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Martin Springwald
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Erneut ein Frühjahr in dem es elementare Bürgerrechte zu verteidigen gilt, in diesem Fall die informationelle Selbstbestimmung.

Heute ist Aktionstag gegen das geplante Gesetz zur Bestandsdatenauskunft, welches die automatisierte Herausgabe von Personen- und Zugangsdaten ermöglichen soll.

Es ist aus mehreren Gründen abzulehnen:

(1) Die Einführung von Schnittstellen zur Abfrage sensibler Daten gefährdet die IT-Sicherheit in Deutschland. Es ist nie auszuschließen, dass Unbefugte (ob autonome Hacker oder fremde Geheimdienste) einen Zugriff erlangen oder die Abfragen missbraucht werden. Das gilt auch für bereits existierende Schnittstellen, wie denen zur Telekommunikations- und E Mailüberwachung gemäß TKÜV.

(2) Zugangsdaten wie Passwörter können nur herausgegeben werden, wenn sie auch im Klartext vorliegen, was in der Regel nicht der Fall ist. Wäre die Speicherung als Hash nicht mehr zulässig, würde das ebenfalls ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen.

(3) Weiterhin lenkt die extensive Ausweitung der technischen Verfolgungsmöglichkeiten auf kleinste Gesetzesübertretungen von der Verfolgung schwerer Straftaten ab. Die vorgesehene automatisierte Identifizierung von Personen anhand von IP-Adressen ohne das Vorliegen einer schweren Tat und ohne Richtervorbehalt ist zudem ein unverhältnismäßiger und viel tieferer Eingriff in die Privatsphäre, als es selbst bei Rufnummern der Fall ist.

Das Gesetz ist aufgrund der schwammigen Details und der in Frage zu stellenden Erforderlichkeit sowie Verhältnismäßigkeit schlicht verfassungswidrig und schädlich.

http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bestandsdaten-StN
No #BDA
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ACTA hat hinsichtlich Inhalt und Entstehungsgeschichte in einem freien Land nichts zu suchen. Vor drei Jahren hatte ich bereits gehofft, dass sich das Internetkapitel des Regelwerks nicht durchsetzen wird, sobald das ACTA-Vorhaben bekannter wird. Daher bin ich überaus froh, wenn sich nun der weltweite Widerstand zeigt. Passend zum schön kühlen Winterwetter sollte ACTA endlich auf Eis gelegt werden!
Taking it to the streets #F11

Today citizens around the world will take it to the streets to show their governments that #ACTA is a terrible idea. To all of those participating we ask that you keep the demonstrations peaceful and we wish you a safe and fun demonstration.
Remember that there is a difference between leaders of protests and inciters of riots.

If you can't attend a demonstration, today is a great day to head to the +European Commission page here on G+, and tell them that #ACTA must be stopped. Be polite but voice your opinion and ask what you can do, as a global citizen, to put an end to this agreement

Read + Share + Spread + Participate =Stop #ACTA
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Um Himmels Willen, Nein! Aber danke, dass ich gefragt werde...
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Heute auf den #Shitstorm auf #Schlecker aufmerksam geworden. Da hat der Unternehmenssprecher wohl unüberlegt ins Klo gegriffen: goo.gl/EGMwC. Obwohl man ihm zugute halten muss, dass er keine Bevölkerungsschichten bewusst beleidigt. Es ist eben Marketing-Terminologie. Man kann sich darüber streiten, ob der Slogan "For You. Vor Ort." nun wirklich 95% der Deutschen anspricht (und angeblich besonders solche mit niedrigerem Bildungsniveau), und ob englische Phrasen unbedingt notwendig sind, allerdings finde ich die (im Übrigen deutschen) Slogans von #MediaMarkt und #Saturn sowie ihre Werbepraktiken um Welten schlimmer...
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Das Flashgame "The Artist Is Present" ist wahrscheinlich die frustrierendste Museumssimulation der Geschichte. Basierend auf einer realen Aktion muss man in einem Kunstmuseum zu einer Künstlerin gelangen, welcher man einige Zeit schweigend gegenüber sitzen kann. Davor sind aber im ungünstigsten Fall stundenlange Wartezeiten (in Echtzeit!) in Kauf zu nehmen, falsche Schritte führen zudem zum Verweis an das Ende der Schlange. Das Museum hat außer Dienstags immer von 16:30 bis 23:30 geöffnet, es genügt aber die Systemzeit entsprechend einzustellen.

http://www.pippinbarr.com/games/theartistispresent/TheArtistIsPresent.html

Intaktes Herz-Kreislaufsystem sollte vorhanden sein (Frustationsgefahr) und viel Zeit mitgebracht werden. Für Menschen, die sich ungern in Warteschlangen aufhalten (wie mich), sicherlich eine gute Möglichkeit Geduld zu trainieren.
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Google+ Fundstück #1
Die seltsamste Bewerbung, die ich jemals bekommen habe... ;-)
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