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Klaus Müller
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Es ist schon erstaunlich, dass ausgerechnet Pamela Anderson, ein ehemaliges Nacktmodel mit üppiger Oberweite, der man nicht unbedingt Oscar verdächtige schauspielerische Leistung bescheinigen konnte, so treffend die Lage in Frankreich beschreibt.
Außer Sahra Wagenknecht hat leider kaum einer aus dem prominenten, linken Spektrum Brauchbares dazu gesagt.

Viele Kritiker bleiben in diesem Zusammenhang beim Thema Gewalt hängen und verkennen dabei leicht den Kern des Problems, um das es dort eigentlich geht.
Und auch, wenn Gewalt prinzipiell abzulehnen ist, scheint ihre Anwendung doch ein einziges probates Mittel im Kampf gegen die neoliberale Agenda zu sein, das bei unserem Nachbar in Frankreich schon mehrmals erfolgreich zur Anwendung kam.
Viele Franzosen haben mit Bauchschmerzen Macron gewählt, um Le Pen zu verhindern und jetzt wie nicht anders zu erwarten vertieft dieser Ex-Banker in gewohnter Manier des heutigen politischen Mainstreams die gesellschaftliche Kluft, indem er die schon eh fett gemästeten Eliten des Landes ent- und den unteren Drittel der Gesellschaft belastet... mit Franzosen ist so etwas nicht so leicht zu machen.
Sie wollen keine vom Tisch heruntergefallenen Krümmel, sie wollen ihren Anteil am Baguette, wie jemand es die Tage beschrieben hat.
Und ja, bei solchen Massenprotesten sind auch Rechte dabei, die es für sich instrumentalisieren wollen (ein richtiges Anliegen wird aber nicht dadurch falsch!) und ja, es ist offensichtlich ohne gewisse Ruppigkeit nicht möglich dem Ziel näher zu kommen.
Erst wenn der Staat die innere Sicherheit in Gefahr sieht, ist er bereit zu Zugeständnissen?
Ohne gewisse Angst der Herrschenden geht es nicht.... ist leider die Realität.
Eine kultivierte Art der parlamentarischen Anträge und eine friedliche, ideologisch reine (nur Nicht-Rechte unter sich) Demonstration mit Fähnchen wedeln, wie es offensichtlich dem Herrn Riexinger vorschwebt, ist da nicht zielführend... das ist ein weiterer Punkt des Realitätsverlustes von Teilen der Linkspartei.
Klassenkampf ist kein Kindergeburtstag und das wissen die Franzosen im Gegensatz zu politisch erstarrten Deutschen.

Ergänzend zum Text im Bild hat Pamela Anderson noch folgendes gesagt:

«Anstatt uns von den brennenden Bildern hypnotisieren zu lassen, müssen wir uns fragen, woher das kommt ...?

«Und die Antwort lautet: Es kommt von den zunehmenden Spannungen zwischen der städtischen Elite und der armen Landbevölkerung, zwischen den von Macron vertretenen Politikern und den 99 Prozent, die genug von Ungleichheit haben – nicht nur in Frankreich, sondern auch auf der ganzen Welt.»

Diese Aussage hätte ich mir eigentlich von dem Vorsitzenden der Linkspartei Riexinger gewünscht... und keine Panikmache wegen angeblicher Querfront-Gefahr.
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Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Sahra Wagenknecht hat bei bei der Abstimmung zum UN-Migrationspakt im Bundestag mit "Nein" votiert.

Zitat-Quelle: http://www.dnn.de/Nachrichten/Politik/Interview-mit-Sahra-Wagenknecht-Ich-verbiege-mich-nicht

Bundestag stimmt für UN-Migrationspakt:
➡️ https://de.rt.com/1pti
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Krieg hat Priorität... das sind Worte der Linken zu geplanten Rüstungs- und Militärausgaben der deutschen Regierung im Haushalt 2019 und ein Blick auf die Zahlen genügt, um diesen Verdacht zu erhärten..

Sie sollen auf ca. 43 Milliarden steigen.

Zum Vergleich:
Für 4 essentiell wichtige Resorts: Bildung, Familie, Gesundheit und Wohnen sind dagegen nur unwesentlich mehr und zwar insgesamt etwa 48 Milliarden Euro vorgesehen.

Das ist wohl ziemlich eindeutig, wo die Schwerpunkte liegen.

Und übrigens... die AFD, die sich so gerne als Partei des "Kleinen Mannes" ausgibt und Regierung Merkel erst neulich Geldverschwendung vorgeworfen hat, würde gerne deutlich mehr und zwar mindestens 2% von BIP für Rüstung und Militär ausgeben, was nach aktueller Lage satte 66 Milliarden Euro bedeuten würde...

Das nur so zur Info für all die Naiven, die immer noch fest an das soziale Profil der AFD glauben.
😉



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Hauptsache 'Political Correctness' alles schäumt aber keiner über...😂
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Sahra Wagenknecht: »15,5 Millionen Menschen - jeder Fünfte - sind in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Löhne, die zum Leben nicht reichen, Armutsrenten, explodierende Mieten, nie ein Urlaub, zwei Jobs, Aufstocken. Für Millionen ist das die Realität. So viel dazu, dass Deutschland doch ein reiches Land sei und es uns allen gut gehe. Wem geht es dann gut? Den Superreichen, den Unternehmen und Banken. Doch das könnte die Politik ändern und den vorhandenen Reichtum etwas gerechter verteilen: Den Mindestlohn erhöhen, lebenswerte Renten, eine echte Mietpreisbremse oder eine vernünftige Besteuerung von Millionären. Nichts zu tun und jahrelang zuzuschauen, wie die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgeht - das ist arm von der Bundesregierung. 15 Millionen von Armut bedrohte Menschen - die Bundesregierung sollte sich für jede und jeden Einzelnen davon schämen.«
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Wenn Joachim Löw nach einer misslungenen Partie der deutschen Fußballmannschaft die Notwendigkeit einer umfassenden Analyse erwähnt, kauft man ihm das ab.
Fußball ist ein schnelles Spiel mit unzähligen Interaktionen auf dem Feld, die sich selbst dem geübten Auge eines Nationaltrainers teilweise entziehen.
Wenn aber eine Andrea Nahles nach einem Wahldebakel in Bayern, wo ihr Verein zum gefühlt 100-ten Mal abschmiert und den roten Faden des eigenen Niedergangs seit Jahren besonders konsequent fortsetzt, von der Notwendigkeit einer Analyse spricht und als einen der Hauptgründe noch das schlechte Erscheinungsbild der Groko sehen möchte, kann man darüber nur müde lächeln.

Groko als Grund ist vielleicht gar nicht so verkehrt... aber eher die Tatsache, dass die SPD bei diesem politischen Himmelfahrtskommando trotz unzähliger Warnungen überhaupt mitmacht und sich zum dritten Mal in 13 Jahren zum Mehrheitsbeschaffer der Union missbrauchen lässt.

Was gibt es da aber zu analysieren?
Es ist doch ganz klar, dass die SPD den größten Widerspruch aller etablierten Parteien zwischen eigenem Anspruch/Selbstverständnis und der tatsächlichen Ausübung der Politik lebt.
Und so etwas zerreißt auf die Dauer eine Partei, macht sie in den Augen der Wählerschaft überflüssig und wird zurecht bestraft.

Den demokratischen Sozialismus im eigenen Grundsatzprogramm zu erwähnen reicht noch lange nicht, wenn man so konsequent praktisch alle Kernkompetenzen, für die man früher gewählt wurde, wie Sozial-/Arbeitspolitik oder Friedenspolitik in den Wind schießt und bei der nächsten Abstimmung zur Privatisierung einer staatlichen Institution neben Union und FDP mit einem Ja abstimmt.
Kollaborateure des Kapitals im deutschen Bundestag haben wir zuhauf...eine SPD braucht man dafür nicht, die anderen sind in dieser Rolle deutlich authentischer und das ist in ihrem Drehbuch auch so vorgesehen.
Die SPD hat ihre Rolle als Garant des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland längst verloren und will sie nicht untergehen, muss sie sich dringend programmatisch und personell erneuern...und das schließt auch eine ehemalig linke Frau Nahles mit ein...

Um bei dem Fussball-Vergleich zu bleiben...der DFB würde nicht mal ansatzweise akzeptieren, dass ein erfolgloser Trainer mit einer miserablen, taktischen Umsetzung so lange mitmachen darf.

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