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Tagesaktuelle Nachrichten aus der Wissenschaft
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Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass Mikroorganismen auf Gletschern hauptsächlich von sehr altem Kohlenstoff leben, der schon zur Zeit der Gletscherbildung dort abgelagert wurde. Neue Untersuchungen in der Antarktis zeigen jetzt, dass ein großer Teil des organischen Kohlenstoffs stattdessen von photosynthetischen Bakterien stammt.

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Winde transportieren jährlich 600 bis 700 Tonnen Staub aus nordafrikanischen Wüsten in andere Regionen der Welt. In den Wolken können Mikroorganismen, oft auf Partikeln sitzend, sehr weite Strecken zurücklegen. Wissenschaftler haben nun komplette mikrobielle Gemeinschaften im Eis der Dolomiten gefunden.

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In Deutschland ist der erste in einer Höhle lebende Fisch entdeckt worden. Es handelt sich um eine bisher unbekannte Schmerlen-Art, die an der Aachquelle nördlich des Bodensees lebt.
Bisher hatte die Wissenschaft angenommen, dass Höhlenfische nur dort vorkommen, wo die Gletscher der Eiszeit nicht alles Leben unter sich begraben haben. Die Entdeckung lässt am Bodensee lässt vermuten, dass der Höhlenfisch sich tatsächlich erst nach der Eiszeit ins Dunkel gewagt hat.

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Segelfische jagen stets in Gruppen, in denen von rechts und links angreifende Fische etwa gleichstark vertreten sind. So bleiben Angriffe für die Beute unvorhersehbar, sagen Berliner Forscher.

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Indien weist einzigartige Tier- und Pflanzenarten auf, die nur auf dem Subkontinent vorkommen. Voraussetzung für eine solche Artentwicklung ist, dass kein Austausch mit anderen Regionen stattfindet. Die Isolation Indiens sei durch die Kontinentaldrift bedingt, nahmen Wissenschaftler lange an. Paläontologen der Universität Bonn fanden jetzt aber Belege, welche die These in Frage stellen.

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Als der Homo sapiens sich von Afrika aus nach Norden ausbreitete, stoppte er zunächst im östlichen Mittelmeergebiet. Dafür waren vermutlich nicht ausgedehnte Wüsten verantwortlich, sondern Urwälder. 

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Schildkröten haben keine Zähne, sondern schneiden ihre Nahrung mithilfe ihrer harten Kieferleisten. Ihre Vorfahren verfügten jedoch noch über ein Gebiss. Das belegen fossile Funde aus Wucaiwan in der west-chinesischen Wüstenprovinz Xinjiang. Demnach besaßen noch bis vor 160 Millionen Jahren Schildkröten kleine Zahnreste im Maul.

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Das Leben auf der Erde hat den Sprung vom Meer ans Land bereits 300 Millionen Jahre früher geschafft als bisher angenommen. Darauf weisen uralte Gesteinsformationen in Südafrika hin: Die Felsen des so genannten Barberton Greenstone Belt zählen zu den ältesten bekannten Gesteinen der Erde. Sie sind bis zu 3,5 Milliarden Jahren alt. In einer Schicht, die auf 3,22 Milliarden Jahre datiert wird, fanden Forscher winzige Körnchen des Minerals Pyrit, ein Eisensulfid. Die Körnchen weisen klare Anzeichen von Beeinflussung durch Mikroorganismen auf, schreiben die Forscher in "Geology".

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Am Boden lebende Ameisen können ihre Nester auch in die Höhe verlagern. Das beobachteten Wissenschaftler an Bäumen von Dresdner Parkanlagen. Sie fanden mehrere Ameisennester der Schmalbrustmeise Temnothorax saxonicus und vermuten, niedrige Bodentemperaturen hätten zu dem ungewöhnlichen Verhalten der Insekten geführt. 

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Die Panzer heutiger Schildkröten dienen vor allem zum Schutz vor Feinden. Doch ursprünglich könnte der Schild eine andere Funktion gehabt haben: Afrikanische Fossilien stützen die These, nach der sich die Rippen der Schildkröten zum Panzer verbreiterten, damit die Tiere besser graben konnten. 
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