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Verkehrsakademie
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Fahrschule aller Klassen, Aus- und Weiterbildung von Kraftfahrern (Grundqualifikation, Beschleunigte Grundqualifikation, Module) nach Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG)
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Vorsicht Falle bei ausländischen EU-Führerscheinen!‎

Viele Unternehmen beschäftigen auch Mitarbeiter aus dem EU-Ausland, welche im Besitz eines EU-Führerscheins sind. Im Gegensatz zu Führerscheinen aus Drittstaaten, müssen diese nicht zwingend in einen deutschen Führerschein umgeschrieben werden. Es ist allerdings ohne weiteres möglich, für den ausländischen EU-Führerschein eine deutsche Fahrerkarte zu beantragen.

Dies gilt jedoch nicht für EU-Führerscheine, die ohne Ablegung einer theoretischen oder praktischen Prüfung ausgestellt wurden. Der Grund für die prüfungslose Ausstellung ist in vielen Fällen historisch bedingt: Insbesondere ‎schreiben ehemalige Kolonialmächte wie Spanien, Portugal oder Frankreich Einwohnern aus ihren ehemaligen Kolonien die Drittstaatenführerscheine prüfungsfrei um. Zum Beispiel schreiben Spanien und Portugal ‎die Führerscheine aus halb Südamerika prüfungsfrei um, Frankreich macht dies mit Führerscheinen aus dem ‎nördlichen Afrika, Italien aus dem östlichen Afrika. Auch Ungarn schreibt Führerscheine von Personen um, ‎die zuvor in Drittstaaten als ungarische Minderheit ansässig waren (z. B. Serbien, tlw. Ukraine). ‎

Zu erkennen sind solche Führerscheine an der auf der Rückseite in Zeile 12 eingetragenen EU-einheitlichen ‎Schlüsselzahl Nr. 70. Dahinter steht die ursprüngliche Führerscheinnummer und ein dreistelliger Ländercode ‎‎(z.B. SRB für Serbien). Ist die Umschreibung prüfungsfrei erfolgt, dann hat dies zur Folge, dass ‎von diesem Führerschein in Deutschland kein Gebrauch gemacht werden darf! ‎
Die Rechtsgrundlage dafür liegt in § 28, Abs. 4 Nr. 7 FeV. Fällt dies bei einer Kontrolle auf, dann droht ein ‎Strafverfahren wegen des Fahrens ohne gültiger Fahrerlaubnis. Ein Problem haben in diesem Fall nicht nur ‎die Fahrer, sondern auch die Unternehmer, die diese Fahrer einsetzen. § 21 Straßenverkehrsgesetz (StVG) ‎sieht hier Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr oder Geldstrafen vor. Weitere Folgen könnten im Schadensfall ‎der Verlust des Versicherungsschutzes sein. ‎

Gewissheit bringt hier nur eine entsprechende Anfrage bei der für den Wohnsitz zuständigen Fahrerlaubnisbehörde. Diese fragt bei der ausländischen Fahrerlaubnisbehörde nach, die den EU-Führerschein ausgestellt hat, unter welchen Bedingungen eine Umschreibung erfolgt ist und kann anschließend eine ‎rechtsverbindliche Auskunft zur Gültigkeit des EU-Führerscheins in Deutschland geben. Leider lassen sich ‎die ausländischen Fahrerlaubnisbehörden mit der Beantwortung der Anfragen deutscher Fahrerlaubnis‎behörden bis zu mehreren Monaten Zeit. ‎

Die Empfehlungen der IHK finden Sie hier. Grundsätzlicher Leitsatz ist jedoch: Personen aus Drittstaaten, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt nach Deutschland verlegen/verlegt haben, unterliegen dem deutschen Führerscheinrecht, auch wenn diese einen ausländischen EU-Führerschein besitzen.
Auch bei diesem komplexen Thema gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Das gilt für die Fahrer selbst, aber auch für die Unternehmer, die diese Personen beschäftigen und für deren Tätigkeiten in Deutschland ein Führerschein notwendig ist.

Quelle: IHK SPEZIAL Verkehr und Logistik | Februar 2016

Mit Alkohol im Straßenverkehr - Jugendliche und ihr Konsumverhalten

Für große Aufmerksamkeit sorgten die Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zum Thema „Alkoholkonsum von Jugendlichen“. Die BASt untersuchte den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und der Mobilität im Straßenverkehr bislang nur bei erwachsenen Verkehrsteilnehmern. Offen blieb jedoch die Frage, in welchem Umfang die unter 18-Jährigen unter Alkoholeinfluss im Verkehr an Unfällen beteiligt sind. Um die Dunkelziffer der an Verkehrsunfällen beteiligten Heranwachsenden zu ermitteln, ließ die Bundesanstalt die Art, den Umfang und die Folgen der Rauschmobilität in einer Studie erfassen.
In umfangreichen Interviews, Expertengesprächen und Gruppendiskussionen wurden verschiedenste Berufsgruppen wie Polizeibeamte, Sozialarbeiter sowie Mediziner zum Thema hinzugezogen. Ebenso wurden Schüler der unterschiedlichsten Schulen und Altersklassen befragt.
Die BASt berichtet, dass 71 Prozent der 12- bis 22-Jährigen angaben, mindestens einmal übermäßig alkoholisiert unterwegs gewesen zu sein. Nach Angaben der 1676 Probanden wurde ein durchschnittlicher Alkoholkonsum von 2,4 mal im Monat eingeräumt. Dabei sind es doppelt so viele männliche Jugendliche, die berauscht am Straßenverkehr teilnehmen und dreimal häufiger brenzlige Situationen erleben als Weibliche. Bis zu ihrem 18. Lebensjahr haben 27 Prozent der Befragten schon mindestens eine gefährliche Verkehrssituation erlebt, jede Achte mündet in einen Verkehrsunfall.
Beim Fahren unter Alkoholeinfluss kam es in 113 Fällen zu leichten, in 24 zu schweren Verletzungen. Die Jugendlichen, die in solche Situationen verwickelt sind, waren im Durchschnitt 15,7 Jahre alt und auch hier vorwiegend männlich. Etwa die Hälfte der Befragten gab freimütig an, zu diesem Zeitpunkt „betrunken“, ein Drittel sogar „volltrunken“ unterwegs gewesen zu sein.
Nur selten werden Verletzungen infolge von Unfällen unter Alkoholeinfluss in medizinischen Einrichtungen versorgt und nur jeder fünfte Fall wird polizeilich erfasst. Grund dafür kann sein, dass Kinder, die in Unfälle verwickelt sind, oft als Opfer und nicht als Unfallverursacher behandelt werden. Alkohol wird hier als Ursache von vornherein oft einfach ausgeschlossen. Erschreckend ist, dass diese leichten Verletzungen in der Bevölkerung oftmals bagatellisiert oder gar als statusförderlich angesehen werden.
In Anbetracht der vorgelegten Zahlen und Fakten ist zu bemerken, dass eine erhebliche Verkehrsgefährdung von Kindern und Jugendlichen unter Alkoholeinfluss vorliegt. Hier muss eine umfassende Aufklärung durch Verkehrserziehung in Schulen oder auch bei der Ausbildung in den Fahrschulen stattfinden, um präventiv auf Jugendliche einzuwirken und Leben zu schützen.

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Neben unseren Sicherheitstrainings für PKW, Motorrad und Caravan wollen wir mal etwas Neues ausprobieren... und zwar mit den ganz "Alten"! Am 14.05.2016 starten wir unser erstes Sicherheitstraining für Oldtimer.
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2016-02-04
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Handy am Steuer – ein gefährliches Vergnügen!

Nur schnell den Freund anrufen, der Ehefrau eine „Ich komme etwas später nach Hause“ SMS schicken oder über WhatsApp die Clique über den Treffpunkt für den Abend informieren…. Ein kurzer Blick auf das Handydisplay kann für alle Verkehrsteilnehmer schreckliche Folgen haben.

Wer auch hinter dem Steuer nicht auf sein Handy verzichten will, wird nicht nur mit hohen Geldstrafen oder einem Fahrverbot rechnen müssen. Nein, er gefährdet auch Menschenleben – sein eigenes und das anderer! Die Ablenkung vom Verkehrsgeschehen stellt ein enormes Sicherheitsrisiko dar wie sich in verschiedenen Statistiken nachvollziehen lässt.

Seit dem 1. Mai 2015 bereits gibt es die Regelung, dass ein Handy nur bei ausgeschaltetem Motor in die Hand genommen werden darf. Weder das Schreiben von SMS noch das bedienen einer App sind erlaubt. Selbst die Nutzung einer Navigations-App ist nur erlaubt, wenn sie hands-free funktioniert, also mit Sprachsteuerung. Sobald das Gerät angefasst werden muss, ist die Nutzung verboten. Wer mit dem Handy hinterm Steuer erwischt wird, pflegt sein Punktekonto mit einem Punkt und einem Bußgeld von 60 Euro. Bei Wiederholung machen Gerichte auch von einem Fahrverbot Gebrauch.

Der „schnell Blick“ aufs Handy stellt für uns selbst und andere Verkehrsteilnehmer eine große Gefahr dar. Immer wieder führt die Ablenkung durch das Smartphone zu schweren Unfällen, teilweise mit verheerendem Ausgang.
Ein Test ergab, dass der Blick auf das Handy für nur 2 Sekunden bei Tempo 50 genügt, um fast 28 Meter blind zu fahren. Beim Tippen einer SMS ist der Blick in der Regel noch länger vom Verkehr abgewandt. So ist der Fahrer in brenzligen Situationen nicht fähig, schnell genug zu reagieren und zu handeln.

Eine Studie, an der rund 10.000 Autofahrer innerhalb und außerhalb von Ortschaften beteiligt waren, ergab weitere aufschlussreiche Zahlen.
Erfasst wurden nicht nur alle Fahrer/innen die telefoniert haben, sondern alle die ihr Handy in der Hand hielten. Bei Männern (3,1%) lag die Quote höher als bei Frauen (2,7%). Die höchste Handy-Quote wurde im Bereich der Kleinwagenklasse (3,8 %) festgestellt. Dies lässt sich eventuell auf die bei höherklassigen Automodellen integrierte Freisprechanlage zurückführen. Die vorher erwähnten Kleinwagen werden oft von jungen Handy-affinen Personen gefahren.

Das folgende Video, das zu Aufklärungszwecken im Auftrag der Polizei der walisischen Grafschaft Gwent gedreht wurde, soll Autofahrer wach rütteln.

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