experiments sowie die Gefahren, die man dabei vermeiden sollte. Außerdem stellt es eine einfache, elegante und neue Theorie vor, die erklärt, wie hohe Dosen von Vitamin D3 alle epidemischen Krankheiten und Gesundheitsprobleme verhüten oder sogar heilen kann, die uns seit den 1980er Jahren geplagt haben, seitdem die Ärzte uns davor warnen, nicht in die Sonne zu gehen und immer Sonnenschutzcreme zu verwenden. Dies erzeugte jene großen Epidemien von Übergewicht, Autismus, Asthma und viele andere, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen. Die Theorie ist einfach: Vitamin D3 ist ein Hormon, das von unserer Haut gebildet wird, während wir in der Sonne sitzen. Es ist kein Vitamin, sondern wurde nur fälschlich so eingestuft, als es entdeckt wurde. Wenn unsere Vitamin-D3-Speicher leer sind, beginnt unser Körper, sich für den Winterschlaf vorzubereiten, indem er uns übermäßig essen lässt – oder er macht uns langsam, damit wir Energie sparen. Oder er lässt uns depressiv sein, damit wir im Haus bleiben. Interessanterweise ist es genau dieser Abfall an Vitamin D3, der auch Bären das Signal zum Winterschlaf gibt! Wenn unser Körper hungersnotartige Bedingungen erwartet, wie das früher im Winter der Fall war, dann spart er unsere essentiellen Ressourcen für die Zukunft. Dies führt zu dem von mir so genannten „Unkompletten Reparatursyndrom“, das wiederum für die meisten Krankheiten verantwortlich ist, denen Menschen sich gegenüber sehen, abgesehen von spontanen Genmutationen, die die altersbedingten Syndrome und Krankheiten erzeugen. Hochdosiertes D3 kann verwendet werden, um eine große Anzahl von Krankheiten zu behandeln: MS, Asthma, 17 verschiedene Krebsarten, Lupus, Arthritis, Herzkrankheiten, Fettleibigkeit, Depression, Parkinson und viele mehr. Die meisten Ärzte erhalten an der Universität eine 4-jährige Grundausbildung, und danach arbeiten sie nur noch, anstatt weiter zu lernen. Ich selber habe Krankheiten und den Alterungsprozess mehr als 20 Jahre lang studiert, und 10 Jahre davon verbrachte ich 12 Stunden pro Tag in der Bibliothek einer medizinischen Universität um klinische und wissenschaftliche Studien zu durchforschen! Ich publizierte drei größere Arbeiten; die Zeitschrift, die sie publizierte, hat fünf Nobelpreis-Gewinner unter ihrem redaktionellen Team. Und meine Arbeiten wurden als höchst aufregend und sehr wichtig eingestuft.“

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Wieviel Vitamin D brauche ich wirklich?!

Für die meisten Vitamine kann die über die Nahrung aufgenommene Menge als Referenz für die Berechnung des täglichen Bedarfs dienen. Für Vitamin D ist es anders, weil es kein Vitamin im ursprünglichem Sinne ist, sondern ein Prohormon. Es bedarf somit einer alternativen, objektiveren Basis für die Ermittlung des täglichen Bedarfs.
Die primäre Quelle für das Vitamin D bei den Säugern ist die Synthese in der Haut mithilfe der UVB- Strahlung der Sonne. Die Notwendigkeit Vitamin D über die Nahrung aufzunehmen, ist der "Evolution" der Spezies Mensch bzw. kultureller Entwicklungen wie dem Tragen von vermummender oder wärmender Kleidung und der Besiedelung der nördlichen Breiten geschuldet. Ein weiteres Indiz für die Korrektheit dieser Sicht ist die Tatsache, dass mit Ausnahme von Fisch unsere tägliche Nahrung keine ausreichenden Mengen von Vitamin D liefert.

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Hohe Vitamin-D-Spiegel schützen vor Nierensteinen

Immer mehr Beweise zeigen auf, dass das Risiko an vielen Krankheiten wie Krebs, Multiple Sklerose, Diabetes u.v.m. zu erkranken durch die Verwendung von Vitamin D wesentlich gesenkt werden kann. Dazu benötigt man Serumkonzerationen wenigstens im Bereich von 40 bis 60 ng/ml. Es wird jedoch von der schulmedizinischen Seite immer wieder vor solchen Konzentrationen gewarnt, da angeblich hohe Vitamin-D-Konzentrationen die Entstehung von Nierensteinen begünstigen oder gar fördern sollen.
Das „American Journal of Public Health" hat vor kurzem eine Studie veröffentlicht, die den Zusammenhang zwischen dem Vitamin D und dem Vorkommen von Nierensteinen untersuchte. Die Untersuchung wurde an insgesamt 2012 Personen durchgeführt und fand im Zeitraum 2009 bis 2012 statt. In der Summe ergibt das 3199 Patientenjahre, wobei jeder Teilnehmer im Schnitt 580 Tage, also 1,6 Jahre dabei war.
Das beachtenswerte Ergebnis: Es gibt keine statistisch signifikante Assoziation zwischen Nierensteinen und Vitamin-D- Spiegel im Bereich von 20 bis 100 ng/ml.
In realen Zahlen heißt das, dass von 2012 Teilnehmern gerade mal 13 Nierensteine entwickelt haben. Das entspricht einem Anteil von 0,64 %. Lassen Sie uns aber hinter die Kulissen schauen und uns die Verteilung der Daten anschauen. Basierend auf dem Vitamin D-Blutspiegel wurden die Teilnehmer in drei Gruppen genauer eingeteilt: I: < 42 ng/ml, II: 42-57 ng/ml und III: > 57 ng/ml.
Das Überraschende Resultat: In der Gruppe mit dem höchsten Vitamin D-Gehalt gab es nur 2 Fälle mit Nierensteinen! Die restlichen 11 Fälle verteilten sich gleichmäßig auf die beiden anderen Gruppen mit niedrigerem Vitamin-D-Spiegel.
Das heißt im Klartext, dass hohe Vitamin-D-Spiegel eher vor Nierensteinen zu schützten scheinen als diese zu begünstigen.
Es gab bei der Studie sogar einen ganz außergwöhnlichen Ausreißer: Denn ein Teilnehmer hatte 394 (sic!) ng/ml 25-Hydroxycholecalciferol - ohne jedoch irgend welche Nierensteine entwickelt zu haben.
Der zweite Faktor, der gern für Entstehung von Nierensteinen verantwortlich gemacht wird, ist die zusätzliche bzw. „erhöhte“ Kalziumaufnahme. Auch hier wurde ein interessanter Befund gemacht: Die Gruppe mit der größten Kalziumsupplementierung (> 500 mg täglich) hatte die wenigsten Nierensteine.

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Das Brustkrebsrisiko ist bei Frauen mit niedrigen Vitamin-D-Werten um das Sechsfache erhöht

Vitamin-D-Mangel ist eine häufige Ursache von Brustkrebs bei Frauen, wie eine neue Studie ergab, die im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde. Die Studie, die von einem Wissenschaftlerteam verschiedener Organisationen durchgeführt wurde, zeigt, dass bei Frauen in Saudi-Arabien, deren Vitamin-D-Werte erniedrigt sind, ein sechs Mal höheres Brustkrebsrisiko besteht als bei Frauen mit höheren Werten. Die Forscher empfehlen, sich im Interesse der Gesundheit mit mehr Vitamin D zu versorgen.
Bei der Fallkontrollstudie wurden die Daten von 120 Brustkrebspatientinnen und einer gleich großen Kontrollgruppe untersucht. Die Studie ergab, dass das Risiko einer invasiven Brustkrebserkrankung bei den Frauen mit den niedrigsten Vitamin-D-Werten, d.h. weniger als 25 nmol/l (10 ng/ml), sechs Mal höher war als bei den Patientinnen mit den höchsten Werten von über 50 nmol/l (20 ng/ml). Frauen in Saudi-Arabien weisen sehr niedrige Vitamin-D-Werte auf, obwohl sie in einer sonnenreichen Region wohnen. Dies rührt daher, dass sich das Leben der Frauen vornehmlich in geschlossenen Räumen abspielt, dass sie von dunklerem Hauttyp sind und traditionelle Kleidung tragen und dass Lebensmittel nicht, wie in Kanada und den USA üblich, mit Vitamin D angereichert werden.
Die für die Studie zusammengestellten Daten ergaben, dass Brustkrebspatientinnen eine signifikant niedrigere Serumkonzentration von 25-Hydroxyvitamin D [25(OH)D] aufwiesen als die Kontrollgruppe. Der Wert lag im Durchschnitt bei 9,4 ng/ml gegenüber 15,4 ng/ml.
»Die Ergebnisse sind nicht überraschend«, sagt Dr. Cedric Garland, Professor am Institut für Familien- und Präventionsmedizin der University of California, San Diego. »Zahlreiche Studien bestätigten, dass die Vitamin-D-Werte bei Frauen zur Unterstützung der Brustkrebsprävention höher liegen sollten als die vom Institute of Medicine (IOM) empfohlenen 50 nmol/l (20 ng/ml).«
»Unsere Studie, die im Juli 2009 in der Zeitschrift Annals of Epidemiology veröffentlicht wurde, ergab, dass eine Erhöhung der 25(OH)D-Werte im Blutserum der Frauen auf 100 bis 150 nmol/l (40-60 ng/ml) in den USA pro Jahr 58 000 Brustkrebserkrankungen und drei Viertel der Todesfälle durch die Erkrankung verhindern würde«, betonte Dr. Garland. »Wir brauchen die Hilfe und Unterstützung der Mediziner, besonders der Hausärzte, um diese Information an ihre Patientinnen weiterzugeben und die Brustkrebsprävention durch die Einnahme von Vitamin D zur täglichen Routine zu machen.«

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Schlafstörung: viele Ursachen - eine Lösung!

Es gibt viele Ursachen für Schlafprobleme: Hormonstörungen, Störungen der REM-Phase (die tiefste Schlafphase, oft mit Träumen, wichtig für Heilung und Gedächtnis), starkes Schnarchen bis zum Aussetzen der Atmung und vieles mehr.
Überraschend ist das Ergebnis einer aktuellen Studie an 1500 Patienten mit Schlafproblemen von amerikanischen Wissenschaftlern aus Texas und North Carolina: Schlafstörungen, unabhängig von Ursprung und Art, lassen sich in den meisten Fällen durch Aufrechterhaltung eines Vitamin D-Spiegels von 60-80 ng/ml über einen längeren Zeitraum beseitigen. Die Forscher schliessen daraus, dass offensichtlich viele unterschiedliche Arten der Schlafstörung einen gemeinsamen Ursprung haben.
 
Für die meisten von uns, die keine epidemiologischen Untersuchungen der Schlafprobleme betreiben, ist aber die praktische Seite dieser Entdeckung wohl viel interessanter. Hat man tatsächlich Schwierigkeiten mit dem Ein- oder Durchschlafen, so ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, zuerst seinen Vitamin-D-Spiegel zu überprüfen, bevor man einen Spiessrutenlauf von einem "Spezialisten" zum anderen beginnt und sich etliche Tests und Pillen antut.

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Die zehn Symptome eines Vitamin-D-Mangels

von Aurora Gelb

Die Einnahme von Vitamin D in jungen Jahren kann langfristig gesund für den Körper sein. Die Ergebnisse einer an der Universität Zürich durchgeführten Studie bestätigen, dass die konsequente Einnahme von Vitamin D für die Knochengesundheit nötig ist.
Am besten lässt sich ein Vitamin-D-Defizit durch einen Bluttest ermitteln. Sie können entweder Ihren Arzt bitten, diesen Test vorzunehmen, oder ein Test-Kit für zu Hause kaufen. Aber Ihnen mangelt es mit Sicherheit an Vitamin D, wenn Sie unter den folgenden Beschwerden leiden. Dann sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt über präventive und heilende Maßnahmen zu Rate ziehen.
 
1. Grippe – Bei einer in den Cambridge Journals veröffentlichten Studie wurde entdeckt, dass ein Vitamin-D-Mangel Kinder für Erkrankungen der Atemwege prädisponiert. Eine Behandlungsstudie ergab, dass die Gabe von Vitamin D die Häufigkeit von Atemwegsinfektionen bei Kindern senkt.
 
2. Muskelschwäche – Laut Michael F. Holick, einem führenden Experten für Vitamin D, wird Muskelschwäche meistens durch ein Vitamin-D-Defizit hervorgerufen, denn wenn die Skelettmuskulatur richtig arbeiten soll, müssen ihre Vitamin-D-Rezeptoren durch die Zufuhr von Vitamin D erhalten werden.

3. ...

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Vitamin D – Der ultimative Entzündungshemmer
 
Erst kürzlich konnte nachgewiesen werden, dass Vitamin D die überraschende & herausragende Fähigkeit besitzt, direkt das Immunsystem zu steuern und ein entzündungshemmendes Gen zu aktivieren (1). Dafür bindet sich das Vitamin D direkt an die körpereigene DNA und wirkt als Genregulator. Angesichts der Tatsache, dass chronisch-entzündliche Erkrankungen die hauptsächlichen Todesursachen in der westlichen Zivilisation darstellen, ist dies eine überaus wichtige Nachricht.
Es wird sogar ernsthaft diskutiert, dass Vitamin D nicht länger als Vitamin, sondern als wichtiger Stoffwechsel-Regulator bezeichnet und eingesetzt werden sollte.

Ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel ist der in unseren Breiten am häufigsten auffällige Laborwert. Im deutschen Ärzteblatt, Ausgabe Januar 2012, wurde veröffentlicht, dass 89% der deutschen Altersheiminsassen einen Mangel an Vitamin D haben. Mit dem Rest der Bevölkerung steht es leider nicht wesentlich besser.

Die Wichtigkeit einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin D auch hinsichtlich Krebs wurde bereits in einer US-amerikanischen Studie aus dem Jahr 2002 im angesehenen Krebsjournal „Cancer“ veröffentlicht(2).
Die Forscher untersuchten die Krebssterblichkeit in den Vereinigten Staaten. Die Sterberate verschiedener Krebsarten ist im sonnenarmen Norden etwa doppelt so hoch wie im sonnenreichen Südwesten der Vereinigten Staaten, obwohl die Diät überall in etwa gleich ist. Die Forscher untersuchten insgesamt 506 Regionen im ganzen Land und fanden eine stark inverse Korrelation zwischen Krebssterblichkeit und Ultraviolett-B-Strahlung (UVB). Die Forscher vermuten, dass es das durch UVB erzeugte Vitamin D ist, welches die Schutzwirkung gegen Krebs ausmache. Jedenfalls geht der Autor der Untersuchung davon aus, dass es im Norden der vereinigten Staaten besonders im Winter so wenig Sonneneinstrahlung gibt, dass kein Vitamin-D gebildet werden kann.

Der Zusammenhang zwischen Sonneneinstrahlung und Krebshäufigkeit gilt nicht nur für weiße, sondern auch & ganz besonders für farbige Amerikaner. Die Farbigen haben insgesamt höhere Krebshäufigkeiten als Weiße, was darauf zurück geführt wird, dass Farbige insgesamt mehr Sonnenlicht benötigen, um Vitamin D bilden zu können.

Untersucht wurden 13 verschiedene Krebsarten, für die alle eine inverse Korrelation zur Sonnenlicht-Einstrahlung besteht. Am deutlichsten ist der Zusammenhang bei Brustkrebs, Darmkrebs und Ovarialkrebs. Aber auch bei Blasen-, Gebärmutter-, Speiseröhren-, Rektum- und Magenkrebs war der Zusammenhang nachweisbar.

Aufgrund dieser und anderer Studien wird inzwischen Vitamin D und seine Analogverbindungen versuchsweise als Anti-Krebs-Mittel eingesetzt (3).
Während Impfungen nur die adaptive Immunität stärken, spielt Vitamin D eine wesentliche Rolle bei der angeborenen und der adaptiven Immunität. Seine aktive Form 1,25(OH)2D greift auf verschiedene Weise in das Immunsystem ein und fördert unter anderem die Bildung von antimikrobiellen Peptiden wie z.B. Cathelicidin. Verschiedene Studien zeigen, dass bei Personen mit Vitamin-D-Mangel die Anfälligkeit für Influenza signifikant gesenkt werden konnte, wenn deren Vitamin-D-Spiegel durch tägliche Gaben von 2000 I.E. angehoben wurde. Ein Mangel wird begünstigt durch dunkle Hautfarbe, hohen Breitengrad, vermehrten Aufenthalt in Räumen und Fahrzeugen, die dunklere Jahreszeit oder Regenzeit. Eine Kontrolle des Vitamin-D-Spiegels ist zu empfehlen, und bei Werten unter 30 ng/ml (= 75 nmol/l) sollte Vitamin D zugeführt werden. Die besten Ergebnisse in der Vorsorge von Osteoporose werden erst bei Werten von 40 ng/ml (= 100 nmol/l) erzielt (4).

Dr. med. Raimund von Helden empfiehlt in seinem Buch über Vitamin D zur Herstellung eines Normalspiegels eine Anfangsdosierung in Höhe von 400.000 IE bei einem Körpergewicht von 70kg – entweder als Einmaldosis oder auf 10 Tage gleichmäßig verteilt (4). Dr. John Cannell vom Vitamin-D-Council empfiehlt die regelmäßige Einnahme von 5.000 IE Vitamin D täglich für normalgewichtige Erwachsene mit einem Gewicht von 55 bis 90 Kilogramm. Wer mehr wiegt, sollte pro 0,5 Kilogramm Körpergewicht etwa 30 IE zusätzlich einnehmen.

„Wir haben herausgefunden, dass bei Erwachsenen die Einnahme von 4.000 bis 8.000 IE (das sind 100 bis 200 µg) erforderlich ist, um den Blutspiegel von Vitamin-D-Stoffwechselprodukten auf dem Niveau zu halten, das notwendig ist, um das Risiko für verschiedene Erkrankungen – Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Multiple Sklerose und Diabetes Typ-1 – um die Hälfte zu verringern... Es hat mich überrascht, dass die erforderliche Menge an Vitamin D, die man einnehmen muss, um den Zustand zu erhalten, in dem Vitamin-D-Mangelerkrankungen verhindern kann, so hoch ist – viel höher als die Minimaldosis von Vitamin D in Höhe von 400 IE täglich, die beim Sieg über die Rachitis im 20. Jahrhundert erforderlich war.“, so Dr. Cedric Garland, Professor für Familien- und Präventivmedizin am Moores-Krebs-Zentrum der Universität von Kalifornien in San Diego.
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