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Nicole Celikkesen
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#Technologie trifft #Kunst: Hinter den Kulissen von #Google's Cultural Institute in Paris: 

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Enden mit dem Tod auch die  Persönlichkeitsrechte eines Menschen?

Darüber scheinen derzeit einige Unklarheiten sowohl bei Medienprofis wie etwa TV- und Zeitungsjournalisten als auch bei interessierten Laien (Z.B. auf Twitter und anderswo) zu herrschen, wenn es um #4U9525 geht. "Wenn einer 149 Leute umbringt, dann hat er sicherlich keine Rechte mehr, und außerdem ist er ja selbst tot!" das ist wohl der Grundgedanke, der dahinter steht.

Dass dieser Gedanke ziemlich unsinnig ist, dürfte natürlich nicht nur dem Juristen auffallen. Vielleicht fällt's dem allerdings noch ein bisschen eher auf als anderen, weil er öfter die Erfahrung macht, dass Die Einhaltung rechtlicher Regeln vor allem von anderen gefordert wird, während man für sich selbst eine "Das wird man doch wohl noch sagen dürfen" - Attitüde in Anspruch nimmt.

Vor allem dann, wenn sich das theoretisch geregelte dann tatsächlich praktisch grausam verwirklicht, möchte man sich an die für genau diesen Fall geltenden Regeln dann nicht mehr so gern erinnern.

Im aktuellen Fall ist es nun aber  rechtlich ganz einfach so: Das Persönlichkeitsrecht endet nicht mit dem Tod. Wie Gerichte vielfach entschieden haben, gilt es darüber hinaus als so genanntes "Postmortales Persönlichkeitsrecht" fort.

Teilweise ist dieses sogar gesetzlich ausdrücklich normiert, wenn wir zum Beispiel an § 22 S. 2 KUG ( http://www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg/__22.html ) oder auch dem Straftatbestand des § 189 StGB ( http://dejure.org/gesetze/StGB/189.html ) denken.

Also: Nein, es ist nicht zulässig, Profilfotos Verstorbener von SocialMedia Profilen zusammenzuklauben, um diese in Zeitungen abzudrucken. Es ist unzulässig, den Namen eines (vermeintlichen) 149-fachen Mörders zu nennen, so lange hieran noch vernünftige Zweifel (und die können auch theoretischer Natur sein) bestehen.Diese Zweifel können im Übrigen ja nicht nur an dem bekannten Sachverhalt bestehen. Auch eine vorliegend wohl gar nicht so unwahrscheinliche psychische Krankheit eines (vermeintlichen) Täters macht den gerade nicht vogelfrei sondern im Gegenteil: ihn und seine Familie besonders schützenswert.

Und es ist bei Einbeziehung der Persönlichkeitsrechte auch der Angehörigen ebenso unzulässig, durch weitere Identifikatoren diese und deren Umfeld in Zusammenhang mit der vermeintlichen Tat des Copiloten in die Öffentlichkeit zu zerren. Denn bei der Abwägung zwischen Persönlichkeitsrechten und Kommunikationsfreiheiten spielt natürlich auch eine Rolle, inwieweit die Art und Weise der Berichterstattung zur Befriedigung eines grundsätzlich legitimen Informationsinteresses notwendig ist. 

Und die vorgenannten Formen sind das sicher nicht.

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Wow! That's great :) Thx +NASA 

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Ein neues Fundstück, gefunden im Netz: #Nerd #Candy :D

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