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Markus Kobelt
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Lieber G.
Wir leben in Deinem Universum, wir leben in Dir und aus Dir. Wir züchten paradiesische Obst- und Beerenpflanzen und haben 7 Jahre hart daran gearbeitet, direkt über unseren Shop www.lubera.com zu verkaufen. Dabei wussten wir leider nicht viel von Deinen Geboten, haben sie aber intuitiv doch befolgt: Wir produzieren für unsere Kunden unendlich viele Inhalte, die das Gärtnern einfacher machen: Wir haben über 13 000 Gartenfragen beantwortet und online veröffentlicht, den einzelnen Pflanzen zugeordnet und wir haben (die englischen Videos mit eingerechnet) bis dato fast 1500 Videos produziert, die einen einfacheren Zugang zum lustvollen Gärtnern erlauben.
Bis, ja bis du uns vor 15 Monaten aus dem Paradies vertrieben hast, bis zu einem Google Penalty. Du hast uns vorgeworfen, wir hätten unnatürliche Links und hätten versucht, Pagerank zu übertragen. Dein Bannstrahl traf uns hart.
Lieber G., da ging es uns wie einem Erstkommunikanten, der weiss, er muss zur Beichte, aber eigentlich weiss er nicht, was er beichten soll. Da wir immer damit beschäftigt waren, Inhalte zu produzieren, und nur selten in Dein Haus, in die Webmastertools gingen, dauerte es eine Zeit, bis wir den Google Penalty überhaupt bemerkten. Und wie wir ihn merkten: Die Sichtbarkeit brach kontinuierlich zusammen, Investitionen wurden nicht belohnt, und das paradiesische Wachstum, der Lohn unserer harten Arbeit (ja wir arbeiteten auch im Paradies hart) stagnierte. Ja, Deine unerbittliche Strafe, lieber G., war hart. Aber wofür?
Heute, nach 15 Monaten, und nach der letzten Verweigerung des Reconsideration Requests, der Vergebung, glauben wir zu wissen, was wir falsch gemacht haben: Wir haben unsere Inhalte zu sehr verbreitet, auf einer fremden Domain, dazu auf Keyword-Domains mit spezifischen Shop-Inhalten (Himbeerpflanzen auf himbeerpflanzen.com). Dann hatte uns einer Deiner Seologen geraten, Dir mit Canonical Tags mitzuteilen, dass die ursprünglichen Inhalte nicht auf diesen Domains, sondern auf der Originalseite Lubera.com liegen – und das ist dir dann endgültig in den falschen Hals geraten. Du hast uns missverstanden, und hast die Canonical Tags als Links missverstanden, die sich noch dazu gegenseitig multipliziert haben. Millionen von Links, die auf Lubera.com zeigten. Sünde, Sodom und Gomorrha pur.
Wir glauben, dass es das war, wir wissen es nicht. Und deine Seologen wissen erst recht nichts. Denn Du, lieber G. redest nicht mit uns. Rede mit uns! Wir bitten dich!
Lieber G., wahrscheinlich Dein Stellvertreter auf Erden hat uns auf den letzten Reconsideration Request geantwortet, wir würden weiterhin böse Links haben. Aber irgendwie verstehen wir uns nicht, denn wir glauben uns schon lange auf dem rechten Wege, nur siehst du es nicht …
Wir haben die zentrale Domain lubera.com gemäss den Webmastertools um die Ländersubdomains lubera.com/de, lubera.com/at und lubera.com/ch ergänzt, um damit die Kundenerfahrung zu verbessern und den unterschiedlichen Gegebenheiten (Sortiment, Preis etc) gerecht zu werden. Der Kunde entscheidet, wo er hinwill, ohne Popups. Lubera.ch, lubera.de und lubera.at und auch Lubera-rot.ch als frühere Varianten und Teilvarianten unserer Seite werden über 301 auf lubera.com umgeleitet, aber es existieren in den Webmastertools immer noch über 100 000 Links von diesen Domains auf Lubera.com ... Sind diese nicht existierenden Links der Grund für unsere Abstrafung? Lieber G., erhöre uns!
Als wir uns noch unschuldig im Paradies wähnten, verdoppelten wir unseren Shop und unseren Ratgeber auch auf einer fremden Domain, auf www.garten.ch und zahlten dem Betreiber eine Provision für die Verkäufe. Auf Anraten der SEO-Agentur setzten wir auch hier Canonical Tags, um Dir zu zeigen, dass die originalen Inhalte auf lubera.com liegen – Resultat nahe 5 Millionen Links. Wir entfernten die Canonical Tags, arbeiteten mit nofollow und schalteten schliesslich den Shop und Ratgeber auf garten.ch gänzlich aus. Tipps.garten.ch und shop.garten.ch sind offline, trotzdem verzeichnen die Webmastertools immer noch über 100 000 links von diesen Seiten auf Lubera.com. Ist das das ewige Leben, von dem die Theologen sprechen? Leben auch tote Domains bei Dir ewig weiter? Lieber G, ist das der Grund für unsere fortgesetzte Bestrafung? Lieber G., erhöre uns!
Unser wohl grösste Sünde: die Keyword-Domains. Alle Himbeersorten auf Himbeeren.com etc. Natürlich verwiesen die auch hier gezeigten Fragen und Antworten in verschiedenen Fällen auf Lubera.com und auch hier entfalteten die Canonical Tags ihre unheilsame Wirkung. Sie wurden von Dir als Links missverstanden und multiplizierten sich auch ins Unendliche … Die Links blieben auch bestehen, als wir die Canonical Tags entfernten und mit nofollow arbeiteten. Schliesslich schalteten wir in diesem Frühling alle Keyword-Domains ab. Die Situation heute: Von über 110 Keyword-Domains, die allesamt abgeschaltet sind, gibt es immer noch über 10000 Links auf Lubera.com. Zwetschgenbäume.com zB hat über 5000 Links – aber existiert nicht mehr. Sind diese nicht mehr existierenden Links der Grund für die Abstrafung? Wir verstehen dich nicht. Lieber G., erhöre uns!
Natürlich haben wir mit Hilfe Deiner seologischen Fakultät, Deiner Schriftgelehrten Dein Universum mit allen verfügbaren Instrumenten auf schädliche Links durchforstet, sind auch fündig geworden, haben auch einige Links entfernen lassen, und haben die restliche Liste von schädlichen Spamdomains in zwei Schritten dem Disavow Tool übergeben. Noch heute sind aber von über 50 dieser Domains Links auf Lubera.com in den Webmastertools vorhanden. Lieber G., ist das der Grund für unsere Abstrafung? Lieber G., rede mit uns, errette uns!
Übrigens gibt es auch 1800 Links von Deinem Königreich Youtube auf Lubera.com. Aber das ist ganz natürlich: wir haben da 1500 Videos veröffentlicht und glauben bis heute, uns und Dir gefällig zu sein, wenn wir die Besucher auf unsere Shop-Seite Lubera.com verweisen. Haben wir da Unrecht getan? Erhöre uns! Rede mit uns! Zeige uns die "unnatürlichen Links":
https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AgkSf57R8EAWdGtqbjBscWs0aV9rY3hBekk4NzJaMXc&usp=sharing

Lieber G., wir sind verzweifelt. Deine Strafen gefährden, was wir in 7 Jahren für uns, aber auch für Deine Schäfchen aufgebaut haben. Du sprichst nicht mit uns. Und wir haben lernen müssen, dass die Seologie (erinnere Dich an die Canonical Tags) eigentlich genau die Krankheit ist, für deren Therapie sie sich hält. Wir wollen Deine reine Lehre, aber verzweifeln an Deiner Kirche! Gib uns die Luft, die wir zum Atmen brauchen.
Wir bitten Dich.
Dein Markus Kobelt
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