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Tagesaktuelle Nachrichten aus der Wissenschaft
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Segelfische jagen stets in Gruppen, in denen von rechts und links angreifende Fische etwa gleichstark vertreten sind. So bleiben Angriffe für die Beute unvorhersehbar, sagen Berliner Forscher.

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Indien weist einzigartige Tier- und Pflanzenarten auf, die nur auf dem Subkontinent vorkommen. Voraussetzung für eine solche Artentwicklung ist, dass kein Austausch mit anderen Regionen stattfindet. Die Isolation Indiens sei durch die Kontinentaldrift bedingt, nahmen Wissenschaftler lange an. Paläontologen der Universität Bonn fanden jetzt aber Belege, welche die These in Frage stellen.

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Als der Homo sapiens sich von Afrika aus nach Norden ausbreitete, stoppte er zunächst im östlichen Mittelmeergebiet. Dafür waren vermutlich nicht ausgedehnte Wüsten verantwortlich, sondern Urwälder. 

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Schildkröten haben keine Zähne, sondern schneiden ihre Nahrung mithilfe ihrer harten Kieferleisten. Ihre Vorfahren verfügten jedoch noch über ein Gebiss. Das belegen fossile Funde aus Wucaiwan in der west-chinesischen Wüstenprovinz Xinjiang. Demnach besaßen noch bis vor 160 Millionen Jahren Schildkröten kleine Zahnreste im Maul.

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Das Leben auf der Erde hat den Sprung vom Meer ans Land bereits 300 Millionen Jahre früher geschafft als bisher angenommen. Darauf weisen uralte Gesteinsformationen in Südafrika hin: Die Felsen des so genannten Barberton Greenstone Belt zählen zu den ältesten bekannten Gesteinen der Erde. Sie sind bis zu 3,5 Milliarden Jahren alt. In einer Schicht, die auf 3,22 Milliarden Jahre datiert wird, fanden Forscher winzige Körnchen des Minerals Pyrit, ein Eisensulfid. Die Körnchen weisen klare Anzeichen von Beeinflussung durch Mikroorganismen auf, schreiben die Forscher in "Geology".

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Am Boden lebende Ameisen können ihre Nester auch in die Höhe verlagern. Das beobachteten Wissenschaftler an Bäumen von Dresdner Parkanlagen. Sie fanden mehrere Ameisennester der Schmalbrustmeise Temnothorax saxonicus und vermuten, niedrige Bodentemperaturen hätten zu dem ungewöhnlichen Verhalten der Insekten geführt. 

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Die Panzer heutiger Schildkröten dienen vor allem zum Schutz vor Feinden. Doch ursprünglich könnte der Schild eine andere Funktion gehabt haben: Afrikanische Fossilien stützen die These, nach der sich die Rippen der Schildkröten zum Panzer verbreiterten, damit die Tiere besser graben konnten. 

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Menschliche Eingriffe wirken sich negativ auf die Bestäubung und Samenausbreitung von Bäumen und anderen Waldpflanzen aus. Verantwortlich ist in erster Linie der Rückgang der daran beteiligten Insekten, Vögel und Säugetiere. Damit verringert sich langfristig die Möglichkeit des Waldes, eigenständig nachzuwachsen.
Dieser Effekt ist sowohl in tropischen Wäldern als auch in Wäldern der gemäßigten Breiten beobachtbar.

Das zeigt ein Vergleich von 408 Studien zur Regeneration von Waldpflanzen in 34 Ländern rund um den Globus. Diese erste globale Meta-Analyse über Waldregeneration veröffentlichten Forschende der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt im Fachjournal „Scientific Reports“.

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Die Larven der meisten Schwebfliegen sind als Nützlinge bekannt, weil sie sich von Blattläusen und anderen Insekten ernähren. In den Tropen Südamerikas, wo es sehr viele Schwebfliegen-Arten gibt, sind Blattläuse jedoch relativ selten. Manche Larven sind deshalb zu Vegetariern geworden, während eine spezielle Art sich den stark klebrigen Blättern des fleischfressenden Sonnentaus angepasst hat. 

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Eine Sternenexplosion, die sich vor rund zwei Millionen Jahren in der Nähe unseres Sonnensystems ereignete, hat auch auf dem Mond Spuren hinterlassen. Das ergab eine neue Analyse von Bodenproben, die während der Apollo-Missionen zwischen 1969 und 1972 gesammelt worden waren.
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