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Jürgen Christoffel
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Symbolic Mug

#BREXIT mug by Brentham Pottery, “Limited edition commemorative Brexit mug available from 29th March 2019.”
https://www.facebook.com/BenthamPottery/posts/2119208431475168
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The G+ Mass Migration Theme Song?
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Trotz der Schwächen im Artikel: Die Autoindustrie freut sich wie der Kunde über das Elektroauto, weil man damit einfach im selben Modus Operandi weitermachen kann wie bisher. Das kann keine Lösung für zukünftige Mobilität sein, und das Tragische finde ich: Die Öko-Avantgarde hat sich genauso vom Gedanken "Das Elektroauto ist die Lösung" einlullen lassen.
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Ich weiß ja nicht, ob ich schon mal erwähnt habe, daß ich ein überaus großer Fan bin von Meike Winnemuth und ihren Kolumnen, die sie regelmäßig im stern veröffentlicht. Die jüngste Folge befasst sich mit der Freiheit in der Freizeit:
FRÖHLICH DILETTIEREN – PERFEKTIONISMUS NERVT
Jüngst entdeckte ich in der "New York Times" einen kleinen Essay mit dem Titel "Lob der Mittelmäßigkeit". Der Autor Tim Wu ist Juraprofessor an der Columbia University und wundert sich darüber, dass die Leute keine Hobbies mehr haben. Das betrachtet er als zivilisatorischen Rückfall: "Freizeit ist ein mühsam errungener Fortschritt. Sie bedeutet, dass wir uns jenseits des brutalen Überlebenskampfes befinden. Und doch scheinen wir vergessen zu haben, wie wichtig es ist, Dinge einfach nur zu unserem Vergnügen zu tun."

Seine Theorie über den Untergang des Hobbies: "Wir haben Angst, dass wir nicht gut genug darin sind. Oder vielmehr: Wir bilden uns ein, dass wir selbst in unserer Freizeit in allem gut sein müssen." Er plädiert für freudvolles, nicht sonderlich kompetentes, kindlich-begeistertes Tun: Etwas machen, das einem Freude bereitet, darum gehe es doch. Und das heißt nicht automatisch, dass einem nur Freude bereiten darf, worin man gut ist. Freizeit ist Freiheit, sagt Wu, und das bedeutet auch Freiheit vom manischen Streben nach Exzellenz.

Wu hat natürlich recht. Man muss nur das traurige Schicksal des schönen Worts "Dilettant" betrachten: Abgeleitet vom lateinischen delectare (= sich ergötzen, sich erfreuen) bezeichnete es ursprünglich jemanden, der etwas aus reinem Vergnügen, aus Liebhaberei oder Leidenschaft tut. Das Wort war keineswegs abwertend gemeint, im Gegenteil: Es wurde meist im Zusammenhang mit Menschen angewendet, die es sich leisten konnten, etwas aus Lust zu tun und nicht zum Bestreiten ihres Lebensunterhalts. Lange war es den oberen Ständen vorbehalten zu dilettieren, es galt als etwas Erstrebenswertes.

Irgendwann auf dem Weg zur Leistungsgesellschaft wurde der Dilettant vom Liebhaber zum Stümper. Die Wortbedeutung wandelte sich von jemandem, der etwas genießt, zu einem, der es nicht richtig kann. Dilettantisch heißt unfachmännisch, und der Fachmann ist das Maß aller Dinge, dem wir uns auch in der arbeitsfreien Zeit zu beugen haben.

Professor Wus Essay kam genau zur rechten Zeit, nämlich in dem Moment, in dem ich mich dabei ertappte, meinen Garten, das große Vergnügen dieses Jahres, etwas fachmännischer anzugehen. Für die Bepflanzung eines neuen Beetes hatte ich einen Masterplan auf Millimeterpapier gezeichnet, der die zukünftigen Größen der Stauden und ihre Pflanzabstände ebenso berücksichtigt wie die Zeit ihrer Blüte und natürlich die Farben, um ein möglichst kontinuierlich abbrennendes und dabei harmonisches Feuerwerk zu inszenieren, das von April bis November immer eine Sensation zu bieten hat.

Sogar der zukünftige Schattenwurf der in drei Jahren ausgewachsenen Stauden ist einberechnet, die Halbschatten liebenden Phloxe und Herbstanemonen stehen deshalb auf der sonnenabgewandten Seite des Beets. Und das Brandkraut, das mit seinen etagenförmigen Blütenquirlen auch im Winter super aussieht, steht so, dass man es von der Terrasse aus durch die dann blattlose Azalee erspähen kann.

Ich war hochzufrieden mit meinem Plan. Dann las ich den Essay und dachte: Nimmst du die Sache nicht etwas zu ernst? Treibst du dir gerade selber die Freude aus?

Aber nein, das Dilettieren umfasst ja auch das Malen von Plänen. Das Überlegen, Probieren, Verwerfen, Beschließen ist Teil des Vergnügens. Die Erkenntnis, dass es dann alles ganz anders kommt, auch.

Quelle: https://bit.ly/2PLxh42
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Innenpolitik. Lesenswert …
Horst Seehofer hat bei seinem Feldzug gegen Angela Merkel dem Ansehen von Parteien, Politikern und dem Staat geschadet wie kaum ein Minister vor ihm. Eine Analyse von FR-Chefredakteur Arnd Festerling. http://www.fr.de/politik/horst-seehofer-politiker-ohne-verantwortung-a-1619747
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If the rest of the world worked like the financial sector, or upper management …
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Sachdienliche Kommentare bitte (unter Berücksichtigung des einführenden Kommentars) bitte im Original-Beitrag. (Lästern und schimpfen ansonsten gerne hier ;-)
Stell Dir vor Du willst nur aus der Kirche austreten... und der Pfarrer holt rhetorisch das komplette Besteck der Unterdrückung und Erpressung aus der Sakristei. In eine der üblichen Sekten, läuft das auch nicht schlimmer.
(Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken!)
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