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Dag Travner
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Ursache und Vorkommen der #Akzidenzien . Worin unterscheiden sich Akzidenzien von anderen Dingen, Geschehnissen oder Eigenschaften? Durch ihre Nicht-Häufigkeit! Sie treten gelegentlich oder selten vor, im Gegensatz zum Normalfall stellen sie die Ausnahme dar und sind daher für wissenschaftliche Untersuchungen nicht geeignet.
#Aristoteles   #Metaphysik  

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Aspekte der Ontologie in der Metaphysik von Aristoteles: das Akzidenzielle, das Wahre und Falsche, die Kategorien (zu denen allerdings wieder die Akzidenzien zählen), möglich und wirklich. „Man muß vom Akzidens so weit als möglich klären, was seine Natur ist und aus welcher Ursache es ist. Daraus wird klar werden, weshalb es von ihm keine Wissenschaft gibt.“

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Die theoretischen (betrachtenden) Wissenschaften (oder Philosophien) zielen ausschließlich auf ihr wissenschaftliches Tun ab: "schauen und sagen, denken, beweisen (da sind immerhin schon mehrere Vermögen oder Tätigkeiten involviert). Das Ziel liegt allein im Wissen und womöglich in der Wahrheit. Selbstzweckhaftigkeit dieser Wissenschaften.
Diese „Reinheit“ und der hohe Rang der betrachtenden Wissenschaften hat sich speziell in der antiken Physik so ausgewirkt, dass sie sich vom Handwerk und vom Ingenieurwesen weitgehend ferngehalten hat – im Unterschied etwa von der Medizin oder der Strategik." – Walter Seitter liest in der Metaphysik von Aristoteles.

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"Diese Annäherung an das Göttliche ist äußerst vorsichtig und trotz des genannten Superlativs doch eher minimalistisch. Sie geht von der Naturkunde aus, die mit vergänglichen Körperteilen illustriert wird; dann von der Mathematik, der bereits das Unbewegte zugeordnet wird; dann geht sie zum äußersten Rand des Kosmos über, zu ewigen Ursachen für die Erscheinungen – des Göttlichen." – Walter Seitter.

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Walter Seitter arbeitet den Unterschied zwischen der platonischen und der aristotelischen Sicht des Guten heraus, die sich auch auf die ethisch-politische Anwendung auswirkt. Weiterführende Gedanken zur aristotelischen Metaphysik-Lektüre und einem Vortrag über Grillparzer als Philosoph.

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In der Lektüre (der Hermesgruppe, Walter Seitter) von der Metaphysik von Aristoteles geht es diesmal um die theoretischen (wertfrei), praktischen (auf Handlung abzielenden) und poietischen (die Herstellungsfähigkeit betreffenden) Wissenschaften; als bekannt vorausgesetzt werden können dabei die Mathematik, die Physik, die Medizin, die Kosmologie, die Theologie und die schönen Künste.
Die drei grundsätzlichen Wissenschaftsrichtungen haben alle etwas mit dem Guten zu tun – aber wo und wie und inwiefern?

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Die Hermesgruppe liest in der Metaphysik von Aristoteles. Walter Seitter über Hohlnasigkeit, die Seele und Formursache. Zur Sprache kommen u.a. die Unterscheidungen zwischen theoretischer, praktischer und poietisch-technischer Wissenschaften an dem konkreten Beispiel der ästhetischen Nasenchirurgie und der ärztlichen Ethik.
Aktuelle Buchempfehlung: Walter Seitter: "Morphismus, Energismus, Krypto-Animismus .... Eine postaristotelische Glosse". Erschienen in Irene Albers (Hg.), Anselm Franke (Hg.): Nach dem Animismus (Berlin 2017).

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Walter Seitter über Die Liebe zum Guten (Rede anläßlich einer „Interreligiösen und Interkulturellen Begegnung“ im Stift Melk); bei der Metaphysik-Lektüre kommen das Wesen der Erkenntnis, das Gute und die Tugend als Akzidenz zur Sprache.

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Über die Dreiheit aus Arbeit, Herstellen, Handeln. Eine Diskussion über die Wissenschaftsklassifikation in der Metaphysik von Aristoteles. Walter Seitter weist darauf hin, dass auch Hannah Arendt in ihrem Buch Vita activa nicht Wissenschaften klassifiziert, sondern vielmehr Tätigkeitsweisen erörtert.

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Walter Seitter liest in der Metaphysik von Aristoteles. Protokoll der Lektüre-Sitzung vom 25.1.2017, Hermesgruppe, Wien.
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