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Tagesaktuelle Nachrichten aus der Wissenschaft
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Nachtaktive Fische haben trotz ihrer größeren Augen kleinere Gehirnareale zur Verarbeitung visueller Reize als tagaktive Fische. Das fand eine Gruppe von Forschern aus Japan, den USA und Deutschland heraus.
Die Entdeckung sei „überraschend, weil solche Fische gleichzeitig oft vergrößerte Augen haben, um die Lichtausbeute zu optimieren”, sagt Dan Warren, Senior-Wissenschaftler am Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum. „Obwohl ihnen eine gute Sicht anscheinend wichtig ist, wenden sie weniger Grips dafür auf, die über die Augen gewonnenen Informationen zu verarbeiten. Sie verzichten also auf etwas.”
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Die insektenfressenden Vögel der Welt verspeisen jährlich 400 bis 500 Millionen Tonnen Beute. Allein die in Wäldern lebenden Vögel vertilgen drei Viertel dieser Menge. Sie leisten damit eine wichtige Rolle in der Bekämpfung von schädlichen Insekten, berichten Zoologen in der Fachzeitschrift „The Science of Nature”.
Die verspeiste Menge der insektenfressenden Vögel ist damit ähnlich hoch wie jene der menschlichen Weltbevölkerung, die laut der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) jährlich etwa 400 Millionen Tonnen Fleisch und Fisch verzehrt. Eine spezielle Klasse von Tieren ist dagegen noch hungriger: Die weltweite Gemeinschaft der Spinnen frisst nach früheren Schätzungen zwischen 400 und 800 Millionen Tonnen Insekten im Jahr.
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Der Anbau vieler Kulturpflanzen ist davon abhängig, dass sie bestäubt werden. Die Gartenhummeln sind mit ihren langen Rüsseln dafür effizienter und zuverlässiger als etwa Honigbienen oder Erdhummeln. Zu dieser Einschätzung gelangte ein Göttinger Forschungsteam.
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Im arktischen Meereis fanden Wissenschaftler so viel Mikroplastik wie nie zuvor. Die meisten Partikel waren mikroskopisch klein. Eisproben aus fünf verschiedenen Regionen des Arktischen Ozeans enthielten zum Teil mehr als 12.000 Mikroplastik-Teilchen pro Liter Meereis. Das berichten Forschende des Alfred-Wegener-Institutes (AWI).

Die Plastik-Überreste waren demnach so charakteristisch im Eis verteilt, dass ihre Spuren zurückverfolgt werden konnten. Diese reichen zum einen bis zum Müllstrudel im Pazifischen Ozean. Zum anderen verweist der hohe Anteil von Lack- und Nylonpartikeln auf den zunehmenden Schiffsverkehr und Fischfang im Arktischen Ozean.
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Mit 3,50 Metern Länge und 1,70 Metern Schulterhöhe gehörte der Höhlenbär zu den Giganten der letzten Kaltzeit ‒ und überlebte doch die Eiszeit vor 24.000 Jahren nicht. Verantwortlich sei die Kombination dreier Faktoren gewesen, sagen Forscher, die Knochenfunde von Höhlenbären mit modernsten Methoden neu untersucht haben.
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Die Klimaerwärmung erleichtert wärmeliebenden Wildbienenarten das Leben. Das haben Forscher im Botanischen Garten München-Nymphenburg beobachtet. Sie gehen von mindestens 106 Wildbienenarten auf dem Gelände aus, 15 neue Arten sind erst in den letzten Jahren hinzu gekommen.

Wurden 1997-1999 noch 79 Wildbienenarten im Botanischen Garten nachgewiesen, konnten 20 Jahre später 106 Arten gefunden werden. Im gesamten Stadtgebiet München sind seit 1990 192 Bienenarten von Insektenkundlern gefunden worden. Von den 1997-1999 im Botanischen Garten nachgewiesenen 79 Arten wurden 62 von 2015 bis 2017 wiedergefunden (einige davon sind heute sehr viel häufiger), aber 15 wärmeliebende Wildbienenarten wurden erstmals gefunden. Drei Wildbienenarten, die eher kühlere Lebensräume wie Wälder bevorzugen, wurden nicht wiedergefunden.
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Säugetiere überwinden täglich kleinere oder größere Strecken, unter anderem auf der Suche nach Futter. Wie ein internationales Forschungsteam nun zeigen konnte, verringert sich der Aktionsradius der Tiere in jenen Gebieten deutlich, die stark durch den Mensch geprägt sind. Dort legen landlebende Säugetiere nur die Hälfte bis ein Drittel der Strecke zurück, die sie in unberührter Natur ablaufen würden. Die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema berücksichtigt die Bewegungen von 803 einzelnen Säugetieren rund um den Globus.
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Schmetterlinge hat es bereits beim Übergang der Trias in den Jura vor 201 Millionen Jahren gegeben. Das geht aus einem Bohrkern aus einer Bohrung in Norddeutschland hervor, in dem Flügel- und Körperschuppen gefunden wurden.
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Um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern, töten manche Ameisen infizierte Koloniemitglieder. Bei dieser Form der Krankheitsbekämpfung zeigen Ameisenkolonien Ähnlichkeiten mit dem Immunsystem, das den Organismus von Wirbeltieren schützt.
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Dass Sand ein dicht besiedelter und aktiver Lebensraum ist, ist schon länger bekannt. Nun beschreiben David Probandt und sein Team vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen erstmals, wie es genau auf einem einzelnen Körnchen Sand aussieht. Die Forscherinnen und Forscher nutzten dazu Proben aus der südlichen Nordsee nahe Helgoland, auf denen sie zwischen 10.000 und 100.000 Mikroorganismen pro Körnchen nachwiesen.
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