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Tom der Säzzer
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Tom der Säzzer

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Eben meinte ich noch woanders, dass zum Was-ist-wie-warum im deutschen Journlismus alles gesagt sei.

Aber der kann das so gut!  → http://feynsinn.org/?p=3700

(Dann ist aber Schluss!)
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Tom der Säzzer

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Die deutsche Journalle hat ja gelernt: niemals niemand nicht mit Hitler vergleichen.

Aber man kann sich beliebig nahe rantasten! Ne? #BDZV   +Deutscher Journalisten-Verband
und dem +Freischreiber Berufsverband zur Info. (Edit: kennen die bestimmt schon)
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Mai 2015. Böser noch als Yanis Varoufakis ist natürlich Claus Weselsky. Mein Kollege Tobias Rüther hat für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ Wortmeldungen deutscher Journalisten über den GDL-Chef gesammelt. Es ist ein beeindruckendes Dokument, das man vielleicht auch bei der nächsten ...
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Tom der Säzzer

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Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.

Douglas Adams, Das Restaurant am Ende des Universums
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Tom der Säzzer

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Menschenmüll für +adidas 
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örrks
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Tom der Säzzer

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Friederike Spiecker über die Eurokrise und Griechenland bei Phoenix

http://goo.gl/lMF9EN
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Tom der Säzzer

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Streikerfahrungen eines Lokführers

Gestern habe ich das erste Mal in meinem Leben gestreikt. Bis Ende des letzten Jahres war ich Mitglied bei der nicht streikenden Arbeitgebergewerkschaft EVG, und beim ersten Streik dieses Jahres hatte ich kurz vor Streikbeginn Feierabend und kurz nach Streikende erst wieder Dienstbeginn.

Worum geht es überhaupt bei diesem Streik?
Ich habe hier auf G+ ja schon öfter was zu dieser Thematik geschrieben. Es ist ein relativ kompliziertes Thema, aber man kann es so zusammenfassen: Es geht nicht ums Geld (entgegen den Behauptungen von DB und Presse) sondern darum, ein Leben zu haben, in welchem man dieses auch ausgeben kann. Ich als Tf in der Bereitstellung hatte bspw. letzten Monat über 90% Nachtschichtanteil. Dass das nicht gerade hilfreich ist beim Führen einer Beziehung, dürfte wohl einleuchten.
Außerdem geht es auch darum, Ungeichbehandlungen abzubauen. Zugbegleiter mit ein und den selben Aufgaben werden auf mehrere verschiedene Arten eingruppiert und unterschiedlich bezahlt. Sogenannte "Lokrangierführer", ein künstlicher Beruf, die genau das selbe tun wie andere Lokführer auch, nämlich Züge fahren, rangieren, dazu aber auch noch deutlich mehr Zugbildungsaufgaben wie Kuppeln etc. machen, also bei gleicher Verantwortung sogar noch mehr körperlich belastet werden bei Wind und Wetter, werden ohne sachlichen Grund deutlich schlechter entlohnt als wir "normalen" Lokführer. Beispielsweise sind meine Bereitstellerkollegen in Köln, die 1:1 das gleiche tun wie ich in Frankfurt, ohne nachvollziehbaren sachlichen Grund als Lrf eingruppiert und damit finanziell mir gegenüber deutlich schlechter gestellt.

Immer wieder liest man von Pöbeleien, die Existenz zweier Gewerkschaften spalte die Belegschaft. Stimmt das?
Nun, Idioten gibt es überall. Natürlich wird garantiert irgendwo irgendjemand einen Einzelfall hervorkramen können. Mit der alltäglich erlebten Realität hat das aber nichts zu tun. Natürlich teilt nicht jeder Kollege die gleiche Meinung - sonst wären wir ja auch nicht in zwei Gewerkschaften. Aber inhaltliche Differenzen werden sachlich, ruhig und in einem ausgesprochen familiären Klima diskutiert, und die Gegenmeinung absolut respektiert. Viele EVG-organisierte Kollegen, auch aus anderen Berufsgruppen wie bspw. ein Kollege von DB Sicherheit, mit dem ich am Vortag des Streiks in der abendlichen S-Bahn sprach, oder der Handwerker aus dem ICE-Werk hier in Frankfurt den ich heute getroffen hab, haben allerdings entgegen ihrer Gewerkschaftsleitung sehr viel Verständnis für unsere Ziele und Forderungen, und auch für die Art wie wir für diese kämpfen.
Und auch diejenigen Kollegen, die finden, dass wir uns die falschen Ziele gesteckt haben, wünschen uns trotzdem meist viel Erfolg dabei, diese Ziele für uns zu erreichen.

Öfter liest man, die Vertretung der GDL-organisierten Zugbegleiter durch die GDL sei Claus Weselskys privater Machtwille und den meisten GDL-Mitgliedern egal. Doch das stimmt so nicht. Erstens - nicht die GDL hat sich entschieden, Zugbegleiter zu vertreten, sondern viele Zugbegleiter haben sich entschieden, von der GDL vertreten werden zu wollen. Sie traten von sich ein, und erst Jahre nach der ersten großen Eintrittswelle nahm man sich bei einer Mitgliederversammlung überhaupt der Frage an, ob man für die Zugbegleiter kämpfen kann und will. Da war Weselsky noch ein kleines Licht, irgendwo im Schatten des alles überragenden Manfred Schell. 2007/2008 versuchte man erstmals ernsthaft auch diesen Vertretungsanspruch in die Praxis umzusetzen. Das gelang leider damals nicht, aber allein dass man es versucht hatte, überzeugte viele weitere Zugbegleiter davon, dass sie bei der GDL mehr Chancen haben, jemals irgendwas für sich zu erreichen, als bei der EVG, die sie seit Jahren tarifierte.
Zweitens - in Gesprächen mit Lokführerkollegen ist eine deutliche Mehrheit, unter den GDL-organisierten Kollegen die ganz große Mehrheit (so viel zum Thema GDLer seien unsolidarisch) davon überzeugt, dass die Zugbegleiter dringend Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen nötig haben und dass wir diejenigen sind, die sich dafür einsetzen sollten. Die Mehrheit steht hinter diesem Arbeitskampf, hinter dem Ziel, unser verfassungsrechtlich garantiertes Recht wahrzunehmen.
Ja, natürlich, es gibt einzelne Lokführer, die sich für was besseres halten und nicht für die Zub kämpfen wollen, bzw. sie dafür verantwortlich machen, was die EVG falsch getan hat. Aber das ist eine kleine Minderheit und oft genug sind das die Kollegen, die auch sonst nicht durch hohe Sympathieausstrahlung und Kollegialität glänzen...

Die GDL wird manchmal als One-Man-Show bezeichnet. Tatsächlich aber hat Weselsky nicht mal die Macht, irgendwas allein zu entscheiden, alle relevanten Entscheidungen fallen in den entsprechenden Gremien. Außerdem, das muss man ganz deutlich betonen: Nicht wir sind Weselskys Leute, sondern Weselsky ist unser Mann. Die GDL-Mitglieder haben ihn gewählt, weil er seinen Job gut tut, und nicht weil seine Nase gefällt.

In der Presse findet man allenthalben die Behauptung, das Verständnis der Bevölkerung sei null. In der Tat kriegt man ein nicht sehr anderes Bild, wenn man sich in den sozialen Medien oberflächlich anguckt. Schaut man jedoch genauer hin, findet man auch online viele positive Stimmen. Doch entscheidend ist nochmal was anderes - nämlich nicht, was Leute am heimischen Rechner schreiben und vielleicht in den letzten 10 Jahren nicht ein einziges Mal im Leben einen Zug von innen gesehen haben, sondern was die Fahrgäste sagen, die draußen in den Bahnhöfen stehen und vom Streik direkt betroffen sind. Wie beispielsweise die Geschäftsfrau, die drei Stunden verspätet aus Hamburg ankam und aus dem Bahnhofsgebäude eilend an uns draußen stehenden Streikenden kurz halten blieb, um uns von diesem Ärgernis zu sagen - und davon, dass sie es trotzdem gut findet, dass wir uns nicht kleinkriegen lassen sodern kämpfen. Oder auch der Mann, der mit wutverzerrtem Gesicht an uns vorbeistürmte mit den Worten "Ihr habt alle ein Rad ab! Alle! Allesamt!" (interessanterweise nicht auf dem Weg vom sondern zum Bahnhof). Und wie sieht da die öffentliche Meinung aus, wenn man den Leuten, wie wir es taten, zuhört? Ganz anders als die "veröffentlichte Meinung", also die von der Presse dargestellte angebliche öffentliche Meinung. Die Quote stand 3:1 - auf eine negative Rückmeldung kamen drei positive. Das ist für eine Arbeitskampfmaßnahme, die die Leute leider dermaßen direkt und schmerzhaft trifft, eine verdammt gute Quote. Und ein schwerer Schlag für die Arbeitgeberseite und die Politik.

Oft wird vorgeworfen, die GDLer würden sich faul verkrümeln. Das kann ich nach viereinhalb Stunden Stehen vorm Bahnhofsgebäude, mit Flaggen, offenen Ohren und vielen interessanten Gesprächen mit Fahrgästen, nicht bestätigen. Wir standen übrigens drei Stunden (ca. halb zehn bis halb eins) am Vormittag auf dem Bahnhofsvorplatz und beschlossen nachmittags, am Abend um fünf demonstrativerweise wieder Präsenz zu zeigen für rund anderthalb Stunden (bzw. manche Kollegen vmtl. noch länger, aber ich ging heim, nachdem ich schon seit 9 Uhr vor Ort gewesen war), weil im Laufe des Tages massive Gewaltandrohungen von so "intelligenten" Gruppierungen wie "Hooligans gegen GDL" über digitale Kanäle eingetrudelt waren.

Heute war die große GDL-Kundgebung in Frankfurt, zu der ich leider doch nicht gehen konnte - der heutige Tag war in meinem Dienstplan eh frei und schon langfristig verplant für die Umzugshilfe von Freunden. Aber morgen abend bin ich wieder am Streikposten beim Frankfurter Hauptbahnhof und werde sicherlich, falls wir gerade draußen stehen sollten, mich wieder den Fahrgästen stellen.
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Tom der Säzzer

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Feynsinn HowTo. Steht alles hier KLICK. Staff Only. Anmelden. Kommentare. Die Katze aus dem Sack: @ flatter Weil niemand alles hören kann. Dafür ist der Krach zu; R@iner: @flatter: Geradezu erfrischend, wie ehrlich die sind. Nulands "Fuck the European; flatter: @R@iner: Danke, das musste ich ...
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Tom der Säzzer

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Ich hab das mal drüben bei Stefan kommentiert:

[…] Wäre das nicht mal der Zeitpunkt (zum Beispiel für den Freischreiber Berufsverband), mal positiv zu definieren, was Journalismus sein soll, welcher Journalismus erwünscht sein sollte? […]

Weiter drüben […] http://goo.gl/t68fyr
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Tom der Säzzer

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;-)
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Als wir uns unlängst im Fährhafen von Neuharlingersiel aufhielten, fielen uns Lkw auf, die mit der Beschriftung »SPIEKEROOG FRACHT« versehen waren. Unwillkürlich fragten wir uns, was das bedeutet, »fracht«. Zweifellos ein Verb, Infinitiv frachen. Ich frache, er/sie/es fracht und so weiter.
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Tom der Säzzer

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Polizei- und Geheimdienstmethoden gegen streikbereite Gewerkschaften wie die GDL | Strategische Beratung durch Zürcher Union Busting Institut
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Tom der Säzzer

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Mal von den Schmuddelkindern rüberholen:

Marc Saxer
14. März um 09:52 ·
Warum der Austeritäts-Wahnsinn aufhören muss (und die Sozialdemokraten endlich zu ihren Werten stehen müssen):
1. Austerität ist ökonomischer Unsinn, weil sie inmitten einer Rezession die aggregierte Nachfrage drosselt, also die Ursachen der Krise vertieft.
2. Austerität ist wirtschaftlicher Selbstmord, weil sie die europäischen Absatzmärkte austrocknet.
3. Austerität ist Klassenkampf von oben, weil sie im Auftrag der Finanzmärkte soziale Verelendung befördert.
4. Das deutsche moralisierende Belehren ist unerträglich und geschichtsvergessen.
5. Austerität droht das Jahrhundertwerk der Europäischen Friedensunion zu zerstören.
6. Austerität zerstört unsere Zukunft weil sie Millionen von jungen Menschen aus den Arbeitsmärkten ausschließt und Investitionen abwürgt.
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Warum der Austeritäts-Wahnsinn aufhören muss (und die Sozialdemokraten endlich zu ihren Werten stehen müssen): 1. Austerität ist ökonomischer Unsinn,...
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